Gerade durchgespielt - Kurzes Fazit

  • Ersteller Ersteller Jing Wu
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Cronos: The New Dawn (PS5 Pro)

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Hatte mal wieder Lust auf Survival Horror und nach dem sehr guten Silent Hill 2 Remake von Bloober Team, hatte ich sehr große Hoffnungen in Cronos...und wurde nicht enttäuscht.

Dem Spiel wird ja nachgesagt, sehr stark von Dead Space inspiriert worden zu sein, aber bis auf eine Person in einem fetten Anzug und einer Fuß-Stampfattacke (die hier überhaupt nichts bringt), sehe ich überhaupt keine Parallelen. Das fängt schon beim Setting an. Cronos spielt die meiste Zeit in irgendwelchen abgefuckwrackten Ostblock Städten zwischen Häuserruinen und alten Bahnstationen. Dismemberment gibt es hier auch nicht. Viel mehr muss man aufpassen, dass die erledigten Gegner sich nicht zu einem fetten Gegner verschmelzen, dann wird es haarig.

Die Story ist eigentlich ganz cool, wird aber viel durch irgendwelche Audiologs und herumliegende Dokumente erzählt, was ich persönlich überhaupt nicht mag, deswegen war ich irgendwann raus aus der Geschichte, aber nicht weiter schlimm. Darum spielt man sowas ja eher nicht.

Munition ist rar gesät, klappert man jeden Zentimeter brav ab, kommt man aber gut klar. Der im Vorfeld oft als eher heurausfordernd bezeichnete Schwierigkeitsgrad ist völlig ok. Kein Walk in the Park, aber alles gut machbar, wenn man nicht wild ballernd durch die Gegend rennt. Das Waffenfeedback fühlt sich gut an und die Upgrades der Waffen und des Anzugs machen einen ordentlichen Unterschied, für den man gerne alles abgrast an Ressourcen.

Gegnervielfalt gibt es eher weniger. Spiellänge war mit +-18 Stunden genau richtig für so einen Titel.

Bloober Team haben sich echt gemausert, freue mich auf mehr von den Polen.

8/10

Ich fand das Game war nicht so der Hit. Mir gefiel sogar "The Callisto Protocol" etwas besser. Die Story war mal so richtig zerfahren und unglaubwürdig, auch die ganzen Charaktere waren völlig belanglos und das Gegner-Design, fand ich auch ziemlich langweilig und austauschbar. Das Boss-Design war ja mal völlig einfallslos.
Das Gameplay hatte auch Probleme. Es gab noch nicht einmal eine Ausweichattacke oder das man mal kurz Distanz zum Gegner aufbauen konnte. Beim programieren hat sich Bloober auch nicht gerade mit Ruhm beklekkert. Ich bin mehrmals in der Grafik stecken geblieben und musste dann die Passage (natürlich länger ohne Speicherpunkt) nochmals wiederholen.

An sich war das Waffen-Upgrade System nicht schlecht gemacht, der etwas fordernde Schwierigkeitsgrad, sowie die tolle Atmo und coole Musik konnten dann am Ende aber noch etwas punkten.

Im großen und ganzen ein solides Horror Survival Game: schwache 7/10

Was heißt hier "sogar Callisto Protocol", das ist ja total underrated und ziemlich geil. Ja die Story ist wie geschrieben eigentlich ganz nett von der Idee her, aber in der Tat ziemlich zerfahren erzählt. Gameplay fand ich ziemlich nice. War halt per Design nicht so agil wie Resi 4 und Co., sondern man musste sich mit Hilfe des Sprints immer neu positionieren, da die Gegner aber extrem lahm sind, passte das schon.

Mit dem Steckenbleiben gebe ich dir recht, das ist mir auch 2-3 Mal passiert, aber wenn man eine Stampfattacke ausführt, ist man wieder frei, muss man nicht neu laden. Ansonsten aber sehr polished.
 
Cronos: The New Dawn (PS5 Pro)

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Hatte mal wieder Lust auf Survival Horror und nach dem sehr guten Silent Hill 2 Remake von Bloober Team, hatte ich sehr große Hoffnungen in Cronos...und wurde nicht enttäuscht.

Dem Spiel wird ja nachgesagt, sehr stark von Dead Space inspiriert worden zu sein, aber bis auf eine Person in einem fetten Anzug und einer Fuß-Stampfattacke (die hier überhaupt nichts bringt), sehe ich überhaupt keine Parallelen. Das fängt schon beim Setting an. Cronos spielt die meiste Zeit in irgendwelchen abgefuckwrackten Ostblock Städten zwischen Häuserruinen und alten Bahnstationen. Dismemberment gibt es hier auch nicht. Viel mehr muss man aufpassen, dass die erledigten Gegner sich nicht zu einem fetten Gegner verschmelzen, dann wird es haarig.

Die Story ist eigentlich ganz cool, wird aber viel durch irgendwelche Audiologs und herumliegende Dokumente erzählt, was ich persönlich überhaupt nicht mag, deswegen war ich irgendwann raus aus der Geschichte, aber nicht weiter schlimm. Darum spielt man sowas ja eher nicht.

Munition ist rar gesät, klappert man jeden Zentimeter brav ab, kommt man aber gut klar. Der im Vorfeld oft als eher heurausfordernd bezeichnete Schwierigkeitsgrad ist völlig ok. Kein Walk in the Park, aber alles gut machbar, wenn man nicht wild ballernd durch die Gegend rennt. Das Waffenfeedback fühlt sich gut an und die Upgrades der Waffen und des Anzugs machen einen ordentlichen Unterschied, für den man gerne alles abgrast an Ressourcen.

Gegnervielfalt gibt es eher weniger. Spiellänge war mit +-18 Stunden genau richtig für so einen Titel.

Bloober Team haben sich echt gemausert, freue mich auf mehr von den Polen.

8/10

Ich fand das Game war nicht so der Hit. Mir gefiel sogar "The Callisto Protocol" etwas besser. Die Story war mal so richtig zerfahren und unglaubwürdig, auch die ganzen Charaktere waren völlig belanglos und das Gegner-Design, fand ich auch ziemlich langweilig und austauschbar. Das Boss-Design war ja mal völlig einfallslos.
Das Gameplay hatte auch Probleme. Es gab noch nicht einmal eine Ausweichattacke oder das man mal kurz Distanz zum Gegner aufbauen konnte. Beim programieren hat sich Bloober auch nicht gerade mit Ruhm beklekkert. Ich bin mehrmals in der Grafik stecken geblieben und musste dann die Passage (natürlich länger ohne Speicherpunkt) nochmals wiederholen.

An sich war das Waffen-Upgrade System nicht schlecht gemacht, der etwas fordernde Schwierigkeitsgrad, sowie die tolle Atmo und coole Musik konnten dann am Ende aber noch etwas punkten.

Im großen und ganzen ein solides Horror Survival Game: schwache 7/10

Was heißt hier "sogar Callisto Protocol", das ist ja total underrated und ziemlich geil. Ja die Story ist wie geschrieben eigentlich ganz nett von der Idee her, aber in der Tat ziemlich zerfahren erzählt. Gameplay fand ich ziemlich nice. War halt per Design nicht so agil wie Resi 4 und Co., sondern man musste sich mit Hilfe des Sprints immer neu positionieren, da die Gegner aber extrem lahm sind, passte das schon.

Mit dem Steckenbleiben gebe ich dir recht, das ist mir auch 2-3 Mal passiert, aber wenn man eine Stampfattacke ausführt, ist man wieder frei, muss man nicht neu laden. Ansonsten aber sehr polished.
Ich habe es allgemein geschrieben, weil die meisten mit "Callisto" nichts anfangen konnten und das Game völlig verissen haben. Was ich auch nicht richtig verstehen konnte. Deshalb habe ich den Vergleich gezogen und für mich funktionierte "Callisto" einfach besser als "Cronos". Für die meisten Gamern ist nämlich Cronos das bessere Game, was ich nicht finde.

Von den Trailern her, dachte ich das es auch mal in einer Art Sci-Fi Station oder so spielt, aber am Ende war ich etwas enttäuscht, da es wirklich nur in diesen Ostblock Gebäuden spielt.

Kann sein das es bei dir funktioniert hat mit dem Stampfen, aber bei mir hat es merhmals eben nicht funktioniert. Ich habe alle möglichen Knöpfe auf meinem Controller gedrückt und alles war ohne Erfolg, ich blieb stecken und konnte nur mit einem Neuladen den Bug beheben.
 
Ghost of Yōtei

Nach ca. 65h (auf „hard“) habe ich die Story beendet und bis auf die ein oder andere Sammelaktivität auch so ziemlich alles Optionale erledigt.
Wer den Vorgänger mochte, dem wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch diese Fortsetzung gefallen, da sich die Änderungen sehr in Grenzen halten und man im Wesentlichen mehr vom Gleichen bekommt.
Die beiden großen Stärken des Spiels sind aus meiner Sicht weiterhin die visuelle Pracht - allen voran die fantastisch designte Welt, aber auch die Spielfigur mit ihren vielen verschiedenen detailreichen Rüstungen, Hüten und Masken, die es wie auch die Waffen in gefühlt unendlich vielen Farben und Mustern gibt sowie die zahlreichen, filmisch inszenierten Duelle - und die unglaublich befriedigenden Kämpfe, die auch nach dem 100. Mal noch Spaß machen.
Daneben macht das Erkunden der Welt dauerhaft Laune, nicht nur weil sie so schön, lebendig und abwechslungsreich aussieht, sondern auch, weil es permanent etwas zu entdecken gibt. Und im Gegensatz zu so manch anderem Open-World-Game wirkt jede Aktivität, trotz dem, dass sie sich natürlich sehr ähneln bzw. wiederholen, stets lohnenswert. Das Spiel bekommt es sehr gut hin, einem permanent ein Gefühl des Fortschritts zu vermitteln, ohne dass es langweilig oder zu leicht wird.
Die Story ist simpel, hat aber durchaus immer wieder starke, emotionale Momente, die in weitgehend gelungenen Cutscenes präsentiert werden.
Den Schwierigkeitsgrad empfand ich auf hard genau richtig, teilweise anspruchsvoll, aber nie frustrierend.
Wenn ich etwas bemängeln müsste, dann sind es die häufig ziemlich hölzernen Gesichts- und Bewegungsanimationen, wenn die Figuren miteinander interagieren und dass es stellenweise etwas ungelenk wirkt, wie die Handlung bzw. der Verlauf von bestimmten Missionen vorangetrieben wird.
 
Ghost of Yotei (PS5 Pro)

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Kann mich meinem Vorredner @Burnsy nur anschließen, sehe das exakt genauso. Nach knapp 50h hat die Platin geklingelt und das Spiel reiht sich nahtlos an seine PlayStation Studios Artgenossen ein. Ähnlich wie in Horizon 2, God of War Ragnarök und Spider-Man 2 wurde das eh schon starke Fundament des Vorgängers sinnvoll erweitert, unnötiges und nerviges über Board geworfen und die Formel perfektioniert.

Als bekennender Open World Anti-Fan macht es hier trotzdem, wie schon bei Tsushima, einfach Spaß alles abzuklappern und man wird an jeder Ecke für's Erkunden belohnt. Dazu ein geniales Schnellreise System mit 0 Ladezeiten und hunderten Schnellreisepunkten. Dazu kommen so Kleinigkeiten wie die Wartezeit, bis das Pferd da ist nach dem Rufen oder das Auf- und Absatteln von diesem. Das das geht einfach richtig schnell und fühlt sich gut an, sodass die viele Reiserei zu Pferd nie nervig wird.

Atsu empfand ich manchmal als etwas zu cocky, aber insgesamt eine schöne, wenn auch nicht sehr besondere Rachestory, die die erwartbaren Storybeats abklappert.

Combat fühlt sich nach wie vor richtig gut an und die Umstellung von den Stances von Tsushima zu den einzelnen Waffen fand ich richtig gut.

Auf der Pro gab es einen extra Pro Modus mit Raytracing und 60fps, ein einziger Traum. Was hier visuell abgefeuert wurde teilweise sucht seinesgleichen auf Konsolen. Wie Burnsy aber auch geschrieben hatte, hinken die Gesichtsanimationen außerhalb der Cutscenes da manchmal hinterher.

War wieder ein Genuss das Spiel zu platinieren, hoffe aber, dass Sucker Punch jetzt nicht noch einen dritten, zu ähnlichen Teil hinterherschieben, sondern entweder was ganz neues machen oder mal wieder ins Infamous Universum abtauchen.

8,5/10
 
Ghost of Yotei (PS5 Pro)

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Kann mich meinem Vorredner @Burnsy nur anschließen, sehe das exakt genauso. Nach knapp 50h hat die Platin geklingelt und das Spiel reiht sich nahtlos an seine PlayStation Studios Artgenossen ein.
Respekt, dass du nach 50h schon „platiniert“ hast 😊
Da bist du entweder sehr systematisch vorgegangen oder hast dir nicht so viele Stunden die Zähne an den wenigen etwas haarigen Bossen ausgebissen wie ich ☺️
Bis zur Platin-Trophäe werden bei mir schätzungsweise 70h vergangen sein, aber es ist eines der ganz wenigen Spiele, die es wert sind, vervollständigt zu werden.
 
Dann iat das Spiel ja fast doppelt so lange wie der Vorgänger. Eigentlich hatte das für mich ne optimale Spielzeit, aber hört sich jetzt nicht nach Streckung oder so an, was Ihr beschreibt
 
Ghost of Yotei (PS5 Pro)

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Kann mich meinem Vorredner @Burnsy nur anschließen, sehe das exakt genauso. Nach knapp 50h hat die Platin geklingelt und das Spiel reiht sich nahtlos an seine PlayStation Studios Artgenossen ein.
Respekt, dass du nach 50h schon „platiniert“ hast 😊
Da bist du entweder sehr systematisch vorgegangen oder hast dir nicht so viele Stunden die Zähne an den wenigen etwas haarigen Bossen ausgebissen wie ich ☺️
Bis zur Platin-Trophäe werden bei mir schätzungsweise 70h vergangen sein, aber es ist eines der ganz wenigen Spiele, die es wert sind, vervollständigt zu werden.

Habe aber auch nur auf normal gespielt! Tezo oder wie der hieß auf hart brauche ich jetzt nicht :nee::biggrin:

Manche Malereien oder Puzzle Boxes habe ich auch mit Guide gesucht, das war mir zu nervig sonst.
 
Dann iat das Spiel ja fast doppelt so lange wie der Vorgänger. Eigentlich hatte das für mich ne optimale Spielzeit, aber hört sich jetzt nicht nach Streckung oder so an, was Ihr beschreibt

Kam mir für die Platin ähnlich lang wie Tsushima vor. Du bist ja auch so ein open world Hasser, kann dir da aber echt Entwarnung geben. Wenn du Tsushima mochtest, machst du hier nichts falsch.
 
Dann iat das Spiel ja fast doppelt so lange wie der Vorgänger. Eigentlich hatte das für mich ne optimale Spielzeit, aber hört sich jetzt nicht nach Streckung oder so an, was Ihr beschreibt

Kam mir für die Platin ähnlich lang wie Tsushima vor. Du bist ja auch so ein open world Hasser, kann dir da aber echt Entwarnung geben. Wenn du Tsushima mochtest, machst du hier nichts falsch.

Das beruhigt mich sehr, danke :D
 
Ghost of Yotei (PS5 Pro)

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Kann mich meinem Vorredner @Burnsy nur anschließen, sehe das exakt genauso. Nach knapp 50h hat die Platin geklingelt und das Spiel reiht sich nahtlos an seine PlayStation Studios Artgenossen ein.
Respekt, dass du nach 50h schon „platiniert“ hast 😊
Da bist du entweder sehr systematisch vorgegangen oder hast dir nicht so viele Stunden die Zähne an den wenigen etwas haarigen Bossen ausgebissen wie ich ☺️
Bis zur Platin-Trophäe werden bei mir schätzungsweise 70h vergangen sein, aber es ist eines der ganz wenigen Spiele, die es wert sind, vervollständigt zu werden.

Habe aber auch nur auf normal gespielt! Tezo oder wie der hieß auf hart brauche ich jetzt nicht :nee::biggrin:

Manche Malereien oder Puzzle Boxes habe ich auch mit Guide gesucht, das war mir zu nervig sonst.
Ja, der allein hat mich mehrere Stunden gekostet. War nicht ohne, aber ich hatte immer das Gefühl, dass es machbar ist. Da ist es dann schwer, aufzuhören 😬
Seit ich mich vor ein paar Jahren mal durch „Sekiro“ gequält habe, schreckt mich so leicht nichts mehr ab. Außer weitere Spiele von FromSoftware, nie wieder!

Habe jetzt etwas über 70h und nur noch Hidden Trophies offen.
Zum Vervollständigen habe ich aber auch schon für das Ein oder Andere in einem Guide nachgeschaut.
Was den Umfang betrifft, würde ich auch sagen, dass es gefühlt auf dem gleichen Level wie Teil 1 ist. Unnötig aufgebläht wirkt es nicht.
 
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Donkey Kong Bananza.

Netter Zeitvertreib, mehr aber auch nicht. Die hohen Wertungen kann ich nicht nachvollziehen. Abwechslungsreich ist es insgesamt schon, aber das seeeeehr repetitive Grundprinzip ist einfach nicht meins.
(Könnte man natürlich auch von den alten Hüpfern behaupten 🙃)
Endboss habe ich mir nach einigen gehörten Erfahrungen etwas härter vorgestellt. War mit 541 Bananen aber auch gut gelevelt - so war nur ein Versuch mit reichlich Lebensreserven nötig.

3/5 Bananzas
 
GHOST OF YŌTEI (PS5)
So, nach 65 Stunden Spielzeit und einem extrem mitreissenden und emotional aufwühlenden Ende, flimmerte gestern bei mir der Abspann über den Bildschirm. Leider.
Was für ein Spiel. Was für ein grandioser Ritt.
Man spürte förmlich zu jede Sekunde, wieviel Leidenschaft und Liebe die Entwickler von Sucker Punch in ihr "Baby" gesteckt haben. Die Welt fühlt sich jederzeit organisch an, wunderschön designed und zeigt, dass man auch ohne grossen Bombast wie z.B. Mega-Citys oder tausenden von Fragezeichen auf der Map, ein lebendiges und zum Erkunden einladendes Worldbuilding erschaffen kann. Durch das meistens fehlende Interface und Karte, fühlt sich das Ganze nochmals immersiver an.

Nebenquests ergeben sich durchs Erkunden von selber. Hier stösst man auf einen weinenden NPC, da flucht jemand, hier schreit jemand nach Hilfe... und so erlebt man kleine, meistens cool geschriebene Geschichten nebst dem Hauptstory-Strang.

Die Hauptgeschichte selber fand ich jetzt sehr cool, mit tollen Wendungen und das wichtigste... mich hat sie auf der emotionalen Ebene mitgerissen. Das ist bei einem Spiel IMO das Salz in der Suppe. Wenn ich mit einem Hauptprotagonisten mitleide, mitfreue, mitweine und mitfluche, dann hat das Game gewonnen.

Das Kampfsystem ist eine Klasse für sich. Das fühlt sich bei jedem Fight dermassen kontrollierbar, wuchtig und immersiv an. Durch das Wählen der verschiedenen Waffen nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip, muss man ständig sich auf eine neue Taktik einstellen und so kommt nie das Gefühl von Repetition auf. Sogar die Gegner selber wechseln öfters die Waffen, was einem wieder zum Umdenken der eigenen Wahl veranlasst.

Zu guter Letzt die Grafik. Und die ist einfach atemberaubend schön. Die verschiedenen Gebiete sind grandios gemacht. Alleine die Schneegebiete sind fantastisch schön. Aber auch sonst lädt die Welt immer wieder zum Verschnaufen und Geniessen ein. Sprudelnde Wasserfälle, Seen, Flüsse, Reisfelder, farbige Wälder, Hügel, Berge... es ist einfach alles da und man möchte am Liebsten gar nicht mehr zurück in die reale Welt.
Dazu kommen grossartige Licht-Schatten-Effekte bei den Tag-Nacht/Wechseln. Die Sonnenunter-/aufgänge sind atemberaubend schön. Oder auch die verschiedenen Wetterlagen. Regen, Schnee, Sturm, Gewitter, Wolken... das sieht alles einfach fulminant aus.

Für mich das wohlverdiente GAME OF THE YEAR!
10/10



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Indiana Jones and the great circle (PS5)

Einfach stark was hier von den Entwicklern auf die Beine gestellt wurde.
Man merkt hier tausendfach den Respekt vor der Lore.
Die Action macht Spass, auch wenn ich mir desöfteren ein wenig ausführlicheres Erklärbärsystem gewünscht hätte um in den Vollgenuss der Attacken zu kommen.
Beeindruckend auch das Mysterium um den grossen Kreis und die verschiedenen Settings, bis man dann am Ende überrascht wird um was es dann wirklich geht.
Grandios aber auch wie Indy gesprochen wird und was ihm für Dialoge inkl. Wortwitz in den Mund gelegt werden... man fühlt sich tatsächlich an die Klassiker erinnert.
Noch beeindruckender empfand ich wie man Indys Gegenspieler auf die Beine gestellt hat, vom Charakter und seinen herrlichen Dialogen.
Wären die einen oder anderen Bugs (z.B. Speichersystem) abgestellt hätte ich die volle Punktzahl gegeben.

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9/10
 
Star Wars - Jedi: Survivor (PC):

Erstaunlich, wie man verdammt viel im Vergleich zum Vorgänger verbessern kann, es aber trotzdem schafft ein schlechteres Spiel zu machen. Aber fangen wir mit den positiven Dingen an: Grafisch ist "Survivor" bombig, ebenso die Musikuntermalung. Die Story braucht zwar ein bisschen um Fahrt aufzunehmen, aber wenn Sie es dann tut ist Sie auch klasse. Ebenso ist es schön, das sämtliche Charaktere aus dem ersten Teil wieder mit dabei sind. Das Wiedersehen mit Cere, Merrin und Greeze ist einfach klasse. Aber auch die neu eingeführten Charaktere sind mehr als ordentlich. Dazu nimmt das Spiel die roten Fäden zwischen den Charakteren wieder auf - was insbesondere der Beziehung zwischen Cal und Merrin verdammt gut tut. Und so sind es auch die kleinen Momente innerhalb der Story, die sich nur um die Charaktere drehen, die wichtigsten Punkte die mich bei der Stange gehalten haben.

Denn leider macht auch Survivor genau den gleichen Fehler den die meisten Fortsetzungen machen. Höher, schneller, weiter. Anstatt mehrere kleinere Planeten, bekommen wir hier 2 riesige Welten (was eigentlich super ist) und ein paar kleine Abschnitte. Und gerade wenn man nach dem Einstieg auf Koboh landet schlägt zunächst das Herz höher. Eine riesige Welt die zur Erkundung einlädt. Und zu Beginn macht das auch jede Menge Spaß - bis man dann merkt, das es außer diversen Lichtschwertgriffen, Scanndaten und diversem anderen Zeug eigentlich kaum etwas zu entdecken gibt. Also alles wie im Vorgänger, nur eben halt deutlich mehr.... Genauso bekommt Cal im Laufe des Spiels einige neue Parcour-Fähigkeiten, die sich auch wunderbar in die sonstigen Bewegungen einfügen - würde man nicht gleich mit dem Holzhammer zur Benutzung gezwungen werden. Da bekommt man von Merrin die Fähigkeit mit Hilfe des Luftspurts durch Kraftfelder zu kommen, und die nächste Spielstunde (gefühlt) muss die dann auch andauernd benutzt werden, egal ob es Sinn macht oder nicht. Und hier liegt auch die Krux im ganzen Spiel. Cal Cestis spielt sich um einiges präziser als im Vorgänger (was erfreulich ist), aber die ganzen Parcourläufe die man machen muss wirken noch gezwungener als im Vorgänger. Teilweise wirken die Hindernisse die man kletternd, springend oder sonst wie überwinden muss, als seien Sie nur dafür da um dir als Spieler das Leben schwer zu machen. Und als besonderen Hohn findet man nach jeder etwas langwierigen Kletterpartie igendwo eine Tür, einen Seilwerfer oder so der die Abkürzung freischaltet. Das gleiche Problem hatte der Vorgänger auch, aber nicht in dieser Häufigkeit, und vor allem wurde es zumindest meistens etwas besser versteckt. So sind die Kletterpassagen dann irgendwann einfach nur noch nervig. Es gab genug Momente, in denen ich das Gamepad am liebsten in die Ecke geworfen hätte, weil ich genervt war.

Insgesamt macht das ganze dann aber doch genug Spaß um zumindest die Story zu erleben, mit den Charakteren mitzufiebern oder zumindest kurzzeitig die Welten zu erkunden. Und sollte doch noch mal eine Fortsetzung kommen, bin ich gerne wieder dabei.

7/10
 
Still wakes the deep (PS5)

Schottischer Bauarbeiter wird von der Polizei gesucht und nimmt eine Stelle auf einer Ölbohrplattform um der Polizei zu entgehen.
Sein Chef bekommt davon Wind und entlässt ihn.
Kurz bevor er von der Plattform per Heli abgeholt werden soll, wird die Plattform von einer unerklärlichen Macht/Kreatur attackiert.
Daraufhin erfolgt ein Überlebenskampf auf der Plattform, der etwas an "The Thing" erinnert da die infizierten Kollegen nach und nach mutieren.

Visuell und soundtechnisch gruselig wird das Ganze erzählt, während der Spieler verzweifelt eine Flucht von der Plattform versucht und durch immer öfter auftretende Komplikationen daran gehindert wird.
Spannend mit schottischem Dialekt erzählt, nach hinten raus wiederholen sich leider die Aufgaben.
Und leider ist die Steuerung gerade bei Fluchtaktionen oft hakelig.

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8/10
 
Kingdom Come Deliverance 2
"Legacy of the Forge",PS 5 DLC.
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Seit einiger Zeit draussen. Unser Protagonist Heinrich entdeckt, eine abgeranzte Schmiede in Kuttenberg. In der hatte der Stiefvater schon gearbeitet. Die Schmiede soll Rückzugsort, Geschäft und Basis werden. Bis dahin ist eine Menge zu tun.

Daa Ganze ist eine kleine Bausimulation. Bau das Haus, Schniede. Erledige kleibe Aufträge für die Gilde. Schniede und Verkaufe oder fertige Auftragsarbeiten an.
Da ich das Schmieden liebte fing ich an. Es gibt in der Story einige Fixpunkte, diese Missionen sind linear. Das Haus und Schmiede können erst mit Ruf aufgelevelt werden. Es gibt Möglichkeiten, wie Duelle, Würfeln, Aufträge für die Gilde, Diebesmissionen, Bogenturniere um dahin zu kommen.
Das Ganze macht Spass. Der DLC wäre früher eine Erleichterung gewesen. Man kann reichlich Geld scheffeln. Nach Abschluss des Hauptspiels hat man genug Geld um Easy viel in der Schmiede aufzuwerten.

Das Ganze hat Flair. Für Trophys empfehle ich viele einzelne Speicherpunkte setzen. Weil auch hier Bugs am Start. Wer es nicht tut, flucht und verzweifelt. Wie im Hauptspiel ärgerlich, von mir deutlicher Abzug wegen diverser Bugs. Sowie wurde dieser DLC in falscher Reihenfolge releast. Kommt zu spät. Die Kuttenberg Base und Schmiede ist sinnhafter zu spielen, während des Hauptspiels. 1000 - 2000 Groschen für Aufträge in Meisterstufe, machen da mehr Sinn. Die übrigen neuen Waffen, Rüstungen des DLC sehen toll aus. Sind nach dem Hauptspiel eigentlich nur Deko. Liebenswert für Fans.
8/10 Schwertern.
 
Still wakes the deep (PS5)

Schottischer Bauarbeiter wird von der Polizei gesucht und nimmt eine Stelle auf einer Ölbohrplattform um der Polizei zu entgehen.
Sein Chef bekommt davon Wind und entlässt ihn.
Kurz bevor er von der Plattform per Heli abgeholt werden soll, wird die Plattform von einer unerklärlichen Macht/Kreatur attackiert.
Daraufhin erfolgt ein Überlebenskampf auf der Plattform, der etwas an "The Thing" erinnert da die infizierten Kollegen nach und nach mutieren.

Visuell und soundtechnisch gruselig wird das Ganze erzählt, während der Spieler verzweifelt eine Flucht von der Plattform versucht und durch immer öfter auftretende Komplikationen daran gehindert wird.
Spannend mit schottischem Dialekt erzählt, nach hinten raus wiederholen sich leider die Aufgaben.
Und leider ist die Steuerung gerade bei Fluchtaktionen oft hakelig.

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8/10

Zum einmal durchspielen ist das Game wirklich gut, auch wenn es ein paar Schwächen hat. So ein Setting mit einer Bohrinsel ist einfach für mich immer interessant.

Gutes Fazit, da gehe ich voll mit. :daumenhoch:
 
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Link: https://youtu.be/SZtCBGg0koo?si=-XWBcNQcyB9Ma0VK

Bye Sweet Carole

Ein Spiel, welches komplett unter meinem Radar lief.
Bye Sweet Carole sieht aus wie ein spielbarer Disney Film. Die Optik ist wirklich grandios und der Soundtrack unterstreicht eine einzigartige Atmosphäre. (Inkl. Burton Vipes)

Erzählt wird in ca. 6 -7 Stunden Spielzeit die Geschichte von Lana, welche in einem Mädcheninternat das Verschwinden ihrer einzigen Freundin Carole untersucht.

Die Geschichte ist extrem stark geschrieben und sehr emotional.

Im Kern beschränkt sich das Spiel auf das kleinere Lösen von Rätseln und „Schleichpassagen“.
Fokus liegt klar auf der Geschichte und der fantastischen Optik

Leider sorgen die Schleichpassagen und hackelige Steuerung für viel Frust. Extrem schade.

Wer oben genannte Punkte in Kauf nimmt, wird mit einer emotionalen Geschichte in einem spielbaren düsteren Märchen belohnt. (Pc,Ps,Xbox)

8/10
 
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I
Afterdream

Nintendo Switch

Unglaublich aber wahr. Ich hab es geschafft ein Game durchzuspielen und das gelingt mir in letzter Zeit eher nicht so oft. Aber hier hat mich die Atmosphäre doch in seinen Bann gezogen und ich war hoch motiviert dabei. Die recht kurze Spieldauer von knapp vier Stunden tat dann ihr übriges. Und die motivierend zugänglichen Rätsel die in der Regel leicht ausfielen.

Kämpfe und Action sucht man hier vergeblich. Mal abgesehen von einer Szene in der man einem Monster ausweichen muss. Das Spiel ist ein Adventure bei dem man Kombinieren und Gespräche führen muss um weiter zu kommen. Die Rätsel fallen dabei für gewöhnlich logisch aus und nur einmal musste ich wirklich ausprobieren um das Rätsel zu lösen was aber kein Problem war. Für viele Rätsel braucht man seine Kamera. Die wird aber nicht wie bei "Project Zero" zum Kämpfen benutzt. Nur zum Rätsel lösen.

Bosskämpfe gibt es keine, wären bei der Story um Verlust & Trauer aber auch total fehl am Platz. Es geht um verpasste Gelegenheiten und mehr. Da ist schon Tiefe bei der Story die zum Nachdenken und reflektieren mit sich selbst einlädt.

Ansonsten gibt es keine Tiefe was das spielerische angeht. Keine höheren Schwierigkeitsgrade oder Möglichkeiten die Story zu verändern. Nach dem ersten Mal hat man alles gesehen & erspielt. Das fand ich bei aller Zugänglichkeit dann doch ein wenig schade. Trotzdem hab ich es dann noch ein zweites Mal gespielt.

Für Gamer mit wenig Zeit unbedingt einen Blick wert wenn man Adventures mag.

8/10
 
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