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Cronos: The New Dawn (PS5 Pro)
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Hatte mal wieder Lust auf Survival Horror und nach dem sehr guten Silent Hill 2 Remake von Bloober Team, hatte ich sehr große Hoffnungen in Cronos...und wurde nicht enttäuscht.
Dem Spiel wird ja nachgesagt, sehr stark von Dead Space inspiriert worden zu sein, aber bis auf eine Person in einem fetten Anzug und einer Fuß-Stampfattacke (die hier überhaupt nichts bringt), sehe ich überhaupt keine Parallelen. Das fängt schon beim Setting an. Cronos spielt die meiste Zeit in irgendwelchen abgefuckwrackten Ostblock Städten zwischen Häuserruinen und alten Bahnstationen. Dismemberment gibt es hier auch nicht. Viel mehr muss man aufpassen, dass die erledigten Gegner sich nicht zu einem fetten Gegner verschmelzen, dann wird es haarig.
Die Story ist eigentlich ganz cool, wird aber viel durch irgendwelche Audiologs und herumliegende Dokumente erzählt, was ich persönlich überhaupt nicht mag, deswegen war ich irgendwann raus aus der Geschichte, aber nicht weiter schlimm. Darum spielt man sowas ja eher nicht.
Munition ist rar gesät, klappert man jeden Zentimeter brav ab, kommt man aber gut klar. Der im Vorfeld oft als eher heurausfordernd bezeichnete Schwierigkeitsgrad ist völlig ok. Kein Walk in the Park, aber alles gut machbar, wenn man nicht wild ballernd durch die Gegend rennt. Das Waffenfeedback fühlt sich gut an und die Upgrades der Waffen und des Anzugs machen einen ordentlichen Unterschied, für den man gerne alles abgrast an Ressourcen.
Gegnervielfalt gibt es eher weniger. Spiellänge war mit +-18 Stunden genau richtig für so einen Titel.
Bloober Team haben sich echt gemausert, freue mich auf mehr von den Polen.
8/10
Ich fand das Game war nicht so der Hit. Mir gefiel sogar "The Callisto Protocol" etwas besser. Die Story war mal so richtig zerfahren und unglaubwürdig, auch die ganzen Charaktere waren völlig belanglos und das Gegner-Design, fand ich auch ziemlich langweilig und austauschbar. Das Boss-Design war ja mal völlig einfallslos.
Das Gameplay hatte auch Probleme. Es gab noch nicht einmal eine Ausweichattacke oder das man mal kurz Distanz zum Gegner aufbauen konnte. Beim programieren hat sich Bloober auch nicht gerade mit Ruhm beklekkert. Ich bin mehrmals in der Grafik stecken geblieben und musste dann die Passage (natürlich länger ohne Speicherpunkt) nochmals wiederholen.
An sich war das Waffen-Upgrade System nicht schlecht gemacht, der etwas fordernde Schwierigkeitsgrad, sowie die tolle Atmo und coole Musik konnten dann am Ende aber noch etwas punkten.
Im großen und ganzen ein solides Horror Survival Game: schwache 7/10
Was heißt hier "sogar Callisto Protocol", das ist ja total underrated und ziemlich geil. Ja die Story ist wie geschrieben eigentlich ganz nett von der Idee her, aber in der Tat ziemlich zerfahren erzählt. Gameplay fand ich ziemlich nice. War halt per Design nicht so agil wie Resi 4 und Co., sondern man musste sich mit Hilfe des Sprints immer neu positionieren, da die Gegner aber extrem lahm sind, passte das schon.
Mit dem Steckenbleiben gebe ich dir recht, das ist mir auch 2-3 Mal passiert, aber wenn man eine Stampfattacke ausführt, ist man wieder frei, muss man nicht neu laden. Ansonsten aber sehr polished.


