Gerade durchgespielt - Kurzes Fazit

  • Ersteller Ersteller Jing Wu
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Shadow Warrior Classic Redux

Das Teil habe ich locker seit 25 Jahren nicht mehr gespielt und ich bin damals nie weit gekommen. Jetzt hatte ich mal wieder Bock und ich weiß jetzt auch wieder warum ich damals nie weit gekommen bin. Das Level-Design ist doch teilweise schon ein wenig angestaubt. Im Vergleich zu Duke Nukem 3D fand ich die Level auch nicht so interessant. Mir gefällt das Leveldesign und das Design von Duke Nukem 3D um Längen besser. Shadow Warrior ist einfach viel schlechter gealtert als Duke Nukem 3D.
Trotzdem hatte ich eine Menge Spaß. Das Setting war interessant und die dummen Sprüche des Protagonisten waren lustig.
 
Spider-Man 2

Sorry ich sehe hier leider nicht das Meisterwerk was alle hier im Thread sehen.
Teil 1 hab ich geliebt, den Miles Morales Ableger fand ich gut aber hat mich jetzt nicht komplett aus den Socken behauen.....retroperspektiv hab ich dem Teil dann aber wohl doch unrecht getan.
Teil 2 kombiniert diese beiden Spiele und dreht sie einfach erbarmungslos auf 11.
Anfangs war ich noch begeistert, aber dann wird das ganze Ding immer übertriebener, größer, gewaltiger und somit irgendwie auch "unpersönlicher"....war Teil 1 noch "bodenständiger" aber trotzdem perfekt "comichaft".....fühlt sich Teil 2 irgendwann wie ein JRPG an.
Sind die Kämpfe anfangs noch "anspruchsvoll" ist es am Ende einfach nur noch purer Spam. Man wird von Gegnern überschüttet und es bleibt einem eigentlich nix anderes übrig als ein Gadget und ein Powerskill nach dem anderen rauszuballern.
Auch die Bosskämpfe haben doppelt soviele Phasen als nötig und wenn dann dabei noch gelabert wird frag ich mich schon auf was ich mich da eigentlich konzentrieren soll...

Die Story war nicht "unspannend" aber mir persönlich fast schon "egal". Ich hab die Freundschaft zwischen Peter und Harry nie wirklich gefühlt und mich eigentlich nur gefragt wann die Konflikte los gehen und oh boy....die gingen los.
War der Endkampf in Teil 1 ein absolutes Meisterwerk mit vielen Emotionen ähnlich wie seinerzeit bei Mass Effect 2, hat mich das gekloppe am Ende von Teil 2 nur noch genervt, ich hab mich wirklich gefragt "Boah...wann ist es vorbei?"
Eigentlich war für mich nach 2/3 (Kraven Bosskampf mit Peter und Miles) das Ding durch....und dann geht das noch ewig weiter.....
Und die MJ MIssionen? Waren schon in Teil 1 nicht geil, warum jetzt wieder in Teil 2?

Es waren diesmal die MIles Passagen/Missionen die mir am meisten spaß gemacht haben, gerade die kleine Storyline mit den Musikinstrumenten und dem Museum fand ich soviel geiler als diese ganze Peter/Harry/MJ Drama.
Mich macht das alles so traurig weil technisch ist Teil 2 einfach großartig und die Erweiterungen wie den Gleiter find ich einfach super. Das Kampfsystem ist auch wieder genial....bis es dann eben im Spam endet.
Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für den Scheiß?

Immerhin, der Fotomodus ist wieder großartig, auch wenn die Selfieoption fehlt.

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Fazit: Die ersten zwei Drittel schwanken irgendwo zwischen Meisterwerk und "WTF?" und im letzten Drittel war ich leider nur noch genervt....
Habe absolut keinen Zugang zu dem Spiel gefunden. Hab dann gelangweilt abgebrochen nach der Auseinandersetzung im Zoo. Fand die Story kam null in Schwung (geht vielleicht ab jetzt erst richtig los?). Auch das Gameplay fand ich repetitiv und auf Dauer einfach ermüdend. Kann die vielem positiven Stimmen null nachvollziehen.
 
Onimusha: Way of the Sword (PS5 Pro)

Video Game Fight GIF by CAPCOM


Habe es heute Abend beendet und bin mehr als nur begeistert. Nach der Demo hatte ich Lust drauf, aber dass mich das Spiel so sehr abholen würde, hätte ich nicht gedacht. Aber kurz der Reihe nach.

Die Story ist ganz gut und hält bei der Stange, Musashi selbst ist eine wirklich obercoole Sau und die Cutscenes, die wirklich genial inszeniert und gerendert sind runden das Ganze gut ab. Dazu gibt es schön fiese Bad Guys und nette Sidekicks und durch die japanische Sprachausgabe wird ein schöner oldschool Samurai Charme versprüht. Lief auf der Pro auch sehr ordentlich mit festen 60 fps und sah trotzdem sehr schick aus.

Der Star der Show ist aber ganz klar das Gameplay. Was habe ich das abgefeiert. Anfangs noch mit viel Button Mashing unterwegs, merkt man aber schnell, dass man damit nicht weit kommt, wenn die ersten Bosse einen richtig gut vermöbeln. Irgendwann macht es dann Klick und man erkennt, dass das Ganze mehr ein Tanz ist. Hyper-aggressive geht man auf den Gegner los, liest die Bewegungen, weiß irgendwann genau, wann man nun blockt, kontert oder doch dodged und wenn man dann noch im richtigen Moment einen Issen abfeuert - eine Konterattacke für die es nur ein paar Frames an Zeit gibt - fühlt man sich wie der heftigste Samurai Japans. Das ist alles so unglaublich befriedigend inszeniert mit perfektem Feedback und Soundcues, glaube ich habe in einem Schwertkampfspiel noch keinen besseren Combat gespielt, wirklich 1+ mit Sternchen.

Jeder Boss stellt zunächst eine größere Herausforderung dar, aber irgendwann hat man das Moveset so raus, dass man wie ein Gamepadgott den Gegner niedermetzelt. Die Bosskämpfe waren somit auch das Klare Highlight für mich. Der letzte Boss war dann nochmal eine zähe Sau, aber nach gut einer Stunde lag er auch im Staub, richtig episch.

Die semi Open World hat mich nicht sonderlich gestört, da ich das Gameplay einfach zu gut fand und nicht genug davon bekommen konnte, allerdings waren die linearen Abschnitte natürlich die Highlights. Die extra Spielzeitstraffung hätte es mit den doch eher eintönigen Nebenquests und Sammelaufgaben aber nicht wirklich gebraucht. Zudem wurden einige Minibosse doch etwas zu oft recycled. Dieses Zottelmonster kann ich glaube ich mittlerweile mit verbundenen Augen besiegen.

Trübt den Gesamteindruck aber nur wenig, Capcom hat für mich persönlich mit RE: Requiem, Pragmata und Onimusha die für mich bis dato 3 besten Spiele des Jahres abgeliefert, absoluter Wahnsinn was die dort veranstalten.

9,5/10
 
Onimusha: Way of the Sword (PS5 Pro)

Video Game Fight GIF by CAPCOM


Habe es heute Abend beendet und bin mehr als nur begeistert. Nach der Demo hatte ich Lust drauf, aber dass mich das Spiel so sehr abholen würde, hätte ich nicht gedacht. Aber kurz der Reihe nach.

Die Story ist ganz gut und hält bei der Stange, Musashi selbst ist eine wirklich obercoole Sau und die Cutscenes, die wirklich genial inszeniert und gerendert sind runden das Ganze gut ab. Dazu gibt es schön fiese Bad Guys und nette Sidekicks und durch die japanische Sprachausgabe wird ein schöner oldschool Samurai Charme versprüht. Lief auf der Pro auch sehr ordentlich mit festen 60 fps und sah trotzdem sehr schick aus.

Der Star der Show ist aber ganz klar das Gameplay. Was habe ich das abgefeiert. Anfangs noch mit viel Button Mashing unterwegs, merkt man aber schnell, dass man damit nicht weit kommt, wenn die ersten Bosse einen richtig gut vermöbeln. Irgendwann macht es dann Klick und man erkennt, dass das Ganze mehr ein Tanz ist. Hyper-aggressive geht man auf den Gegner los, liest die Bewegungen, weiß irgendwann genau, wann man nun blockt, kontert oder doch dodged und wenn man dann noch im richtigen Moment einen Issen abfeuert - eine Konterattacke für die es nur ein paar Frames an Zeit gibt - fühlt man sich wie der heftigste Samurai Japans. Das ist alles so unglaublich befriedigend inszeniert mit perfektem Feedback und Soundcues, glaube ich habe in einem Schwertkampfspiel noch keinen besseren Combat gespielt, wirklich 1+ mit Sternchen.

Jeder Boss stellt zunächst eine größere Herausforderung dar, aber irgendwann hat man das Moveset so raus, dass man wie ein Gamepadgott den Gegner niedermetzelt. Die Bosskämpfe waren somit auch das Klare Highlight für mich. Der letzte Boss war dann nochmal eine zähe Sau, aber nach gut einer Stunde lag er auch im Staub, richtig episch.

Die semi Open World hat mich nicht sonderlich gestört, da ich das Gameplay einfach zu gut fand und nicht genug davon bekommen konnte, allerdings waren die linearen Abschnitte natürlich die Highlights. Die extra Spielzeitstraffung hätte es mit den doch eher eintönigen Nebenquests und Sammelaufgaben aber nicht wirklich gebraucht. Zudem wurden einige Minibosse doch etwas zu oft recycled. Dieses Zottelmonster kann ich glaube ich mittlerweile mit verbundenen Augen besiegen.

Trübt den Gesamteindruck aber nur wenig, Capcom hat für mich persönlich mit RE: Requiem, Pragmata und Onimusha die für mich bis dato 3 besten Spiele des Jahres abgeliefert, absoluter Wahnsinn was die dort veranstalten.

9,5/10
Habe es auch kürzlich durchgespielt und es hat sich gelohnt, ich finde es hebt sich gerade durch die Story angenehm vom Action RPG einheitsbrei ab. Absolute Empfehlung, nur den Endboss...Holy S... hätten sie ein wenig leichter machen können...
 
  • Cremig
Reaktionen: OAB
Keeper - 8/10

Ein schlafender, alter Leuchtturm wird zum Leben erweckt und begibt sich umgehend auf den beschwerlichen Weg irgendwohin. Komplett wortlos erzählt schreitet man durch eine obskure und stets mit unheimlich viel Leben und Atmosphäre angereicherte Welt, wechselt dabei seine Form und auch das dazugehörige Gameplay. Hat mir zum Ende hin ein wenig zu lange gedauert, aber ansonsten nichts als Liebe für diesen ungewöhnlichen Titel.

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Mixtape - 9/10

Eine schöne kleine Coming-of-Age-Geschichte, deren Erzählstruktur sich an die Songauswahl des Mixtapes des Hauptcharakters richtet (oder auch nicht). Spielerisch hat man es hier mit einer Ansammlung von relativ anspruchslosen Minigames zu tun. Der Reiz liegt aber darin, zu erfahren, was das Spiel einen als nächstes machen lässt - hat mich teilweise an "What Remains of Edith Finch" erinnert. Die stilsichere Präsentation, die überwiegend tollen Songs und der wehmütige Unterton haben die Zeit wie im Fluge vergehen lassen.

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Wolverine - 7/10

Insomniacs Versuch, Wolverine zu adaptieren, hat mir streckenweise sehr viel Spaß gemacht, aber auch oft genug enttäuscht. Weder hat mir der Look noch die Grundatmosphäre sonderlich gefallen, die Story wandert auf längst ausgetretenen Pfaden und die großen Setpieces waren (bis auf ein paar Ausnahmen) entweder massivst undercooked oder einfach derart schlecht inszeniert, dass man sich zwangsläufig fragen musste, ob das wirklich von den gleichen Leuten kommt, die erst mit drei Spider-Man-Spielen und Rift Apart bewiesen haben, dass sie es sehr wohl können. Alleine diese Motorradszenen ... Junge, Junge ... Das hat "Uncharted 4" schon vor zehn Jahren so viel besser gemacht. Ganz seltsam ...
Was das Spiel aber trägt ist der angenehm entschlackte Gameloop, bei dem man sich gradlinig durch Horden an Gegnern schlitzt mit Insomniacs perfektioniertem Freeflow-Combat. Zugegebenermaßen bin ich im Vorfeld ein bisschen auf die Aussagen der ganzen Grifter reingefallen und habe den Schwierigkeitsgrad auf die höchste Stufe gestellt, den ich schon bald zurückschrauben musste. Das Spiel spielt sich mitnichten von alleine und es wird durchaus sehr happig, sobald einem verschiedenste Gegnertypen gleichzeitig vor die Krallen kommen.
Unterm Strich ein gutes, unterhaltsames Spiel, das Sonys Qualitätsstandards aber nur selten erfüllt.

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Mixtape - 9/10

Der Reiz liegt aber darin, zu erfahren, was das Spiel einen als nächstes machen lässt - hat mich teilweise an "What Remains of Edith Finch" erinnert.

Ok hatte es immer auf meiner Kaufliste und nie abgedrückt, aber das hat mich jetzt vollends überzeugt.

Wolverine - 7/10

Insomniacs Versuch, Wolverine zu adaptieren, hat mir streckenweise sehr viel Spaß gemacht, aber auch oft genug enttäuscht. Weder hat mir der Look noch die Grundatmosphäre sonderlich gefallen, die Story wandert auf längst ausgetretenen Pfaden und die großen Setpieces waren (bis auf ein paar Ausnahmen) entweder massivst undercooked oder einfach derart schlecht inszeniert, dass man sich zwangsläufig fragen musste, ob das wirklich von den gleichen Leuten kommt, die erst mit drei Spider-Man-Spielen und Rift Apart bewiesen haben, dass sie es sehr wohl können. Alleine diese Motorradszenen ... Junge, Junge ... Das hat "Uncharted 4" schon vor zehn Jahren so viel besser gemacht. Ganz seltsam ...
Was das Spiel aber trägt ist der angenehm entschlackte Gameloop, bei dem man sich gradlinig durch Horden an Gegnern schlitzt mit Insomniacs perfektioniertem Freeflow-Combat. Zugegebenermaßen bin ich im Vorfeld ein bisschen auf die Aussagen der ganzen Grifter reingefallen und habe den Schwierigkeitsgrad auf die höchste Stufe gestellt, den ich schon bald zurückschrauben musste. Das Spiel spielt sich mitnichten von alleine und es wird durchaus sehr happig, sobald einem verschiedenste Gegnertypen gleichzeitig vor die Krallen kommen.
Unterm Strich ein gutes, unterhaltsames Spiel, das Sonys Qualitätsstandards aber nur selten erfüllt.

Würde ich so unterschreiben, vielleicht 7,5/10, weil ich am Core Gameplay schon sehr großen Spaß hatte. Die Defizite beim Polishing sind aber wirklich auffällig. Wirkt in etwa so, als ob Wolverine Insomniacs 1. Projekt war und sie danach dann die Formel komplett geknackt haben und die Spider-Man Games und Rift Apart gemacht haben - und nicht andersrum.
 
Onimusha: Way of the Sword (PS5 Pro)

Video Game Fight GIF by CAPCOM


Habe es heute Abend beendet und bin mehr als nur begeistert. Nach der Demo hatte ich Lust drauf, aber dass mich das Spiel so sehr abholen würde, hätte ich nicht gedacht. Aber kurz der Reihe nach.

Die Story ist ganz gut und hält bei der Stange, Musashi selbst ist eine wirklich obercoole Sau und die Cutscenes, die wirklich genial inszeniert und gerendert sind runden das Ganze gut ab. Dazu gibt es schön fiese Bad Guys und nette Sidekicks und durch die japanische Sprachausgabe wird ein schöner oldschool Samurai Charme versprüht. Lief auf der Pro auch sehr ordentlich mit festen 60 fps und sah trotzdem sehr schick aus.

Der Star der Show ist aber ganz klar das Gameplay. Was habe ich das abgefeiert. Anfangs noch mit viel Button Mashing unterwegs, merkt man aber schnell, dass man damit nicht weit kommt, wenn die ersten Bosse einen richtig gut vermöbeln. Irgendwann macht es dann Klick und man erkennt, dass das Ganze mehr ein Tanz ist. Hyper-aggressive geht man auf den Gegner los, liest die Bewegungen, weiß irgendwann genau, wann man nun blockt, kontert oder doch dodged und wenn man dann noch im richtigen Moment einen Issen abfeuert - eine Konterattacke für die es nur ein paar Frames an Zeit gibt - fühlt man sich wie der heftigste Samurai Japans. Das ist alles so unglaublich befriedigend inszeniert mit perfektem Feedback und Soundcues, glaube ich habe in einem Schwertkampfspiel noch keinen besseren Combat gespielt, wirklich 1+ mit Sternchen.

Jeder Boss stellt zunächst eine größere Herausforderung dar, aber irgendwann hat man das Moveset so raus, dass man wie ein Gamepadgott den Gegner niedermetzelt. Die Bosskämpfe waren somit auch das Klare Highlight für mich. Der letzte Boss war dann nochmal eine zähe Sau, aber nach gut einer Stunde lag er auch im Staub, richtig episch.

Die semi Open World hat mich nicht sonderlich gestört, da ich das Gameplay einfach zu gut fand und nicht genug davon bekommen konnte, allerdings waren die linearen Abschnitte natürlich die Highlights. Die extra Spielzeitstraffung hätte es mit den doch eher eintönigen Nebenquests und Sammelaufgaben aber nicht wirklich gebraucht. Zudem wurden einige Minibosse doch etwas zu oft recycled. Dieses Zottelmonster kann ich glaube ich mittlerweile mit verbundenen Augen besiegen.

Trübt den Gesamteindruck aber nur wenig, Capcom hat für mich persönlich mit RE: Requiem, Pragmata und Onimusha die für mich bis dato 3 besten Spiele des Jahres abgeliefert, absoluter Wahnsinn was die dort veranstalten.

9,5/10
Habe es auch kürzlich durchgespielt und es hat sich gelohnt, ich finde es hebt sich gerade durch die Story angenehm vom Action RPG einheitsbrei ab. Absolute Empfehlung, nur den Endboss...Holy S... hätten sie ein wenig leichter machen können...

Das war wirklich eine fiese Sau, aber wie alle anderen Bosse auch mit einer guten Lernkurve von "oh mein Gott den packe ich nie" bis hin zu "eat shit du Schwein", hat nur dieses Mal länger gedauert, als bei den anderen :biggrin:
 
Ion Fury

Ion Fury ist der spirituelle Nachfolger von Duke Nukem 3D. Entwickelt wurde das Spiel auf der Build Engine, mit der auch Duke Nukem 3D entwickelt wurde. Das ist kein Spiel mit Retro-Grafik sondern ein Retrospiel mit modernem Gamedesign. Die Sprüche sind zwar nicht so sexistisch wie beim Duke aber dafür genauso trocken.
Das Spiel sieht sehr gut aus. Es zeigt was mit dieser Engine möglich ist. Man sieht zwar immer noch wie limitiert diese Engine ist aber das was man zu sehen bekommt, sieht um Längen besser aus als z.B. Duke Nukem 3D.
Die Level sind Abwechslungsreich. Im Verlauf der Kampagne ändern sich das Setting mehrfach. Teilweise hatte ich das Problem, dass ich nicht wusste wo es weiter geht. Also auch hier erinnert das Spiel eindeutig an die Klassiker. Pro Mission gibt es auch eine ordentliche Anzahl an Secrets zu finden.
Auch die Zusatzkampagne bietet interessante Schauplätze und ist nochmal einen Taken polierter als die Hauptkampagne. Allerdings dauert die nur halb so lang wie die Hauptkampagne.
Manche Gegner fand ich brutal nervig. Es gibt kleine spinnenähnliche Roboter, die an der Decke hängen und die man meist übersieht. Ich hatte da mehrfach brenzliche Situation weil ich so einen kleinen Drecksack übersehen hatte.
Größter Mist an dem Spiel sind die Bots. Manche Gegner sind sowas von selten dämlich, dass sie an Wänden hängen bleiben weil die Pfadfinung viel zu simpel gestrickt ist.

Für mich ein absolut spaßiger Boomer Shooter.
 
007: First Light

Nachdem ich von Juni bis September alle Bond-Filme angeschaut habe, war nun das aktuelle Videospiel an der Reihe. Und ja, das hat mir ziemlich gut gefallen. Das Spiel schafft es gekonnt, die Origin_Story von James Bond mit einem spannenden und abwechslungsreichen Gameplay zu verbinden. Ähnlich wie in den Filmen hat man es hier mit vielen verschiedenen Settings zu tun(Highlights waren für mich das Hotel in der Slowakei, die Schiffsstadt Aleph und die vielen verschiedenen Ausflüge in London), die einen zunächst nur die Möglichkeit des Schleichens oder von Faustkämpfen bieten. Nur wenn Feinde einen mit Schusswaffen angreifen, bekommt man die Lizenz zum Töten und darf selber herumballern. Und das hat ziemlich Spaß gemacht. In Verbindung mit der Q-Watch und der Manipulation von Vorrichtungen wie Feuerlöschern oder Gasleitungen. kann das ein ganz schönes Feuerwerk geben. Die Faustkämpfe sind kein so großes Highlight, das Kampfsystem orientiert sich zwar etwas an den Batman Arkahm-Spielen, aber hat keinen so tollen Kombo-Stil und ist etwas unübersichtlich.
In einigen Level muss man sich auch abseits von Schießeren, Schleichen und Prügeln beschäftigen. So muss man mal andere Leute abhören, Handys hacken oder Geld sammeln.

Optisch, akustisch und technisch ist 007: First Light super. Lief auf der PS5 Pro ordentlich flüssig und ist grafisch sehr detailliert. Einige der Figuren, vor allem die Frauen fand ich im Design etwas arg gleichgeschalten. Da hätte man gerne mehr variieren können. In rund 20 Stunden war ich mit der Kampagne durch. Für Langzeitmotivation bietet das Spiel noch einige Einsatzmissionen, in denen man die vielen Fertigkeiten nutzen muss.

8/10
 
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A Plagues Tale Innocence & Requiem (PS5)

Anfangs ein furchtbarer Zwiespalt bei mir. Ich mag schleichen nicht sonderlich - also eigentlich gar nicht, Franzosen sind auch weit von der Top 10 entfernt. Dennoch fand ich das Grundsetting schon immer irgendwie interessant und da die beiden Spiele im PSN+ irgendwann mal drin waren, konnte man ja nicht viel verlieren. Hat mich sehr positiv überrascht. Das schleichen fühlt sich wie bei TLOU nicht komplett störend an und passt wunderbar zum Storytelling. Genau das ist auch die große Stärke des Titels. Die Geschichte um die 2 Kinder, die sich Anfangs noch nicht so recht mögen ist mitreißend und lässt einen auch gerne das Herz bluten.
Gerade Teil 1 fühlt sich zwar manchmal etwas wie ein Walkingsimulator, Langeweile kam bei mir aber nie auf. Teil 2 bietet etwas mehr Vielfallt und größere Areale beim schleichen und auch deutlich mehr Actionanteil, der zum Schluss fast schon etwas nervig wird.
Großartige Spiele - werde mir auch zeitnah die SpinOff mit Sophia geben, die mich teilweise durch den 2ten Teil begleitet hat.

Durch die Story bekommen beide Teile zusammen eine 4,5/5
 
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