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Das kann ich so nicht stehenlassen. Es gab in den ersten Minicomics durchaus eine Geschichte. Vom Barbaren, der auszog, das Böse zu besiegen, und einem Dämon, der die beiden versteckten Hälften des Zauberschwerts an sich bringen will, um das magische Schloss Grayskull zu erobern und sein Volk für eine Invasion nach Eternia zu holen. Das ist zwar simpel, aber darauf basierend kann man schon spannende Geschichten erzählen. Es war eben ein grundsolides Konzept, das für das fantasiereiche Spielen mit den Figuren ausgelegt war und im Grunde ähnlich ja auch schon für Pulp-Helden wie Conan funktionierte.Ich bin selber Fan der ersten Stunde und mit den Masters bis heute verbunden. Was uns „alten“ Fams aber bewusst werden muss, damals gab es keine wirkliche Story. Es gab nur He-Man (Gut) gegen Skeletor (Böse). Aus einer reinen Barbaren-Story kam mit dem Erfolg des Franchise auch immer mehr eine Handlung hinzu. Letztendlich stammt laut Kanon die Queen Marlena von der Erde, daher ist dies auch offizieller Kanon im Masters Universum. Wenn es ein Erfolg werden sollte, so könnten Folgefilme nur auf Eternia oder Etheria spielen. Mit Hordak, She-Ra, den Snakemen und und und ist vieles möglich. Ich denke wir sollten dem ganzen eine Chance geben.
Um das Ganze weniger düster und zeichentricktauglicher zu machen, kam dann eben der Reboot von Filmation, der die Barbaren-Fantasy durch gängige Superheldenklischees und Verzicht auf Gewalt ersetzte. Das setzte sich dann natürlich durch. Ich mag das Cartoon-Konzept zwar ebenso wie die Barbarenwurzeln der Masters, aber wenn, dann bitte eher in Richtung der 2000er-Serie. Filmation ist mir persönlich (und war mir damals schon) zu billig und zu albern. Aber Geschmäcker sind halt verschieden.

