Nothingface
The Unknown Knows
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Noch so jemand, der es nicht geschafft hat sich einen Funken kindliche Naivität oder Begeisterungsfähigkeit für das Medium zu erhalten.Genau so. Das unzureichende Charakerisieren von Filmfiguren ist eine Plage unserer Zeit!Ein paar Gedanken, warum der Film so distanziert auf mich wirkt:
Ich glaube, das Problem (bzw. mein Problem) ist, dass Koepp und Spielberg keine vollständigen Charaktere kreieren, die sich echt und realistisch ananfühlen.
Und dann lässt er sie auf genau die Weise unrealistisch bzw. künstlich kreiert wirken, als wären sie schlechtes CGI?Eine Bemerkung zu den CGI-Tieren. Ich bin mir sicher, dass die nicht vollkommen realistisch wirken sollten.


Ganz offensichtlich ist der Look exakt so gewollt und mit dieser künstliche Niedlichkeit reihen sie sich imo ganz hervorragend in das spielbergische Bestiarium ein.Und dann lässt er sie auf genau die Weise unrealistisch bzw. künstlich kreiert wirken, als wären sie schlechtes CGI?Eine Bemerkung zu den CGI-Tieren. Ich bin mir sicher, dass die nicht vollkommen realistisch wirken sollten.
Wenn das stimmt, halte ich es für eine krasse Fehlentscheidung. Das hätte man auf eine andere Art darstellen müssen, z. B. mit subtilen Glitches oder anderen Abweichungen.
Endlich jemand der es auch so sieht.(Das mag allerdings auch mein persönliches Problem sein, da ich mit Blunt gar nichts anfangen kann).

...
Und ja gerade wo der Film endet, will man eigentlich auch gerade noch mehr erfahren und dann ist Ende. Aber ich hoffe, wenn der Film erfolgreich ist, das schnell eine Fortsetzung erscheint, wo weitere Fragen beantwortet!
...
Ich muss Du da Widersprechen, die Tiere sind exakt so gewollt, denn deiner CGI-Antipathie in Ehren, aber Tiere deutlich photorealistischer zu gestalten ist heutzutage absolut kein Problem, insbesondere wenn man ein entsprechendes Budget wie es Spielberg nunmal bekommt. Ergo kann es nur Absicht sein. Mit dem Ergebnis kann man selbstverständlich seine Probleme haben.So, endlich auch im Kino gesehen. Kanns der Spielberg noch? Meistens, ja aber da waren paar Sachen drin die mich doch ziemlich genervt haben.
Das gibt Punktabzug. Zum Beispiel:
der religiöse Bullshit, der überhaupt nix zur Story beiträgt außer paar lose Floskeln und irgendwelche albernen Versuche den Bibel Kappes
mit Außerirdischem Leben zu vereinbaren. Braucht man genau null, zumal das auch nicht vertieft wird. Jetzt kommt mir bitte keiner mit Indiana Jones. Das passt das
halt rein und sowieso Fantasy.
oder
der teilweise arg penetrante Kitsch mit den Tieren, die furchtbar aussahen (nein, ist nicht gewollt. CGI Tiere sehen einfach scheiße aus).
Dann in dem Elternhaus von der Blunt. Ächtz... hätte man weglassen können.
und das schon angesprochene
ständige abschmieren der Aliens. Fliegen tausende Lichtjahre durch die Prärie und crashen hier ständig in die Pampa, was natürlich nur die Militärs mitbekommen.
Mal abgesehen davon, dass sie mit gewaltigen Schiffen durch Wolkendecken fliegen und keiner rafft was.
Den Schluss wiederum fand ich völlig okay und weil der Film mich als großen Akte-X Fan größtenteils gut unterhalten hat, kann ich das Teil auf der positiven Spielberg Skala verbuchen.
Seine Klassiker werden freilich nie erreicht, genauso wenig wie die Akte-X Highlights.
3,5/5
Sorry, nein. Hast du Belege/Quellen, dass das so gewollt war? Das macht überhaupt keinen Sinn, dennIch muss Du da Widersprechen, die Tiere sind exakt so gewollt, denn deiner CGI-Antipathie in Ehren, aber Tiere deutlich photorealistischer zu gestalten ist heutzutage absolut kein Problem, insbesondere wenn man ein entsprechendes Budget wie es Spielberg nunmal bekommt. Ergo kann es nur Absicht sein. Mit dem Ergebnis kann man selbstverständlich seine Probleme haben.So, endlich auch im Kino gesehen. Kanns der Spielberg noch? Meistens, ja aber da waren paar Sachen drin die mich doch ziemlich genervt haben.
Das gibt Punktabzug. Zum Beispiel:
der religiöse Bullshit, der überhaupt nix zur Story beiträgt außer paar lose Floskeln und irgendwelche albernen Versuche den Bibel Kappes
mit Außerirdischem Leben zu vereinbaren. Braucht man genau null, zumal das auch nicht vertieft wird. Jetzt kommt mir bitte keiner mit Indiana Jones. Das passt das
halt rein und sowieso Fantasy.
oder
der teilweise arg penetrante Kitsch mit den Tieren, die furchtbar aussahen (nein, ist nicht gewollt. CGI Tiere sehen einfach scheiße aus).
Dann in dem Elternhaus von der Blunt. Ächtz... hätte man weglassen können.
und das schon angesprochene
ständige abschmieren der Aliens. Fliegen tausende Lichtjahre durch die Prärie und crashen hier ständig in die Pampa, was natürlich nur die Militärs mitbekommen.
Mal abgesehen davon, dass sie mit gewaltigen Schiffen durch Wolkendecken fliegen und keiner rafft was.
Den Schluss wiederum fand ich völlig okay und weil der Film mich als großen Akte-X Fan größtenteils gut unterhalten hat, kann ich das Teil auf der positiven Spielberg Skala verbuchen.
Seine Klassiker werden freilich nie erreicht, genauso wenig wie die Akte-X Highlights.
3,5/5
Der religöse Aspekt finde ich auch überhaupt nicht heraus kürzbar, weil doch ziemlich zentral, auch wenn ich ihn persönlich auch zu positiv ausgelegt empfinde. Spielberg hat halt als gläubiger Mensch ein anderes Bild als ich und entsprechend auch ein anderes Verhältnis zu der Glaubensgemeinschaft in die er hineingeboren wurde. Der innere Konflikt zwiechen Glauben und Religon ist hier eindeutig Thema, geht das in die Tiefe? Nein, aber das ist für einen Spielberg Film auch absolut gängig. Trotzdem bietet er durchaus Denkanstöße? Ist es z.B. reiner Zufall das er ein Klarissenkloster gewählt hat? Ich denke nicht. Oder wie erklärt sich der doch starke Fokus in Disclosure Day, wo er Krieg der Welten um die Perspektive des Priesters erleichtert hat. Auch als Atheist sollte man anerkennen, das Glaube und Religon für viele Menschen weiterhin eine sinnstiftende Rolle spielt. Und eine möglicher Kontakt mit außerirdischem Leben würde in irgendeiner Form ein überdenken der Glaubensinhalte zu überprüfen. Also vollkormmen legitim genau darauf zu referenzieren, man sollte lieber die Inhalte kritisch angreifen, als den Unstand an sich.
Und auch das Verwenden der Alien-Klischees, das bedingt doch schon alleine das Thema, immerhin beschäftigt sich der Film ja eben ganz explizit mit der amerikanischen Verschwörungsmythologie hinter Entführungen und UFOs. Überhaupt nicht meine favorisierte Spielart der Science-Fiction, aber bei dem Ansatz doch nur konsequent.
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