Kino Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit 2026 Steven Spielberg

  • Ersteller Ersteller leeloo
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Kinofilm: Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit [Steven Spielberg] (2026) [Kino]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 16 37,2%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 11 25,6%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 11 25,6%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 5 11,6%

  • Umfrageteilnehmer
    43

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DISCLOSURE DAY bringt einfach null Überraschungen.
Wir erfahren nichts
über den Hintergrund der Aliens, die Auswirkungen der Enthüllung ihrer Existenz
wird nicht weiter erörtert, stattdessen gibt es Philosophieplattitüden und Gefühlsduseleien.

Für manche mag das klassisches Erzählkino sein, für mich ist das uninspiriertes, leidlich unterhaltsames Mainstreamfutter, mit Figuren, mit denen ich nicht einen Moment mitgefiebert habe.

aber Tiere deutlich photorealistischer zu gestalten ist heutzutage absolut kein Problem
Nach der Logik müsste ja jedes misslungene CGI in großen Produktionen, das eigentlich besser geht, gewollt sein.
Komisch auch, das die Figuren mit keinem Wort erwähnen, dass die Tiere nicht wie solche aussehen.
 
Spielberg in allen Ehren, ich bin sogar der erste, der - ich nannte es - das "Altmeisterliche, Klassizistische" seines Kinos verteidigt. Kaum Ausfälle, selbst der historischen Schlagseite des Gesamtwerks bin ich zugetan (über Schindler's List, auch über Always könnte ich mich streiten), aber das war irgendwie ... nix. Echt nix.
Der Film begann vortrefflich. Was Kamiński mit der Kamera anstellt, wie er seine One-Take-Schleifchenbewegungen potenziert, wie er kreiselt und gleich zu Beginn im Rahmen eines Wrestling-Matches Kellner in der Menge ausschneidet und dabei Informationen stakkatohaft nachschiebt, ohne zu informieren (aka: "Rucksack", "Typen", "Waffen") - Spielberg-Handwerk eben. Visuelles Erzählen. Lange vermisst.
Danach kam nicht mehr viel, ehrlich gesagt. Blunts Smartphone-Moment ist sehr schön, sehr bekömmlich, mich interessierte zudem der religiöse Unterbau, inwiefern Gott als psychisches Konstrukt durch eine physische (Ersatz-)Manifestation (durch die Aliens) bedroht wird.
Mit David Koepp ... ich weiß nicht: Warum immer Koepp (der bereits die letzten Soderberghs narrativ versaubeutelte)? Der Kerl brettert über all' das hinweg, was für mich Potenzial hatte.
Stattdessen fiel mir zu Disclosure Day ein Wort ein: vergreist. 20, 30 Jahre zu spät scheinen Koepp und Spielberg den Nachlass vergangenen Sci-Fi-Ruhms zu verwalten. Vieles weist eine unbändige Materialmüdigkeit auf, inszenatorisch, motivisch, ideologisch, und man weiß noch dazu ständig, welchen Schritt der Film als nächstes aus welchem Grund zu gehen breit ist. Zweieinhalb Stunden einem Hausbau zuzuschauen, bei dem der übernächste Ziegelstein feststeht, war trist.
Eine interessante Erfahrung allemal. Bin ich zu alt (geworden) oder ist Spielberg einfach er (geblieben)? Ich merkte jedenfalls, dass mir diese emphatische Musterlösung, diese Rückbesinnung, an das Miteinander über das Gegeneinander zu gemahnen, in Zeiten politischer Destabilisierung nicht (mehr) reicht. Womöglich leben wir in jenen Zeiten, in der politisch fundiertes "Staunen", das Staunen eines knapp 80-Jährigen, einen 34-Jährigen nicht mehr so leicht zu beeindrucken vermag. Ich würde gern mit Steven ums Feuer tanzen, aber dafür sollte das Feuer mehr Sprengkraft haben ... {2/5}
 
Spielberg in allen Ehren, ich bin sogar der erste, der - ich nannte es - das "Altmeisterliche, Klassizistische" seines Kinos verteidigt. Kaum Ausfälle, selbst der historischen Schlagseite des Gesamtwerks bin ich zugetan (über Schindler's List, auch über Always könnte ich mich streiten), aber das war irgendwie ... nix. Echt nix.
Der Film begann vortrefflich. Was Kamiński mit der Kamera anstellt, wie er seine One-Take-Schleifchenbewegungen potenziert, wie er kreiselt und gleich zu Beginn im Rahmen eines Wrestling-Matches Kellner in der Menge ausschneidet und dabei Informationen stakkatohaft nachschiebt, ohne zu informieren (aka: "Rucksack", "Typen", "Waffen") - Spielberg-Handwerk eben. Visuelles Erzählen. Lange vermisst.
Danach kam nicht mehr viel, ehrlich gesagt. Blunts Smartphone-Moment ist sehr schön, sehr bekömmlich, mich interessierte zudem der religiöse Unterbau, inwiefern Gott als psychisches Konstrukt durch eine physische (Ersatz-)Manifestation (durch die Aliens) bedroht wird.
Mit David Koepp ... ich weiß nicht: Warum immer Koepp (der bereits die letzten Soderberghs narrativ versaubeutelte)? Der Kerl brettert über all' das hinweg, was für mich Potenzial hatte.
Stattdessen fiel mir zu Disclosure Day ein Wort ein: vergreist. 20, 30 Jahre zu spät scheinen Koepp und Spielberg den Nachlass vergangenen Sci-Fi-Ruhms zu verwalten. Vieles weist eine unbändige Materialmüdigkeit auf, inszenatorisch, motivisch, ideologisch, und man weiß noch dazu ständig, welchen Schritt der Film als nächstes aus welchem Grund zu gehen breit ist. Zweieinhalb Stunden einem Hausbau zuzuschauen, bei dem der übernächste Ziegelstein feststeht, war trist.
Eine interessante Erfahrung allemal. Bin ich zu alt (geworden) oder ist Spielberg einfach er (geblieben)? Ich merkte jedenfalls, dass mir diese emphatische Musterlösung, diese Rückbesinnung, an das Miteinander über das Gegeneinander zu gemahnen, in Zeiten politischer Destabilisierung nicht (mehr) reicht. Womöglich leben wir in jenen Zeiten, in der politisch fundiertes "Staunen", das Staunen eines knapp 80-Jährigen, einen 34-Jährigen nicht mehr so leicht zu beeindrucken vermag. Ich würde gern mit Steven ums Feuer tanzen, aber dafür sollte das Feuer mehr Sprengkraft haben ... {2/5}
Harte Wertung aber im Grunde alles richtig. Als Akte-X Jünger hats mich dann doch irgendwie unterhalten. Das sind vielleicht die 16 Jahre Altersunterschied :biggrin:
 
Spielberg in allen Ehren, ich bin sogar der erste, der - ich nannte es - das "Altmeisterliche, Klassizistische" seines Kinos verteidigt. Kaum Ausfälle, selbst der historischen Schlagseite des Gesamtwerks bin ich zugetan (über Schindler's List, auch über Always könnte ich mich streiten), aber das war irgendwie ... nix. Echt nix.
Der Film begann vortrefflich. Was Kamiński mit der Kamera anstellt, wie er seine One-Take-Schleifchenbewegungen potenziert, wie er kreiselt und gleich zu Beginn im Rahmen eines Wrestling-Matches Kellner in der Menge ausschneidet und dabei Informationen stakkatohaft nachschiebt, ohne zu informieren (aka: "Rucksack", "Typen", "Waffen") - Spielberg-Handwerk eben. Visuelles Erzählen. Lange vermisst.
Danach kam nicht mehr viel, ehrlich gesagt. Blunts Smartphone-Moment ist sehr schön, sehr bekömmlich, mich interessierte zudem der religiöse Unterbau, inwiefern Gott als psychisches Konstrukt durch eine physische (Ersatz-)Manifestation (durch die Aliens) bedroht wird.
Mit David Koepp ... ich weiß nicht: Warum immer Koepp (der bereits die letzten Soderberghs narrativ versaubeutelte)? Der Kerl brettert über all' das hinweg, was für mich Potenzial hatte.
Stattdessen fiel mir zu Disclosure Day ein Wort ein: vergreist. 20, 30 Jahre zu spät scheinen Koepp und Spielberg den Nachlass vergangenen Sci-Fi-Ruhms zu verwalten. Vieles weist eine unbändige Materialmüdigkeit auf, inszenatorisch, motivisch, ideologisch, und man weiß noch dazu ständig, welchen Schritt der Film als nächstes aus welchem Grund zu gehen breit ist. Zweieinhalb Stunden einem Hausbau zuzuschauen, bei dem der übernächste Ziegelstein feststeht, war trist.
Eine interessante Erfahrung allemal. Bin ich zu alt (geworden) oder ist Spielberg einfach er (geblieben)? Ich merkte jedenfalls, dass mir diese emphatische Musterlösung, diese Rückbesinnung, an das Miteinander über das Gegeneinander zu gemahnen, in Zeiten politischer Destabilisierung nicht (mehr) reicht. Womöglich leben wir in jenen Zeiten, in der politisch fundiertes "Staunen", das Staunen eines knapp 80-Jährigen, einen 34-Jährigen nicht mehr so leicht zu beeindrucken vermag. Ich würde gern mit Steven ums Feuer tanzen, aber dafür sollte das Feuer mehr Sprengkraft haben ... {2/5}
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Sorry, nein. Hast du Belege/Quellen, dass das so gewollt war? Das macht überhaupt keinen Sinn
Nö, so tief hab ich nich mit dem Film nicht auseinander gesetzt, aber alleine der Umstand das die Tiere exakt so gestaltet worden sind, obwohl es deutlich photorealistischer gehen würde, zeugt von Absicht. Und das kann man auch nicht mit chronischer Überarbeitung der VFX Studios oder fehlenden Budget weg argumentieren, Geld, Zeit und Know-how war alles vorhanden, die Tiere haben Digital Domain und Weta FX umgesetzt, das sind Marktführer. Auch ist der Film für einen Science-Fiction Film relativ Effektarm, an der schieren Masse am FX Shots wie z.B. bei Marvel Filmen kann es auch nicht liegen.

Komisch auch, das die Figuren mit keinem Wort erwähnen, dass die Tiere nicht wie solche aussehen.
Doch, tatsächlich tuen sie das an mindestens zwei Stellen.

Als Atheist nehme ich das alles zur Kenntnis. Du erkennst es an, ich tue das nicht.
Was heißt anerkennen? Ich übe ja selbst Kritk an die Aussagen die der Film trifft, außerdem kann man den Umstand das Glauben für allerlei Menschen einen wichtigen Stellenwert und der Film sich ja auch explizit mit UFO Glauben auseinander setzt. (Welcher Spruch ziert das Poster in Mulders Büro? I want to believe) Meine Aussage ist nicht ob der Film das Thema gut oder schlecht behandelt, sondern das man ihm des Thema nicht beschneiden kann, weil zentral für die Handlung, dann wäre es ein anderer Film.
 
Sorry, nein. Hast du Belege/Quellen, dass das so gewollt war? Das macht überhaupt keinen Sinn
Nö, so tief hab ich nich mit dem Film nicht auseinander gesetzt, aber alleine der Umstand das die Tiere exakt so gestaltet worden sind, obwohl es deutlich photorealistischer gehen würde, zeugt von Absicht. Und das kann man auch nicht mit chronischer Überarbeitung der VFX Studios oder fehlenden Budget weg argumentieren, Geld, Zeit und Know-how war alles vorhanden, die Tiere haben Digital Domain und Weta FX umgesetzt, das sind Marktführer. Auch ist der Film für einen Science-Fiction Film relativ Effektarm, an der schieren Masse am FX Shots wie z.B. bei Marvel Filmen kann es auch nicht liegen.

Komisch auch, das die Figuren mit keinem Wort erwähnen, dass die Tiere nicht wie solche aussehen.
Doch, tatsächlich tuen sie das an mindestens zwei Stellen.

Als Atheist nehme ich das alles zur Kenntnis. Du erkennst es an, ich tue das nicht.
Was heißt anerkennen? Ich übe ja selbst Kritk an die Aussagen die der Film trifft, außerdem kann man den Umstand das Glauben für allerlei Menschen einen wichtigen Stellenwert und der Film sich ja auch explizit mit UFO Glauben auseinander setzt. (Welcher Spruch ziert das Poster in Mulders Büro? I want to believe) Meine Aussage ist nicht ob der Film das Thema gut oder schlecht behandelt, sondern das man ihm des Thema nicht beschneiden kann, weil zentral für die Handlung, dann wäre es ein anderer Film.
Du hast doch geschrieben sollte man anerkennen, oder? :smiley3: Ohne das oberflächliche rum kratzten an dem Thema wäre das kein anderer Film, er wäre nur kompakter. Was ist denn die allumfassende religiöse Erkenntnis, die uns der Film vermittelt?
 
Du hast doch geschrieben sollte man anerkennen, oder? :smiley3: Ohne das oberflächliche rum kratzten an dem Thema wäre das kein anderer Film, er wäre nur kompakter. Was ist denn die allumfassende religiöse Erkenntnis, die uns der Film vermittelt?
Ok sry, habe deinen Satz in einen anderen Kontext verstanden. Den Umstand dem Religon und Glaube für einen bedeutenden Teil der Menschheit eine wichtige Rolle spielt nicht anzuerkennen, wäre ja Realitätsverweigerung. Und das zentrale Thema von Disclosure Day ist Glauben, ob er das gut tut oder nicht, steht auf einen anderen Blatt, deswegen zielt die Frage nach der allumfassenden religösen Erkenntnis auch ins Leere. Das Disclosure Day das Thema nicht befriedigend und kritisch bearbeitet, da geh ich mit dir ja konform, aber man kann es aus dem Film eben nicht heraus kürzen!
 
Du hast doch geschrieben sollte man anerkennen, oder? :smiley3: Ohne das oberflächliche rum kratzten an dem Thema wäre das kein anderer Film, er wäre nur kompakter. Was ist denn die allumfassende religiöse Erkenntnis, die uns der Film vermittelt?
Ok sry, habe deinen Satz in einen anderen Kontext verstanden. Den Umstand dem Religon und Glaube für einen bedeutenden Teil der Menschheit eine wichtige Rolle spielt nicht anzuerkennen, wäre ja Realitätsverweigerung. Und das zentrale Thema von Disclosure Day ist Glauben, ob er das gut tut oder nicht, steht auf einen anderen Blatt, deswegen zielt die Frage nach der allumfassenden religösen Erkenntnis auch ins Leere. Das Disclosure Day das Thema nicht befriedigend und kritisch bearbeitet, da geh ich mit dir ja konform, aber man kann es aus dem Film eben nicht heraus kürzen!
Ersetzte anerkennen durch akzeptieren. Es fällt mir einfach schwer, wir könnten schon so viel weiter sein.

Egal, soll hier nicht den Thread schreddern. Für mich persönlich ist das jedenfalls grandios in die Hose gegangen. Die paranoide Grundstimmung und die Inszenierung fand ich dafür gelungen. Hätte mir völlig gereicht.
 
Uii,
Leidenschaftliche Diskussion. Irgendwann werde ich ne Disk schauen. Bin gespannt wie der Streifen auf mich wirkt.
Ich hatte mich ja gefreut, daß Spielberg mal wieder „mein Genre“ besucht. Nun bin ich eher gespannt wie viel Enttäuschung dabei dann mitschwingt..
Wenn er noch nervige Kinder eingebaut hat, bin ich raus.:blind:
 
Zuletzt bearbeitet:
Uii,
Leidenschaftliche Diskussion. Irgendwann werde ich ne Disk schauen. Bin gespannt wie der Streifen auf mich wirkt.
Ich hatte mich ja gefreut, daß Spielberg mal wieder „mein Genre“ besucht. Nun bin ich eher gespannt wie viel Enttäuschung dabei dann mitschwingt..
Wenn er noch nervige Kinder eingebaut hat, bin ich raus.:blind:
Zumindest das hat er uns erspart :D bis auf paar Rückblenden.
 
Uii,
Leidenschaftliche Diskussion. Irgendwann werde ich ne Disk schauen. Bin gespannt wie der Streifen auf mich wirkt.
Ich hatte mich ja gefreut, daß Spielberg mal wieder „mein Genre“ besucht. Nun bin ich eher gespannt wie viel Enttäuschung dabei dann mitschwingt..
Wenn er noch nervige Kinder eingebaut hat, bin ich raus.:blind:
Zumindest das hat er uns erspart :D bis auf paar Rückblenden.
Die besagte „Hänsel & Gretel“-Szene gefiel mir besonders. Da war wieder der Spielberg wie vor 50 Jahren. Ich hatte Hühnerhaut :zwinker:
 
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Link: https://youtu.be/be4yaJqtqtw?is=ZMKaX92PZOOr1AiJ

Verdammt nochmal - diesmal hat Schmitt es aber gekonnt auf den Punkt gebracht.

Disclosure Day macht Vieles richtig, weil er seine Handlung mit Details anreichert, die ineinandergreifen und etwas Profundes hervorheben, was andere Filme wie Masters of the Universe oder The Mandalorian & Grogu nicht schaffen. Und doch versagt auch er, weil er diesen Details nicht die Tiefe gibt, die sie brauchen, um relevant für die Handlung zu sein. Disclosure Day verspricht mehr, löst es aber nicht ein - damit bleibt eine seltsame Distanz übrig, die mich etwas irritiert hat. Jetzt würde ich sagen: Ja, das kenne ich, aber es reicht mir nicht. Es ist zu wenig. Es ist der politische Hintergrund, diese Krise in Asien; es ist das Ansprechen einer religiösen Sichtweise; es ist das Hantieren mit einer fortschrittlichen Technik, die mal so, mal so funktioniert - je nachdem, was die Handlung an der Stelle im Film fordert. Da bleibt alles in der Schwebe, obwohl man da sehr genau sein sollte.

Und Schmitt liegt richtig, wenn er kritisiert, daß Spielberg nur seine alten empathischen Vibes als Erkenntnisgewinn verkauft und denkt, mehr müsse man moralisch nicht machen. Der Film bietet außer 146 Minuten beste Unterhaltung nichts Weiteres an, obwohl er eine Botschaft vermittelt. Doch diese ist so widersprüchlich, daß man sie nicht ernst nehmen kann.

Unheimliche Begegnung der dritten Art hat eigentlich ein ähnliches Problem, aber dort wird das Ganze etwas gekonnter umgesetzt, da es weit weniger auffällt. Hier dagegen wird man mit der Nase draufgestoßen, bis diese blutet.
 
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Link: https://youtu.be/be4yaJqtqtw?is=ZMKaX92PZOOr1AiJ

Verdammt nochmal - diesmal hat Schmitt es aber gekonnt auf den Punkt gebracht.

Disclosure Day macht Vieles richtig, weil er seine Handlung mit Details anreichert, die ineinandergreifen und etwas Profundes hervorheben, was andere Filme wie Masters of the Universe oder The Mandalorian & Grogu nicht schaffen. Und doch versagt auch er, weil er diesen Details nicht die Tiefe gibt, die sie brauchen, um relevant für die Handlung zu sein. Disclosure Day verspricht mehr, löst es aber nicht ein - damit bleibt eine seltsame Distanz übrig, die mich etwas irritiert hat. Jetzt würde ich sagen: Ja, das kenne ich, aber es reicht mir nicht. Es ist zu wenig. Es ist der politische Hintergrund, diese Krise in Asien; es ist das Ansprechen einer religiösen Sichtweise; es ist das Hantieren mit einer fortschrittlichen Technik, die mal so, mal so funktioniert - je nachdem, was die Handlung an der Stelle im Film fordert. Da bleibt alles in der Schwebe, obwohl man da sehr genau sein sollte.

Und Schmitt liegt richtig, wenn er kritisiert, daß Spielberg nur seine alten empathischen Vibes als Erkenntnisgewinn verkauft und denkt, mehr müsse man moralisch nicht machen. Der Film bietet außer 146 Minuten beste Unterhaltung nichts Weiteres an, obwohl er eine Botschaft vermittelt. Doch diese ist so widersprüchlich, daß man sie nicht ernst nehmen kann.

Unheimliche Begegnung der dritten Art hat eigentlich ein ähnliches Problem, aber dort wird das Ganze etwas gekonnter umgesetzt, da es weit weniger auffällt. Hier dagegen wird man mit der Nase draufgestoßen, bis diese blutet.

Da höre ich Spielberg doch lieber direkt zu:
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Link: https://www.youtube.com/watch?v=s4Q0NHp-f_s
 
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