Coming 2026 - LIZARD IN A WOMAN'S SKIN [Blu-Ray] Giallo Edition Nr.10

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Auf FB gab es zur Synchro etwas Kritik, speziell im Detail an deren Musikeinsatz:

lizard.webp


Da ich die deutsche Fassung noch nicht gehört habe, kann ich dazu nichts sagen, aber da hier einige die Scheibe schon haben, könnte ihnen das ja ebenfalls aufgefallen sein (und sie könnten erläutern, ob dieser Sachverhalt so zutrifft und in welchem Umfang). Ohne konkrete Beispiele (Szenen) kann man das nicht so recht einordnen.
 
Vielleicht können sich auch noch andere User äußern, aber ich finde sie ist auf einem ähnlichen guten Niveau wie die Neuynchro von "Duckling".
Gefällt mir deutlich besser als zum Beispiel die Synchro von "My dear Killer", die ja auch später entstanden sind,
 
vielen dank für die rückmeldungen! und ja, deutsche 70er synchros bei eurofilmen sind natürlich pflicht. hier brauchts vielleicht kein update für mich.
 
Vielleicht können sich auch noch andere User äußern, aber ich finde sie ist auf einem ähnlichen guten Niveau wie die Neuynchro von "Duckling".
Gefällt mir deutlich besser als zum Beispiel die Synchro von "My dear Killer", die ja auch später entstanden sind,


Duckling ist super aber eine für mich obergeile Szene war leider auch ohne Musik. Das war die Szene, bei der, der kleine Junge nach oben zur nackten Barbara geht und man im Hintergrund die Mutter hört. Das wirkt im englischen Dub unglaublich viel besser.
 
Die (M&E-)Synchro-Problematik kann ich bestätigen. Tlw. wird die Hintergrundmusik (weiter) angespielt und bricht dann ab oder wird für die (deutschen) Dialoge unterbrochen, tlw. wurde die Hintertgrundmusik (szenenweise) komplett weggelassen. Zumindest letzteres erkennen wohl nur Kenner*innen der italienischen oder englischen Tonspur. Würde mir den Film, falls ich ihn irgendwann nochmal einlegen sollte, aber wohl nicht erneut mit der Synchro geben, da mich diese Brüche schon stärker stören - und ich den Film vor Jahren ja auch im O-Ton kennenlernte.

Die Wahl der Stimmen (sowie Dialogbuch/Übersetzung und -regie) würde ich schon als weitgehend okay betrachten. Leo Genn hört sich für mein Empfinden zu jung an, Edy Gall irgendwie zu nervig, Florinda Bolkan ziemlich okay. Bin aber selbstverständlich kein Experte bzw. Connoisseur auf dem Gebiet.

Die AK-Geschichte ist äußerst ärgerlich, wobei der ja nun in besserer Version zur Verfügung gestellt wurde.

Insgesamt, trotz der Defizite, schon 'ne brauchbare VÖ. Und für reine Synchronfreund*innen ja ohnehin ohne Alternative.

(Entlein und Noten habe ich zwar auch in den '84-Ausgaben in den Regalen stehen, sah sie aber nie in den deutschen Fassungen und kann entsprechend nicht sagen, ob es da bei den Synchros ähnliche Probleme gab.)
 
Ich habe den Diskurs zum Audiokommentar verfolgt und kann die Kritik daran nachvollziehen.

Dass der Audiokommentar offenbar in dieser Form angeliefert und übernommen wurde, erklärt zwar die Herkunft des Problems, entkräftet es aber nicht. Für Käufer zählt am Ende die veröffentlichte Blu-ray, nicht die interne Produktionsgeschichte.

Wenn ein Audiokommentar so abgemischt ist, dass der Hauptfilmton in gleicher Lautstärke mitläuft und die Kommentatoren dadurch schwer verständlich sind, dann ist das kein normaler kreativer Spielraum mehr. Ein Audiokommentar hat eine klare Funktion: Man soll dem Kommentar folgen können. Wenn genau das über weite Strecken erschwert wird, ist Kritik daran berechtigt.

Besonders schief finde ich das scheinbar naive 'Für mich war das kein Problem, also musste ich auch nichts kommunizieren'. Wenn das die Qualitätskontrolle sein soll, ist das kein besonders beruhigendes Signal. Gerade bei einem Audiokommentar sollte auffallen, ob die Kommentarspur verständlich ist oder ob sie vom Filmton zugedeckt wird.

Dazu kommt der Widerspruch: Einerseits wird so getan, als sei alles völlig unproblematisch gewesen. Andererseits wird eingeräumt, dass man nachvollziehen könne, wenn andere damit ein Problem haben. Damit wird aus einem möglichen technischen Mangel plötzlich ein persönliches Empfindungsproblem der Käufer gemacht. Das überzeugt mich nicht. Es geht nicht darum, ob einzelne Hörer besonders empfindlich sind. Es geht darum, ob ein Audiokommentar seine Grundfunktion erfüllt.

Auch der Verweis auf 84 Entertainment bzw. René trägt für mich nur begrenzt. Dass René dazu nichts mehr sagen kann, ist tragisch, aber daraus folgt nicht automatisch, dass gar nichts mehr möglich gewesen wäre. Die Personen, die den Audiokommentar eingesprochen haben, sind dem Verleger bekannt; man hat bereits in anderen Zusammenhängen miteinander gearbeitet. Eine Nachfrage wäre daher naheliegend gewesen: Gibt es noch eine saubere Originaldatei des Kommentars? Genau diese Frage drängt sich umso mehr auf, wenn man den Kommentar angeblich nicht neu aufnehmen konnte oder wollte.

Schwierig finde ich in diesem Zusammenhang auch den Verweis auf das verbesserte Bildmaster. Dass das ursprünglich vorgesehene Master von 84 Entertainment offenbar stark mit DNR bearbeitet war und hier nachgebessert wurde, ist positiv zu bewerten. Nur beantwortet es die Kritik am Audiokommentar nicht. Bildmaster und Audiokommentar sind zwei verschiedene Qualitätsbereiche derselben Veröffentlichung.

Vor allem verschiebt dieses Argument die Ebene: Aus einer konkreten Kritik an einem problematisch präsentierten Extra wird plötzlich eine Grundsatzfrage, ob man die Veröffentlichung nicht insgesamt anerkennen müsse. Das lenkt von der eigentlichen Frage ab: Ist der Audiokommentar auf der Disc in dieser Form ordentlich nutzbar oder nicht?

Der spätere YouTube-Upload einer sauberen Kommentarspur macht die Sache nicht besser. Im Gegenteil: Er zeigt offenbar, dass eine verständliche Fassung des Kommentars existiert oder zumindest verfügbar gemacht werden konnte. Natürlich ist es nett, wenn der Kommentar extern anhörbar ist. Aber das ersetzt nicht die Fassung auf der Disc. Gekauft wurde eine Blu-ray mit Audiokommentar, nicht ein Produkt, bei dem man sich den eigentlich brauchbaren Kommentar zusätzlich irgendwo auf YouTube anhören muss. Ein externer Upload kann verschwinden, ist nicht Teil der Disc und ersetzt keine ordnungsgemäße Präsentation des beworbenen Extras auf dem gekauften Produkt.

Auch die QM-Frage bleibt: Wer hat das geprüft? Hat sich den Audiokommentar jemand komplett angehört? Waren mehrere Personen beteiligt? Oder wurde nur stichprobenartig kontrolliert? Wenn ein durchgehend problematischer Mix niemandem auffällt, sagt das zumindest etwas über die Prüfung aus.

Wer die Blu-ray gekauft hat, sie öffnet und erst beim Abspielen feststellt, dass der Audiokommentar tatsächlich in dieser Form auf der Disc enthalten und dadurch nur eingeschränkt nutzbar ist, sollte das aus meiner Sicht nicht als bloßes 'gefällt mir nicht' behandeln. Vor dem Öffnen ist dieser Punkt für Käufer schließlich nicht überprüfbar. Gerade bei eingeschweißter Ware kann man vorher nicht wissen, wie der Audiokommentar konkret abgemischt ist.

Man muss dem Label keine böse Absicht unterstellen. Aber man darf feststellen: Das Ergebnis auf der Disc ist problematisch, die Kommunikation dazu war nicht transparent, und die nachträgliche Erklärung macht aus einem technischen Problem unnötig ein persönliches Empfindungsproblem der Käufer.

Kurz gesagt: Dass der Fehler übernommen und nicht selbst produziert wurde, macht ihn nicht unsichtbar. Dass er schwer oder teuer zu beheben wäre, macht ihn nicht automatisch unerheblich. Und dass der Verleger persönlich damit leben kann, heißt nicht, dass Käufer die Kritik daran schlucken müssen.
 
Ich habe den Diskurs zum Audiokommentar verfolgt und kann die Kritik daran nachvollziehen.

Dass der Audiokommentar offenbar in dieser Form angeliefert und übernommen wurde, erklärt zwar die Herkunft des Problems, entkräftet es aber nicht. Für Käufer zählt am Ende die veröffentlichte Blu-ray, nicht die interne Produktionsgeschichte.

Wenn ein Audiokommentar so abgemischt ist, dass der Hauptfilmton in gleicher Lautstärke mitläuft und die Kommentatoren dadurch schwer verständlich sind, dann ist das kein normaler kreativer Spielraum mehr. Ein Audiokommentar hat eine klare Funktion: Man soll dem Kommentar folgen können. Wenn genau das über weite Strecken erschwert wird, ist Kritik daran berechtigt.

Besonders schief finde ich das scheinbar naive 'Für mich war das kein Problem, also musste ich auch nichts kommunizieren'. Wenn das die Qualitätskontrolle sein soll, ist das kein besonders beruhigendes Signal. Gerade bei einem Audiokommentar sollte auffallen, ob die Kommentarspur verständlich ist oder ob sie vom Filmton zugedeckt wird.

Dazu kommt der Widerspruch: Einerseits wird so getan, als sei alles völlig unproblematisch gewesen. Andererseits wird eingeräumt, dass man nachvollziehen könne, wenn andere damit ein Problem haben. Damit wird aus einem möglichen technischen Mangel plötzlich ein persönliches Empfindungsproblem der Käufer gemacht. Das überzeugt mich nicht. Es geht nicht darum, ob einzelne Hörer besonders empfindlich sind. Es geht darum, ob ein Audiokommentar seine Grundfunktion erfüllt.

Auch der Verweis auf 84 Entertainment bzw. René trägt für mich nur begrenzt. Dass René dazu nichts mehr sagen kann, ist tragisch, aber daraus folgt nicht automatisch, dass gar nichts mehr möglich gewesen wäre. Die Personen, die den Audiokommentar eingesprochen haben, sind dem Verleger bekannt; man hat bereits in anderen Zusammenhängen miteinander gearbeitet. Eine Nachfrage wäre daher naheliegend gewesen: Gibt es noch eine saubere Originaldatei des Kommentars? Genau diese Frage drängt sich umso mehr auf, wenn man den Kommentar angeblich nicht neu aufnehmen konnte oder wollte.

Schwierig finde ich in diesem Zusammenhang auch den Verweis auf das verbesserte Bildmaster. Dass das ursprünglich vorgesehene Master von 84 Entertainment offenbar stark mit DNR bearbeitet war und hier nachgebessert wurde, ist positiv zu bewerten. Nur beantwortet es die Kritik am Audiokommentar nicht. Bildmaster und Audiokommentar sind zwei verschiedene Qualitätsbereiche derselben Veröffentlichung.

Vor allem verschiebt dieses Argument die Ebene: Aus einer konkreten Kritik an einem problematisch präsentierten Extra wird plötzlich eine Grundsatzfrage, ob man die Veröffentlichung nicht insgesamt anerkennen müsse. Das lenkt von der eigentlichen Frage ab: Ist der Audiokommentar auf der Disc in dieser Form ordentlich nutzbar oder nicht?

Der spätere YouTube-Upload einer sauberen Kommentarspur macht die Sache nicht besser. Im Gegenteil: Er zeigt offenbar, dass eine verständliche Fassung des Kommentars existiert oder zumindest verfügbar gemacht werden konnte. Natürlich ist es nett, wenn der Kommentar extern anhörbar ist. Aber das ersetzt nicht die Fassung auf der Disc. Gekauft wurde eine Blu-ray mit Audiokommentar, nicht ein Produkt, bei dem man sich den eigentlich brauchbaren Kommentar zusätzlich irgendwo auf YouTube anhören muss. Ein externer Upload kann verschwinden, ist nicht Teil der Disc und ersetzt keine ordnungsgemäße Präsentation des beworbenen Extras auf dem gekauften Produkt.

Auch die QM-Frage bleibt: Wer hat das geprüft? Hat sich den Audiokommentar jemand komplett angehört? Waren mehrere Personen beteiligt? Oder wurde nur stichprobenartig kontrolliert? Wenn ein durchgehend problematischer Mix niemandem auffällt, sagt das zumindest etwas über die Prüfung aus.

Wer die Blu-ray gekauft hat, sie öffnet und erst beim Abspielen feststellt, dass der Audiokommentar tatsächlich in dieser Form auf der Disc enthalten und dadurch nur eingeschränkt nutzbar ist, sollte das aus meiner Sicht nicht als bloßes 'gefällt mir nicht' behandeln. Vor dem Öffnen ist dieser Punkt für Käufer schließlich nicht überprüfbar. Gerade bei eingeschweißter Ware kann man vorher nicht wissen, wie der Audiokommentar konkret abgemischt ist.

Man muss dem Label keine böse Absicht unterstellen. Aber man darf feststellen: Das Ergebnis auf der Disc ist problematisch, die Kommunikation dazu war nicht transparent, und die nachträgliche Erklärung macht aus einem technischen Problem unnötig ein persönliches Empfindungsproblem der Käufer.

Kurz gesagt: Dass der Fehler übernommen und nicht selbst produziert wurde, macht ihn nicht unsichtbar. Dass er schwer oder teuer zu beheben wäre, macht ihn nicht automatisch unerheblich. Und dass der Verleger persönlich damit leben kann, heißt nicht, dass Käufer die Kritik daran schlucken müssen.
Vielleicht hatte es ja auch einen Grund, dass der AK etwas versteckt auf der Disc abgelegt wurde ;)

Und schade, dass Filmart nicht selbst mal Stiglegger kontaktiert hat, das ist eigentlich gar nicht nachvollziehbar, so einen Download hätte man dann gleich offensiv proaktiv anbieten können.
 
Ich habe den Diskurs zum Audiokommentar verfolgt und kann die Kritik daran nachvollziehen.

Dass der Audiokommentar offenbar in dieser Form angeliefert und übernommen wurde, erklärt zwar die Herkunft des Problems, entkräftet es aber nicht. Für Käufer zählt am Ende die veröffentlichte Blu-ray, nicht die interne Produktionsgeschichte.

Wenn ein Audiokommentar so abgemischt ist, dass der Hauptfilmton in gleicher Lautstärke mitläuft und die Kommentatoren dadurch schwer verständlich sind, dann ist das kein normaler kreativer Spielraum mehr. Ein Audiokommentar hat eine klare Funktion: Man soll dem Kommentar folgen können. Wenn genau das über weite Strecken erschwert wird, ist Kritik daran berechtigt.

Besonders schief finde ich das scheinbar naive 'Für mich war das kein Problem, also musste ich auch nichts kommunizieren'. Wenn das die Qualitätskontrolle sein soll, ist das kein besonders beruhigendes Signal. Gerade bei einem Audiokommentar sollte auffallen, ob die Kommentarspur verständlich ist oder ob sie vom Filmton zugedeckt wird.

Dazu kommt der Widerspruch: Einerseits wird so getan, als sei alles völlig unproblematisch gewesen. Andererseits wird eingeräumt, dass man nachvollziehen könne, wenn andere damit ein Problem haben. Damit wird aus einem möglichen technischen Mangel plötzlich ein persönliches Empfindungsproblem der Käufer gemacht. Das überzeugt mich nicht. Es geht nicht darum, ob einzelne Hörer besonders empfindlich sind. Es geht darum, ob ein Audiokommentar seine Grundfunktion erfüllt.

Auch der Verweis auf 84 Entertainment bzw. René trägt für mich nur begrenzt. Dass René dazu nichts mehr sagen kann, ist tragisch, aber daraus folgt nicht automatisch, dass gar nichts mehr möglich gewesen wäre. Die Personen, die den Audiokommentar eingesprochen haben, sind dem Verleger bekannt; man hat bereits in anderen Zusammenhängen miteinander gearbeitet. Eine Nachfrage wäre daher naheliegend gewesen: Gibt es noch eine saubere Originaldatei des Kommentars? Genau diese Frage drängt sich umso mehr auf, wenn man den Kommentar angeblich nicht neu aufnehmen konnte oder wollte.

Schwierig finde ich in diesem Zusammenhang auch den Verweis auf das verbesserte Bildmaster. Dass das ursprünglich vorgesehene Master von 84 Entertainment offenbar stark mit DNR bearbeitet war und hier nachgebessert wurde, ist positiv zu bewerten. Nur beantwortet es die Kritik am Audiokommentar nicht. Bildmaster und Audiokommentar sind zwei verschiedene Qualitätsbereiche derselben Veröffentlichung.

Vor allem verschiebt dieses Argument die Ebene: Aus einer konkreten Kritik an einem problematisch präsentierten Extra wird plötzlich eine Grundsatzfrage, ob man die Veröffentlichung nicht insgesamt anerkennen müsse. Das lenkt von der eigentlichen Frage ab: Ist der Audiokommentar auf der Disc in dieser Form ordentlich nutzbar oder nicht?

Der spätere YouTube-Upload einer sauberen Kommentarspur macht die Sache nicht besser. Im Gegenteil: Er zeigt offenbar, dass eine verständliche Fassung des Kommentars existiert oder zumindest verfügbar gemacht werden konnte. Natürlich ist es nett, wenn der Kommentar extern anhörbar ist. Aber das ersetzt nicht die Fassung auf der Disc. Gekauft wurde eine Blu-ray mit Audiokommentar, nicht ein Produkt, bei dem man sich den eigentlich brauchbaren Kommentar zusätzlich irgendwo auf YouTube anhören muss. Ein externer Upload kann verschwinden, ist nicht Teil der Disc und ersetzt keine ordnungsgemäße Präsentation des beworbenen Extras auf dem gekauften Produkt.

Auch die QM-Frage bleibt: Wer hat das geprüft? Hat sich den Audiokommentar jemand komplett angehört? Waren mehrere Personen beteiligt? Oder wurde nur stichprobenartig kontrolliert? Wenn ein durchgehend problematischer Mix niemandem auffällt, sagt das zumindest etwas über die Prüfung aus.

Wer die Blu-ray gekauft hat, sie öffnet und erst beim Abspielen feststellt, dass der Audiokommentar tatsächlich in dieser Form auf der Disc enthalten und dadurch nur eingeschränkt nutzbar ist, sollte das aus meiner Sicht nicht als bloßes 'gefällt mir nicht' behandeln. Vor dem Öffnen ist dieser Punkt für Käufer schließlich nicht überprüfbar. Gerade bei eingeschweißter Ware kann man vorher nicht wissen, wie der Audiokommentar konkret abgemischt ist.

Man muss dem Label keine böse Absicht unterstellen. Aber man darf feststellen: Das Ergebnis auf der Disc ist problematisch, die Kommunikation dazu war nicht transparent, und die nachträgliche Erklärung macht aus einem technischen Problem unnötig ein persönliches Empfindungsproblem der Käufer.

Kurz gesagt: Dass der Fehler übernommen und nicht selbst produziert wurde, macht ihn nicht unsichtbar. Dass er schwer oder teuer zu beheben wäre, macht ihn nicht automatisch unerheblich. Und dass der Verleger persönlich damit leben kann, heißt nicht, dass Käufer die Kritik daran schlucken müssen.
Vielleicht hatte es ja auch einen Grund, dass der AK etwas versteckt auf der Disc abgelegt wurde ;)

Und schade, dass Filmart nicht selbst mal Stiglegger kontaktiert hat, das ist eigentlich gar nicht nachvollziehbar, so einen Download hätte man dann gleich offensiv proaktiv anbieten können.
Auch wenn eine direkte Nachfrage naheliegend gewesen wäre und es grundsätzlich positiv sowie für Interessierte zunächst hilfreich ist, dass Stiglegger den Kommentar inzwischen auf YouTube zur Verfügung gestellt hat, ersetzt ein externer Upload auf YouTube oder ein Download-Angebot nicht die Fassung auf der Disc.

Wer die Blu-ray später auf einer Börse kauft und den Mangel erst dann feststellt, hat es deutlich schwerer, das Teil zurückzugeben, als jemand, der sie beispielsweise bei OFdb erworben hat. Ob sich andere damit arrangieren können, bleibt letztlich eine individuelle Frage beziehungsweise eine Frage der persönlichen Prioritäten. Dabei ist es mMn auch aus grundsätzlicher Sicht eher nachrangig, ob jemand Audiokommentare allgemein oder Stiglegger im Besonderen schätzt.

Beworben wurde eine Blu-ray mit Audiokommentar. Beworben wurde jedoch keine Blu-ray mit einem problematisch abgemischten Kommentar und der Hoffnung, dass man sich die brauchbare Fassung irgendwo extern anhören kann. Die YouTube-Option kann jederzeit verschwinden, Links können nicht mehr funktionieren und Rechtefragen können sich ändern. Deshalb sollte das eigentliche Bonusmaterial auf dem gekauften Produkt selbst ordentlich nutzbar sein.
 
Was soll man um den heißen Brei herumreden: FilmArt hat reingeschissen, Stiglegger mal ne' WhatsApp zu schicken um zu fragen ob der noch was auf der Platte hat da wäre sogar meine Oma drauf gekommen.
 
Das ganze Gehampel nur um AK, einmal muss ja mal Schluss sein

Na ja, wenn ich für ein Produkt (Egal was es sein sollte) den vollen Preis bezahle, sollte dieses auch in Ordnung sein.
Für einen Sammler wiegt es nochmals doppelt so schwer.
Ich schätze FilmArt sehr, finde aber so geht es nicht. Dann lieber gar kein AK!
 
Das ganze Gehampel nur um AK, einmal muss ja mal Schluss sein
Das ist MS, einige steigern sich da so dermaßen extrem rein, Wahnsinn.
Natürlich ist der fehlerhafte AK ärgerlich, aber das ist Bonusmaterial und daher maximal ein Abzug in der B-Note. Aber so wie einige User hier drauf sind, würden die wohl am liebsten das Label beerdigen, kommt auf jeden Fall so rüber.
Gute Bildqualität, endlich auf deutsch? Alles scheiss egal!
Und egal wie viele ellenlange, belehrende Posts nun wieder folgen und mir erklären wollen, warum ich falsch liege...könnt ihr euch sparen, ich werde in diesen Thread nicht mehr reingucken, verkommt hier langsam zur MS-Klapsmühle.
 
Das ganze Gehampel nur um AK, einmal muss ja mal Schluss sein

Na ja, wenn ich für ein Produkt (Egal was es sein sollte) den vollen Preis bezahle, sollte dieses auch in Ordnung sein.
Für einen Sammler wiegt es nochmals doppelt so schwer.
Ich schätze FilmArt sehr, finde aber so geht es nicht. Dann lieber gar kein AK!
Dann stell dir doch einfach vor, dass der AK gar nicht dabei ist. Problem gelöst.
 
Das ganze Gehampel nur um AK, einmal muss ja mal Schluss sein

Na ja, wenn ich für ein Produkt (Egal was es sein sollte) den vollen Preis bezahle, sollte dieses auch in Ordnung sein.
Für einen Sammler wiegt es nochmals doppelt so schwer.
Ich schätze FilmArt sehr, finde aber so geht es nicht. Dann lieber gar kein AK!
Dann stell dir doch einfach vor, dass der AK gar nicht dabei ist. Problem gelöst.
Kleiner Komiker was? :zwinker2:
Mir waren diese AK schon immer wurscht, aber da gehts einfach ein bisschen ums Prinzip.
 
Mein letzter Post klingt sicherlich auch schlimmer als er eigentlich gemeint ist, finde es halt nur komisch weil die Lösung so nahe lag :biggrin:
Aber egal, nu' isses so, hör ich mir das auf YouTube an und gut ist.
 
Das ganze Gehampel nur um AK, einmal muss ja mal Schluss sein
Das ist MS, einige steigern sich da so dermaßen extrem rein, Wahnsinn.
Natürlich ist der fehlerhafte AK ärgerlich, aber das ist Bonusmaterial und daher maximal ein Abzug in der B-Note. Aber so wie einige User hier drauf sind, würden die wohl am liebsten das Label beerdigen, kommt auf jeden Fall so rüber.
Gute Bildqualität, endlich auf deutsch? Alles scheiss egal!
Und egal wie viele ellenlange, belehrende Posts nun wieder folgen und mir erklären wollen, warum ich falsch liege...könnt ihr euch sparen, ich werde in diesen Thread nicht mehr reingucken, verkommt hier langsam zur MS-Klapsmühle.
wir sind in Deutschland, was erwartest du?

Ich will das jetzt nicht schön reden, aber generell und meistens aus im Vorfeld wird geurteilt über Dinge die noch garnicht bekannt sind. Ich schätze FilmArt sehr, einer der wenigen Gründe waurm ich überhaupt noch physikalische Medien kaufe und denke wenn es die Möglichkeit gegeben hätte eine bessere Quelle zu organisieren, so hätten wir diese auch erhalten.
 
Was heißt "die noch nicht bekannt sind"? Hier liefen doch alle Fakten auf dem Tisch. Der AK ist so nicht anhörbar, und eine cleane Version wäre bei den AK-Sprechern verfügbar gewesen.
 
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