Ich glaube, das ist vor allem ein Film,der viel ĂŒber Pasolini aussagt, ĂŒber sein Leben, seine Einstellungen, was ihn in Italien geprĂ€gt. Da er immer bereit war, gerade in der schwer auseinandergedrifteten Welt des Italiens der70er anzuecken, kann da nicht ĂŒberraschen. Ich glaube sogar, dashier weniger die Menschen, sondern mehr ihre gesellschaftliche Funktion im Zentrum steht und Pasolini das bewuĂt alles ins UnertrĂ€gliche ĂŒberspitzt hat, mit der wahren Republik von Salo hat das weniger zu tun, auch wenn das kein schöner Ort war.
Der Film ist ohne den Blick au fPasolini selbst und die Einordnung in die Zeit, in der er gedreht, tatsÀchlich kaum mehr als ein exploitativ- widerlich- durchaus kalkuliertes Skandalwerk. Aber egal wie man ihn sieht: Schön ist anders ⊠und ich hadere weiter, ob ...