Zeigt her Eure Stereoanlage 2.0 - Der Thread für Musikliebhaber

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Wobei ich glaube, ich habe das Falsche gekauft.


Da steht „je Kanal 4 Bananas auf 4 Bananas konfektioniert“
Müßte aber doch bei Bi-Wire „2 Bananas auf 4 Bananas konfektioniert“ heißen, oder?
Zudem steht da nichts von Rhodium … gab es das auch ohne Rhodium Beschichtung?

Rufe da morgen mal an...
 
Ok, gerade storniert.
Es gibt wohl wirklich Verstärker mit 4 Ausgängen pro Kanal.
Wieder was gelernt.
 
Gestern mal ein Audioquest Carbon USB Kabel gegönnt, zum Glück deutlich unter UVP, mal schauen ob Kabel irgendwas ausmachen außer gut aussehen. :aua:
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann es wirklich sein, dass hier so dreist Markenfälschung betrieben wird oder das einen diese HIfi Gurus gnadenlos über den Tisch ziehen oder ist es beides?
Ich tippe auf: beides.

Seien wir mal ehrlich: Kabel sind im Kern Meterware - selbst in hochwertiger Ausführung. Ihre physikalischen Parameter sind seit Jahrzehnten berechenbar, ihre technischen Konstruktionen bewährt und optimiert. Für jede Anwendung gibt es längst Hochwertiges. Materialforschungen werden natürlich immer weitergeführt, aber für HiFi ist es praktisch gar nicht mehr relevant.

Und glaubt mal nicht, daß eine Herstellung von Kabeln außerhalb des asiatischen Raums zu solche hohen Preissteigerungen führt wie z.B 25.000,- € pro Meter.
man muss gar nicht in diese Dimensionen gucken, um zu einem Schluß zu kommen: derjenige, der vor einigen Jahrzehnten die Diskussion bzw. die Behauptung aufbrachte, dass die Investition in teure Kabel zu wie auch immer gearteten Verbesserungen bzw. überhaupt Änderungen der hörbaren Klangqualität führen, hat einer ganzen Branche enorm hohe Gewinnmargen beschert. In meinen (dummen) Zwanzigern war ich mal Teil der sog. Highend-Szene - bis zu einem einschneidenden Erlebnis: Die Teilnahme an einem höchst professionell und aufwändig durchgeführten Blindtest. Nun ja, seit damals bin ich geerdet und lasse lieber die Fakten der Physik sprechen als die Schwurbeleien der Anbieter und Hifi-Postilien...

ich will hier aber gar nicht den alten Flame-War zwischen Kabelgläubigen und Ketzern anheizen, Gott bewahre - jeder soll das kaufen, was er für sich gut findet und womit er gern Musik hört ... und ich will auch gar nicht mit technischen und logischen Argumenten kommen, die hat eh jeder Kabeljünger schon oft gehört (inkl. oft völliger abstruser Gegenargumente der Hersteller :zwinker:)

Eine Empfehlung aus eigener Erfahrung möchte ich aber geben: Alle, die 100erte € für Kabel (oder für sautaure CD-Player, ja, sogar für Verstärker in Teilen - obwohl letzteres zumindest mit Augenmaß betrachtet werden muss), sollten mal an einem professionellen Blindtest teilnehmen, einem Blindtest der folgenden Anforderungen genügt:
  • lediglich der Veranstalter weiß, welche Komponente gerade aktiv ist
  • es werden Fake-Umschaltungen durchgeführt (also so getan, als wenn man was ändert, letztendlich aber alles gleich bleibt)
  • es wird penibel die Lautstärke ausgemessen und nach jedem Tausch wieder auf einen gemeinsamen Wert über alle Tests eingestellt - penibel heißt, wirkllich auf 0,1 - 0,2 dB genau - warum: weil genau solche 0,3 dB unterschied schon das Urteil zugunsten des "lauteren" Komponente ausfallen lassen, fast mit Sicherheit - das Ohr funktioniert nun mal so: lauter wird besser, klarer, spritziger, etc. empfunden - und 0,3 dB WIRD lauter empfunden! - ja, auch verschiedene Kabel können in dem Toleranz-Bereich unterschiedlich "laut" sein, zumindest ab einer gewissen Länge und insbesondere bei Lautsprecherkabel... unterschiedlich LAUT wohlgemerkt, nichts anderes, nicht unterschiedlich GUT.
  • auf diese weise mal verstärker, Digitalquellen und Kabel "vergleichen" - natürlich auch gerne Stromkabel/Leisten für 25000€, bei denen die Sonne aufgehen soll :biggrin:
Alle Erkennungsraten einer bestimmten Komponente unter 75% - 80% ist nicht viel mehr als reines raten....

Wer das mal mitgemacht hat, ist - so meine Prognose - zu einer recht hohen Wahrscheinlichkeit geheilt von Ausgaben für Kabel > 50€ - und hat viel geld übrig für Investitionen, wo es wirklich was bringt:
1. hochwertige Mixe/Ausgaben der lieblingsplatten
2. Lautsprecher, lautsprecher, Lautsprecher
3. raumakustik, raumakustik, raumakustik, baulich aber auch gerne digital "entzerrt"...
4. sonst (fast) nix
Und wenn ich hier lese, welche Ausgaben für Kabel aller Art getätigt werden, dann läßt sich da in obigen 3 Punkten ganz schon was machen :zwinker:

Sollte der Eindruck entstehen, ich mache mich hier lustig oder schreibe hier von oben herab, dann täuscht das, im Gegenteil: ich weiß, wie das ist mit der Psychoakustik und welche Fallen sie einem stellt - wenn man seine Lieblingsmucke bestmöglich hören will - es ist einafch nur eine Empfehlung da oben, sonst nix...

PS
es ist übrigens sehr interessant zu sehen, welche Kabel in der professionellen Musikproduktion verwendet werden und wodurch sich da das arme Signal "quälen" muss, bis es auf der Platte/CD/digitalplattform landet .......................................................................................................................... und wodurch sich das "arme" Signal wiederum "quälen" muss, auf den Klangwegen im Player/Verstärker, im Lautsprecher - ja, auch in hochpreisigen.... aber das nur nebenbei...
 
Ich kenne auch die Seite


Da wird sich mit den Sogenannten HiFi Mythen hart ins Gericht gegangen.

Nur aus meiner eigenen Erfahrung bin ich der Meinung, dass es schon Unterschiede gibt. Da mag zum Teil die Physik nicht das ausschlaggebende sein (Widerstand in einer Leitung bleibt Widerstand - kein Strom lässt sich von irgendeiner eingedrehten Fröhnkonstante beeindrucken). Dennoch bin ich der Ansicht, dass bestimmte Produkte auf Grund der Verarbeitung und zum Teil ausgesuchter Materialien eine Verbesserung/Veränderung ergeben können. Nur wo ich dabei bin, es ist sehr mühselig und zum teil eher gering, was an Zugewinn für den Einsatz rauskommt.

Als zum Beispiel mein lokaler Dealer die Verkabelung in meinem Tonarm erneuert hat, konnte ich für mich eine Verbesserung feststellen. Der Umstieg auf meine hochwertigen LS KAbel brachte einen kleinen Zugewinn, der Umstieg auf meine Musical Fidelity Verstärker Sektion brachte einen kleinen Zugewinn, der Umstieg von dem Advance Acustic CD Spieler zum Ayon war auch ein Schritt nach vorne. Ob das eingesetzte Geld und der entstandene Zugewinn in einem Verhältnis standen, das bleibt jedem selber überlassen.

Ich bin auch dabei, die größten Stellschrauben sind Raumakustik, Lautsprecher, Raumakustik, das Medium an sich (LP/CD/Stream), Tonabnehmer beim Dreher/DAC beim Digitalen, Raumakustik, dann der Rest und zum Schluss der ganze Voodookram.

Aber am Ende ist es immer sehr persönlich und wenn es jemanden glücklich macht, dann soll es so sein.
 
Also ich finde Kabel sind Schlangenöl.
Was aber auch nicht heißt das ich totale Billigstrippen verwende.
Das Kabel oben hätte ich für Vollpreis nicht gekauft, aber 60% Rabatt waren dann schon merklich.

Hätte mich erst mit dem Kabel was 2 Stufen darunter liegt zufrieden geben.
Dann zufällig auf den Deal gestoßen.
Wollte einfach nur ein solides Kabel für den neuen Dac.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wollte einfach nur ein solides Kabel für den neuen Dac.
So habe ich mir die Dinger an meiner Anlage schön geredet. Mehr erwarte ich auch nicht. Die (von Freund) geschenkten und damals vom Händler selbst konfektionierten alten Monster-Kabel sahen einfach nicht mehr gut aus. Inzwischen alles ersetzt. Wo möglich, nun XLR. Nur digital/LAN bin ich weiter bei CAT7 mit sftp Abschirmung geblieben. Dat reicht mir.
Obendrein sieht man da welche Meterpreise marktüblich sind. Und was anderes kaufen die ganzen Butzen auch nicht ein. Von wegen von auf Schenkel von Jungfrauen handgerollte Kabel… Nur bei fertig konfektionierter Ware sehe ich echte Vorteile. Das ist, trotz WBT-Stecker bei den alten Kabeln, ein echter Gewinn. Immerhin hab ich Teile der Alten noch in der bucht problemlos losgeschlagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
So habe ich mir die Dinger an meiner Anlage schön geredet.
So in die Richtung.
Klar graues USB Kabel aus der Grabbelkiste hätte auch gereicht.
Aber zumindest sollte es auch optisch ein Bild ergeben und harmonisieren wenn man schon viel Geld für die Hauptkomponenten ausgibt.
 
So habe ich mir die Dinger an meiner Anlage schön geredet.
So in die Richtung.
Klar graues USB Kabel aus der Grabbelkiste hätte auch gereicht.
Aber zumindest sollte es auch optisch ein Bild ergeben und harmonisieren wenn man schon viel Geld für die Hauptkomponenten ausgibt.

So läuft es doch überall bei einem Hobby - macht es Sinn, nein, macht man es trotzdem, ja. Ich hatte zum Testen einen WiiM Ultra geholt, der wirklich gut funktioniert und alles richtig machte. Aber trotzdem konnte ich es nicht akzeptieren, so einen "Billigheimer" in der Kette zu haben. DAher habe ich jetzt da einen Eversolo DMP8 da stehen. Preisunterschied sind schlanke 1800 Euro, aber ich bin glücklich, einen großartigen Unterschied höre ich da nicht.
 
Der Umstieg auf meine hochwertigen LS KAbel brachte einen kleinen Zugewinn, der Umstieg auf meine Musical Fidelity Verstärker Sektion brachte einen kleinen Zugewinn, der Umstieg von dem Advance Acustic CD Spieler zum Ayon war auch ein Schritt nach vorne
Hier wäre die alles entscheidende Frage für alle Personen außer dir: wie hast du diesen wie auch immer kleinen Zugewinn festgestellt? Denn ausprobieren und sagen: ist besser - reicht da als Beleg nun mal nicht ;-)

Warum ich sage, entscheidend für alle außer dir: gesetzt den Fall, du hättest dir den Zugewinn nur eingebildet, dann wär’s ja trotzdem ein Zugewinn für dich, wenn auch nur ein gefühlter. Das mag dich glücklich machen… aber reicht halt nicht, um anderen Empfehlungen zu geben oder irgendwas an Erkenntnisgewinn beizutragen, ob Kabel nun klingen oder nicht… 😉
 
Ich war ja ein totaler Skeptiker, was die Kabel angeht bzw. habe das belächelt.
Hatte dann, nach Bearbeitung durch meinen Bruder, meine billig Strippen auf etwas weniger billige Strippen abgeändert.

Für Cinch ca. 30 EUR Oehlbach beat für die Lautsprecher ca. 80EUR Kabel.
Beim Cinch kann ich mich nicht erinnern, einen Unterschied zu den ganz billigen Kabeln erkannt zu haben, sahen aber halt besser aus, daher alles gut.
Was ich gemerkt habe, war der Unterschied bei den Lautsprecherkabeln.
Wobei ich das hauptsächlich auf den Wechsel von Single zu Bi-Wire zurückgeführt habe.

Dann habe ich mir ja die B&W 804s geholt und den Streamer gewechselt.
Boxenwechsel -> Natürlich sofort deutlich merkbarer Unterschied.
Streamer-Wechsel -> Unterschied beim länger Hören, unterschiedlichen Lautstärken und Liedstellen.

Danach ging es weiter.
Mein Bruder war hier ziemlich hartnäckig.
Er kam regelmäßig mit unterschiedlichen Cinch Kabeln in der 200 bis 300 EUR Klasse.
Bei manchen habe ich keinen Unterschied gemerkt, andere waren irgendwie höhenbetont, was sogar teilweise zu Kopfschmerzen geführt hat, andere klangen dumpfer als die Oehlbach.
Fakt für mich war, daß der Klang auf jeden Fall durch das Kabel beeinflusst werden kann.
Jedoch braucht man dafür Lieder, die man kennt und man sollte Kabel auch an seinem Setup testen.
Unterm Strich hat mich aber keins der Kabel überzeugt, von meinem Oehlbach wegzugehen.
Das kam dann schlagartig mit dem Kimber KS1030.
Aber die Geschichte habe ich ja schon erzählt.

Als nächstes bin ich dann noch von meinen 80 EUR Kabeln auf Goldkabel MK3 für ca. 600 EUR (2x4Meter) umgestiegen.
Hier war für mich der Unterschied nicht so schnell und deutlich hörbar, konnte da aber eben auch nicht mehr hin-und her wechseln.
Bilde mir trotzdem ein, daß sie besser klingen.

Zwischenrein habe ich mir noch ein Netzteil Upgrade für meinen Streamer besorgt und eingebaut.
Erfahrungen habe ich hier auch berichtet.
Klang für meine Ohren nicht gut … höhenbetont und lauter … sehr anstrengend.
Der Hersteller hat gesagt, ich muß den 60 Stunden einspielen.
Klar, danach hätte ich mich wahrscheinlich an die betonten Höhen gewöhnt … ging zurück.

Zu Guter letzt hat mir mein Bruder jetzt noch eine Stromfilter Steckerleiste geschenkt und die Phase eingemessen.
Kein wirklich hörbarer Unterschied.

Aber … und jetzt kommt mein Fazit, meiner Erfahrung nach, bringen einzelne Upgrades in Kabel nicht die Welt aber wenn man an allen Stellschrauben dreht, bekommt man eine hörbare Verbesserung.
Und wichtig, nicht jedes Kabel ist für jedes Ohr gut, daher muß man Probe-Hören, was einem gefällt.

Ich glaube @Kumbbl, daß man in einem Blindvergleich keine Unterschiede hört, vor allem, wenn man recht leise hört.
Auch habe ich Lieder, bei denen ich genau weiß, an welcher Stelle ich Unterschiede deutlich wahrnehme.
Wichtiger Faktor bei mir -> Stärke der Gänsehaut
Und Fähigkeit lange zu hören.
Ich bekomme sehr schnell Kopfschmerzen, wenn ich Musik über Zimmerlautstärke höre und dort die Höhen zu stark betont werden.
Daher war bei mir auch wichtig, mal ne halbe Stunde am Stück zu testen.

Unterm Strich bin ich aber auch der Meinung, daß die folgenden Punkte von @Kumbbl
den größten Einfluss auf den Klang haben:

1. hochwertige Mixe/Ausgaben der lieblingsplatten
2. Lautsprecher, lautsprecher, Lautsprecher
3. raumakustik, raumakustik, raumakustik, baulich aber auch gerne digital "entzerrt"...

Wenn das aber ausgereizt ist bzw. einfach nicht mehr weiter optimierbar ist, kann man mit der Stellschraube Kabel noch etwas rausholen.
Ob das im Verhältnis zu den Kosten steht, muß natürlich jeder selbst beurteilen :zwinker:
 
Jetzt wäre die Frage ob ich von meinem Baumarktkabel auf das Oehlbach einen Unterschied merke.
 
Jetzt wäre die Frage ob ich von meinem Baumarktkabel auf das Oehlbach einen Unterschied merke.
Schadet auf jeden Fall nicht und die Investition ist überschaubar.
Ich war sehr zufrieden mit den Oehlbach beat und hatte wesentlich teurere Kabel angeschlossen, die mir nicht so gut gefallen haben => Wie oben geschrieben.
 
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