Il Monco
Linksradikaler Fußballterrorist
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Noch ist es nicht so weit, aktuell kann ich nicht genug bekommen und ärgere mich, ein eher langsamer Leser zu sein. *g* Mit etwa 30s/h wird es noch etwas dauern.Nicht übel. The Stand kommt - als Lesserlebnis - jener Reise im Buch nah. Danach fühlt man sich ... erschöpft.
Findest du? Also Shawshank und Stand By Me finde ich in beiden Formen absolut gleichwertig. Den Film zu Apt Pupil kenne ich nicht, ist aus Different Seasons aber mein absoluter Favorit. Absolut fiese und psychologisch verstörende Novelle.den Different Seasons haftet leider der "Makel" der medialen Überlagerung an: Die Texte wurden von den Filmen völlig ins Abseits gedrängt (dabei mag ich Apt Pupil auf dem Papier viel, viel mehr).
Steht griffbereit im Regal, ist notiert.Ich hege ein nostalgisches Verhältnis zu der Sammlung Everything's Eventual (Im Kabinett des Todes, 2002): erstes jemals gelesenes Stephen-King-Buch, und müsste ich eine seiner Kurzgeschichten nennen, die über allen anderen steht, dann wäre es The Man in the Black Suit. Findet sich dort. Gern notieren.

Merci! Also was auch @Noir020 sagt. Dann werde ich da definitiv nach Gefühl gehen und weniger pedantisch nach Publikation. Zu letzterem neige ich ja manchmal, einfach um die Entwicklung nachvollziehen zu können und quasi ein Erlebnis zu simulieren, als wäre ich von Anfang an dabei gewesen. Hat definitiv etwas für sich, sorgt aber hin und wieder auch dafür, dass ich mich Dingen widme, für die ich zu jenem Zeitpunkt eher weniger in Stimmung bin, was den Werken dann auch nicht gerecht wird.Nach meiner Leseerfahrung, wonach ich bekanntlich mit einer Kurzgeschichtensammlung aus einer für King künstlerisch schwierigen Phase Anfang der Nullerjahre (nach seinem Unfall) begann und danach kreuz und quer den Kanon (70er/80er) abarbeitete: klar ersteres. Ich kenne es nicht anders. Gut daran ist, dass Kings Karriere selbst Sprünge zulässt, man kann sich quasi das raussuchen, zu dem man eher neigt. Seien es die Klassiker, die Epen, die obskuren Zwischenstücke (The Girl Who Loved Tom Gordon, Colorado Kid etc.), seine feministische Phase (90er), seine "Holly-Phase" (der Ausflug in den Krimi), den Richard-Bachmann-Neo-Noir (Roadwork) oder Sachbücher und Kollaborationen (mit Peter Straub, Owen King).
Kings Karriere hat sich mehrfach transformiert; heute, wie mir scheint, wird er als Chronist amerikanischer Befindlichkeiten endlich verstärkt feuilletonistisch wahrgenommen. Ich finde, insbesondere die Phase zwischen 2006 (Lisey’s Story) und 2013 brachte erstaunliche (Spät-)Meisterwerke hervor, durch die sich King noch einmal veränderte.
Tipps: Duma Key (2008), 11/22/63 (2011; Top 3-5!) und Joyland (2013). In den letzten Jahren bin ich kritischer mit King, trotzdem lockt er mich noch immer.
Den Film mag ich auch sehr, sehr gerne. Mein mangelndes Interesse rührt auch natürlich daher, dass ich Autohorror wohl sehr schwierig über das Medium Buch zu transportieren finde, aber irgendwann sind die natürlich trotzdem dran.Witzig, durch die musste ich mich ein wenig quälen.Bei Christine bin ich #TeamCarpenter und bevorzuge, ein seltener Fall, den Film. (Selbst sein zweiter "Autohorrorroman" From a Buick 8 war nicht meins.)
) oder Sachbücher und Kollaborationen (mit Peter Straub, Owen King).
Bei Christine bin ich #TeamCarpenter und bevorzuge, ein seltener Fall, den Film. (Selbst sein zweiter "Autohorrorroman" From a Buick 8 war nicht meins.)

Kubrick wusste halt, warum er diesen Quatsch strich (wobei der US-Cut wieder näher sich der Vorlage annähert - Jacks Alkoholproblem etc.). Aber ja, … schwierig. Wäre wahrscheinlich nicht in meiner Top 10. Der (auf jeden Fall bessere) Film ist in seiner Herangehensweise als Abstraktion denn Adaption ein Unikat.