Kino Superman DCU 2025

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Kinofilm: Superman [DCU] (2025)

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  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 29 59,2%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 2 4,1%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 8 16,3%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 7 14,3%

  • Umfrageteilnehmer
    49

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Nicholas Hoult ist mein erster Kritikpunkt: Ich will gar nicht sagen, dass er schlecht ist, und er ist endlich mal keine Witzfigur
Wirf mal einen Blick in den Film The Order

Gerade den Trailer geschaut ... sieht gut aus!

Nur ich wollte nie die schauspielerische Leistung von Nicholas Hoult schlechtreden. Er ist ein guter Darsteller. Mir wäre in der Rolle einfach jemand älterer lieber gewesen. Eben ähnlicher dem Lex Luthor aus den Comics.

Also mehr in die Richtung Brian Cranston (wobei es natürlich nicht er sein muss)
Billy Zane
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WOM kickt rein.

Tuesday is discount day in North American theaters, and Superman scored the biggest Tuesday of the year with a whopping $17.1 million haul.

With that, it's crossed $155 million at the domestic box office and is nearing $300 million worldwide (we'll have updated international numbers for you soon). $17.1 million is a bigger Tuesday than 2013's Man of Steel—adjusted for inflation, this time—and the movie should hit $175 million after its first seven days in theaters.

Superman is also outpacing 2022's The Batman, and a final domestic gross of $350 million by the end of its run seems likely. This $17.1 million also breaks the record set by Batman v Superman: Dawn of Justice in 2016; the Zack Snyder-helmed team-up earned $12.2 million for what was then the biggest Tuesday ever for a movie featuring Kal-El.

 
Ich bin bei dem Film hin und hergerissen. Einerseits super Cast, andererseits keine Spannung. Das mit den Schachzügen war richtig ärgerlich, da es jeden Impact genommen hat. Außerdem wenn ich Politik sehen will, schau ich die Nachrichten, dass war definitiv viel zu sehr in Your Face.
 
Ich hab's dann auch mal geschafft, bin insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis. Die gut 2 Stunden vergingen wie...im Flug. Ein schöner leichter Ton, keine Schwere, alles auf Fun gepolt. Dazu stürzt sich der Film in seine Comic Wurzeln und probiert erst gar nicht irgendwo in der "Realität" verhaftet zu sein.

Was mir nicht so gefallen hat war, dass Superman mir oft ziemlich schwächlich vorkam. Verstehe ja, dass man ihn nicht als unantastbaren One-Punch Man sehen möchte, aber der hat ja mehr aufs Maul bekommen als ausgeteilt und musste ständig gerettet werden. Da muss ich brummel über mir recht geben, dass die Kämpfe gegen seinen Klon ein bisschen nervig waren auf Dauer.

Die Flugszenen fand ich richtig gut und hab die Kraft dahinter voll abgekauft. Cast war super und der Humor angenehm zurückgefahren für Gunn Verhältnisse, ein rundes Paket und ich freue mich, wenn das DCU jetzt ordentlich durchstarten kann.

7,5/10
 
Superman (James Gunn, 2025)

Das ist also der Start des neuen DCU. Eins vornweg: er ist mehr als gelungen und das hat mehrere Gründe.

Zum einen bekommt man als Fan des Silver Age hier eine Umsetzung die sich geradezu vor dieser Ära verbeugt. Sich eine
gewisse naive Leichtigkeit bewahrt, die nötig ist um die Story so umzusetzen, wie Gunn es tat.

Er katapultiert uns direkt in eine bunte Comic-Welt, in der Superhelden normal sind. Bedrohungen der übermächtigen Art sind
zwar nicht Alltag aber auch nicht so exotisch, dass man sich noch groß wundern würde.

3 Jahre sind vergangen seit der strahlendste und größte aller Superhelden auf der Bildfläche erschien. Superman. Nicht nur ein
Held, sondern ein Symbol für grenzenlosen Mut, Optimismus und Güte. Die ursprüngliche und beste Interpretation des ersten Superhelden
überhaupt. Doch erstmals muss er sich einer Bedrohung stellen, die ihn töten könnte. Lex Luthor, der ewige Nemesis, hat einen perfiden
Plan ausgeheckt, dem Kryptonier endgültig die Lichter auszublasen. Doch Supes ist nicht allein, bekommt er doch Unterstützung von der
"Justice Gang". Zweifellos die junge Inkarnation der Justice League, deren aktueller Name nicht jeden begeistern kann.

So weit so bekannt.

Die Story ist nicht weltbewegend und
der Twist mit Ultraman dürfte für Comicfans auch keine große Überraschung sein.

Was den Film so gut macht sind die authentischen Charaktere, die mit ihren Comic-Pendants weitgehend übereinstimmen.

Lois Lane, die hübsche und mutige Reporterin, die auch manchmal mit dem Kopf durch die Wand will. Jimmy Olsen, der etwas
naive aber immer zuverlässige Fotograf und auch Perry White als dauerqualmender Chef ist super getroffen.
Auch die Kents wurden super getroffen. Schön Pruitt Taylor Vince mal nicht als Wahnsinniger zu sehen.
Selbst Steve Lombard ist dabei und wird wie in den Silver Age Comics charakterisiert. Ein Depp aber er gehört halt dazu.

Guy Gardner, der kotzbrockige Green Lantern mit der miesen Frisur, Hawkgirl und der fantastische Mister Terrific, der ein absolutes
Highlight darstellt.

Dann natürlich Lex Luthor, ebenfalls toll dargestellt durch Nicholas Hoult. Ich nehme ihm seine fanatische Besessenheit von Superman jederzeit
ab

Letztendlich natürlich David Corenswet als Superman. Definitiv für die Rolle geboren. Er IST Superman und Clark Kent. Letzter kommt allerdings etwas kurz.
Manche Einstellungen von ihm sind quasi 1:1 aus den Comic Paneln kopiert. Lediglich an den Unterhosen könnte man noch etwas basteln. Natürlich müssen die außen
sein aber vielleicht ein wenig dezenter :D. Eines Christopher Reeve würdig.

Der Humor geht völlig in Ordnung und ist keinesfalls so infantil wie uns irgendwelche Youtuber weis machen wollen. Krypto ist teil der Comics seit 1955, geht also
völlig klar.

Die politische Note fand ich gut und die Message wichtig in einer Zeit, in der wir von realen Comic Bösewichten regiert werden.

Ansonsten gibt es unzählige Anspielungen auf die klassische Ära der Superman Comics und das macht einfach Spaß.

Kritik gibt es natürlich auch ein bisschen. Das CGI war meistens gut aber manchmal auch nicht, da wäre weniger mehr gewesen. Trotzdem kein Vergleich zu
dem unsäglichen Snyderverse, das furchtbar billig aussah teilweise.
Nichts gegen einen düsteren Ton, ich mag das eigentlich aber nicht bei Superman. Nach Man of Steel hat Snyder da einfach versagt indem er alles noch finsterer
und noch billiger machte. Man erinnere sich an den furchtbaren Kampf gegen Doomsday oder das unbeholfene Acting von Wonder Woman.

Dann fand ich die Charakterisierung
von Clarks leiblichen Eltern auch nicht gut. Wurden ja quasi als Bösewichte dargestellt.

Noch ein paar Worte zur Kritik der MAGA Dumpfbacken Superman wäre zu "woke". Völliger Bullshit, dann ist der Superman von 1978 auch "woke" und die Comics sowieso.
Zu dem Verein kann man echt nix mehr sagen.

Ein würdiger Start ins neue DCU und ein Statement für Hoffnung und Optimismus, genau was es in düsteren Zeiten wie diesen braucht. Vor allem in Amerika.

4/5
 
Der Humor geht völlig in Ordnung und ist keinesfalls so infantil wie uns irgendwelche Youtuber weis machen wollen. Krypto ist teil der Comics seit 1955, geht also
völlig klar.
Auf jeden Fall! Sicherlich sitzt nicht jeder Gag und der Film ist definitiv humorvoll, aber eben auch nicht albern. Die Zielgruppe von Superhelden-Comics Teenager!

“JLA war ein Superheldencomic, den Kids lesen konnten, um sich erwachsen zu fühlen,
während Erwachsene das Heft lasen, um sich wieder jung zu fühlen“
--- Grant Morrison ---


Sicherlich, gerade DC hat mit Beginn der British Invasion richtig tolle Erwachsenen-Comics geschaffen, auch mit ihren Superhelden, die ich sehr, sehr liebe, aber ursprünglich und immer noch mehrheitlich, ist es Entertainment für Kids, wie auch ein Groß der Superheldenverfilmungen. Den Umstand verkennen Feuilleton als auch die vorgeblichen YouTube-Möchtegern-Elitären in der Regel und picken auf Details rum, die überhaupt nichts mit der Qualität des Films zu tun haben.

Ich war gestern auch nochmal rein und hatte erneut ganz viel Freude an den Film, ist sogar noch gewachsen. Lediglich das Engineers Nano-Technologie ausschaut wie aus nen Sony-Marvel-Film stört mich weiterhin. Es waren auch zwei ältere Herrschaften in den End 60ern in meiner Reihe und die hatten gefühlt den Spaß ihres Leben!
Dann fand ich die Charakterisierung ----Spoiler-----

Tatsächlich hat mir der Twist gut gefallen! Damit definiert sich Superman noch mehr aus sich hinaus, was im Film ja tatsächlich auch aus buchstabiert wird. Ich hoffe es bleibt dabei und es wird nicht geretcont.
 
Endlich keine Enttäuschung im Kino! Was hatte ich gestern einen Spaß mit dem Film. Der Film schreit zu 100% ich bin ein James Gunn Film und dafür liebe ich ihn. Ich habe jetzt richtig Bock auf mehr aus dem neuen DCU! Mein meist erwarteter Film des Jahres ist auch bisher mein Sommerblockbuster des Jahres!
 
Superman (2025)

Yo, da paßte Vieles gut zusammen. Gunn hat seine Story geschickt abgeklopft auf erzählerische Möglichkeiten und grundlegende Motivationen und legte den Grundstein für viele Charaktere, die später einmal in den Fokus treten sollen. Die Erklärungen sind knapp gehalten, funktionieren aber für das Verständnis der Handlung ausreichend. Der Knackpunkt (Weshalb ist Superman besiegbar?) erweist sich als clever abgewogen und bietet das Potenzial für Zukünftiges.

David Corenswet paßt gut - für mich war er glaubwürdig, hatte Sympathien und konnte gut glänzen. Rachel Brosnahan hat mir wirklich gut gefallen als Lois Lane, auch Skyler Gisondo als Jimmy Olsen hatte seine Momente. Nicholas Hoult als Luthor finde ich zwar nicht faszinierend, aber gut auf den Punkt gebracht; daß er sogar zum Schluß Tränen in den Augen hat, das wiederum ist schon ein bemerkenswertes Detail innerhalb des DCUs. :biggrin: Der Rest hat zwar nicht viel Screentime, aber wenigstens seine Momente, die auf mehr hindeuten.

Die Technik ist sehr gut: überzeugende Tricks, eine gute 3D-Wirkung, ein effektiver Schnitt, passende Musik und die typischen Gunn-Gags, die das normale Sehen auflockern. Wie The Suicide Squad (2021) hat James Gunn eine würdige Comic-Verfilmung kreiert, die Lust auf Mehr macht. Besser kann man ein Franchise nicht starten.

8/10
 
Mit dem 1 Milliarde Einspielergebniss bin ich wohl weit von weg. Das wird der Film nicht mehr Schaffen. Im Gegenteil, könnte sogar eng werden Man of Steel einzuholen.

James Gunn soll gesagt haben ab 500 Millionen ist das ein Super-Erfolg, weil es viele Merchandise-Verträge gegeben hat ? Habe ich in irgendeinem Video gesehen, glaube Serien-Flash oder so.

Seit wann wird Merch zum erfolg dazu gezählt ?
 
Im Kino gibt es nicht mehr viele Milliarden-Blockbuster wie vor 2020 - mehr als drei pro Jahr schaffen das seitdem nicht mehr. 500 Millionen $ sind realistisch, ist ja momentan bei 416 Millionen $.
 
Dafür das sich soviel schon gefreut haben, dass er ein Flop wird, macht er sich richtig gut und das nach 2 Wochen.

@Recondite

Es kommt drauf an, wie DC-Studios rechnen. Wenn sie schlau sind, lassen sie alles in einen großen Topf ließen, auch das Productplacement.
 
Im Kino gibt es nicht mehr viele Milliarden-Blockbuster wie vor 2020 - mehr als drei pro Jahr schaffen das seitdem nicht mehr. 500 Millionen $ sind realistisch, ist ja momentan bei 416 Millionen $.

Ich denke da sind deutlich mehr drin. Selbst am Montag hat der Streifen noch 6,9 Mil.$ eingespielt. Alleine bis Freitag in den USA kommen nochmal 20 Mil.$ dazu. Ich denke 600 - 650 sind schon drin.
Auch Overseas hat sich der Streifen gut gehalten. Mal schauen wie hart F4 Superman trifft...
 
Mit dem 1 Milliarde Einspielergebniss bin ich wohl weit von weg. Das wird der Film nicht mehr Schaffen. Im Gegenteil, könnte sogar eng werden Man of Steel einzuholen.
1 Mrd. war komplett unrealistisch. Das Genre selbst hat aktuell beim breiten Publikum einfach zu viel Boden verbrannt. Vergleichbar mit der Situation nach Batman & Robin. Auch Batman Begins war anschießend lediglich ein moderater Erfolg. Warner wettete (vermutlich ähnlich wie heute) auf die Nachhaltigkeit der positiven Publikumsresonanz und gewann.
 
Mit dem 1 Milliarde Einspielergebniss bin ich wohl weit von weg. Das wird der Film nicht mehr Schaffen. Im Gegenteil, könnte sogar eng werden Man of Steel einzuholen.

James Gunn soll gesagt haben ab 500 Millionen ist das ein Super-Erfolg, weil es viele Merchandise-Verträge gegeben hat ? Habe ich in irgendeinem Video gesehen, glaube Serien-Flash oder so.

Seit wann wird Merch zum erfolg dazu gezählt ?
Alles, was mit dem Film eingenommen wird, inkl. Product-Placement zähl zum Income.
 
Dafür das sich soviel schon gefreut haben, dass er ein Flop wird, macht er sich richtig gut und das nach 2 Wochen.

@Recondite

Es kommt drauf an, wie DC-Studios rechnen. Wenn sie schlau sind, lassen sie alles in einen großen Topf ließen, auch das Productplacement.

Ich denke Warner wird sich mehr erhofft haben. Du musst bedenken dass hier ein Neustart geplant wird, mit Superman als Vorzeigefigur, da der dunkle Rächer anderweitig beschäftigt ist. Es kann daher mit den Ergebnissen ja jetzt nur nach unten gehen, und dann bewegt man sich schon auf relativ dünnem Eis.

Und Man of Steel scheint man nicht zu packen, zumal jetzt Fan 4 startet.
 
Dafür das sich soviel schon gefreut haben, dass er ein Flop wird, macht er sich richtig gut und das nach 2 Wochen.

@Recondite

Es kommt drauf an, wie DC-Studios rechnen. Wenn sie schlau sind, lassen sie alles in einen großen Topf ließen, auch das Productplacement.

Ich denke Warner wird sich mehr erhofft haben. Du musst bedenken dass hier ein Neustart geplant wird, mit Superman als Vorzeigefigur, da der dunkle Rächer anderweitig beschäftigt ist. Es kann daher mit den Ergebnissen ja jetzt nur nach unten gehen, und dann bewegt man sich schon auf relativ dünnem Eis.

Und Man of Steel scheint man nicht zu packen, zumal jetzt Fan 4 startet.

Ich will da nichts schönreden, aber man muss halt auch sagen, dass dieses Jahr nicht nur die Superheldenfilme massiv enttäuschen, sondern extrem viele andere Titel auch

Elio - Momentan ca. 130 Millionen Dollar weltweit, eine reine Katastrophe für einen Disney Pixar film

Mission Impossible - Knapp 600 Millionen. Ein schöner wert, wird aber aus div. Gründen nicht mal Gewinn abwerfen.

Jurassic World - Wir wahrscheinlich nicht mal 800 Millionen Dollar machen. Prinzipiell natürlich sehr gute Zahlen, aaaaber die letzten 3 Filme hatten jeweils über eine Milliarde Dollar.

Ballerina - Hat 132 Millionen Dollar und nur der erste John Wick hat weniger eingenommen.

Schlümpfe : Steht bei desaströsen 47 Millionen Dollar.


Die Frage ist wie die Studios in Zukunft damit umgehen. Gerade bei Superman, der ja eben der Neustart für DC ist, sollte man etwas Standhaftigkeit beweisen.

Wenn man jetzt nach dem ersten Film gleich wieder das Handtuch wirft, kann man das DC als Universum gleich in die Tonne hauen. Dann sollen sie alle 2 Jahre einen neuen Batman Film mit einem anderen Schauspieler machen und Ruhe geben...
 
Die Kosten des Films im Kino wieder einspielen ist für die Studios heute Nice to have, aber eigentlich sind diese Zeiten ziemlich vorbei. Du musst dir nur überlegen, dass Netflix für 150-200 Mio einen Film wie Red Notice finanziert, der im Kino gar kein Geld macht und trotzdem kommt jetzt Teil 2.

Das war ganz lustig, Anfang letzten Jahres stellte Warner bei einer Veranstaltung Twisters vor und der Kollege meinte vor einem Publikum aus Kino-Betreibern: "Twister hat ja damals in Deutschland 4 Mio Zuschauer gehabt, das wollen wir diesmal auch wieder erreichen."

Dann erstmal Stille und dann lautes Lachen im Publikum.

Aber genau darum investieren die Studios soviel in Auswertungsformen abseits des Kinos.
 
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