Damals gab es auch lange Filme. Ob es Herr der Ringe, Titanic, Schindlers Liste, Heat, Braveheart oder Costners eigene Produktionen Der mit dem Wolf tanzt, Waterworld oder Postman waren.
Nur damals haben sich erwachsene Menschen zu so etwas noch hinreißen lassen. Jetzt nicht mehr.
Naja, die von dir genannten Filme (bis auf Postman vielleicht) hatten ja auch was zu erzählen und wussten die lange Laufzeit zu nutzen. Aber heutzutage bieten die Filme kaum noch Story und wirken künstlich in die Länge gezogen.
Aber sobald sich CGI-Figürchen mit bunten Anziehsachen die lustige One-Liner raushauen verkloppen kann das ganze ruhig 4 Stunden lang sein. Da wird dann auch die Karte Wochen vorher gebucht und hoffentlich darf man auch 3D-Aufpreis bezahlen.
Genau bei diesen Art von Filmen halte ich die lange Laufzeit für überflüssig. Null Story/Inhalt, aber ewig in die Länge gezogen.
Sehe ich genau so. Wenn ein Film viel zu erzählen hat, ist eine lange Laufzeit auch gerechtfertigt. IMO sind aber gerade Actionfilme besser, wenn sie kürzer sind. Für mich wären z.B. die Seagal-Filme unerträglich, wenn diese 140 Minuten gehen würden. 90 - 110 Minuten ist eine gute Laufzeit. Ich fände viele Filme von Michael Bay deutlich besser, wenn diese Streifen kürzer wären. (alle IMO z.T. deutlich zu lang)
Mein Paradebeispiel ist immer The Usual Suspects. Der Film geht 106 Minuten. Hier passt einfach alles, mehr muss für diese (realtiv komplexe) Geschichte nicht sein.
Warum ein Streifen wie John Wick 4, Transformers 4 oder MI:7 fast 3 Stunden gehen muss, kann ich nicht verstehen...