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Bewertungen Gesamtwertung (nur Käufe bzw. Sichtungen) 4,50 Stern(e) 90 Erwartungen 73% mcr

Kinofilm: Die Odyssee [Christopher Nolan] (2026) [Kino]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 37 36,6%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 34 33,7%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 4 4,0%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 4 4,0%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 22 21,8%

  • Umfrageteilnehmer
    101

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Zwischen all den Jubelarien darf auch mal eine Kritik angebracht sein. Ich mag Nolans Bombast einfach nicht. Bis auf "The Dark Knight" und "Oppenheimer" hat mir auch nichts von ihm gefallen. Und Oppenheimer war ein klassischer Ensemblefilm mit gut durchdachten Dialogen.


:22:
 
Keine Ahnung, aber sie Kritisiert den Film ja kaum. Der Abend war halt kacke lese ich da raus.
Der Punkt das Filme allgemein zu lang werden den kann man ihr allerdings geben
 
Zumal ich die Kritik gerade hier eher weniger angebracht sehe. Odyssey braucht die drei Stunden schon. Eigentlich hätte ihm sogar eine vierte Stunde gut getan. Das grundsätzlich Problem des Blockbuster-Kinos, dass jeder Trivialschrott mittlerweile an den drei Stunden kratzen muss um Preis/Leistung zu suggerieren, sehe ich schon. Gott bewahre ein Film ist nur zwei Stunden lang oder, oh Schreck, 90 Minuten. Vielen Filmen würde es gut tun. Odyssey natürlich nicht.
 
Zwischen all den Jubelarien darf auch mal eine Kritik angebracht sein. Ich mag Nolans Bombast einfach nicht. Bis auf "The Dark Knight" und "Oppenheimer" hat mir auch nichts von ihm gefallen. Und Oppenheimer war ein klassischer Ensemblefilm mit gut durchdachten Dialogen.


:22:
Kritik ist doch immer angebracht, auch hier. Und ja es gibt in den letzten Jahren viele Filme mit Überlänge, die absolut nichts zu sagen haben. Ich würde diesen Film nicht dazu zählen, aber da kann man natürlich geteilter Meinung sein.
 
Zwischen all den Jubelarien darf auch mal eine Kritik angebracht sein. Ich mag Nolans Bombast einfach nicht. Bis auf "The Dark Knight" und "Oppenheimer" hat mir auch nichts von ihm gefallen. Und Oppenheimer war ein klassischer Ensemblefilm mit gut durchdachten Dialogen.


:22:
Hast du den überhaupt schon gesehen? Wenn ja, kam er dir wirklich zu lang vor? Bei Oppenheimer kann ich Kritik an der Länge nahvollziehen, wenn man nicht so sehr auf die Geschichte zählt und dafür keine Faszination empfindet, fehlt klar die Action :zwinker:

Und die verlinkte Kritik sagt ja kaum was zum Film, das klingt für mich eher nach einem Hilfeschrei einer Inkontinenzgeplagten...:48:
 
Und die verlinkte Kritik sagt ja kaum was zum Film, das klingt für mich eher nach einem Hilfeschrei einer Inkontinenzgeplagten...:48:
Okay, das war jetzt echt gemein. :48: Grundsätzlich ist Überlänge bei Filmen ein legitimes Thema, aber ausgerechnet THE ODYSSEE als Anlass zu nehmen, fordert den Spott geradezu heraus. Als hätte sie den Titel nicht gelesen.
 
Und die verlinkte Kritik sagt ja kaum was zum Film, das klingt für mich eher nach einem Hilfeschrei einer Inkontinenzgeplagten...:48:
Okay, das war jetzt echt gemein. :48: Grundsätzlich ist Überlänge bei Filmen ein legitimes Thema, aber ausgerechnet THE ODYSSEE als Anlass zu nehmen, fordert den Spott geradezu heraus. Als hätte sie den Titel nicht gelesen.
I speak from Hedriving :48:
 
Puh! Hab ihn nun auch endlich mal sehen können. Aber mehr als 6/10 is nicht drin. Keine Ahnung warum der so überhyped wird. Ausführliche Stellungnahme kommt noch.
Geht mit ähnlich. Gestern gesehen und siedelt sich für mich eher am unteren Ende von Nolans Schaffen an. Kann noch nichtmal wirklich sagen, woran es jetzt gelegen hat, aber der Film bzw. die Reise hat mich einfach nicht gepackt. Als ich das erste Mal auf die Uhr geschaut habe und erst eine Stunde rum war, die sich aber schon wie drei angefühlt hatten, dachte ich nur, oh je, und jetzt noch zwei davon? Die letzte Stunde nach der Rückkehr hat mir dann aber besser gefallen, die fand ich packender und intensiver als alles davor.
Evtl. geb ich dem Film nochmal eine Chance, aber im Moment habe ich kein Bedürfnis, den so schnell wieder zu sehen.
 
Kommenden Donnerstag habe ich einen einigermaßen vernünftigen Platz im Traumpalast ergattert.
Mal sehen, wie mir der Film gefällt … versuche unvoreingenommen reinzugehen.
 
Unabhängig vom Film haben mich persönlich drei Punkte extrem bei der Odysee-Vorstellung im Traumpalast gestört:
  • Kein IMAX-Countdown
  • Ein ewig langer Rolex-Image-Clip zum 100. Geburtstag der Marke. So einen Wecker können sich die meisten der Leute, die da im Saal sitzen eh nicht leisten…
  • Und dieser hausgemachte IMAX-Demo-Film ist auch einfach nur ganz schlimm. Da sollte man echt besser wieder die klassischen IMAX-Demos nehmen.
 
Kommenden Donnerstag habe ich einen einigermaßen vernünftigen Platz im Traumpalast ergattert.
Mal sehen, wie mir der Film gefällt … versuche unvoreingenommen reinzugehen.
Einfach locker rangehen. Es ist kein Historienfilm, sondern ein recht Nolan-typisches Drama mit Fantasy- und Religionselementen (wobei letztere ja sehr typisch sind). Wer Nolan mag (bin selbst nicht der größte Fan) und keinen Kulturkrieg führt, sollte nicht enttäuscht werden.

Angesichts der Resonanz fällt es schwer, den Film unumwunden zu empfehlen. Ich hab da selbst so meine Kritikpunkte. Für mich war er jedenfalls ein Erlebnis. Zweitbester nach THE PRESTIGE.
 
Der Film ist jetzt bei $1.291 Milliarden jetzt. Wahnsinn. Hoffentlich schafft man noch Deadpool & Wolverine zu überholen.
Das ist IMO schon sicher. Am WE waren es weltweit 121 Mil.$. Der Start in Japan steht noch aus. Schätzungen gehen schon bis 1,6 Mrd. $. :wow:

Klasse Film und klasse Ergebnis. Nolan ist aktuell vielleicht der letzte Star des Kinos...
 
Zuletzt bearbeitet:
Klasse Film und klasse Ergebnis. Nolan aktuell vielleicht der letzte Star des Kinos...
Ungeachtet des finalen BOs (auf das ich keine Wetten abschließen würde) ist das noch eine massive Untertreibung. Kein "Star" kann auf eine ungebrochene Erfolgskette zurückblicken. Tom Cruise, Brad Pitt, selbst Leonardo diCaprio, der seine Filme wirklich mit bemerkenswerter Sorgfalt auswählt, hauen gelegentlich (Leo zwar zuletzt unverdient) kommerziell daneben. Nolan hatte seit Beginn seiner Siegesserie genau einen finanziellen Fehlschlag, und wir alle wissen warum.

Ich bin wirklich wirklich kein Fanboy. Ich würde selbst solchen raten, mit keinerlei Erwartungen an den Film zu gehen. Hype und Boxoffice haben (meine persönliche Erfahrung) nichts mit dem individuellen Erlebnis zu tun. Allerdings dürfte wohl kaum zu bestreiten sein, dass Nolan sich als die absolut stabilste Marke im Kino etabliert hat, seit Cameron sein Schicksal an die Schlümpfe knüpfte.
 
Klasse Film und klasse Ergebnis. Nolan aktuell vielleicht der letzte Star des Kinos...
Ungeachtet des finalen BOs (auf das ich keine Wetten abschließen würde) ist das noch eine massive Untertreibung. Kein "Star" kann auf eine ungebrochene Erfolgskette zurückblicken. Tom Cruise, Brad Pitt, selbst Leonardo diCaprio, der seine Filme wirklich mit bemerkenswerter Sorgfalt auswählt, hauen gelegentlich (Leo zwar zuletzt unverdient) kommerziell daneben. Nolan hatte seit Beginn seiner Siegesserie genau einen finanziellen Fehlschlag, und wir alle wissen warum.

Ich bin wirklich wirklich kein Fanboy. Ich würde selbst solchen raten, mit keinerlei Erwartungen an den Film zu gehen. Hype und Boxoffice haben (meine persönliche Erfahrung) nichts mit dem individuellen Erlebnis zu tun. Allerdings dürfte wohl kaum zu bestreiten sein, dass Nolan sich als die absolut stabilste Marke im Kino etabliert hat, seit Cameron sein Schicksal an die Schlümpfe knüpfte.
Eine ungebrochene Erfolgskette gibt und gab es eigentlich nie. Stars hatten immer mal Flops, konnten sich früher auch mit einem Comeback wieder nach oben kämpfen. (z.B. Travolta nach Pulp Fiction)

Heute kann ein Star einen Monster-Hit haben (Cruise mit Top Gun oder Robbie mit Barbie) und der nächste Film läuft nur so lala oder schlimmer. Vielleicht kapiert Hollywood, dass das Eintauschen der Stars gegen Franchises langfristig nicht so gut funktioniert, weil Franchises irgendwann ausgelutscht sind. (siehe Star Wars)

Ich finde Hype toll. Wer Fan ist und etwas wirklich mag, dann ist es doch schön, dass auch bewusst so zu erleben. Nolans Dark Knight Filme waren für mich Hypefilme. Ich habe die Trailer geliebt und habe alle die ich kannte damit genervt. Bin mit großer Aufregung ins Kino und war bei DK begeistert und bei DKR schon enttäuscht. Enttäuschung gehört beim Fansein IMO absolut mit dazu. Alles klinisch neutral zu sehen, macht doch keinen Spaß...
 
Eine ungebrochene Erfolgskette gibt und gab es eigentlich nie. Stars hatten immer mal Flops, konnten sich früher auch mit einem Comeback wieder nach oben kämpfen. (z.B. Travolta nach Pulp Fiction)

Heute kann ein Star einen Monster-Hit haben (Cruise mit Top Gun oder Robbie mit Barbie) und der nächste Film läuft nur so lala oder schlimmer. Vielleicht kapiert Hollywood, dass das Eintauschen der Stars gegen Franchises langfristig nicht so gut funktioniert, weil Franchises irgendwann ausgelutscht sind. (siehe Star Wars)
Leider lieferst du hier kein Erfolgsrezept. Auch in älteren Epochen haben Stars in Originalstoffen keinen Erfolg garantiert, selbst wenn sie tolle Film abgeliefert haben. Einer meiner Lieblingsfilme THERE WAS A CROOKED MAN mit den damaligen Ikonen Kirk Douglas und Henry Fonda in absoluten Paraderollen war ein finanzieller Fehlschlag. Und angesichts der aktuellen Zahlen scheint die Wette auf ein etabliertes Franchise noch die sicherste ...
Ich finde Hype toll. Wer Fan ist und etwas wirklich mag, dann ist es doch schön, dass auch bewusst so zu erleben. Nolans Dark Knight Filme waren für mich Hypefilme. Ich habe die Trailer geliebt und habe alle die ich kannte damit genervt. Bin mit großer Aufregung ins Kino und war bei DK begeistert und bei DKR schon enttäuscht. Enttäuschung gehört beim Fansein IMO absolut mit dazu. Alles klinisch neutral zu sehen, macht doch keinen Spaß...
... was du ja hiermit belegst. Nolan ist sein eigenes Franchise. Klar, DKR war Mist (weil erkennbar auf die Schnelle mit heißer Nadel gestrickt), aber sonst liefert Nolan eine gewisse Qualitätsgarantie. Die Leute kommen wegen ihm ins Kino, nicht wegen
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Eine ungebrochene Erfolgskette gibt und gab es eigentlich nie. Stars hatten immer mal Flops, konnten sich früher auch mit einem Comeback wieder nach oben kämpfen. (z.B. Travolta nach Pulp Fiction)

Heute kann ein Star einen Monster-Hit haben (Cruise mit Top Gun oder Robbie mit Barbie) und der nächste Film läuft nur so lala oder schlimmer. Vielleicht kapiert Hollywood, dass das Eintauschen der Stars gegen Franchises langfristig nicht so gut funktioniert, weil Franchises irgendwann ausgelutscht sind. (siehe Star Wars)
Leider lieferst du hier kein Erfolgsrezept. Auch in älteren Epochen haben Stars in Originalstoffen keinen Erfolg garantiert, selbst wenn sie tolle Film abgeliefert haben. Einer meiner Lieblingsfilme THERE WAS A CROOKED MAN mit den damaligen Ikonen Kirk Douglas und Henry Fonda in absoluten Paraderollen war ein finanzieller Fehlschlag. Und angesichts der aktuellen Zahlen scheint die Wette auf ein etabliertes Franchise noch die sicherste ...
Natürlich nicht, aber früher waren Folgefilme von neuen Stars auch häufig Hits. Julia Roberts hatte nach Pretty Woman mit Sleeping with the Enemy einen großen Hit. Der Streifen ist jetzt qualitativ nix dolles. Diesen Effekt haben Stars heute schon lange nicht mehr. Früher war jedes neue Projekt von Arnie, Eastwood oder Pacino nur wegen den Stars interessant. Projekte wurden für Schauspieler entwickelt.

Die Wette auf Franchises ab Mitte der Nuller-Jahre hat zusammen mit Streaming und dem goldenen Serien-Zeitalter den Markt für Schauspieler/Star getriebene Erwachsenenfilme zerstört. Heute würden Filme wie Green Mile, Beautiful Mind, American Beauty, Good Will Hunting etc. nicht mehr im Kino laufen oder auf deutlich kleinerer Flamme.
 
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