Chrysagon
Rechtsradikaler Streaming-Gegner
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Es stimmt, dass Stars in den 80/90er Jahren auch mal Mist pushen konnten. Nach TOP GUN hat COCKTAIL mit Tom Cruise die damals magische 100-Mio-Marke geknackt. Frag irgendjemanden, warum! Man sollte solche Fälle aber nicht überschätzen. Auch die von dir genannten Stars hatten ihre Flops. Pacino stieg nach der REVOLUTION-Katastrophe aus dem Filmgeschäft aus, und selbst Arnold hatte (trotz ähnlich wie diCaprio verblüffend instinktsicherer Projektwahl) seine Fehlschläge. Eastwood ebenfalls.Natürlich nicht, aber früher waren Folgefilme von neuen Stars auch häufig Hits. Julia Roberts hatte nach Pretty Woman mit Sleeping with the Enemy einen großen Hit. Der Streifen ist jetzt qualitativ nix dolles. Diesen Effekt haben Stars heute schon lange nicht mehr. Früher war jedes neue Projekt von Arnie, Eastwood oder Pacino nur wegen den Stars interessant. Projekte wurden für Schauspieler entwickelt.Leider lieferst du hier kein Erfolgsrezept. Auch in älteren Epochen haben Stars in Originalstoffen keinen Erfolg garantiert, selbst wenn sie tolle Film abgeliefert haben. Einer meiner Lieblingsfilme THERE WAS A CROOKED MAN mit den damaligen Ikonen Kirk Douglas und Henry Fonda in absoluten Paraderollen war ein finanzieller Fehlschlag. Und angesichts der aktuellen Zahlen scheint die Wette auf ein etabliertes Franchise noch die sicherste ...Eine ungebrochene Erfolgskette gibt und gab es eigentlich nie. Stars hatten immer mal Flops, konnten sich früher auch mit einem Comeback wieder nach oben kämpfen. (z.B. Travolta nach Pulp Fiction)
Heute kann ein Star einen Monster-Hit haben (Cruise mit Top Gun oder Robbie mit Barbie) und der nächste Film läuft nur so lala oder schlimmer. Vielleicht kapiert Hollywood, dass das Eintauschen der Stars gegen Franchises langfristig nicht so gut funktioniert, weil Franchises irgendwann ausgelutscht sind. (siehe Star Wars)
Ein Star allein ist ums Verrecken kein Zugpferd. Das hat sich wieder und wieder bewiesen, u.a. auch bei Bruce Willis während der 90er. Um einen Hit zu landen braucht es zwingend einen Match aus vielversprechenden Film und dem passenden Star. Hier hat ...
... vermutlich einen Bruchteil des Publikums gezogen, trotz seiner genialen Performance. Dem heutigen Publikum ist es vermutlich bewusster denn je, dass nicht der Schauspieler den Film macht. Vielleicht ist das gar nicht mal so verkehrt.