Kino Backrooms 2026 A24

  • Ersteller Ersteller Rex
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Bewertungen Gesamtwertung (nur Käufe bzw. Sichtungen) 4,40 Stern(e) 88 Erwartungen 88% mcr

Kinofilm: Backrooms (A24)

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 5 22,7%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 12 54,5%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 3 13,6%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 2 9,1%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    22

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Jetzt kommt eine noch längere Version des eh schon viel zu langen Films?
 
Yep, der Film war, für mich auch, an vielen Stellen zuuuuu lang. Einzig die zwei irre langen Dialogszenen fand ich in Ordnung, ich bin aber auch ein Freund von langen Dialogszenen.
Ich bin auch ein Freund von Hoghconcept-Filmen. So gefiel mir der einsame Möbelverkäufer, der in seinen Gängen herumirrte. Leider wurde dieses starke Konzept mit Nebenhandlungen und Nebenfiguren verwässert. Wohl aus Angst, der einfache Plot könnte nicht reichen, als auch die Absicht ein paar Mysteryboxen zu erstellen, welche dann leider (wie z.B. in der Star Wars-Sequeltrilogie) nie gelöst werden. Hätte ein David Lynch (RIP) wenigstens noch eine emotional befriedigende Lösung in der surrealen Geschichte gefunden, so gelingt das bei "Backrooms" nicht, da die Charaktere für eine Katharsis zu wenig ausgearbeitet wurden, bzw. ein ausreichendes Interesse des Zuschauers an deren "Ausgang".
5/10
 
Eben spontan im Kino gesehen.
Das war ja mal nix. Das große P regiert hier.
Pseudo-Grusel, Pseudo-Psychologischer Unterbau (ganz schlimm die Dialoge zwischen Clark und Mary), Pseudo-Methaphorik.
Man kann über den Sinn mancher Szenen und dem Ende (was eine Enttäuschung) spekulieren. Braucht man aber nicht.
Weil nichts dahinter steckt.
Man hat hier einfach ein visuelles Konzept, was als Clip gut funktioniert um Unbehagen zu erzeugen, in eine Narrative gepresst, die einfach nur in die Leere geht.
Zugegeben, visuell und soundtechnisch ist das auf einem hohen Niveau. Die 2 Hauptdarsteller sehe ich immer wieder gerne.
Das wars aber auch an positivem für mich.

5/10
 
Seit einigen Tagen läuft die Extended Version in den Kinos.
War jemand, der die normale Version gesehen hat; noch einmal drin für die Extended Version?
 
Seit einigen Tagen läuft die Extended Version in den Kinos.
War jemand, der die normale Version gesehen hat; noch einmal drin für die Extended Version?
Ich habe nur die Extended gesehen. Habe mir aber die zusätzlichen post-credit-Sequenzen geschenkt.
Ist inhaltlich eh nix lohnenswertes:

Es wird gezeigt wie die Mitarbeiter dieser Forschungsfirma durch die Gänge stapfen und die Schilder und Kameras aufstellen.
 
Heute auch gesehen und ich weiß nicht genau, was ich davon halten soll. Einerseits gibt's die interessante Prämisse und eine insgesamt gute & unheimliche Gestaltung der Räume. Selbst die Found Footage-Szenen haben mir gefallen, auch wenn ich sonst nichts damit anfangen kann.
Andererseits bin ich mit den Charakteren nicht warm geworden & die Entwicklung zum Ende hin fand ich nicht so prickelnd.

Und dass das Licht im Kino bereits anging, bevor der Film zu Ende war, hat auch nicht geholfen. Ist bereits der 3. Film nacheinander bei dem das passiert ist. Aber gut, ist ein anderes Thema.
 
Seit einigen Tagen läuft die Extended Version in den Kinos.
War jemand, der die normale Version gesehen hat; noch einmal drin für die Extended Version?
Gerade drin gewesen, nachdem wir letzte Woche in der normalen Version waren. Fazit: Film unterhält mich immer noch sehr gut, ausschließlich wegen der neuen Sequenz am Ende den Film nochmal gucken kann ich aber nicht empfehlen. Und bei uns wurde das Licht auch schon während des Abspanns aufgezogen. Zudem die Tür zum Saal auch festgestellt, so dass von da zusätzlich Licht rein kam
 
Meine Kritik zu "Backrooms - Extended"

Backrooms lebt fast ausschließlich von seiner visuellen Atmosphäre. Das sterile Labyrinth, das Sounddesign und die bedrückende Stimmung funktionieren durchaus und sorgen immer wieder für beklemmende Momente. Leider reicht das allein nicht aus, um einen guten Film zu tragen. Für kurze Youtube-Clips mag das reichen, für über 2 Stunden Spielfilm leider nicht.

Über weite Strecken passiert schlicht zu wenig. Der Film ist keineswegs dialoglastig, doch wenn Dialoge stattfinden, ziehen sie sich oft unnötig in die Länge, ohne die Figuren wirklich interessanter zu machen oder der Geschichte neue Impulse zu geben. Mehr noch, selbst die Dialoge und auch die damit verbundenen Settings (Abriss, Kind etc.) haben keinerlei voranbringende Wirkung. Sie erzählen gerade NICHT warum und weshalb das jetzt gerade so stattfindet und es wird auch nie auch nur im Ansatz aufgelöst. Alles irgendwie zusammengedengelt, ohne Sinn und Verstand. Ich will damit sagen, man hätte alle diese Szenen beliebig an anderer Stelle im Film einschneiden können, es hätte NICHTS geändert. Allein das zeigt schon, wie belanglos das alles eigentlich war. Dazwischen dominieren endlose Wege durch immer gleiche Kulissen, die sich irgendwann eher ermüdend als faszinierend anfühlen. Die wenigen Jump-Scares machen das auch nicht besser.

Hinzu kommen natürlich wieder Entscheidungen, die ein rational denkender Mensch so kaum treffen würde. Statt glaubwürdiger Reaktionen entsteht manchmal der Eindruck, dass die Charaktere sich nur deshalb unvernünftig verhalten, weil das Drehbuch es gerade verlangt. Das nimmt dem Film zusätzlich an Spannung.

Mein größter Kritikpunkt ist jedoch ein anderer: Backrooms verwechselt Rätsel mit Tiefe. Natürlich muss ein Mysteryfilm nicht jede Frage beantworten. Aber hier gibt es keine Antworten. Also GAR KEINE. Zu keinem einzigen Handlungsstrang. Man kann über nahezu jeden beliebigen Unsinn einen Film drehen, wenn am Ende bewusst ALLES offenbleibt und jeder Zuschauer seine eigene Bedeutung hineininterpretieren muss. Das wirkt auf den ersten Blick geheimnisvoll, ersetzt aber keine gute Geschichte. Für mich entsteht echte Tiefe nicht dadurch, möglichst viele Fragen aufzuwerfen, sondern dadurch, dass hinter den Symbolen, Handlungen und Metaphern auch ein durchdachter Kern steckt. Dieser fehlt hier völlig oder ich bin zu blöd ihn zu entdecken.

So bleibt ein technisch recht guter Film mit einer starken Grundidee, der sich jedoch am Ende in seiner Beliebigkeit verliert. Atmosphäre allein ersetzt weder Spannung noch eine funktionierende Erzählung.

Zumindest hat mich eine Szene sehr stark an "Dawn of the Dead" erinnert und einige andere Szenen an weitere Horror-Klassiker :)

Übrigens, ein offenes Ende ist kein Qualitätsmerkmal. Es funktioniert nur dann, wenn der Weg dorthin das Gefühl vermittelt, dass der Film selbst weiß, worauf er hinauswill. Genau dieses Gefühl hatte ich bei Backrooms nie.

5/10 weil es Stellenweise wirklich schön gruselig war :)
 
Zumindest hat mich eine Szene sehr stark an "Dawn of the Dead" erinnert und einige andere Szenen an weitere Horror-Klassiker :)
Ich weiß genau, welche Szene Du meinst. :zwinker:


Das kommt dabei heraus, wenn man sich heimlich bei IKEA einschließen lässt und sich dann nachts eine Pfeife Azteken-Salbei reinzieht.
:D

Nicht, dass ich so etwas schon mal gemacht hätte oder gar empfehlen würde, denn ich glaube nicht, dass ich die BACKROOMS wirklich "live" erleben möchte. Nein, ganz bestimmt nicht!
:lol:


Wer jedoch Bock auf ein wirklich schräges Gruselerlebnis hat, dem kann ich BACKROOMS sehr ans Herz legen.
:-)


Nach OBSESSION ist dies ein weiterer kleiner Horrorstreifen, der für frischen Wind im Genre sorgt und die Multimillionen-Dollar-Produktionspolitik der großen Studios ad absurdum führt. Wobei für BACKROOMS schon mehr Aufwand betrieben wurde, was die Kulissen angeht. Dennoch kommt der Film recht minimalistisch daher und setzt voll auf Atmosphäre. Und obwohl ich mich ständig an andere Genrefilme erinnert fühlte, hatte ich nie den Eindruck, dass hier etwas abgekupfert wurde. Gewissermaßen macht Regisseur Kane Parsons hier genau das, was die mysteriösen "Backrooms" in seiner Geschichte machen: Sie saugen alles mögliche auf und geben es bunt zusammengewürfelt wieder – auf gruselige Weise verzerrt und bizarr. Als Filmkenner denkt man hier zwangsläufig an Filme wie CUBE, BLAIR WITCH PROJECT, TRIANGLE, SESSION 9, SHINING, ja sogar 2001 kam mir einmal in den Sinn. Und natürlich einige Werke von David Lynch. Eine besonders garstige Szene hat mich wiederum an ZOMBIE erinnert. Mir würden noch einige mehr einfallen, aber BACKROOMS ist schon eine ganz eigene Hausnummer und in seiner Art wirklich originell. Hier hatte jemand eine wirklich coole Idee und auch ein gutes Händchen, diese Idee effektiv umzusetzen. Über den Inhalt möchte ich eigentlich nicht viel schreiben. Ich bin froh, dass ich unvorbereitet in diesen Film gegangen bin. Die Internet-Serie habe ich nicht gesehen und meine Erwartungen waren...
:hm:
...ja, keine Ahnung, was ich erwartet hatte – am Ende hatte ich jedenfalls das Gefühl, einen richtig geilen Film gesehen zu haben, auch wenn ich jetzt nicht wirklich sagen könnte, was ich da eigentlich gesehen habe. Das ist so ein Film, wo man aus dem Saal kommt und sich fragt, ob man das alles vielleicht nur geträumt hat. Bin ich womöglich doch während der Vorstellung eingeschlafen?
:angst:
Solche bizarren Träume erlebe ich eigentlich nur, wenn ich eine Kiffer-Pause einlege und die REM-Phase wieder voll reinkickt – dann kann durchaus so etwas, wie BACKROOMS dabei herauskommen.
:hrhr:


Aber nein, das ist einfach ein Film, der das Unbewusste anspricht, nicht die Ratio. Träume sind auch nicht logisch, sondern chaotisch. Zwar ploppt im weiteren Verlauf der eine oder andere Erklärungsansatz auf, doch diese Erklärungsansätze entpuppen sich fieserweise nur als weitere "Backrooms", wenn man das so sagen kann. BACKROOMS ist also nichts für Leute, die immer eine Erklärung oder zumindest einen Sinn auf dem silbernen Tablett serviert haben möchten. Der Film funktioniert vielmehr auf der emotionalen Ebene. Wer aber Lust hat, sich in eine fremdartige Welt voller Paradoxe und Rätsel zu begeben, und sich dabei eine wohlige Gänsehaut holen möchte, der sollte den BACKROOMS mal einen Besuch abstatten. Mit gerade mal 20 Jahren ist Regisseur Kane Parsons hier ein beeindruckendes Werk gelungen. Ein Blick auf sein Elternhaus erklärt für mich schon einiges: Der Vater ist Videospielentwickler und die Mutter Psychotherapeutin. (Quelle: Wikipedia) Da ist sicherlich so einiges in sein kreatives Schaffen eingeflossen und verarbeitet worden. Gegen eine Fortsetzung hätte ich nichts einzuwenden, auch wenn ich befürchte, dass am Ende zu viel erklärt wird. Das hat schon der CUBE-Reihe nicht gutgetan. Die gut 15-minütige Sequenz nach dem Abspann deutet jedenfalls schon eine Fortsetzung an, man kann sie aber auch als Zugabe betrachten. Ich finde aber auch, dass der Film ohne diese Zugabe besser nachwirkt.

Mein Fazit: Ein wirklich abgedrehter Genre-Remix. Atmosphärisch dicht und von gruselig-bizarrer Ästhetik. Bisweilen ziemlich grotesk und mit verstörendem schwarzem Humor angereichert.

Der ultimate Ikea-Nestbau-Albtraum.

8/10
 
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