News Ab Mitte 2026: Keine Zollfreigrenze mehr

Welcome to Movieside!

Register to become a member of the Movieside community and get Access to all content. Sustainable language settings (German or English) will be available after registration and logging in. Please be aware that the forum's main language is German.

Dann hoffe ich aber mal, dass die Gebühr zumindest nicht für IOSS-Sendungen anfällt. Da sollte es ja nichts groß zu kontrollieren geben.
 
Dann hoffe ich aber mal, dass die Gebühr zumindest nicht für IOSS-Sendungen anfällt. Da sollte es ja nichts groß zu kontrollieren geben.

Auf jede Sendung und später auf jeden einzelnen Artikel in einer Sendung.
 
und der DHL Strafgebühr (welche für die Zollabwickung erhoben wird)
Nein, für das Vorstrecken der Abgaben. Die Zollabwicklung ist bisher kostenlos.

Dann hoffe ich aber mal, dass die Gebühr zumindest nicht für IOSS-Sendungen anfällt. Da sollte es ja nichts groß zu kontrollieren geben.

Auf jede Sendung und später auf jeden einzelnen Artikel in einer Sendung.
Das wird aber Bearbeitungsgebühr genannt. Bei einer IOSS-Sendung wird da aber nichts bearbeitet.
 
Die neue Gebühr wird mit Sicherheit IOSS-Sendungen betreffen, das ist die übliche Methode zur "Verzollung" von Kleinpaketen aus Fernost. Der Zoll kontrolliert nicht nur Sendungen, bei denen Waffen oder Drogen deklariert worden sind. Ich habe das selber bei Sendungen aus Übersee erlebt, einmal auch bei einem EU-Paket.
 
Die neue Gebühr wird mit Sicherheit IOSS-Sendungen betreffen, das ist die übliche Methode zur "Verzollung" von Kleinpaketen aus Fernost. Der Zoll kontrolliert nicht nur Sendungen, bei denen Waffen oder Drogen deklariert worden sind. Ich habe das selber bei Sendungen aus Übersee erlebt, einmal auch bei einem EU-Paket.
Kleinpakete mit IOSS werden in der Regel nur stichprobenweise kontrolliert. Gerade unsere Blu-rays gehen in der Regel eigentlich immer durch, wenn korrekt angemeldet wurde.
 
Kleinpakete mit IOSS werden in der Regel nur stichprobenweise kontrolliert.
Es geht um Stichproben und die Überwachung des Vorgangs der Einfuhr insgesamt. Bei 12 Millionen Sendungen pro Tag kostet das sicher eine Menge Geld und diese Kosten sollen nun über die "Bearbeitungsgebühr" auf alle Käufer umgelegt werden.
 
Wie geht ihr denn mit euren Juli-Preorders von z.B. Arrow, Radiance oder Eureka um? Klar könnte man alles teurer bei Imusic bestellen, um auf der sicheren Seite zu sein, aber wenn die 3€ über IOSS einbehalten werden sollen, müsste das dann nicht schon direkt bei Bestellung verbucht werden? Sollte man also vielleicht sogar besser gerade jetzt noch alles eintüten, bevor es die Shops in ihre Systeme implementiert haben, oder droht z.B. bei Rarewaves eher ein böses Erwachen, wenn dann im Juli alles eintrudelt, aber vorher vom Zoll eingesammelt wird?
 
Ich werde meine zwei Juli-Titel von Arrow wohl bei iMusic bestellen. Der Preisunterschied beträgt trotz 10% nur wenige Euros. Dafür landen die dann aber auch sicher in der Packstation, während wir in Urlaub sind.

Ich finde es ja ziemlich schade, daß man kaum irgendwo liest, wie das alles genau ablaufen soll. Das wird nicht einmal von Heimmedienwebseiten, die zuviel auf sich halten, recherchiert und berichtet ... :sad:

Nach den ersten Erfahrungsberichten werde ich dann noch mal schauen.
 
Wie geht ihr denn mit euren Juli-Preorders von z.B. Arrow, Radiance oder Eureka um? Klar könnte man alles teurer bei Imusic bestellen, um auf der sicheren Seite zu sein, aber wenn die 3€ über IOSS einbehalten werden sollen, müsste das dann nicht schon direkt bei Bestellung verbucht werden? Sollte man also vielleicht sogar besser gerade jetzt noch alles eintüten, bevor es die Shops in ihre Systeme implementiert haben, oder droht z.B. bei Rarewaves eher ein böses Erwachen, wenn dann im Juli alles eintrudelt, aber vorher vom Zoll eingesammelt wird?
Ist ja eh die große Frage, wie das mit der Extragebühr abläuft. Wer kassiert wo? Müssen wir dann alle zum Zoll laufen oder kassiert der jeweilige Versanddienstleister an der Haustür, oder wird die Gebühr schon beim Bestellvorgang einkalkuliert oder, oder, oder...?

Da iMusic nicht wirklich teurer ist, werde ich weiterhin dort bestellen und erspare mir erst einmal jeglichen Ärger.
 
Wie geht ihr denn mit euren Juli-Preorders von z.B. Arrow, Radiance oder Eureka um? Klar könnte man alles teurer bei Imusic bestellen, um auf der sicheren Seite zu sein, aber wenn die 3€ über IOSS einbehalten werden sollen, müsste das dann nicht schon direkt bei Bestellung verbucht werden? Sollte man also vielleicht sogar besser gerade jetzt noch alles eintüten, bevor es die Shops in ihre Systeme implementiert haben, oder droht z.B. bei Rarewaves eher ein böses Erwachen, wenn dann im Juli alles eintrudelt, aber vorher vom Zoll eingesammelt wird?
Ist ja eh die große Frage, wie das mit der Extragebühr abläuft. Wer kassiert wo? Müssen wir dann alle zum Zoll laufen oder kassiert der jeweilige Versanddienstleister an der Haustür, oder wird die Gebühr schon beim Bestellvorgang einkalkuliert oder, oder, oder...?

Da iMusic nicht wirklich teurer ist, werde ich weiterhin dort bestellen und erspare mir erst einmal jeglichen Ärger.
keine sorge, das wird kassiert werden. entweder werden die shops das explizit als extragebühr schon bei der bestellung draufschlagen. und welcher shop das nicht macht oder kann, dann wird bei dir an der haustüre abkassiert.
oder beim abholen im paketshop. oder du musst beim zoll antanzen und dort zahlen.
merke: viele wege führen nach rom! :zwinker:
 
Wie geht ihr denn mit euren Juli-Preorders von z.B. Arrow, Radiance oder Eureka um? Klar könnte man alles teurer bei Imusic bestellen, um auf der sicheren Seite zu sein, aber wenn die 3€ über IOSS einbehalten werden sollen, müsste das dann nicht schon direkt bei Bestellung verbucht werden? Sollte man also vielleicht sogar besser gerade jetzt noch alles eintüten, bevor es die Shops in ihre Systeme implementiert haben, oder droht z.B. bei Rarewaves eher ein böses Erwachen, wenn dann im Juli alles eintrudelt, aber vorher vom Zoll eingesammelt wird?
Ist ja eh die große Frage, wie das mit der Extragebühr abläuft. Wer kassiert wo? Müssen wir dann alle zum Zoll laufen oder kassiert der jeweilige Versanddienstleister an der Haustür, oder wird die Gebühr schon beim Bestellvorgang einkalkuliert oder, oder, oder...?

Da iMusic nicht wirklich teurer ist, werde ich weiterhin dort bestellen und erspare mir erst einmal jeglichen Ärger.
keine sorge, das wird kassiert werden. entweder werden die shops das explizit als extragebühr schon bei der bestellung draufschlagen. und welcher shop das nicht macht oder kann, dann wird bei dir an der haustüre abkassiert.
oder beim abholen im paketshop. oder du musst beim zoll antanzen und dort zahlen.
merke: viele wege führen nach rom! :zwinker:
Das kassiert wird, ist schon klar.
Der einfachste Weg wäre ja, wenn das die Shops schon direkt einkalkulieren und somit allen andere Zeit und Arbeit ersparen.
 
Wie geht ihr denn mit euren Juli-Preorders von z.B. Arrow, Radiance oder Eureka um? Klar könnte man alles teurer bei Imusic bestellen, um auf der sicheren Seite zu sein, aber wenn die 3€ über IOSS einbehalten werden sollen, müsste das dann nicht schon direkt bei Bestellung verbucht werden? Sollte man also vielleicht sogar besser gerade jetzt noch alles eintüten, bevor es die Shops in ihre Systeme implementiert haben, oder droht z.B. bei Rarewaves eher ein böses Erwachen, wenn dann im Juli alles eintrudelt, aber vorher vom Zoll eingesammelt wird?
Ist ja eh die große Frage, wie das mit der Extragebühr abläuft. Wer kassiert wo? Müssen wir dann alle zum Zoll laufen oder kassiert der jeweilige Versanddienstleister an der Haustür, oder wird die Gebühr schon beim Bestellvorgang einkalkuliert oder, oder, oder...?

Da iMusic nicht wirklich teurer ist, werde ich weiterhin dort bestellen und erspare mir erst einmal jeglichen Ärger.
keine sorge, das wird kassiert werden. entweder werden die shops das explizit als extragebühr schon bei der bestellung draufschlagen. und welcher shop das nicht macht oder kann, dann wird bei dir an der haustüre abkassiert.
oder beim abholen im paketshop. oder du musst beim zoll antanzen und dort zahlen.
merke: viele wege führen nach rom! :zwinker:
Das kassiert wird, ist schon klar.
Der einfachste Weg wäre ja, wenn das die Shops schon direkt einkalkulieren und somit allen andere Zeit und Arbeit ersparen.
Irgendwo stand auch geschrieben, daß es bei IOSS-Sendungen darüber abgerechnet werden solle. Die Frage dabei wäre dann, ob das dann auch funktioniert.
 
Irgendwo stand auch geschrieben, daß es bei IOSS-Sendungen darüber abgerechnet werden solle. Die Frage dabei wäre dann, ob das dann auch funktioniert.
Wahrscheinlich genauso gut oder schlecht wie IOSS-Sendungen insgesamt.
Die funktionieren beim mir ja sehr gut. Ich traue dem Braten aber dennoch nicht. :zwinker:
Man hat hier und da aber immer mal seine Ausreißer, bei denen es temporär dann mal nicht so richtig klappt... Arrow, Rarewaves etc.
Ja, ich war auch noch nicht betroffen, hatte halt nur das Glück, dass ich zu den bestimmten Zeitpunkten bei den Shops keine Bestellungen hatte.
 
Gemini sagt zu der Thematik:

Ab dem 1. Juli 2026 wird der Import von Kleinsendungen (Warenwert unter 150 Euro) aus Nicht-EU-Staaten deutlich teurer und bürokratischer. Die bisherige Zollfreigrenze entfällt, und als Übergangslösung wird eine Pauschalgebühr von 3 Euro pro Warengruppe eingeführt.

Hier ist die Übersicht, wie diese Gebühr eingezogen wird und was das für dich bedeutet:

Der Einzugsweg: Plattformen in der Pflicht​

Die Erhebung der 3-Euro-Gebühr wird primär über das bereits bestehende IOSS-Verfahren (Import One-Stop Shop) abgewickelt. Das hat folgende Konsequenzen für den Bezahlvorgang:

  • Direkt beim Kauf: Große Online-Marktplätze (wie Temu, Shein oder AliExpress) sind verpflichtet, die Gebühr bereits im Checkout-Prozess zu berechnen. Wenn du also eine Bestellung abschließt, siehst du die Gebühr direkt auf deiner Rechnung und bezahlst sie zusammen mit dem Kaufpreis und der Einfuhrumsatzsteuer.
  • Abführung durch den Händler: Der Händler (bzw. die Plattform) sammelt diese Gebühren ein und führt sie gesammelt an die zuständigen Finanzbehörden in der EU ab.
  • Keine Zahlung an der Haustür (bei IOSS): Wenn der Händler das System korrekt nutzt, kommt das Paket bereits "verzollt" bei dir an. Du musst dann beim Paketboten keine zusätzlichen Gebühren mehr entrichten.

Was passiert bei Sendungen ohne IOSS?​

Sollte ein Verkäufer nicht am IOSS-Verfahren teilnehmen, wird es für dich komplizierter und oft teurer:

  1. Zollanmeldung durch den Zusteller: Post- oder Kurierdienstleister (z. B. DHL, UPS) übernehmen die Anmeldung beim Zoll für dich.
  2. Zahlung bei Zustellung: In diesem Fall musst du die 3-Euro-Pauschale (plus Einfuhrumsatzsteuer) direkt bei der Paketübergabe oder in einer Filiale bezahlen.
  3. Zusätzliche Servicepauschale: Die Versanddienstleister erheben für diese Abwicklung meist eine eigene Servicegebühr (die sogenannte "Auslagenpauschale"), die oft deutlich höher liegt als die eigentliche Zollgebühr.

Die Kostenfalle: "Pro Warengruppe"​

Ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird: Die 3 Euro fallen nicht zwingend nur einmal pro Paket an.

  • Die Gebühr gilt pro KN-Code (Kombinierte Nomenklatur), also pro Warengruppe.
  • Beispiel: Bestellst du in einem Paket ein T-Shirt, eine Smartwatch und eine Packung Aufkleber, handelt es sich um drei verschiedene Warengruppen. In diesem Fall könnten 9 Euro (3 x 3 Euro) an Pauschalgebühr anfallen, selbst wenn der Gesamtwert der Waren nur 20 Euro beträgt.


Keine Ahnung, ob das alles so stimmt. Wenn ja, wäre man mit Bestellungen bei IOSS-Shops im Moment noch safe, was die Gebühr angeht. Sonst müssten sie die 3 Euro für Bestellungen, die nach dem 1. Juli ausgeliefert werden, ja jetzt schon draufschlagen.
 
Wenn ja, wäre man mit Bestellungen bei IOSS-Shops im Moment noch safe, was die Gebühr angeht.
Sofern die das auch wirklich beachten bzw. daran denken!
Man kennt ja seine Pappenheimer :zwinker2:

Sprich, richtig sicher dürfte man am Anfang dann auch nur bei Amazon.com sein. Bei allen anderen würde ich auch erst einmal abwarten.
 
Alles sehr nervig. Für die Firmen werden Freihandelsabkommen geschlossen, dem Endverbraucher wird das grenzüberschreitende Shoppen teurer/komplizierter gemacht.
 
Zurück
Oben Unten