Dem Regisseur Nathan H. Juran haben wir eine Vielzahl herausragender Stunden exzellenter Kinounterhaltung zu verdanken. Man denke nur an 𝘚𝘪𝘯𝘥𝘣𝘢𝘥𝘴 7. 𝘙𝘦𝘪𝘴𝘦, 𝘋𝘦𝘳 𝘏𝘦𝘳𝘳𝘴𝘤𝘩𝘦𝘳 𝘷𝘰𝘯 𝘊𝘰𝘳𝘯𝘸𝘢𝘭𝘭 oder 𝘋𝘪𝘦 𝘦𝘳𝘴𝘵𝘦 𝘍𝘢𝘩𝘳𝘵 𝘻𝘶𝘮 𝘔𝘰𝘯𝘥. Auch in unserem Programm haben wir bereits eine illustre Anzahl seiner Filme veröffentlichen dürfen: 𝘋𝘪𝘦 𝘈𝘶𝘨𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘴 𝘚𝘢𝘵𝘢𝘯𝘴, 𝘋𝘢𝘴 𝘵𝘰𝘥𝘣𝘳𝘪𝘯𝘨𝘦𝘯𝘥𝘦 𝘜𝘯𝘨𝘦𝘩𝘦𝘶𝘦𝘳 oder auch den über jeden Zweifel erhabenen 𝘋𝘪𝘦 𝘉𝘦𝘴𝘵𝘪𝘦 𝘢𝘶𝘴 𝘥𝘦𝘮 𝘞𝘦𝘭𝘵𝘦𝘯𝘳𝘢𝘶𝘮. Jetzt gesellt sich mit 𝗘𝗶𝗻 𝗝𝘂𝗻𝗴𝗲 𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝗲 𝗪𝗲𝗿𝘄𝗼𝗹𝗳 (𝗧𝗵𝗲 𝗕𝗼𝘆 𝗪𝗵𝗼 𝗖𝗿𝗶𝗲𝗱 𝗪𝗲𝗿𝗲𝘄𝗼𝗹𝗳) sein letztes Regiewerk dazu. Diesen 1973 entstandenen Film bringen wir zudem erstmals nach Deutschland, war ihm bislang eine Auswertung im Kino, auf Video oder gar im TV komplett verwehrt. Man fragt sich, warum? Hauptdarsteller Kerwin Mathews (der „Harrison Ford der 1960er“), den Juran auch bereits in Cornwall und natürlich als Sindbad im Einsatz hatte, der mit André Hunnebelle zwei hervorragende Einträge in die Agentenserie 𝘖.𝘚.𝘚. 117 schuf und gegen Ende seiner Karriere wagemutig den Octaman bekämpfte, zeigt sich eindrucksvoll als Familienvater und Werwolf in Personalunion. Dazu bietet der Streifen ordentlich Zeitkolorit der frühen 1970er Jahre und punktet mit einer Story, die sich gleichwohl an ein erwachsenes wie auch jugendliches Publikum adressiert zeigt. Kurz und gut: Wir beheben diesen betrüblichen Zustand nun und präsentieren 𝗘𝗶𝗻 𝗝𝘂𝗻𝗴𝗲 𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝗲 𝗪𝗲𝗿𝘄𝗼𝗹𝗳 mit einer der Entstehungszeit mehr als gerecht werdenden und abermals von 𝗗𝗿. 𝗚𝗲𝗿𝗱 𝗡𝗮𝘂𝗺𝗮𝗻𝗻 verantworteten deutschen Synchronfassung nach über 50 Jahren als Deutschlandpremiere im Rahmen unserer Reihe „𝗣𝗵𝗮𝗻𝘁𝗮𝘀𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗙𝗶𝗹𝗺𝗸𝗹𝗮𝘀𝘀𝗶𝗸𝗲𝗿 – 𝗗𝗶𝗲 𝟳𝟬𝗲𝗿“.
Ein kurzer Blick auf die Handlung und die Ausstattung:
Bei einer Nachtwanderung durch kalifornischen Nationalforst wird Robert Bridgestone von einem Werwolf gebissen. Beim Handgemenge stürzt der unheimliche Gestaltwandler in eine Schlucht und wird von einem Holzzaun aufgespießt. Roberts kleiner Sohn Richie wird Zeuge des Geschehens, aber niemand will ihm glauben, dass sein Vater nun selbst in Vollmondnächten die Gegend unsicher macht, am wenigsten Dad selbst: „Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich ein Werwolf bin!“
Ein Beitrag aus der berühmten Wolfsmensch-Serie der Universal Pictures, die 1935 begann und bis heute das Publikum verzaubert, zugleich der Schwanengesang von drei prominenten Hollywood-Legenden: Regisseur Nathan H. Juran und Star Kerwin Mathews hatten zusammen mit Ray Harryhausen 𝘚𝘪𝘯𝘥𝘣𝘢𝘥𝘴 7. 𝘙𝘦𝘪𝘴𝘦 ins Pantheon der Fantasy-Klassiker befördert, und Produzent Aaron Rosenberg hatte den damals teuersten Film der Welt hergestellt: 𝘔𝘦𝘶𝘵𝘦𝘳𝘦𝘪 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘦𝘳 𝘉𝘰𝘶𝘯𝘵𝘺 mit Marlon Brando.
𝗘𝗜𝗡 𝗝𝗨𝗡𝗚𝗘 𝗦𝗖𝗛𝗥𝗜𝗘 𝗪𝗘𝗥𝗪𝗢𝗟𝗙
(𝗣𝗵𝗮𝗻𝘁𝗮𝘀𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗙𝗶𝗹𝗺𝗸𝗹𝗮𝘀𝘀𝗶𝗸𝗲𝗿 – 𝗗𝗶𝗲 𝟳𝟬𝗲𝗿 [𝗡𝗿. 𝟲])
𝗠𝗲𝗱𝗶𝗮𝗯𝗼𝗼𝗸 𝗜 𝗩𝗢̈: 𝟮𝟭.𝟬𝟵.𝟮𝟬𝟮𝟲
𝗘𝘅𝘁𝗿𝗮𝘀:
- 😊 und
- Bildergalerie
𝗧𝗼𝗻: Deutsch DTS-HD 2.0 Mono I Englisch DTS-HD 2.0 Mono
𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘁𝗶𝘁𝗲𝗹: Deutsch
𝗙𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁: 1.85:1 (16:9) --- 1920x1080p
𝗟𝗮̈𝗻𝗴𝗲: 93 Minuten (Farbe)
𝗙𝗦𝗞: ab 12 Jahren
𝗘𝗔𝗡: 4041036373047
Ab 𝗠𝗼𝗻𝘁𝗮𝗴, 𝗱𝗲𝗻 𝟯𝟭.𝟬𝟴.𝟮𝟬𝟮𝟲, werden alle namhaften Händler mit entsprechenden Informationen versorgt. Nathan Jurans kurzweiliger Kinogrusler sollte dann binnen der nächsten Tage überall bestellbar sein. Und, um Nachfragen vorzubeugen: Ja, es gibt in der Tat diesmal nur eine Mediabook-Variante.