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Kinofilm: Die Odyssee [Christopher Nolan] (2026) [Kino]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 37 37,0%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 33 33,0%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 4 4,0%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 4 4,0%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 22 22,0%

  • Umfrageteilnehmer
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Sagen wir, du hast recht und nolan wollte es absichtlich modern.
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Dann kann ich ja trotzdem sagen, dass das für mich KEIN gutes kostümdesign ist.
Klaro. Forrest Gump ist für mich der beschissenste Film aller Zeiten, egal was Oscars oder Publikum sagen. Alles Idioten! Ganz besonders Oscar.
 
Der ist so reich das er wie der letzte hipster rumrennt.
Der hat auch seiner wunderschönen Frau (nicht nur) das Gesicht zerfetzt. Schwer zu sagen, wie der drauf ist. Nolan hat halt künstlerische Entscheidungen getroffen, die zwangsläufig nicht jeden Geschmack treffen können. Bei solchen Stoffen (wo man keine zeitgenössischen Fotos googeln kann) hat jeder sein eigenes Bild vor Augen. Die allerwenigsten dürften historisch korrekt sein, und Nolan hat nichts dergleichen angestrebt.
Klar, aber wie unsere moderne muss es doch trotzdem nicht aussehen, oder?
Kommt drauf an. Historiendramen, wie wir sie heute gewohnt sind, gibt es noch gar nicht so lange. Selbst Shakespeares Stücke wurden früher vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Zeit aufgeführt. Bei der Neueröffnung des Globe Theatres standen die Schauspieler daher in Jeans und T-Shirts auf der Bühne. Im Homerischen Sinne hätte der Film vermutlich vor der Kulisse des Iran-Kriegs spielen müssen.
Sagen wir, du hast recht und nolan wollte es absichtlich modern. Dann kann ich ja trotzdem sagen, dass das für mich KEIN gutes kostümdesign ist.
Klar, mam muss quer Definition nichts zugeneigt sein. Aber es ist nicht aufwendig und gefällt mir nicht, sind zwei unterschiedliche Dinge. Nolans Anasatz ist zugleich bewusst anachronistisch, als auch authentisch und das schlägt sich konsequent im ganzen Design wieder, Nolans Rückgriff auf die (filmische) Rezeption der Antike und gleichzeitig die Entzauberung dieser Fantasievorstellungen. Aufwand begründet sich nicht zwingend in Prunk und Größe, sondern hier in einen einheitlichen Konzept, das in seinen eigenen Kosmos real wirkt und sich gleichzeitig auch in der Arbeit der anderen Departments niederschlägt.
 
Der ist so reich das er wie der letzte hipster rumrennt.
Der hat auch seiner wunderschönen Frau (nicht nur) das Gesicht zerfetzt. Schwer zu sagen, wie der drauf ist. Nolan hat halt künstlerische Entscheidungen getroffen, die zwangsläufig nicht jeden Geschmack treffen können. Bei solchen Stoffen (wo man keine zeitgenössischen Fotos googeln kann) hat jeder sein eigenes Bild vor Augen. Die allerwenigsten dürften historisch korrekt sein, und Nolan hat nichts dergleichen angestrebt.
Klar, aber wie unsere moderne muss es doch trotzdem nicht aussehen, oder?
Kommt drauf an. Historiendramen, wie wir sie heute gewohnt sind, gibt es noch gar nicht so lange. Selbst Shakespeares Stücke wurden früher vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Zeit aufgeführt. Bei der Neueröffnung des Globe Theatres standen die Schauspieler daher in Jeans und T-Shirts auf der Bühne. Im Homerischen Sinne hätte der Film vermutlich vor der Kulisse des Iran-Kriegs spielen müssen.
Sagen wir, du hast recht und nolan wollte es absichtlich modern. Dann kann ich ja trotzdem sagen, dass das für mich KEIN gutes kostümdesign ist.
Klar, mam muss quer Definition nichts zugeneigt sein. Aber es ist nicht aufwendig und gefällt mir nicht, sind zwei unterschiedliche Dinge. Nolans Anasatz ist zugleich bewusst anachronistisch, als auch authentisch und das schlägt sich konsequent im ganzen Design wieder, Nolans Rückgriff auf die (filmische) Rezeption der Antike und gleichzeitig die Entzauberung dieser Fantasievorstellungen. Aufwand begründet sich nicht zwingend in Prunk und Größe, sondern hier in einen einheitlichen Konzept, das in seinen eigenen Kosmos real wirkt und sich gleichzeitig auch in der Arbeit der anderen Departments niederschlägt.
Es absichtlich simpel machen, machts halt trotzdem nicht besser. Im gegenteil.
 
Hey… aber immerhin hat er die nicht vorhanden „guten Kulissen“ der $250 Mio Produktion gesehen.
 
Er spricht halt nur die Wahrheit. Der Film bietet zum Großteil Close Ups und leinwandfüllende Gesichter. Der Focus Puller hatte da extrem Problem weil IMAX jede kleine Unschärfe entblößt. Dafür brauche ich kein IMAX Kino.
 
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Link: https://youtube.com/shorts/zr28fZ7pqeo?is=rlxf7tsgvOrk62RH

Hat schon nicht Unrecht, Lawrence und Ben Hur wischen mit der Odysee den Boden auf.

je nach persönlichem Empfinden... finde es generell schwierig gerade diese Filme zu vergleichen
 
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Hat schon nicht Unrecht, Lawrence und Ben Hur wischen mit der Odysee den Boden auf.

Der ist wohl auch mit der falschen Erwartungshaltung darangegangen (genau wie ich)
 
Mit welchen Filmen wischt Lawrence von Arabien denn bitte nicht den Boden feucht?

Abgesehen davon: solche Filmvergleiche sind immer ein bisschen quatschig. Das ist, als würde man sagen: 2001 wischt mit Alien den Boden feucht. Dass beide Filme Meisterwerke sind, aber auf ganz unterschiedliche Art und Weise, ist nun mal Fakt. Da irgendwas zu vergleichen, weil beides Sci-Fi ist, wäre albern.
 
Mit welchen Filmen wischt Lawrence von Arabien denn bitte nicht den Boden feucht?

Abgesehen davon: solche Filmvergleiche sind immer ein bisschen quatschig. Das ist, als würde man sagen: 2001 wischt mit Alien den Boden feucht. Dass beide Filme Meisterwerke sind, aber auf ganz unterschiedliche Art und Weise, ist nun mal Fakt. Da irgendwas zu vergleichen, weil beides Sci-Fi ist, wäre albern.
Klar, odysee hat einen anderen ansatz. Nolan geht es nicht um epische Bilder, sondern um viel rohes und direktes, viel klein klein. Das führt aber den imax gedanken ad absurdum, und nur darum geht es in dem grobi beitrag.
 
Da irgendwas zu vergleichen, weil beides Sci-Fi ist, wäre albern.
Stimmt. Alien ist ja auch Horror.

:zwinker:

Naja, denke geht ja eher darum, dass Odyssey als episch beschrieben wird. Episch war da aber nur die Länge. Wenn ich als unbedarfter einen epischen Film sehen wollen würde und mir dann jemand Odyssey an die Hand gibt, wäre ich ziemlich enttäuscht. Aber das ist wohl weniger Nolans schuld sondern mehr die derer, die den Film falsch labeln. Ähnlich war es bei mir damals ja mit Inception. Super komplex hieß es. War enttäuscht. Nach der Zweitsichtung hatte ich deutlich mehr Spaß mit dem Vorwissen, dass das Konzept recht banal ist.
 
Da irgendwas zu vergleichen, weil beides Sci-Fi ist, wäre albern.
Stimmt. Alien ist ja auch Horror.

:zwinker:

Naja, denke geht ja eher darum, dass Odyssey als episch beschrieben wird.
Ist er ja auch, sogar buchstäblich. ^^ Generell wird das Wort episch ja inzwischen in einen völlig anderen Kontext verwendet, aber auch in Sachen Größe hat die Odyssee einiges zu bieten und zwar genau währens den titelgebenden Sequenzen, die die Irrfahrten betreffen. Also der Zyklop, die Laistrygonen, Circe, der Hades, Charybdis, die stürmische See, das Trojanische Pferd oder auch der Fall Trojas, während sich bei der Telemachie intimere Shots gewählt werden, viele Close Ups, nahe an den Figuren und auch dafür lohnt sich durchaus das IMAX Format, man muss es nur einzusetzen zu vermögen und das schafft Nolan meiner Meinung nach auch absolut, auch weil er es mit seinen pulsierenden Sound Design perfekt unterstützt. Das Ding ist das die Irrfahrten eben weniger gewichten auf der Netto Laufzeit, aber das ist der Vorlage als solcher geschuldet und wurde in anderen Adaptionen auch nicht anders gehandhabt, wenn man mal Ulisse von Camerini betrachtet, kommt man sa prozentual auch nicht mehr von den Irrfahrten zu sehen, im Gegenteil, da wurde noch deutlich mehr ausgespart. Aber tatsächlich gingen anscheinend viele mit einer falschen Erwartungshaltung heran und haben sich ein zweites Troja erhofft. Die Vergleiche mit Ben Hur und noch viel mehr Lawrence von Arabien sind aber tatsächlich hahnebüchen.

P.S.: Alien ist selbstverständlich Horror, aber auch ganz viel Science-Fiction, beileibe nicht nur als Setting. :zwinker:
 
Stimmt. Alien ist ja auch Horror.

:zwinker:

In gewisser Weise ist das auch 2001.

Naja, denke geht ja eher darum, dass Odyssey als episch beschrieben wird. Episch war da aber nur die Länge. Wenn ich als unbedarfter einen epischen Film sehen wollen würde und mir dann jemand Odyssey an die Hand gibt, wäre ich ziemlich enttäuscht. Aber das ist wohl weniger Nolans schuld sondern mehr die derer, die den Film falsch labeln. Ähnlich war es bei mir damals ja mit Inception. Super komplex hieß es. War enttäuscht. Nach der Zweitsichtung hatte ich deutlich mehr Spaß mit dem Vorwissen, dass das Konzept recht banal ist.

Es kommt halt auch drauf an, wie Leute das Wort "episch" definieren und verwenden. Mir rollen sich zum Beispiel auch immer noch die Fußnägel hoch, wenn jemand Sachen wie Sharknado als "trash" bezeichnet. Einen mit Absicht auf kagge machen, macht einen Film nicht zu einem Trashfilm.
Wenn ich was Episches sehen will, dann lande ich auch eher bei Herr der Ringe, Lawrence von Arabien oder 2001. Eventuell sogar Interstellar, um mal bei Nolan zu bleiben. Es kommt da einfach drauf an, wie man diese Epik definieren möchte.

Für viele junge Leute ist es heutzutage episch, wenn Taylor Swift einen neuen Song veröffentlicht, der nur aus Pianogeplänkel und einer hauchenden Heulsusen-Stimme besteht. Da denke ich mir: "Wenn das episch ist, was ist dann Bat Out Of Hell, Stairway to Heaven oder Free Bird?" Aber für die fühlt sich der Moment einfach auch groß an.

Ich glaube was die Leute bei Die Odyssey als episch empfinden ist der "scale" des Films. Jetzt mal ganz bewusst das Englische Wort verwendet. Der Hype vorab. Die Geschichte fühlt sich groß an und die Bilder echt und haptisch. Das ganze IMAX-Bohei. Hinzu kommt der brachiale Soundmix. Dann spielt da ein Who-is-who an Hollywood-Stars mit. All das kreiert eine gewisse Schwere und Größe, die man teilweise schon als episch bezeichnen kann.
 
Heute gab es die Zweitsichtung. Hat mir nochmal besser gefallen und wird seinem epischen Anspruch in jeder Pore gerecht. Effekte wow, Schauspieler perfekt, eine echte Odyssee bzw. ein richtiger Trip durch die Seele eines Mannes, der weiß was er falsch gemacht hat. Dazu die Inszenierung von Nolan.
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