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Umfrage: Die Odyssee (2026) [Christopher Nolan] Erwartungen 77% mcr

Kinofilm: Die Odyssee [Christopher Nolan] (2026) [Kino]

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    Stimmen: 30 76,9%
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  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 9 23,1%

  • Umfrageteilnehmer
    39

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Komischerweise bezeichnen die meisten die die Literatur kennen das Casting als Achilles, falls es so kommen sollte. Filmfans natürlich auf der Palme, weil sie Brad Pitt im Kopf haben.
Ne, weil Achilles als größter Krieger seiner Zeit beschrieben wird und es diverse Statuen gibt. Und die sehen alle nicht nach "Lappen" aus.

Aber Ryan Gosling wird dann in einer BioPic Barack Obama spielen, kein Ding.
Soweit ich das gelesen habe basieren diese aber NICHT auf Homers Beschreibung in der Odyssee.
 
Aber Ryan Gosling wird dann in einer BioPic Barack Obama spielen, kein Ding.
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😂
 
Schlussendlich wissen wir aktuell noch gar nicht, welcher Schauspieler "Achilles" wirklich spielt.

Vielleicht ist es auch Manuel Neuer! :zwinker:
 
Komischerweise bezeichnen die meisten die die Literatur kennen das Casting als Achilles, falls es so kommen sollte. Filmfans natürlich auf der Palme, weil sie Brad Pitt im Kopf haben.
Ne, weil Achilles als größter Krieger seiner Zeit beschrieben wird und es diverse Statuen gibt. Und die sehen alle nicht nach "Lappen" aus.

Aber Ryan Gosling wird dann in einer BioPic Barack Obama spielen, kein Ding.
Soweit ich das gelesen habe basieren diese aber NICHT auf Homers Beschreibung in der Odyssee.
Okay, dann hier die BESCHREIBUNG von Homer :
der größte, stärkste und schnellste Held der Griechen beschrieben. Physisch zeichnet er sich durch eine imposante Statur und blondes Haar außen.

Da steht immer noch nichts von "Lappen".

Rede dir mal diesen dummfug schön.

In jeder anderen Kultur (also nicht "weiß") würde man über "kulturelle Aneignung" weinen und vermutlich in Scharen auf die Straße gehen.

Hier geht es um berechtigte Kritik (egal wie gut oder schlecht der Schauspieler ist) und es wird um Kopf und Kragen relativiert
 
Und hier mal die Beschreibung der Helena von Homer:

Homer nutzt verschiedene Facetten und Perspektiven, um Helena zu charakterisieren:
Die überwältigende Erscheinung: Sie wird als "göttlich schön" und "weißarmig" bezeichnet. Ihre Anziehungskraft ist so stark, dass sie Kriege auslöst ("das Gesicht, das tausend Schiffe aussandte") .


Selbst wenn man den Norden von Ägypten mit einbezieht und das "weißarmig" weglässt, gab es dort zu dieser Zeit keine "People of Colour" aus Nigeria.
Sie ist die Tochter des griechischen Gottes Zeus und der Spartaner Königin Leda. Beide "hellhäutige" Griechen.

Das Casting ist dumm und entspricht nicht der Vorlage, so einfach ist das.

EGAL wie gut die Schauspier*innen sind.
 
Wir hatten doch auch schon an anderer Stelle die Entwicklung des weißen Phänotyps und den Völkerwanderbewegungen während der Bronzezeit/Antike besprochen und ordentlich bequellt. Nix mit weißer griechischer Kultur. Liest denn hier niemand die Quellen? 🙄(Rhetorische Frage)

Außerdem es sind ausschließlich Gerüchte bzg. Elliot Page. (: Also Stock aus dem Arsch und den alten Griechen nicht unseren modernen Rassismus und co. aufdrängen, mit denen hatten sie nichts am Hut.
 
Das Casting ist dumm und entspricht nicht der Vorlage, so einfach ist das.
Hast Du dich damals bei Petersens Troy auch so über einen Iren als Menelaus und einen Schotten als Agamemnon aufgeregt? Ich denke nicht, denn es war Dir egal. Sollte es jetzt auch sein.

Lass jetzt bitte den Quatsch!
 
Theoretisch könnte Nolan die ‚Odyssee‘ so nah an Homers Werk anpassen wie möglich, aber er kann selbstverständlich auch Änderungen vornehmen, das nennt sich ‚künstlerische Freiheit‘ und ist regelmäßigen Theater- und Opernbesuchern, aber doch auch Kinogängern wohlbekannt.

Er könnte die Sage auch ins 21. Jahrhundert oder in den Weltraum verlegen oder sie komplett mit dunkelhäutigen Schauspielern besetzen, das wäre alles von der Kunstfreiheit abgedeckt.

Ob einem das dann gefällt oder nicht, hängt vom eigenen Geschmack und/oder der eigenen Offenheit solchen Interpretationen gegenüber ab.

Manchmal schadet es auch nicht, sich auf Dinge einzulassen, die nicht unbedingt der eigenen Komfortzone entsprechen, gerade in der Kunst. Das erweitert den Horizont.
 
Das Casting ist dumm und entspricht nicht der Vorlage, so einfach ist das.
Hast Du dich damals bei Petersens Troy auch so über einen Iren als Menelaus und einen Schotten als Agamemnon aufgeregt? Ich denke nicht, denn es war Dir egal. Sollte es jetzt auch sein.

Lass jetzt bitte den Quatsch!
Quatsch ist der Vergleich den du anstellst.

Ich glaube das du diverse Europäer nebeneinander hinstellen und sie WIRKEN alle gleich.

Stellst du dort einen Asiaten oder Afrikaner mit zu, WIRKEN sie "fremd"
 
Wir hatten doch auch schon an anderer Stelle die Entwicklung des weißen Phänotyps und den Völkerwanderbewegungen während der Bronzezeit/Antike besprochen und ordentlich bequellt. Nix mit weißer griechischer Kultur. Liest denn hier niemand die Quellen? 🙄(Rhetorische Frage)

Außerdem es sind ausschließlich Gerüchte bzg. Elliot Page. (: Also Stock aus dem Arsch und den alten Griechen nicht unseren modernen Rassismus und co. aufdrängen, mit denen hatten sie nichts am Hut.
Auch hier wieder jemand, der nicht lesen kann. Ich habe in meine Argumentation das obere Ägypten mit einbezogen, gerne auch den nahen Osten. Und wir ignorieren die Beschreibung von Homer, dann kommt da immer noch nicht Nigeria bei raus.
 
Theoretisch könnte Nolan die ‚Odyssee‘ so nah an Homers Werk anpassen wie möglich, aber er kann selbstverständlich auch Änderungen vornehmen, das nennt sich ‚künstlerische Freiheit‘ und ist regelmäßigen Theater- und Opernbesuchern, aber doch auch Kinogängern wohlbekannt.

Er könnte die Sage auch ins 21. Jahrhundert oder in den Weltraum verlegen oder sie komplett mit dunkelhäutigen Schauspielern besetzen, das wäre alles von der Kunstfreiheit abgedeckt.

Ob einem das dann gefällt oder nicht, hängt vom eigenen Geschmack und/oder der eigenen Offenheit solchen Interpretationen gegenüber ab.

Manchmal schadet es auch nicht, sich auf Dinge einzulassen, die nicht unbedingt der eigenen Komfortzone entsprechen, gerade in der Kunst. Das erweitert den Horizont.
Alles richtig, aber wenn ein Kind sich als Indianer verkleidet, gelten alle deine Argumente nicht mehr.
 
Der Vergleich mit echten Menschen á la „bekommen wir jetzt Ryan Gosling als Barack Obama“ ist auch einfach schwachsinnig mit einem fiktionalen Werk.
Warum ist das Schwachsinn? Bei Hamilton z.B. spielen doch auch dunkelhäutige Schauspieler die ganzen weißen historischen Personen um Alexander Hamilton, George Washington & Co? :gruebel:
 
Wir hatten doch auch schon an anderer Stelle die Entwicklung des weißen Phänotyps und den Völkerwanderbewegungen während der Bronzezeit/Antike besprochen und ordentlich bequellt. Nix mit weißer griechischer Kultur. Liest denn hier niemand die Quellen? 🙄(Rhetorische Frage)

Außerdem es sind ausschließlich Gerüchte bzg. Elliot Page. (: Also Stock aus dem Arsch und den alten Griechen nicht unseren modernen Rassismus und co. aufdrängen, mit denen hatten sie nichts am Hut.
Auch hier wieder jemand, der nicht lesen kann. Ich habe in meine Argumentation das obere Ägypten mit einbezogen, gerne auch den nahen Osten. Und wir ignorieren die Beschreibung von Homer, dann kommt da immer noch nicht Nigeria bei raus.
Ja, dann lies dich bitte nochmal die Beiträge und die Quellen. Da geht nämlich hervor, dass sich der weiße Phänotyp in der Bronzezeit erst bildete, nicht der dominante, besonders nicht im Mittelmeerraum. Sprich es gab keine mit heute vergleichbare ethnische Verteilung und die Menschen in Europa waren noch überwiegend schwarz. Check. ;)

Ich finde es durchaus legitim eine möglichst historisch korrekte Ausstattung zu bevorzugen, tue ich tatsächlich auch, aber zum einen ist Film im besten Falle Kunst und dadurch nichts verpflichtet, außerdem basiert deine Vorstellung der Geschichte eine Klischeebild das Hollywood und konalistisch/eurozentrisch gefärbte Forschung suggerierten, welches wenig mit der Realität zu tun hat.
 
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Das Casting ist dumm und entspricht nicht der Vorlage, so einfach ist das.
Hast Du dich damals bei Petersens Troy auch so über einen Iren als Menelaus und einen Schotten als Agamemnon aufgeregt? Ich denke nicht, denn es war Dir egal. Sollte es jetzt auch sein.

Lass jetzt bitte den Quatsch!
Quatsch ist der Vergleich den du anstellst.

Ich glaube das du diverse Europäer nebeneinander hinstellen und sie WIRKEN alle gleich.

Stellst du dort einen Asiaten oder Afrikaner mit zu, WIRKEN sie "fremd"
Alec Guinness als Prinz Faisal, Cate Blanchett als Bob Dylan, Dev Patel als Sir Gawain… soll ich weitermachen?
Die Filmgeschichte ist voll von solchen Besetzungen. Mal aus künstlerischer Freiheit, mal aus zweifelhafteren Gründen.
Aber auf einmal regt sich ein Internetmob auf und Du mittendrin. Diese gespielte Empörung ist sehrwohl Quatsch, nichts anderes.
 
Komischerweise bezeichnen die meisten die die Literatur kennen das Casting als Achilles, falls es so kommen sollte. Filmfans natürlich auf der Palme, weil sie Brad Pitt im Kopf haben.
Ne, weil Achilles als größter Krieger seiner Zeit beschrieben wird und es diverse Statuen gibt. Und die sehen alle nicht nach "Lappen" aus.

Aber Ryan Gosling wird dann in einer BioPic Barack Obama spielen, kein Ding.
Beschäftige dich mal damit, wie er in der antiken griechischen Mythologie beschrieben wird. So nen Brad Pitt, währe sicherlich nicht als Mädchen durchgegangen.
 
Der Vergleich mit echten Menschen á la „bekommen wir jetzt Ryan Gosling als Barack Obama“ ist auch einfach schwachsinnig mit einem fiktionalen Werk.
Warum ist das Schwachsinn? Bei Hamilton z.B. spielen doch auch dunkelhäutige Schauspieler die ganzen weißen historischen Personen um Alexander Hamilton, George Washington & Co? :gruebel:

Weil es einen großen Unterschied macht, ob man ein fiktionales Werk wie die Odyssee mit einer schwarzen Helena besetzt, oder ein "ernstes" Biopic Marke Churchill oder Lincoln mit einem nicht-weißen besetzen würde. Hamilton ist wahrscheinlich auch kein gutes Beispiel, da die Broadway Show mit Lin-Manuel Miranda so ein unglaublicher Erfolg war, dass man da niemand anderen sehen wollte. Da hat auch kein Hahn irgendwie nach gekräht, go figure. Vor 10 Jahren hat wohl auch der Social Media Krebs noch nicht so metastasiert.
 
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