Talk Paramount übernimmt Warner Bros!

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Wenn Warner Bros. an Paramount geht, landet mit CNN der letzte einflussreiche unabhängige Nachrichtensender der USA bei den Ellisons und damit bei MAGA/Trump. Sich da über den möglicherweise kurzfristig verlängerten Fortbestand physischer Disks zu freuen, ist vielleicht etwas engstirnig?
Es geht nicht nur um physische Medien sondern auch das Kino. Netflix "optimiert" gezielt Filme darauf, dass jeder Idiot der das Smartphone nicht aus der Hand legen will der "Handlung" noch folgen kann. Matt Damon hatte sich da sehr kritisch darüber geäußert.

Hinzu kommt, dass Netflix bei ihren Produktionen eine Agenda vorantreibt, die nicht weniger gruselig ist als die der rechten MAGA-Zombies. Wenn ich da an die Kleopatra "Doku" denke mit ihrem radikalen Afrozentrismus. Willkommen im Kulturkampft. :35:

Bleibt zu hoffen, dass die Übernahme sich bis nach den Midterms zieht und Trump dann keinen Nutzen mehr davon hat. Und nach Trump wird sich nochmal vieles neu ordnen.
 
Das traurige ist ja auch das Warner als Studio wenig dafür kann das man so viele Schulden hat, und man ja eigentlich auch nicht verkaufen will. Man aber aufgrund dessen das man an der Börse ist den Aktionären verpflichtet ist, und die dann am ende darüber entscheiden was passiert. Und egal ob nun Paramount oder Netflix der Verlierer wird am ende eher der Kunde sein, und von Warner wird am ende wohl auch nicht mehr viel übrig bleiben.
Warum hat denn Warner so viele Schulden, das Übernahme-Chaos in den letzten Jahren habe ich nie verstanden?

Viele der Schulden sind noch auf den Deal mit AOL zurückzuführen, was damals auch irgendwie der Anfang vom Ende war, infolge dessen man dann auch viele Sparten im Konzern verkauft hat, so einen richtigen Durchblick haben wohl auch nur die wenigen weil Warner da ja auch eher zum Spielball zwischen At & T & Discovery wurde.
 
Hinzu kommt, dass Netflix bei ihren Produktionen eine Agenda vorantreibt, die nicht weniger gruselig ist als die der rechten MAGA-Zombies. Wenn ich da an die Kleopatra "Doku" denke mit ihrem radikalen Afrozentrismus. Willkommen im Kulturkampft. :35:
Möglich, aber diese "Doku" ist nicht zwangsläufig das Resultat einer kulturkämpferischen Firmenpolitik. Netflix schmeißt schließlich auch Dave Chapelle und Ricky Gervais Millionen für ihre "Comedy"-Specials in den Rachen. Netflix scheint der der Lizensierung von Dokumentationen einfach keine sonderliche Sorgfalt an den Tag zu legen, und setzt stattdessen mehr auf Sensation um jeden Preis. Z.B. haben sie auch "Ancient Apocalypse" in ihrem Programm.
Wäre also grundsätzlich ein guter Rat, diese Programme mit äußerster Vorsicht zu "genießen".
 
@Chrysagon hat Netflix die Kleopatra "Doku" nicht mitproduziert?

Leider zieht sich der Kulturkampf in den meisten Netflix-Produktionen wie ein roter Faden, ähnlich Disney. Man braucht hier nur "The Witcher" und "Sandman" mit den Vorlagen zu vergleichen. Etwa 50% der Figuren haben nun eine andere Ethnie oder Geschlecht. Ein allgemeines Problem in der Branche, aber Disney und Netflix sind hier ganz klar Vorreiter.


Sich für Minderheiten zu engagieren ist prinzipiell eine gute Sache. Wenn daraus allerdings folgt, dass Eigenproduktionen entsprechend "angepasst" werden ist dies nicht im Sinne der Kunst oder Vorlagen. Ironischerweise macht HBO gerade etwas ganz Ähnliches mit der "Harry Potter" Serie mit einem schwarzen Snape und einem weiblichen Voldemort. Witzigerweise sollte die Serie sich deutlich näher an den Büchern orientieren als die Filme.

@yastreb am besten wäre, wenn der Warner Verkauf komplett verhindert werden könnte. Bei den kritischen Stimmen frage ich mich, ob diese im Vorfeld auch vor Netflix warnten. Netflix ist zu groß und mächtig geworfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Chrysagon hat Netflix die Kleopatra "Doku" nicht mitproduziert?

Leider zieht sich der Kulturkampf in den meisten Netflix-Produktionen wie ein roter Faden, ähnlich Disney. Man braucht hier nur "The Witcher" und "Sandman" mit den Vorlagen zu vergleichen. Etwa 50% der Figuren haben nun eine andere Ethnie oder Geschlecht. Ein allgemeines Problem in der Branche, aber Disney und Netflix sind hier ganz klar Vorreiter.


Sich für Minderheiten zu engagieren ist prinzipiell eine gute Sache. Wenn daraus allerdings folgt, dass Eigenproduktionen entsprechend "angepasst" werden ist dies nicht im Sinne der Kunst oder Vorlagen. Ironischerweise macht HBO gerade etwas ganz Ähnliches mit der "Harry Potter" Serie mit einem schwarzen Snape und einem weiblichen Voldemort. Witzigerweise sollte die Serie sich deutlich näher an den Büchern orientieren als die Filme.

@yastreb am besten wäre, wenn der Warner Verkauf komplett verhindert werden könnte. Bei den kritischen Stimmen frage ich mich, ob diese im Vorfeld auch vor Netflix warnten. Netflix ist zu groß und mächtig geworfen.
Manchmal vermisse ich die Dummes Zeug Reaktion doch sehr.
 
Es sind ja dann auch nicht nur die m. W. ca. 35 Milliarden Dollar Schulden, die Warner hat, sondern eine ähnliche Schuldensumme hatte auch Paramount, bevor es Skydance übernahm/mit Skydance fusionierte. Bedeutet für mich, daß die Ellisons irgendwie so ca. 160 Milliarden Dollar (Kaufpreis+Schulden) zusammenkratzen müssen. Ich denke, der lachende Dritte wird Disney sein. In vier Jahren kaufen die Parabros. für 80 Milliarden Dollar.
Disney hat sich bereits völlig übernommen mit der Übernahme durch 20th Century Fox. Dazu die zahlreichen Mega-Flops der letzten Jahre.
Stimmt, aber dafür macht Disney immer noch ordentlich Kohle mit seinen Parks und Kreuzfahrtschiffen. Die anderen Studios haben so etwas in der Größenordnung nicht, wenn überhaupt und deshalb kann sich Disney wesentlich länger Flop an Flop leisten, als z. B. Paramount
 

Bleibt zu hoffen, dass die Übernahme sich bis nach den Midterms zieht und Trump dann keinen Nutzen mehr davon hat. Und nach Trump wird sich nochmal vieles neu ordnen.
Ich sehe die Bedeutung der Medien aktuell als gar nicht mehr so wesentlich an, im Wahlkampf 2024 war das nicht unwichtig, heute sehen die neutralen Wähler in der Realität was wirklich Sache ist (die 100%igen Unterstützer sind eh nicht vom Gegenteil zu überzeugen) und was da irgendwelche Medien berichten, hat imho gar keine große Auswirkungen mehr.
 
@Chrysagon hat Netflix die Kleopatra "Doku" nicht mitproduziert?
Technisch gesehen eher in ihrem Auftrag produziert. Die Serie ist das Baby von Jada Pinkett-Smith.
Leider zieht sich der Kulturkampf in den meisten Netflix-Produktionen wie ein roter Faden, ähnlich Disney. Man braucht hier nur "The Witcher" und "Sandman" mit den Vorlagen zu vergleichen. Etwa 50% der Figuren haben nun eine andere Ethnie oder Geschlecht. Ein allgemeines Problem in der Branche, aber Disney und Netflix sind hier ganz klar Vorreiter.

"Sandman" wurde ja von Gaiman mitproduziert. Die Serie habe ich zwar nicht gesehen, könnte mir aber gut vorstellen, dass er Themen der Vorlage durch solche Anpassungen für das Publikum offensichtlicher machen wollte. "The Witcher" kenne ich leider gar nicht. Hat die Serie nicht ganz andere Probleme?
Sich für Minderheiten zu engagieren ist prinzipiell eine gute Sache. Wenn daraus allerdings folgt, dass Eigenproduktionen entsprechend "angepasst" werden ist dies nicht im Sinne der Kunst oder Vorlagen. Ironischerweise macht HBO gerade etwas ganz Ähnliches mit der "Harry Potter" Serie mit einem schwarzen Snape und einem weiblichen Voldemort. Witzigerweise sollte die Serie sich deutlich näher an den Büchern orientieren als die Filme.
Sind die genannten Aspekte für die Figuren in Harry Potter denn überhaupt relevant? Inhaltlich könnte sich die Serie immer noch näher an den Büchern orientieren als die Filme. Werde ich nie herausfinden. Habe schon weder die Romane noch die Verfilmungen je beendet.

Übrigens: Wie könnte man sich in den Medien (generell) für Minderheiten engagieren, ohne ihnen eine Stimme zu geben? Das ist ja nun wirklich die einzige Möglichkeit.
@Noir020 das von dir nicht viel mehr zu erwarten ist überrascht nicht. Einfach mal etwas recherchieren, aber dazu sind Leute wie du nicht in der Lage.
Völliger Unsinn. :zwinker:
 
"Sandman" wurde ja von Gaiman mitproduziert. Die Serie habe ich zwar nicht gesehen, könnte mir aber gut vorstellen, dass er Themen der Vorlage durch solche Anpassungen für das Publikum offensichtlicher machen wollte.
Das gerade Gaimans Sandman als Beispiel heran gezogen wird, ist so unbeschreiblich bezeichnend. Zum einen sind gerade die Ewigen explizit formlos, ihr Erscheinungsbild entspricht den Vorstellungen des Beobachters. Zudem war die Sandman Reihe schon immer sehr progressiv, queer, feministisch. Gaiman selbst, inzwischen ja bekanntermaßen ein mutmaßlicher Vergewaltiger, hat sämtliche Casting Entscheidungen persönlich abgesegnet. Dieses "Vorlagen und Kunst" Verständnis ist ohnehin ziemlicher Mumpitz, sich dann aber gerade Sandman als Beispiel heraus zu greifen, zeugt wirklich davon das man die so geheiligte Vorlage entweder vollkommen zugedröhnt oder, wahrscheinlicher, gar nicht gelesen hat.
 
disney kann (oder konnte) das alles viel mehr/besser querfinanzieren, da die einfach mehr steckenpferde haben als die gewöhnlichen studios. aber mit fox wurde auch da endlich das ende der fahnenstange erreicht. gäbe es in den usa noch ein ordentliches wettbewerbsrecht, hätte man auch diese übernahme schon verbieten sollen/müssen.
 
Welche eine geradezu grandiose Fehleinschätzung ….. insbesondere der Satz mit „In der Realität sehen … was Sache ist“ - aber das nur nebenbei, ist eher OT 😉
Wir werden sehen wer die Fehleinschätzung hatte ;)

Wenn Trump oder die Medien z.B. erzählen, dass die Preise sinken, die Menschen aber in der Realität sehen, dass die Preise weiter steigen, warum sollen die dann den Medien/Trump glauben?

Selbst in Deutschland haben die Medien doch inzwischen auch keine Macht mehr über die Meinung.
 
Stimmt, aber dafür macht Disney immer noch ordentlich Kohle mit seinen Parks
Das stimmt nicht. Disney ist seit der Covid-Pandemie wegen den Parks in den roten Zahlen.

Edit: Wobei das 2025 wieder etwas abgefedert wurde.
Sicher? Kurz nach dem Virus ja, aber durch die Entlassungswellen und gigantischen Preiserhöhungen haben die Parks ja doch wieder fix Gewinn gemacht. Dadurch hat der ehemalige Leiter dieser Abteilung überhaupt erst seinen neuen Job als Disney Co-CEO bekommen. Aktuell kann das mit den roten Zahlen allerdings stimmen, wobei die eingeplant sind, weil Disney in den Parks eine Menge neu- und umbaut.
 
Welche eine geradezu grandiose Fehleinschätzung ….. insbesondere der Satz mit „In der Realität sehen … was Sache ist“ - aber das nur nebenbei, ist eher OT 😉
Wir werden sehen wer die Fehleinschätzung hatte ;)

Wenn Trump oder die Medien z.B. erzählen, dass die Preise sinken, die Menschen aber in der Realität sehen, dass die Preise weiter steigen, warum sollen die dann den Medien/Trump glauben?

Selbst in Deutschland haben die Medien doch inzwischen auch keine Macht mehr über die Meinung.
Sehe ich mittlerweile ähnlich. In Deutschland hat die AFD jahrelang keine wirklichen Leitmedien für Ihre Linie gehabt. In den letzten Jahren ist Springer hart rechts abgebogen. (Welt z.B.) Aber außer kleinen Blättern wie Junge Freiheit und Social Media war da nichts. Der ganze Komplex der Öffentlich Rechtlichen konnte den Aufstieg nicht verhindern. Die AFD steht bei ca. 25 % bundesweit. Man kann sich also fragen, welchen Einfluss klassische Medien noch haben. Viel läuft dort über Selbstbestättigung der eigenen Ansichten.

Tucker Carlson, Daily Wire, Nick Fuentes, Megan Kelly, Candence Owen, Bill ORiley und Joe Rogan haben (mindestens zusammen) eine Reichweite wie CNN. Der größte Verlierer könnte hier Fox News werden.
 
Stimmt, aber dafür macht Disney immer noch ordentlich Kohle mit seinen Parks
Das stimmt nicht. Disney ist seit der Covid-Pandemie wegen den Parks in den roten Zahlen.

Edit: Wobei das 2025 wieder etwas abgefedert wurde.
Sicher? Kurz nach dem Virus ja, aber durch die Entlassungswellen und gigantischen Preiserhöhungen haben die Parks ja doch wieder fix Gewinn gemacht. Dadurch hat der ehemalige Leiter dieser Abteilung überhaupt erst seinen neuen Job als Disney Co-CEO bekommen. Aktuell kann das mit den roten Zahlen allerdings stimmen, wobei die eingeplant sind, weil Disney in den Parks eine Menge neu- und umbaut.
Hast recht. Habe nochmal recherchiert. Disney hat mit einem sehr guten Quartalsumsatz und Gewinn 2025 abgeschlossen. Insbesondere in den nationalen Themenparks und im Kreuzfahrtgeschäft. Der Streamingsektor hat auch ordentlich zugelegt. Dem gegenüber stehen immer noch Gesamtschulden von 46 Milliarden Dollar.
Allerdings hat die Disneyaktie auch ordentlich zugelegt. Die stehen schon sehr gut da.

Warner wurde ja gelobt mit 11 Kinofilmen die 4 Milliardenmarke 2025 erreicht zu haben.
Disney hat mit 12 Kinoveröffentlichungen 6,5 Milliarden Einspiel generiert.
 
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