News Avatar: Fire and Ash 2025

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Kinofilm: Avatar: Fire & Ash (2025) [News]

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Zum Thema noch offene Enden: Die Situation am Ende ist doch nahezu dieselbe, wie am Ende des 2.Teils! Menschen haben die Schlacht verloren, sind aber trotzdem noch mit ihrer Stadt auf dem Planeten am Start und könnten zeitnah erneut angreifen. Wenn die das mit dem Baggern und Mechs wie am Anfang von Teil 2 machen, kann auch Turuk Makto nur dumm aus der Wäsche gucken. Das ist ja das große Problem an der Grundprämisse.Was soll bzw muss passieren, damit die Menschen Pandora dauerhaft aufgeben?!? Kann mir nicht vorstellen, wie Jimbo das glaubhaft hinbekommen kann. Das einzige was mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den möglichen Fortsetzungen noch passieren dürfte ist, dass Quaritch tatsächlich einsieht, was als Avatar/NaVi geht und die Seiten wechselt. Dieser Sinneswandel wurde ja schon mehrmals angedeutet in Teil 2
 
Also ich hab beide Avatars schon mehrmals zu Hause geschaut in 2D und 3D. Die detailverliebte Welt, die Jim hier erschafft, fesselt mich halt immer wieder.
Sehr schade, dass nur James Cameron das Potential von 3D erkannt hat und dieses auch voll ausnutzt. Eben nicht nur als reine Kirmesattraktion - aber ich wiederhole mich :zwinker:

War ja leider das große Problem bei 3D das da dann irgendwann jeder Blockbuster in 3D raus gekommen ist, obwohl die fast alle Gar nicht in 3D Gedreht wurden, so das man dann oft keinen große unterschied gesehen hat ob man den nun in 2D oder 3D angesehen hat.

Bei "Avatar" ist das 3D dagegen wirklich ein Highlight, alleine wenn man sich das ganze dann auch mal Zuhause am Beamer anguckt und dann die Blätter aus dem Bild herausragen ist das immer wieder ein Highlight.
 
Habe mir gestern auch Avatar 3: The Way of Water 2: Revenge of the Killer Shrimps angeschaut. Und was soll ich sagen? Es war schon in Ordnung. Hatte hier glücklicherweise schon gelesen, dass er von der Tonalität her nah an Teil 2 angelehnt ist, und nah ist noch untertrieben. Im Prinzip kann man die 2 Sequels auch als 6h Miniserie betrachten. So war ich zumindest nicht überrascht und konnte mich drauf einstellen. Mal ein paar Stichpunkte.

Positiv:
- Es gibt wieder sehr viel mehr von Neytiri zu sehen, die in Teil 2 ja sträflich unterrepräsentiert war. Hier durfte sie wieder voll loslegen.
- Mehr Wald! Endlich mal weg vom ständigen Wasser und wieder mehr Handlung im Wald, der direkt Teil 1 Vibes versprüht hat.
- Die Szenen in der Base der RDA waren ziemlich cool und mal was anderes
- Die Kinder waren wesentlich erträglicher als noch in Teil 2. Spider war interessanter (fast schon der Hauptcharakter) und dieses ständige Bro hier Bro da wurde drastisch reduziert und das bockige Teenagerverhalten zurückgefahren.

- Negativ:
- HFR. Hier ist leider gar keine Verbesserung spürbar gewesen. Genauso random integriert wie schon in Teil 2. Dialogszenen, die auf einmal 1-2 Sekunden HFR bekommen, ein fröhliches Hin- und Herspringen. Es sieht einfach so unglaublich kacke aus. Das merkt man überdeutlich, wenn in der gleichen (Action)szene das Bild auf einmal zur normalen Framerate springt, direkt um 500% cineasitscher...
- Der Score war leider wieder 08/15. Verstehe nicht, warum man nicht viel mehr von Horners genialer Musik benutzt und nur für 1-2 Sekunden anteasert, um dann wieder in Gedudel zu verfallen.
- Der Film war viel zu lang. Ich habe mich nie gelangweilt muss ich zugegeben, aber trotzdem ging er einfach Ewigkeiten. Gerade im Mittelteil hätte man ordentlich straffen können.
- Viel zu wenig vom neuen Clan zu sehen. Das hatte vom Setting endlich mal was anderes, und dann wurde es ziemlich verschwendet
- Die Action war zwar streckenweise sehr ordentlich und voller Bombast, trotzdem hat man nach Teil 2 wenig neues zu sehen bekommen. Wenn ein Wal zum 100. Mal ein Boot unter sich zerdrückt, ist es halt irgendwann nichts besonderes mehr. Ebenso der Kampf auf den Flugtieren und die Flugszenen ansich. Audiovisuell natürlich trotzdem Eyecandy vom Feinsten, wenn es dann abgeht.

Wenn es zu Teil 4 und 5 kommen sollte, dann bitte mal mit wirklich frischen Ideen und neuen Charakteren.

Insgesamt würde ich für mich Teil 3 sogar leicht über Teil 2 sehen.

6,5/10
Kann ich ebenso bestätigen. Auch mir gefiel Teil 3 insgesamt besser als Teil 2. Der Film wirkte runder und irgendwie erwachsener. Die Kiddies waren diesmal nicht so nervig. Spiders Entwicklung auch sehr positiv.

Allerdings gefiel mir persönlich das "mehr" Neytiri gar nicht. Ihre extreme Aggro-Einstellung gegen Spider ist für mich weder schlüssig noch sonst irgendwie logisch. Ihr Gezicke mit Ronal fand ich auch sehr nervig. Glücklicherweise ließ meine Frau, die neben mir saß, den Spruch los: „Alles cool, so sind wir Frauen nun mal.” Neytiri wirkte auf mich in Teil 3 bislang am unsympathischsten.

Insgesamt bekommt man allerdings nicht viel Neues zu sehen. War in Teil 2 die Wasserwelt neu, hat man hier alles schon gesehen. Das Asche-Volk fand ich ziemlich lahm. Eine durchgeknallte Indianer-Tante, die mit ne Menge dämlicher Glatzköpfe am Berg lebt. Irgendwie nahm ich denen die Gefährlichkeit nicht ab.
Und dann muss auch noch ein Quaritch auftauchen, mit dem sie dann in die Kiste springt. Extrem albern.

Was mir nicht gefiel, war
die Szene im Wald, als Jake Spider zum Wohle aller opfern will. Fand ich sehr unglaubwürdig und es war klar, dass es letztendlich nicht passiert. Ebenso klar ist, dass Quaritch am Ende keinen Flammentod stirbt, sondern sicherlich von Varang mit Flugdrachen aufgefangen wird.

Viele Wiederholungen, vieles auch sehr vorhersehbar und das Ganze versinkt in (sehenswerter) Bombast-Action. Typisches Unterhaltungskino mit allerdings null Tiefgang.
 
Zuletzt bearbeitet:
Insgesamt würde ich für mich Teil 3 sogar leicht über Teil 2 sehen.
Ja, ich auch: 6,25 für A3, 6,0 für A2 - aber wenn ich für den Unterschied zwischen A2 und 3 mathematisch ausdrücken müsste:

A3 = [3/4 x A2 + 1/4 x A1 + (Quaritch ist grau statt blau am Ende)] x feinstpolitur

BTW: Drum glaube ich übrigens auch, dass A3 weit weniger als A2 einspielen muss, damit beide zusammen in einer fetten Gewinnzone sind….

Ps
Noch etwas reduzierter: das einzig neue von A3 ggü den Vorgängern ist: Quaritch ist grau statt blau am Ende 😉
 
Zum Thema noch offene Enden: Die Situation am Ende ist doch nahezu dieselbe, wie am Ende des 2.Teils! Menschen haben die Schlacht verloren, sind aber trotzdem noch mit ihrer Stadt auf dem Planeten am Start und könnten zeitnah erneut angreifen. Wenn die das mit dem Baggern und Mechs wie am Anfang von Teil 2 machen, kann auch Turuk Makto nur dumm aus der Wäsche gucken. Das ist ja das große Problem an der Grundprämisse.Was soll bzw muss passieren, damit die Menschen Pandora dauerhaft aufgeben?!? Kann mir nicht vorstellen, wie Jimbo das glaubhaft hinbekommen kann. Das einzige was mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den möglichen Fortsetzungen noch passieren dürfte ist, dass Quaritch tatsächlich einsieht, was als Avatar/NaVi geht und die Seiten wechselt. Dieser Sinneswandel wurde ja schon mehrmals angedeutet in Teil 2
Also die haben schon eine Menge verloren, sowohl an Material als auch kampffähigen Soldaten und Führungspersonal, immerhin gleich zwei Schlachten hinter einander und zuvor durch deb Guerilla Krieg. Neytiri hat in der Stadt zudem ordentlich Schaden angerichtet. Das Ding ist, dass die Erde von Alpha Centauri 4,1 Lichtjahre entfernt ist. Die Menschen können in der Avatar Welt auf 0,7c beschleunigen, was eine Reisezeit von 6,7 Jahren (5 Jahre relativ für die Crew) bedeutet. Sprich mit zusätzlichen Nachschub die die gewaltigen Lücken zu füllen vermag braucht es mindestens 11 Jahre. Und den politischen Willen sowie die wirtschaftlichen Ressourcen, noch mehr in Pandora zu investieren. Inzwischen sind es ja zwei vernunftbegabte Spezies und potentiell das kollektiv Bewusstsein sämlticher Flora und Fauna, die sich gegen sie Kolonisierung der Menschen stellen. Zudem könnte man natürlich den Asche Stamm von Varang noch als Machtfaktor für die Menschen betrachten, aber zum einen weiß man nicht wie die Personenstärke des Stammes ist, noch ob sie weitere Verbündete auf Pandora haben, noch ob sie überhaupt weiter der RDA zu Verfügung stehen. Gerade weil sie Quaritch und damit die Mangkwan mittelfristig gegen sich aufgebracht haben dürften. Es war ja eh eher eine Zweckgemeinschaft, aus Blickwinkel der Menschen nicht auf Augenhöhe.

Aus erzählerischer Perspektive steht man tatsächlich am gleichen Ende, aus strategischer aber schon ein gutes Stück weiter.
 
Gott … da bin ich schon über 50 :80:
Sooo sicher ist das eh nicht. Cameron behält sich da die "Notbremse" vor.
So sicher wie das Amen in der Kirche.
 
Was mir nicht gefiel, war
die Szene im Wald, als Jake Spider zum Wohle aller opfern will. Fand ich sehr unglaubwürdig und es war klar, dass es letztendlich nicht passiert. Ebenso klar ist, dass Quaritch am Ende keinen Flammentod stirbt, sondern sicherlich von Varang mit Flugdrachen aufgefangen wird.
Ja, die Opferszene fand ich auch komisch. Vor allem die Reaktion von Spider. Als wäre es normal. Hatte irgendwie erwartet, dass er Angst bekommt, wegrennt und dann - mal wieder - bei Quaritch landet.
 
Was mir nicht gefiel, war
die Szene im Wald, als Jake Spider zum Wohle aller opfern will. Fand ich sehr unglaubwürdig und es war klar, dass es letztendlich nicht passiert. Ebenso klar ist, dass Quaritch am Ende keinen Flammentod stirbt, sondern sicherlich von Varang mit Flugdrachen aufgefangen wird.
Ja, die Opferszene fand ich auch komisch. Vor allem die Reaktion von Spider. Als wäre es normal. Hatte irgendwie erwartet, dass er Angst bekommt, wegrennt und dann - mal wieder - bei Quaritch landet.
Ich fand die Szene tatsächlich sehr stark. Spider hatte ja offensichtlich Angst, aber auf den Kopf gefallen ist er auch nicht und erkennt die, wenn auch grausame, Logik jedoch in gewisser Weise an. Letzlich konnte weder Sully noch Neytiri ihre Ideale über Board werfen und sie legen ihre Scheuklappen ab, die auch ihren Konflikt beenden. Avatar wird dadurch nicht zu nen Charakter Drama, noch Sam Worthington zu einen herausragenden Schauspieler, aber hier tritt er ja tatsächlich mal aus seiner Komfort-Zone und muss tatsächlich spielen. Ich fand's jedenfalls gelungen.
 
Was mir nicht gefiel, war
die Szene im Wald, als Jake Spider zum Wohle aller opfern will. Fand ich sehr unglaubwürdig und es war klar, dass es letztendlich nicht passiert. Ebenso klar ist, dass Quaritch am Ende keinen Flammentod stirbt, sondern sicherlich von Varang mit Flugdrachen aufgefangen wird.
Ja, die Opferszene fand ich auch komisch. Vor allem die Reaktion von Spider. Als wäre es normal. Hatte irgendwie erwartet, dass er Angst bekommt, wegrennt und dann - mal wieder - bei Quaritch landet.
Ich fand die Szene tatsächlich sehr stark. Spider hatte ja offensichtlich Angst, aber auf den Kopf gefallen ist er auch nicht und erkennt die, wenn auch grausame, Logik jedoch in gewisser Weise an. Letzlich konnte weder Sully noch Neytiri ihre Ideale über Board werfen und sie legen ihre Scheuklappen ab, die auch ihren Konflikt beenden. Avatar wird dadurch nicht zu nen Charakter Drama, noch Sam Worthington zu einen herausragenden Schauspieler, aber hier tritt er ja tatsächlich mal aus seiner Komfort-Zone und muss tatsächlich spielen. Ich fand's jedenfalls gelungen.
Für mich sogar die beste und emotionalste Szene
 
Was mir nicht gefiel, war
die Szene im Wald, als Jake Spider zum Wohle aller opfern will. Fand ich sehr unglaubwürdig und es war klar, dass es letztendlich nicht passiert. Ebenso klar ist, dass Quaritch am Ende keinen Flammentod stirbt, sondern sicherlich von Varang mit Flugdrachen aufgefangen wird.
Ja, die Opferszene fand ich auch komisch. Vor allem die Reaktion von Spider. Als wäre es normal. Hatte irgendwie erwartet, dass er Angst bekommt, wegrennt und dann - mal wieder - bei Quaritch landet.
Ich fand die Szene tatsächlich sehr stark. Spider hatte ja offensichtlich Angst, aber auf den Kopf gefallen ist er auch nicht und erkennt die, wenn auch grausame, Logik jedoch in gewisser Weise an. Letzlich konnte weder Sully noch Neytiri ihre Ideale über Board werfen und sie legen ihre Scheuklappen ab, die auch ihren Konflikt beenden. Avatar wird dadurch nicht zu nen Charakter Drama, noch Sam Worthington zu einen herausragenden Schauspieler, aber hier tritt er ja tatsächlich mal aus seiner Komfort-Zone und muss tatsächlich spielen. Ich fand's jedenfalls gelungen.
Gut gespielt war die Szene, das ist natürlich klar. Nur jeder, der ein Kind hat oder eins neben seinen groß gezogen hat, würde nie den Schritt gehen es zu töten. Egal, worum es geht.
Und das ist es ja: Es ist klar, dass es nicht passiert. Deswegen fand ich die Szene unglaubwürdig und sinnlos.
 
Was mir nicht gefiel, war
die Szene im Wald, als Jake Spider zum Wohle aller opfern will. Fand ich sehr unglaubwürdig und es war klar, dass es letztendlich nicht passiert. Ebenso klar ist, dass Quaritch am Ende keinen Flammentod stirbt, sondern sicherlich von Varang mit Flugdrachen aufgefangen wird.
Ja, die Opferszene fand ich auch komisch. Vor allem die Reaktion von Spider. Als wäre es normal. Hatte irgendwie erwartet, dass er Angst bekommt, wegrennt und dann - mal wieder - bei Quaritch landet.
Ich fand die Szene tatsächlich sehr stark. Spider hatte ja offensichtlich Angst, aber auf den Kopf gefallen ist er auch nicht und erkennt die, wenn auch grausame, Logik jedoch in gewisser Weise an. Letzlich konnte weder Sully noch Neytiri ihre Ideale über Board werfen und sie legen ihre Scheuklappen ab, die auch ihren Konflikt beenden. Avatar wird dadurch nicht zu nen Charakter Drama, noch Sam Worthington zu einen herausragenden Schauspieler, aber hier tritt er ja tatsächlich mal aus seiner Komfort-Zone und muss tatsächlich spielen. Ich fand's jedenfalls gelungen.
Für mich sogar die beste und emotionalste Szene
Für mich die Unglaubwürdigste und sinnloseste Szene, Holzhammer-„Dramatik“ ohne jeden Tiefgang, da hier NICHTS spitz auf Knopf stand, der Ausgang zu 100% klar ist…. 🤦🏼‍♂️
 
Avatar 3
Nun ja – wer mit Avatar bisher nichts anfangen konnte, wird auch mit Teil 3 nicht plötzlich warm werden.

Nachdem ich Teil 1 und 2 letzte Woche zu Hause noch einmal gesehen habe, kann ich für mich festhalten: Teil 1 ist weiterhin großartig, locker eine 9/10. Teil 2 ist tatsächlich zu lang, aber die letzte Stunde ist pures Action-Mayhem und für mich die beste Actionszene aller drei Filme.

Avatar 3 setzt direkt nach Teil 2 ein, was mir sehr gut gefallen hat. Überhaupt ist das Tempo in der ersten Stunde sehr hoch. Es bleibt kaum Zeit zum Durchatmen, und insbesondere der Gewaltgrad wurde noch einmal spürbar angezogen.

Der Film war spannend, visuell beeindruckend und ein echtes Spektakel. Besonders gut gefallen hat mir das Fire-&-Ash-Volk – davon hätte ich gerne mehr gesehen. Die Anführerin war schlicht großartig. Auch die Station der Himmelsmenschen wird erneut besucht und bietet einige starke Szenen.

Wenn ich einen Kritikpunkt nennen müsste, dann den Showdown: Er ist zwar immer noch beeindruckend, bringt aber nichts wirklich Neues. Wo Teil 2 mit Pfeil und Bogen, Unterwasseraction, Tauchen und Schiffen regelrecht gerockt hat, fühlt sich das Finale hier eher nach „more of the same“ an.

Inhaltlich bleibt vieles weiterhin recht einfach, aber Neytiri wird deutlich ambivalenter dargestellt, und auch die Dynamik mit Kiri, dem Affenjungen und den anderen Figuren passt gut zusammen. Für mich wirkte das alles schlüssig. Stephen Lang ist wie immer großartig – ein hervorragender Bösewicht.

Zum 3D: gesehen in einem kleineren Saal im Cinemaxx. Solide, nichts Besonderes. HFR wurde zum Glück nicht eingesetzt.

Zum Kinobesuch:

Eher durchschnittlich. Meine Kinder waren brav und begeistert. Dafür gingen die Leute vor uns mitten im Showdown rauchen und brachten den Gestank direkt wieder mit. Neben mir ein Typ, dessen Smartwatch ständig aufleuchtete. Extrem nervig.

Unterm Strich ist Avatar 3 für mich ein runder Abschluss der Trilogie. Wie es genau weitergeht, bleibt offen – ein bisschen mehr Welterkundung oder ein klarer Schauplatzwechsel würden der Reihe aber gut tun.
 
Was mir nicht gefiel, war
die Szene im Wald, als Jake Spider zum Wohle aller opfern will. Fand ich sehr unglaubwürdig und es war klar, dass es letztendlich nicht passiert. Ebenso klar ist, dass Quaritch am Ende keinen Flammentod stirbt, sondern sicherlich von Varang mit Flugdrachen aufgefangen wird.
Ja, die Opferszene fand ich auch komisch. Vor allem die Reaktion von Spider. Als wäre es normal. Hatte irgendwie erwartet, dass er Angst bekommt, wegrennt und dann - mal wieder - bei Quaritch landet.
Ich fand die Szene tatsächlich sehr stark. Spider hatte ja offensichtlich Angst, aber auf den Kopf gefallen ist er auch nicht und erkennt die, wenn auch grausame, Logik jedoch in gewisser Weise an. Letzlich konnte weder Sully noch Neytiri ihre Ideale über Board werfen und sie legen ihre Scheuklappen ab, die auch ihren Konflikt beenden. Avatar wird dadurch nicht zu nen Charakter Drama, noch Sam Worthington zu einen herausragenden Schauspieler, aber hier tritt er ja tatsächlich mal aus seiner Komfort-Zone und muss tatsächlich spielen. Ich fand's jedenfalls gelungen.
Für mich sogar die beste und emotionalste Szene
Für mich die Unglaubwürdigste und sinnloseste Szene, Holzhammer-„Dramatik“ ohne jeden Tiefgang, da hier NICHTS spitz auf Knopf stand, der Ausgang zu 100% klar ist…. 🤦🏼‍♂️
Ja irgendwo schon, aber mit der Abneigung durch Neytiri, den ethischen Konflikt von Jake, fand ich das schon nachvollziehbar.

Aber das ist ja das schöne, Geschmacksache.
 
Was mir nicht gefiel, war
die Szene im Wald, als Jake Spider zum Wohle aller opfern will. Fand ich sehr unglaubwürdig und es war klar, dass es letztendlich nicht passiert. Ebenso klar ist, dass Quaritch am Ende keinen Flammentod stirbt, sondern sicherlich von Varang mit Flugdrachen aufgefangen wird.
Ja, die Opferszene fand ich auch komisch. Vor allem die Reaktion von Spider. Als wäre es normal. Hatte irgendwie erwartet, dass er Angst bekommt, wegrennt und dann - mal wieder - bei Quaritch landet.
Ich fand die Szene tatsächlich sehr stark. Spider hatte ja offensichtlich Angst, aber auf den Kopf gefallen ist er auch nicht und erkennt die, wenn auch grausame, Logik jedoch in gewisser Weise an. Letzlich konnte weder Sully noch Neytiri ihre Ideale über Board werfen und sie legen ihre Scheuklappen ab, die auch ihren Konflikt beenden. Avatar wird dadurch nicht zu nen Charakter Drama, noch Sam Worthington zu einen herausragenden Schauspieler, aber hier tritt er ja tatsächlich mal aus seiner Komfort-Zone und muss tatsächlich spielen. Ich fand's jedenfalls gelungen.
Gut gespielt war die Szene, das ist natürlich klar. Nur jeder, der ein Kind hat oder eins neben seinen groß gezogen hat, würde nie den Schritt gehen es zu töten. Egal, worum es geht.
Und das ist es ja: Es ist klar, dass es nicht passiert. Deswegen fand ich die Szene unglaubwürdig und sinnlos.
Selbstverständlich ist der Ausgang klar, aber Blockbuster Kino ist generell zu 99,9999% vorhersehbar. Mich hat sie Szene erreicht, andere nicht. Das fällt wohl unter Geschmack oder zumindest Bereitschaft sich auf solche Szenen einzulassen. Bei mir rollen die Augen z.B. oft bei Reanimationsszenen oder wenn Timer ins Spiel komnen

Es gibt genug Menschen die bereit sind ihre Kinder aus den unterschiedlichsten gründen zu töten. Auch wenn Sully jetzt nicht als Psychophat charakterisiert wurde, er ist kaum fähig, das wird deutlich in den Filmen, seine engstirnige Perspektive zu wechseln. Stichwort führt seine Familie wie eine Militäreinheit. Er ist einer militärischen Logik verhaftet, gegen die er sich zu Beginn stemmt, und stammt aus einer turbo-kapitalistischen Gesellschaft und im Gegensatz dazu Neytiri, die in einer altruistischen Gesellschaft aufwuchs, aufgrund des erfahrenen Leids aber eine fremdenfeindliche Haltung gegenüber Spider fährt. Ihr ganzer Konflikt kuluminiert in der Szene und das find ich stark geschrieben und gespielt. Und obwohl ich natürlich auch nicht ernsthaft mit einen anderen Ausfang als dem den wie sehen gerechnet habe, hat es in mir das Gefühl ausgelöst, es hätte auch anders kommen können.

Ich war eben ein drittes Mal in den Film und bin bzg. der Mangkwan noch zu einer neuen Einschätzung gekommen. Auf jeden Fall hätte ich von ihnen und ihr Leben mehr sehen wollen, aber Varang sagt ja tatsächlich, dass sie als Kind den Ausbruch des Vulkans und das damit einhergehende Leid mit erlebet hat, für mich wirkt Varrang wie um die 30, maximal Anfang 40. Also gibt es ihre Kultur des Abwenden von Eywa auch erst seit einer relativ jungen Zeitspanne, sogar deutlich Jünger als der Erstkontakt zwischen Na'vi und den Menschen. Sie hatte noch gar nicht die Möglichkeit, sich zu einer tiefgreifenden, eigene Kultur zu entwickeln. In der Hinsicht ist es natürlich konsequent, dass es nicht sonderlich viel zu zeigen gibt
 
Wenn ich jetzt zurück denke an die ersten Teil

"So, you find yourself some local tail, and you just completely forget what team you're playin' for?"

Quaritch zu Jake :ugly:
 
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