News Avatar: Fire and Ash 2025

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Kinofilm: Avatar: Fire & Ash (2025) [News]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 28 26,2%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 23 21,5%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 7 6,5%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 8 7,5%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 41 38,3%

  • Umfrageteilnehmer
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Also ich hab beide Avatars schon mehrmals zu Hause geschaut in 2D und 3D. Die detailverliebte Welt, die Jim hier erschafft, fesselt mich halt immer wieder.
Sehr schade, dass nur James Cameron das Potential von 3D erkannt hat und dieses auch voll ausnutzt. Eben nicht nur als reine Kirmesattraktion - aber ich wiederhole mich :zwinker:
Ja, das mit dem 3D finde ich auch so schade und es ist ein Hauptgrund, mir den Film anzuschauen. Denn ich bin mir sicher, etwas besseres werde ich die letzten Jahre nicht gesehen haben.
 
Es ist krass, wie die Meinungen doch wieder auseinandergehen. Der eine findet z.B. die erste Stunde total lahm und langweilig, der andere das Tempo sehr hoch. Also ist es dann doch vollkommen offen, wie es mir gefallen wird und ich freue mich immer mehr auf den Film.
 
Es ist krass, wie die Meinungen doch wieder auseinandergehen. Der eine findet z.B. die erste Stunde total lahm und langweilig, der andere das Tempo sehr hoch. Also ist es dann doch vollkommen offen, wie es mir gefallen wird und ich freue mich immer mehr auf den Film.

Man kann die erste Stunde ggf. belanglos finden, aber rein von den Bildern her und den Abläufen sind die Figuren in ständiger Bewegung. Es gibt diverse Schauplatzwechsel, eine Waldverfolgungsjagd etc.
 
Genau mangelnde Kinetik kann man Fire and Ash nun wirklich nicht vorwerfen, man kann es natürlich langweilig und öde finden (geht mir z.B. bei Dauer-Action Filmen wie John Wick auch so), aber ich möchte keine Minute missen, weil mir die Welt genug gibt und die Action, sei es mit noch naiven, Momenten unterfüttert ist. Das Erzähltempo ist aber unbestreitbar hoch. Und ich empfand die Action innerhalb des Films auch nicht repetiv, in Bezug zu den Vorgängern kann ich die Kritik nachvollziehen.
 
Ich kenne das Wort "repetiv" nicht, was meinst du genau damit? Es wird nicht monoton oder wiederholt sich nicht? Letzteres habe ich als Kritik aber schon gelesen.
 
Ich kenne das Wort "repetiv" nicht, was meinst du genau damit? Es wird nicht monoton oder wiederholt sich nicht? Letzteres habe ich als Kritik aber schon gelesen.
vergleichst du die Actionszenen mit Pfeil und Bogen aus allen drei Teilen, wiederholt es sich halt. Das ist nicht monoton, aber einige Shots sind nahezu 1:1 aus den vorherigen Filmen. Das ist repetiv
 
Ich kenne das Wort "repetiv" nicht, was meinst du genau damit? Es wird nicht monoton oder wiederholt sich nicht? Letzteres habe ich als Kritik aber schon gelesen.
Kein Wunder, das Wort gibt es ja auch nicht. Ich wollte repetitiv schreiben. Aber ja, es mein Wiederholungen, der Film recycelt quasi Action-Set-Pieces und Szenen aus den vorherigen Filmen, innerhalb des Filmes gibt es aber ausreichend Abwechslung. Das wollte ich damit ausdrücken. Eben nicht wie bei z.B. John Wick XY, wo drölftaudend Kopfschüsse aufeinander fallen oder er nun schon das dritte Mal die Treppe runter purzelte und sich wieder hoch arbeitet. Die Action in Fire and Ash ist abwechslungsreich und noch viel wichtiger, übersichtlich und gut inszeniert. Aber man bekommt halt nichts neues im Bezug auf die Vorgänger.
 
Gibt's hier eigentlich vernünftige Pee-Times so zwischen Stunde 30 +-?
Die Runandpee App ist nur so semi tauglich...
 
Körperbeherrschung Leute, keine Apps.
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Man kann die erste Stunde ggf. belanglos finden, aber rein von den Bildern her und den Abläufen sind die Figuren in ständiger Bewegung. Es gibt diverse Schauplatzwechsel, eine Waldverfolgungsjagd etc.
Das stimmt schon, trotzdem fand ich das ganze diesmal ermüdend. Beim ersten war es noch schön anzusehen, aber beim dritten ist es kalter Kaffee.

Ging mir genauso mit dem neuen "Jurassic World". Bei den ersten Jurassic-Filmen hat es damals gereicht, einen Dinosaurier durchs Bild stapfen zu lassen, um zu begeistern. Inzwischen reicht das alleine aber nicht mehr (zumindest nicht mir), wenn man da storymäßig nicht halbwegs was geboten bekommt. Den letzten Teil fand ich daher einfach nur noch langweilig.

In meinen Augen sollte Cameron beim vierten Teil dieses überlange Geplänkel weglassen und sich kurz und knackig auf das wesentliche konzentrieren. Außer natürlich er zeigt komplett was Neues. Ich müsste jetzt nicht zum vierten mal sehen, wie die Blauen durch den Busch hüpfen oder durchs Wasser tauchen.
 
Wie nicht anders zu erwarten, ist Camerons dritter Besuch auf Pandora ein sensationelles audiovisuelles Spektakel geworden, an dem man sich durchaus überfressen kann. Da passt hinterher kein hauchdünnes Minzplättchen mehr rein. "Fire and Ash" verpasst dem geneigten Zuschauer, der hungrig nach mehr Pandora ist und den Hals nicht vollkriegt, einen dreistündigen Vollrausch, der ohne weiteres mit dem Zeuch mithalten kann, das Varang in ihrem Zelt Colonel Quaritch zu rauchen gibt. Die Wucht der Bilder ist gewaltig, die Welt, die Cameron erschafft, fasziniert auch in der dritten Runde. Ermüdung oder Langeweile kommt da trotz der stattlichen Laufzeit nicht auf. Alles, egal wie bizarr oder fremdartig es auch sein mag, wirkt jederzeit greifbar und real.

"Fire and Ash" schließt unmittelbar an "The Way of Water" an und führt alle losen Enden zu einem runden und befriedigenden Ende. Ein wenig Enttäuschung, dass Quaritch nicht, wie erhofft, eine vollständige Läuterung erfahren hat, bleibt zurück. Andererseits kann ich aber nachvollziehen, dass er und Varang als dunkle Spiegelbilder von Jake und Neytiri aufgestellt werden. Überhaupt, Varang! Was für ein Feger - die animalische Erotik, die Oona Chaplin der Figur verleiht, lässt Neytiri wie ein biederes Hausmütterchen wirken. Wie breit habe ich gegrinst, als sie mit Quaritch im Tipi verschwindet und (ja, ich weiß, platt, aber einfach herrlich) eine automatische Waffe in Großaufnahme einen Feuerstoß abgibt. Edie Falco und Giovanni Ribisi liefern an der Unsympathenfront auch kräftig ab. Generell fand ich die Düsternis und auch die Brutalität mancher Szenen recht überraschend. In dem großen Finale, das einem eine gefühlt halbstündige Maulsperre verpasst, werden auf allen Seiten keine Gefangenen gemacht. Daumen hoch auch für das erstklassige 3D. Ansonsten behauptet sich Cameron erneut als praktisch unentthronbar, was fette Actionszenen angeht.

Erleichtert war ich, dass keiner der Helden in Anlehnung an einen anderen dritten Teil aus der Karl-May-Reihe die Glocken gehört hat. Ich hatte eh schon genug Pipi in den Augen bei "Fire and Ash".

Sollte das jetzt tatsächlich Camerons letzter Avatar-Film gewesen sein, so fände ich das zwar schade, aber ich kann mit diesem befriedigenden Abschluss gut leben.

8,5/10

P.S.: Eine Frage treibt mich noch um: Wer hat die Tulkun-Matriarchin tätowiert und gepierced und wie viel Arbeit war das?
 
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