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Wobei ich, wie bei jedem Hype, eher skeptisch bin. Aber ich gönne mir das Buch etwas später im Jahr auch.Dachte ich mir.Ich, die ich Männer nicht kannte, ist schon mal eine Empfehlung meinerseits.Fiebere dem Roman (und seinem Hype) sehr entgegen; was der Film in diesem Jahr für mich nicht zu schaffen vermag, vermag dafür umso mehr die Literatur. Den Ausgleich nehme ich.
Den Hype habe ich tatsächlich (erst) gar nicht mitbekommen, aber Popularität ist ja erstmal nichts schlechtes und wenn ein schon älteres Buch, dadurch nochmal oder erstmals Beachtung erfährt, ist es in meiner Wahrnehmung im ersten Schritt eine Bereicherung. Aufgrund solcher Hypes bauen sich natürlich Erwartungen auf, die ein Buch (oder jedes beliebige andere Medium) nicht zwingend erfüllen kann oder auch will. Mich interessierte schlicht der Inhalt an, denn Feminismus spricht mich immer an, insbesondere in Kombination der SF. Und als ich mich dann um den Diskurs bemühte, wurde mir der Hype erst bewusst. Aber da steht er ja in guter Gesellschaft, The Handmaids Tale erfährt ja auch über feministische Bewegungen hinaus eine neue, hohe Popularität, mit ihm wird Ich, die ich keine Männer kannte ja auch häufig verglichen, meiner Meinung nach sind es aber nur Oberflächlichkeiten und es sind grundsätzlich unterschiedliche (brilliante) Erzählungen. (Erstaunlich ist auch das hier keine reichweitenförderliche Verfilmung bzw. Serialisierung stattfindet) Tatsächlich wird bei Ich, die ich keine Männer kannte hinterfragt, ob es überhaupt ein feministischer Text. Das würde ich deutlich bejahen, wenn auch vielleicht erst auf dem zweiten Blick erkennbar, hier wieder das Spiel mit den Erwartungen, die Dystopie entwickelt seine Gedanken auf seine gänzlich eigene Art und Weise. Das lädt natürlich zu Missverständnissen ein, kann überfordern. Ich hab einen wahrhaftigen Veriss gelesen, ich meine in Die Zeit, der meiner Meinung nach den Roman in Gänze missverstanden hat.Wobei ich, wie bei jedem Hype, eher skeptisch bin. Aber ich gönne mir das Buch etwas später im Jahr auch.Dachte ich mir.Ich, die ich Männer nicht kannte, ist schon mal eine Empfehlung meinerseits.Fiebere dem Roman (und seinem Hype) sehr entgegen; was der Film in diesem Jahr für mich nicht zu schaffen vermag, vermag dafür umso mehr die Literatur. Den Ausgleich nehme ich.
Das lädt natürlich zu Missverständnissen ein, kann überfordern. Ich hab einen wahrhaftigen Veriss gelesen, ich meine in Die Zeit, der meiner Meinung nach den Roman in Gänze missverstanden hat.
Danke für den Tipp, da hör ich dochmal gerne rein. Lucas Barwenczik ist tatsächlich einer der Filmkritiker, die den Titel auch wirklich verdienen. Nicht weil seine (geschmacklichen) Urteile irgendwie besonders viele Schnittmengen mit meinen aufweisen würde, sondern weil er spannende, intellektuelle Perspektiven und Analysen die es auch wert sind, als solche bezeichnet zu werden und verpackt das Ganze auch noch eloquent wie nonchalant. Sprich, genau das was ich von (Film)Kritik wirklich will.Um die 2020er herum entfachte sich darum ein TikTok-Hype, eingebettet in eine Relektüre (was bei der derzeitigen politischen Lage wahrlich nicht weit hergeholt ist). Ich freue mich auf das Buch, ich musste es unbedingt haben. Cover eh geil, Richtung Luigi-Bazzoni-Giallo. Klett-Cotta weiß, wie man mich kriegt.
Das lädt natürlich zu Missverständnissen ein, kann überfordern. Ich hab einen wahrhaftigen Veriss gelesen, ich meine in Die Zeit, der meiner Meinung nach den Roman in Gänze missverstanden hat.
Mein Programm danach wird sein: Lucas Barwenczik und Fynn Benkert haben es - nebst einem Gast - in meinem deutschsprachigen literarischen Lieblingspodcast Gelesen. ausführlich seziert.
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Was Hypes/Prestigepreisträger/Vorschusslorbeeren der letzten Jahre angeht (gelesen in diesem Jahr), bin ich bislang gut gefahren: drei herausragende Festa-Bücher, Die Holländerinnen, Die, My Love, Gym, (in Teilen) Goldstrand. Einzig Allegro Pastell, Wackelkontakt und der neue Pynchon Schattennummer haben mich nicht gehabt. Also: bereit! (Lázár hebe ich mir für das Jahresende auf, derzeit kein Bock auf ungarische Familienchronik.)
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