Kino Tron: Ares 2025

  • Ersteller Ersteller El Duderino
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Bewertungen Gesamtwertung (nur Käufe bzw. Sichtungen) 4,05 Stern(e) 81 Erwartungen 63% mcr

Kinofilm: Tron: Ares [Kino]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 12 37,5%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 6 18,8%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 3 9,4%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 2 6,3%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 9 28,1%

  • Umfrageteilnehmer
    32

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Gestern gesehen. OV in 2D.

Audivisuell definitiv ein Schmankerl. Inhaltlich aber reichlich unausgegoren, klischeeüberfrachtet und vor allem wenig originell.

Die Story ist quasi die altbekannte "Pinocchio will ein richtiger Junge werden"-Geschichte. Das superintelligente AI-Programm Ares beginnt ohne jeden nachvollziehbaren Grund, Gefühle und ein Gewissen zu entwickeln und die Befehler seines Users zu hinterfragen. Nachdem er mittels Partikel-Laser in die reale Welt materialisiert wurde, möchte er unbedingt dort bleiben. Das Problem: Die Materialsiserungen sind instabil und zerfallen nach genau 29 Minuten wie Vampire zu Asche. Und hier kommt der McGuffin des Films ins Spiel: ein von Kevin Flynn geschriebener und versteckter Permanenz-Code, der es den materialisierten Programmen ermöglichen würde, für unbegrenzte Zeit in der realen Welt zu existieren. Und natürlich haben wir auf der einen Seite die gute Firmencheffin mit "Buhu, meine Schwester ist so jung gestorben, ich muss ihr gutes Werk fortführen"-Komplex und auf der anderen Seite den bösen Firmenchef mit "Buhu, meine Mutter hat mich nie ernst genommen und traut mir nix zu"-Komplex, die beide hinter dem Code her sind. Während Gut-Bossin den Code natürlich dafür nutzen will a) Gutes für die Menschheit zu tun und b) Ares zu einem echten Menschen zu machen, will der böse Firmenchef a) massig Geld mit der erschaffung von Militärtechnik und Soldaten machen und b) Mama beweisen, dass er doch was auf dem Kasten hat.

Die Geschichte klingt simpel, aber selbst dieses dünne Gerüst hat mehr Löcher als ein schweizer Käse.

Hier mal nur die größten davon:
Um den Permanenz-Code zu finden, reist Gut-Chefin ins ewige Eis, wo in einem kleinen Schutzunterstand mitten im Nirgendwo ein Computer-Terminal existiert, auf dem sie prompt fündig wird. Warum dieser Unterstand und die Compuetr dort in der Einöde sind, wird nie erklärt. Chefin sichert den Code auf einem USB-Stick und kehrt in die Zivilisation zurück. Als ihr der Code von Ares, den Böse-Chef materialisiert und auf sie angesetzt hat, abgenommen zu werden droht, zerstört sie den Stick. Eigentlich solte man ja jetzt meinen, um eine neue Kopie des Codes zu machen, müsste sie wieder ins ewige Eis zu dem Unterstand mit den Computern zurück. Aber nix da, denn der Server, auf dem der Code liegt, und den sie wohl von dem Unterstand im ewigen Eis aus gehackt hat, steht in Flynns ehemaligem Büro im Encom-Gebäude. Äh, warum nochmal musste Chefin dann am Anfang der Geschichte ins ewige Eis? Warum nicht einfach von Anfang an in Flynns Büro nach dem Code suchen??????

Am Beginn des Films wird klargestellt, dass Programme eigentlich keine Emotionen haben. Ares ist dann die Ausnahme, die Gefühle entwickelt. Daraufhin soll er von einem anderen Programm, Athena, vernichtet werden. An sich sollte Athena als korrekt funktionierendes Programm nach wie vor frei von Emotionen sein, reagiert aber jedes Mal, wenn es ihr nicht wie geplant gelingt, ihre Mission auszuführen, wie eine angepisste Furie mit PMS.

Am Ende wird natürlich alles Gut und Ares darf dank Permanenz-Code unbegrenzt in der realen Welt bleiben. Tja. Was ist der denn jetzt? Ist der wirklich ein realer Mensch oder nach wie vor nur ein materialisiertes Programm? Und falls er ein Mensch ist: ist er jetzt sterblich oder wird er für immer und ewig existieren? Die Frage danach, inwiefern AI, und insbesondere eine AI, die reale physische Form annimmt und damit natürlich auch Kontrolle über reale physische Dinge erlangen könnte, für die Menschheit zum Risiko werden könnte, wird im ganzen Film nicht ein einiges Mal gestellt. Nicht einmal in Bezug auf Ares' Programm-Nemesis Athena, denn die handelt im Grunde nicht selbständig, sondern führt einfach nur den Befehl ihres Users Böse-Chef aus, Ares und Gut_Cheffin "mit allen erforderlichen Mitteln" auszuschalten. Ist halt das alte Zauberlehrling-Motiv, bei dem Böse-Chef die Programme, die er rief, nicht mehr unter Kontrolle bekommt.
Die Charaktere sind allesamt plumpe Klischeefiguren, die eine vorhersehbare Klischeegeschichte bevölkern. Aber trotzdem kann der Film eben wegen seiner tollen Optik und Soundkulisse halbwegs gut unterhalten. Langweilig ist er keinesfalls, aber defeinitiv der mit Abstand schlechteste Teil der Reihe. Das Ende hat man für eine direkte Fortsetzung schön offen gehalten. Mal sehen, ob es wieder 15 Jahre dauert, bis die kommt... oder wieder was völlig anderes.

6 von 10 Punkten (Rein wegen des trotz allem vorhandenen Unterhaltungswerts. Ansonsten hätte ich eine 3 von 10 vergeben müssen).

Btw. werden die Ereignisse von LEGACY zwar im Film an sich nicht aufgegriffen. Dass sie sich aber trotzdem zugetragen haben und auch Ares im selben Universum stattfindet, wird zumindest in einer kleinen Sequenz kurz vor Schluss anerkannt,
in der man Fotos von Sam Flynn und Quorra zu sehen bekommt
 
Habe ein bisschen Angst um Avatar :)
Keine Sorge, die sind durchfinanziert. ;)
Meine Sorge gilt nun wirklich nicht dem finanziellen....
Inhaltlich ist das Ganze ja schon seit Teil 1 Mumpitz hoch 10. Von daher kann man da nicht mehr viel kaputt machen. Vor TRON: ARES gab es den Trailer zu Teil 3. Hat mich völlig kalt gelassen.
Cameron will anscheinend 5x pocahontas in blau drehen.
 
Ob da von Disney eine 3D Disc kommt?
Fand das 3D richtig gut, hat Spaß gemacht genau wie der Ton. Eye- und Earcandy; darf auch mal sein.
 
Auch jetzt gesehen: ein Augenfilm mit wirklich toller 3D-Optik, einem wuchtigen Industrial Soundtrack, der ziemlich gut dazu paßte, einer etwas dünnen Story, die aber immerhin für die 120 Minuten solide funktionierte. Das ist pures Entertainment: Bewegung ohne Tiefgang, wie es Hollywood seit eh und je perfektioniert hat. Ich hatte meinen Spaß.

Blockbuster-Qualität: 8/10
absolut: 4/10
 
Disney wird aufgrund des aktuellen Zahlen von Tron Ares: das Tron Universum erstmal auf unbestimmte Zeit auf Eis legen :böse::79:
 
Ich habe "Tron: Ares" Montagabend gesehen: Der Film ist ein audiovisuelles Erlebnis der besonderen Art, und man kann es nicht genug betonen: Das 3-D war der Hammer, eines der besten überhaupt im Kino. Und ein Film, in dem einer der coolsten "Depeche Mode"-Songs überhaupt gespielt wird, kann nicht schlecht sein. :60:

Wertung insgesamt: gute 7/10.
 
Wird Jeff Bridges im Film wirklich von Frank Glaubrecht synchronisiert? Ich dachte, er befindet sich im Ruhestand und die Nachsynchro für Waterworld sei eine seiner letzten Arbeiten gewesen? :81:
 
Hier schreiben ja einige das das 3D sehr gut war, "das beste seid langem".
Ich war in der 3D Vorstellung hier im örtlichen Kino und ich muss sagen es war grauenhaft.
Ghosting bis zum abwinken. Es wirkte alles unscharf. vor allem die Szenen in der Computerwelt. Da es ja wahrscheinlich nicht am Film lag muss es die Technik im Kino gewesen sein. Was allerdings verwundert weil alle Säle letztes Jahr modernisiert wurden. Brille war es auch nicht habe mir extra ne neue geben lassen.
Der Film an sich hat mir gut gefallen. Zum Glück war Kinotag da ist der finanzielle Einsatz zu verschmerzen.
Vielleicht gehe ich noch mal in eine 2D Vorstellung.
 
Komme gerade aus dem Kino und bin hin und hergerissen.
Optisch gesehen, ist der Film ein Augenschmaus wie die anderen Teile zuvor. Mir gefiel aber nicht, wie "aggressiv" der Score im Vordergrund steht. Wenn man einerseits so sehr mit Nine Inch Nails wirbt und dann andererseits Paranoid, I just can't get enough oder das kleine bisschen von Wendy Carlos dem gegenüber so positiv hervor stechen, läuft was falsch.
Einerseits gefiel mir das 80er-Jahre-Grid im Stil des Erstlings, selbst wenn es im Widerspruch zu Tron Legacy steht. Schließlich müsste sich dieses Grid in das aus Tron Legacy weiterentwickelt haben.
Andererseits ist mein größter Kritikpunkt die sträfliche Vernachlässigung von Tron Legacy.
Ich weiß, es ergibt nicht unbedingt viel Sinn. Wie gesagt, ich bin hin und hergerissen :150:
 
Komme gerade aus dem Kino und bin hin und hergerissen.
Optisch gesehen, ist der Film ein Augenschmaus wie die anderen Teile zuvor. Mir gefiel aber nicht, wie "aggressiv" der Score im Vordergrund steht. Wenn man einerseits so sehr mit Nine Inch Nails wirbt und dann andererseits Paranoid, I just can't get enough oder das kleine bisschen von Wendy Carlos dem gegenüber so positiv hervor stechen, läuft was falsch.
Einerseits gefiel mir das 80er-Jahre-Grid im Stil des Erstlings, selbst wenn es im Widerspruch zu Tron Legacy steht. Schließlich müsste sich dieses Grid in das aus Tron Legacy weiterentwickelt haben.
Andererseits ist mein größter Kritikpunkt die sträfliche Vernachlässigung von Tron Legacy.
Ich weiß, es ergibt nicht unbedingt viel Sinn. Wie gesagt, ich bin hin und hergerissen :150:
Bin gerade mit sehr ähnlichen Gedanken aus dem Kino. Dein Spoiler war für mich die größte Überraschung an dem Film und hat mir tendenziell am besten gefallen.

Nervig fand ich Nebenfiguren wie Seth die alles offensichtliche nochmal erklären. Den hätte ich echt nicht gebraucht.

Naja. So oder so wird die Reihe wohl erstmal wieder In den Giftschrank wandern. Im Saal waren gerade mal 6 Leute...
 
Hier schreiben ja einige das das 3D sehr gut war, "das beste seid langem".
Ich war in der 3D Vorstellung hier im örtlichen Kino und ich muss sagen es war grauenhaft.
Ghosting bis zum abwinken. Es wirkte alles unscharf. vor allem die Szenen in der Computerwelt. Da es ja wahrscheinlich nicht am Film lag muss es die Technik im Kino gewesen sein. Was allerdings verwundert weil alle Säle letztes Jahr modernisiert wurden. Brille war es auch nicht habe mir extra ne neue geben lassen.
Der Film an sich hat mir gut gefallen. Zum Glück war Kinotag da ist der finanzielle Einsatz zu verschmerzen.
Vielleicht gehe ich noch mal in eine 2D Vorstellung.
Jopp, da hat wer die Einstellungen am Projektor verkackt. Ich hatte 0 Ghosting.
 
Da frag ich mich dann aber jetzt schon, wie das sein kann. Mein Kino hatte wegen ähnlicher Probleme den Film ja sogar abgebrochen (siehe Kommentar Seite 10). Dann lag es ja doch nicht zwingend ausschließlich an dem Projektor, wenn das in mehreren Kinos auftritt.
 
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