Paramount+ Star Trek: Strange New Worlds 2022-

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Serie: Star Trek: Strange New Worlds (2022-) [Paramount+]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 4 13,3%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 13 43,3%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 5 16,7%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 4 13,3%
  • Bin bei der vorherigen Staffel ausgestiegen

    Stimmen: 1 3,3%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 3 10,0%

  • Umfrageteilnehmer
    30

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Jub, ich konnte schon mit Enterprise nichts mehr anfangen und Voyager geht heute für mich eigentlich auch nicht mehr.

SnW ist für mich Serien Fast Food.
Ich schaue es ganz gern aber hängen bleiben tut da so gut wie nichts und ein Rewatch ist eher unwahrscheinlich.
Enterprise habe ich vor 2 Jahren zum ersten Mal gesehen und fand die Serie sehr gut. Voyager müsste ich erneut sichten, hab da zu wenig Erinnerung. Leider gibt es die nicht in HD.

"Enterprise" war sehr lange in einer Findungsphase, und ich konnte mit der Serie auch lange zeit eher wenig anfangen, bis ich mal einen rerun von der ersten bis zur letzten Staffel gemacht habe, und gerade die dritte und die vierte Staffel sind hier wirklich ausgezeichnet. Hätte man dann das ganze wie in der vierten Staffel von Anfang an erzählt wäre man wohl auch auf 7 Staffeln gekommen.

So bleibt leider gerade das ende etwas unbefriedigend, "Voyager" hat in jeder Staffel wirklich starke Episoden aber letztendlich hat man nach 7 Staffeln zu wenig aus der Ursprungsidee und aus den Charakteren gemacht.

Im Gegenzug haben wir jetzt "Strange New Worlds" welche mit jeder Staffel schlechter wird, und mit der nächsten Staffel auch ihr ende findet, und wenn man ehrlich ist war hier bisher auch nur die erste Staffel wirklich gut. Und ab der Zweiten haben dann schon die Probleme begonnen.

Das nächste sind dann auch die Charaktere, während ich in den älteren Trek Serien jeden irgendwann ins Herz geschlossen habe, bleiben die meisten der aktuellen Trek Serien für mich einfach Fremde. Und ihr Schicksal ist mir einfach egal, auch wenn jeder Charakter sicherlich so seine Moment in der Serie hat, gibt es kaum noch Geschichten die einen Charakter weiterentwickeln oder er daran Wachsen kann.
 
  • Cremig
Reaktionen: TK2
"Enterprise" war sehr lange in einer Findungsphase, und ich konnte mit der Serie auch lange zeit eher wenig anfangen, bis ich mal einen rerun von der ersten bis zur letzten Staffel gemacht habe, und gerade die dritte und die vierte Staffel sind hier wirklich ausgezeichnet. Hätte man dann das ganze wie in der vierten Staffel von Anfang an erzählt wäre man wohl auch auf 7 Staffeln gekommen.

So bleibt leider gerade das ende etwas unbefriedigend, "Voyager" hat in jeder Staffel wirklich starke Episoden aber letztendlich hat man nach 7 Staffeln zu wenig aus der Ursprungsidee und aus den Charakteren gemacht.

Im Gegenzug haben wir jetzt "Strange New Worlds" welche mit jeder Staffel schlechter wird, und mit der nächsten Staffel auch ihr ende findet, und wenn man ehrlich ist war hier bisher auch nur die erste Staffel wirklich gut. Und ab der Zweiten haben dann schon die Probleme begonnen.

Das nächste sind dann auch die Charaktere, während ich in den älteren Trek Serien jeden irgendwann ins Herz geschlossen habe, bleiben die meisten der aktuellen Trek Serien für mich einfach Fremde. Und ihr Schicksal ist mir einfach egal, auch wenn jeder Charakter sicherlich so seine Moment in der Serie hat, gibt es kaum noch Geschichten die einen Charakter weiterentwickeln oder er daran Wachsen kann.
Enterprise war am Anfang wirklich schwierig. Man kam aus dem Dominion-Krieg und dem Borg verseuchten Delta-Quadranten und sollte sich bei Captain Archer dann dafür begeistern, wie er sich darüber freute über grünes Gras zu laufen und Warp 5 zu erreichen. Da war der Bruch einfach zu groß. Mittlerweile gefällt mir das deutlich besser. Vor allem hatte man damals noch Figuren, die mir nicht komplett unsympathisch waren. Nicht eine einzige Figur ging mir damals komplett auf die Nerven!

Bei SNW ist es zwar wieder etwas besser als bei Discovery (da war meine Trefferquote wirklich fast Null), aber auch hier ist es eher mau. Besonders die Figuren, die es auch in TOS gibt, finde ich eher schwierig (Chapel, M'Benga, Uhura werden mit jeder Staffel schlimmer; Spock wird leider zu oft zum Kasper gemacht - aber der gefällt mir trotzdem ganz gut). Pike wird auch immer schlechter, Una ist fast komplett bedeutungslos. Ortegas fliegt halt das Schiff. (Bei dem Satz muss ich immer denken: Mein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein!) In welchem Drogenrausch die Figur Pelia entstanden ist, erschließt sich mir auch in der vierten Staffel nicht.

Hemmer war leider sehr schnell tot und einer der wenigen Lichtblicke ist (bis jetzt) La'an. Die beiden Figuren interessieren mich - der Rest ist zumindest erträglich. (Obwohl ich die Figur M'Benga unerträglich finde seit Staffe drei. Der Schauspieler ist aber toll.) Die A... von der Discovery dürfen wo anders rumheulen - bei mir nicht (nochmal).
 
Zuletzt bearbeitet:
So, jetzt haben wir die Puppenfolge doch geschaut.
Was für ein Schwachsinn.
Aber meine bessere Hälfte fand sie witzig, und ich muß zumindest dem Aufwand Respekt zollen, den man betrieben hat um die Puppen zum Leben zu erwecken.
Und ganz so schlimm, wie erwartet, wars dann doch nicht.
 
Da ich Puppen schon immer hasse … die Horrorshows Sesamstraße oder Muppet Show fand ich schon als Kind gruselig und hab ich daher nie geschaut … glaube ich, daß mir diese Folge nicht behagen wird.
Wir müssen aber eh erstmal noch die SW Folge sichten.
Oh glaube mir, die Puppen Episode ist bei mir im speziellen Vergleich bei beiden, zu der stink langweiligen SW Folge, hier Hochhaus überlegen und echt gut und witzig gemacht.
 
@Darksaber: Ohne dem widersprechen zu wollen, wäre die interessante Frage, ob die durchschnittlichen Zuschauer, die heute genauso alt sind wie diejenigen waren, die TNG und DS9 damals in der Erstausstrahlung gesehen haben, das genauso sehen.

Zeiten ändern sich, Ansichten ändern sich, aber inwieweit ändert sich der eigene Blickwinkel innerhalb von 30 oder 40 Jahren?
Star Trek hat immer ‚aktuelle‘ Themen aufgegriffen und als Science Fiction verarbeitet, auch zu TNG- und DS9-Zeiten.

Unabhängig davon, dass sich die Rezeption von Filmen und Serien in den letzten 40 Jahren aus verschiedenen Gründen auch enorm verändert hat, bleibt es ein Phänomen, dass praktisch alle (!) Generationen irgendwann das Gefühl bekommen, dass aktuelle Werke nicht mehr den Wert hätten wie ältere.

Gründe dafür gibt es viele, von neuronalen Ursachen (‚erlernte‘ Entschlüsselungsstrategien, Prägung im Kunstgeschmack in der Jugend, ästhetischer Vertrautheitseffekt, …) bis zu soziologischen und kulturellen Konflikten (Werteverschiebungen, schwer verständliche gesellschaftliche Dynamiken).

So hat man das Gefühl, dass das kulturelle Wissen, dass man sich mühsam in der Jugend erworben hat, plötzlich an Wert verliert und lehnt neuere künstlerische Entwicklungen mehrheitlich ab.

Mit dem Wissen, dass das jeder Generation wieder so geht, kann man zumindest darüber nachdenken, sich aus diesem Spiel ein wenig herauszunehmen und zu versuchen, aktuellere Kunst aus diesem Blickwinkel heraus etwas neutraler zu betrachten. Das hilft zumindest manchmal, nicht in ein grundsätzliches ‚früher was alles besser‘ zu verfallen, sondern es als ‚früher war alles anders‘ zu betrachten und nicht automatisch negativ zu konnotieren.

Sehr gute Punkte.

Das ist aus meiner Sicht mit meinen 55 Lenzen in etwas so, als das es mir nichts ausmachen würde, wenn man Silvesterböllerei verbieten würde. Mein 30 Jahre jüngeres ich würde mir alten Sack aber selbstverfreilich ein großen Stinkefinger zeigen. Man muss die feierwütige Jugend ja verstehen, früher waren wir das.

Nur das aus meiner perspektive viele Serien völlig überfrachtet sind mit LGBTQ und Wokischen "in die Fresse Storys". Das ging halt früher auch, aber nicht so platt und nicht andauernd erzählt wie heute.

Wenn ich an den Rökchen tragenden Klingonen aus Academy denke kriege ich direkt Strombergschen Sprühschiss.

Und egal ob alt- oder neu. Ich bin kein Author.....aber die Geschichten von früher SIND imho absolut besser erzählt als heutzutage, zumindest was Star Trek angeht.

Und dann kommt da so ein Amazon daher und sägt Stargate SG1 ab, wo die alten Authoren im Boot waren. Das wäre mal ein Fünkchen Hoffnung gewesen.
 
Voyager hat mit der Doppelfolge "Ein Jahr Hölle" gezeigt, was für ein Potential in dieser Serie eigentlich steckte: Verluste der Crew, ein Raumschiff welches geflickt werden muss, den Feinden unterlegen.
 
Voyager hat mit der Doppelfolge "Ein Jahr Hölle" gezeigt, was für ein Potential in dieser Serie eigentlich steckte: Verluste der Crew, ein Raumschiff welches geflickt werden muss, den Feinden unterlegen.

"Voyager" war noch zu sehr im Konzept der alten Serienkonzepte gefangen das man wöchentlich was neues erzählt, aber so etwas in der Art würde ich heute gerne nehmen. Eine Serie mit 10 - 12 Folgen wo jede Folge einen Monat abbildet, wo die Crew mit Verlusten umgehen muss. Und gerade "Voyager" hatte ja dutzende Episoden die heute locker für eine ganze Staffel reichen würden, z.b die Hirodgen die dann Jagt auf alles machen.
 
Mit dem neuen Videospiel hat man das sogar: Star Trek: Voyager - Across the Unknown. Episoden nachspielen, eigene Entscheidungen treffen mit der du dann leben musst: z.B. Tuvix als Crewmitglied behalten und damit Neelix und Tuvok opfern.
 
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