News Resident Evil Reboot 2026 2. Versuch

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Kinofilm: Resident Evil Reboot (2. Versuch) [News]

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    Stimmen: 11 37,9%
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Doch geschaut Blade ?
Nein. Hab ich auf Reddit gefunden und fand's lustig. Eventuell ergibt sich für mich aber doch am Wochenende die Gelegenheit ins Kino zu gehen.
Bin mal gespannt was du dazu schreibst, im Prinzip stimme ich Stance oben zu.
Aber der ganze Ablauf des Films fühlt sich genau an wie ein Resident Evil Spiel und die Settings.
Man muss hier etwas weiter schauen als die bloßen Charaktere aus den Spielen und Umbrella.
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch geschaut Blade ?
Nein. Hab ich auf Reddit gefunden und fand's lustig. Eventuell ergibt sich für mich aber doch am Wochenende die Gelegenheit ins Kino zu gehen.
Bin mal gespannt was du dazu schreibst, im Prinzip stimme ich Stance oben zu.
Aber der ganze Ablauf des Films fühlt sich genau an wie ein Resident Evil Spiel und die Settings.
Man muss hier etwas weiter schauen als die bloßen Charaktere aus den Spielen und Umbrella.
Hab die letzten Tage ja schon ordentlich Dampf abgelassen und weiß nun mit welchem Mindset ich an den Film herangehen muss. Nach anfänglichem Unmut freue ich mich jetzt sogar ein bisschen auf den Kinobesuch.
 
Nach anfänglichem Unmut freue ich mich jetzt sogar ein bisschen auf den Kinobesuch.
2/10 für diesen Plottwist. :nee:
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Ich war eigentlich guter Dinge, aber der Hauptdarsteller hatte mich schon nach wenigen Minuten im Bereich „nervig“. Der Film ist zwar aufgebaut wie ein klassisches Spiel, aber der permanente Humor und das klassische dämliche Verhalten des Protagonisten killen einfach jede Atmosphäre.


Beim Tunnel angekommen, dachte ich: Jetzt wird es langsam. Dann kommt eine richtig intensive Szene, die im Abgang noch einmal ins Lächerliche gezogen wird. Das zieht sich durch den ganzen Film und hat mir den Kinobesuch völlig versaut.


„Weapons“ und „Barbarian“ fand ich klasse, die den Humor aber völlig anders gelebt haben – und dort gab es keine Vorlage.


Kurz vor dem Finale sollen wir dann auch noch emotional mit dem Protagonisten mitfühlen (warum?), nur um im nächsten Moment wieder durch ironische Bemerkungen an der Nase herumgeführt zu werden.


Sorry, aber diese Satire ist für mich eine totale Verarsche gewesen.
 
Da bin ich mal auf den Schnittbericht gespannt. Vorausgesetzt bei uns erscheint die internationale Version später auch auf Disc.
 
Heißt wir haben die Comedy Version und USA die mit weniger Slapstick?
 
Unterhalten worden, aber skeptisch, eher nicht gesättigt das Kino verlassen.

Wie vermutet, stürzt sich Zach Cregger auf die strukturellen und mechanistischen Aspekte der (Spiele-)Vorlage - über Schlösser, Schusswaffen, ihren Gebrauch, wie man sie nachlädt und am effektivsten auf ein Ziel ausrichtet. Nebenher kanzelt er einen Babywunsch ab und schickt einen schlurfenden, omnipräsent schockierten Stoner in Bredouillen, die Mutationen bilden - Szenenmutationen, bevor Szenen auserzählt sind. Man kommt nicht dazu, sich aufzuregen, sein Resident Evil betreibe Pro-Life-Propaganda (dachte ich erst) oder unterminiere den T-Virus: Jede Szene provoziert ihre Parodie.

Formal hatte ich Spaß, Dariusz Wolski zu erleben. Long Shots, Anflüge von One Takes, dann paranoide, ruckartige, aber auch smoothe Bewegungen ... Das auf Situationen konzentrierte Drehbuch harmoniert zuweilen mit der raumgreifenden Kamera, deren "Raum" selten überhaupt verortbar scheint.
Am auffälligsten empfand ich demzufolge die geografische Nichtverortbarkeit der Landschaft, changierend zwischen amerikanischem Hinterland und, vermehrt, osteuropäischem Realismus (die Autos, die Straßen, die Häuser; die Menschenleere). Creggers und Wolskis Subjektivität, die Welt fragmentiert, um sie in Gestalt des Protagonisten hauptsächlich für ein Ziel zu überwinden, verrührt Anhaltspunkte definitiver Einordnung zu wahrem Horror, dem Horror des in eine fremde Welt Geworfenseins.

Ich hatte Angst vor dem Humor. Diese war mehr oder weniger unbegründet. Ich kam damit klar. Ich hätte es mir schlimmer vorgestellt. Kein, ohne Frage, wundersam intellektueller, höchsten Weihen gedenkender Humor, die Grenze zur Albernheit, zur Überreizung übertritt Cregger durchaus. Zach Cherry macht aber jeden Film gemütlicher (und auch, klar, lustiger)!

Man sollte den Film, der vor einem liegt, bewerten - nicht den, den man sich wünscht. Eine Ausnahme sei mir erlaubt. Mir hätte der Anfang, 30 Minuten ungefähr, auf 90 Minuten besser gefallen. Schnee, Spuren im Schnee, Laufen im Schnee, Erkunden im Schnee, rudimentäre Lichtquellen, Unkontrollierbarkeit, Ausweglosigkeit, Weite. Eben Hüttenhorror! Cregger geht später auf die Straße, ich fand jedoch, dass er dort die Atmosphäre zugunsten der Grobmotorik des Special-Effects-Teams abschwächt. Dazu das abrupte Ende (gefiel mir gar nicht).

Momentweise ein spitzenmäßig dampfender Hochleistungsunterhaltungstrip, unmittelbar auf dem Heimweg entschwand mir aber dieser wieder.
Ab und zu Big-Mac-Kino, ja, ich bin trotzdem der Meinung: Paul W. S. Anderson war formal doch sehr viel verwegener und radikaler, irgendwie vermisste ich (noch mehr) Persönlichkeit, Ikonografie und bleibende Eindrücke. {2,5/5 ❤️}
 
Man sollte den Film, der vor einem liegt, bewerten - nicht den, den man sich wünscht.

Viele wahre Worte in dem Text da oben, insbesondere der zitierte Satz. Damit sind im Grunde 90 Prozent der kritischen Stimmen neutralisiert, die ich bisher so gelesen habe und die sich im Kern genau auf diese vordefinierte Erwartungshaltung zurückführen lassen, die aufgrund des Markennamens ins Kino mitgenommen wird. Diese Kritik muss sich Cregger sicherlich gefallen lassen, sie führt aber eben auch am Ziel vorbei.

In vielen Aspekten war meine Wahrnehmung allerdings auch wieder eine ganz andere. Insbesondere das Finale betreffend und den Aufbau dahin. Ich würde die ruhige erste Hälfte gar nicht gegen die hektische zweite ausspielen wollen, weil beide unterschiedliche Stadien derselben Dramaturgie bedienen und das eine ohne das andere nicht so reibungslos funktionieren würde. Es ist ein bisschen so, wie wenn man beim Fahrrad in die Pedale steigt: Anfangs zäh und langsam, dann wird es mit dem Momentum immer fließender. Der plötzliche Cut am Ende war eigentlich für mich die Sahnehaube auf der Spitze und hat mich teilweise verärgert, teilweise begeistert, auf jeden Fall aber ziemlich perplex im Sessel zurückgelassen. Ich fühlte mich ein bisschen in meinen durch die Produktionen der letzten Jahre konditionierten Sehgewohnheiten vorgeführt von einem Regisseur, der die Eier hatte, etwas als vollwertigen Spielfilm zu verkaufen, das anderswo glatt als Prolog durchgegangen wäre. Da war zuerst dieses Gefühl, betrogen zu werden, bis dann die Erkenntnis gereift ist, dass das Ding so für sich im Grunde hervorragend funktioniert und gar keinen Nachgang braucht.

So meine ich zwar auch zu verstehen, worauf du mit der Anmerkung zu Anderson hinauswillst, den radikaleren Ansatz liefert für mich aber eindeutig Cregger. Was Anderson macht, ist für mich eher Pöbelei bzw. Polterei. Zum Radikalen fehlt mir bei ihm der klare Gedanke hinter dem Handeln.
 
Man sollte den Film, der vor einem liegt, bewerten - nicht den, den man sich wünscht.

Viele wahre Worte in dem Text da oben, insbesondere der zitierte Satz. Damit sind im Grunde 90 Prozent der kritischen Stimmen neutralisiert, die ich bisher so gelesen habe und die sich im Kern genau auf diese vordefinierte Erwartungshaltung zurückführen lassen, die aufgrund des Markennamens ins Kino mitgenommen wird. Diese Kritik muss sich Cregger sicherlich gefallen lassen, sie führt aber eben auch am Ziel vorbei.

In vielen Aspekten war meine Wahrnehmung allerdings auch wieder eine ganz andere. Insbesondere das Finale betreffend und den Aufbau dahin. Ich würde die ruhige erste Hälfte gar nicht gegen die hektische zweite ausspielen wollen, weil beide unterschiedliche Stadien derselben Dramaturgie bedienen und das eine ohne das andere nicht so reibungslos funktionieren würde. Es ist ein bisschen so, wie wenn man beim Fahrrad in die Pedale steigt: Anfangs zäh und langsam, dann wird es mit dem Momentum immer fließender. Der plötzliche Cut am Ende war eigentlich für mich die Sahnehaube auf der Spitze und hat mich teilweise verärgert, teilweise begeistert, auf jeden Fall aber ziemlich perplex im Sessel zurückgelassen. Ich fühlte mich ein bisschen in meinen durch die Produktionen der letzten Jahre konditionierten Sehgewohnheiten vorgeführt von einem Regisseur, der die Eier hatte, etwas als vollwertigen Spielfilm zu verkaufen, das anderswo glatt als Prolog durchgegangen wäre. Da war zuerst dieses Gefühl, betrogen zu werden, bis dann die Erkenntnis gereift ist, dass das Ding so für sich im Grunde hervorragend funktioniert und gar keinen Nachgang braucht.

So meine ich zwar auch zu verstehen, worauf du mit der Anmerkung zu Anderson hinauswillst, den radikaleren Ansatz liefert für mich aber eindeutig Cregger. Was Anderson macht, ist für mich eher Pöbelei bzw. Polterei. Zum Radikalen fehlt mir bei ihm der klare Gedanke hinter dem Handeln.
Dann sollte man den Film dennoch nicht Resident Evil nennen. Und grundsätzlich finde ich unpassenden Humor in Horrorfilmen immer Scheiße. Ausnahmen wie Drag Me To Hell bestätigen die Regel
 
Man sollte den Film, der vor einem liegt, bewerten - nicht den, den man sich wünscht.

Viele wahre Worte in dem Text da oben, insbesondere der zitierte Satz. Damit sind im Grunde 90 Prozent der kritischen Stimmen neutralisiert, die ich bisher so gelesen habe und die sich im Kern genau auf diese vordefinierte Erwartungshaltung zurückführen lassen, die aufgrund des Markennamens ins Kino mitgenommen wird. Diese Kritik muss sich Cregger sicherlich gefallen lassen, sie führt aber eben auch am Ziel vorbei.

In vielen Aspekten war meine Wahrnehmung allerdings auch wieder eine ganz andere. Insbesondere das Finale betreffend und den Aufbau dahin. Ich würde die ruhige erste Hälfte gar nicht gegen die hektische zweite ausspielen wollen, weil beide unterschiedliche Stadien derselben Dramaturgie bedienen und das eine ohne das andere nicht so reibungslos funktionieren würde. Es ist ein bisschen so, wie wenn man beim Fahrrad in die Pedale steigt: Anfangs zäh und langsam, dann wird es mit dem Momentum immer fließender. Der plötzliche Cut am Ende war eigentlich für mich die Sahnehaube auf der Spitze und hat mich teilweise verärgert, teilweise begeistert, auf jeden Fall aber ziemlich perplex im Sessel zurückgelassen. Ich fühlte mich ein bisschen in meinen durch die Produktionen der letzten Jahre konditionierten Sehgewohnheiten vorgeführt von einem Regisseur, der die Eier hatte, etwas als vollwertigen Spielfilm zu verkaufen, das anderswo glatt als Prolog durchgegangen wäre. Da war zuerst dieses Gefühl, betrogen zu werden, bis dann die Erkenntnis gereift ist, dass das Ding so für sich im Grunde hervorragend funktioniert und gar keinen Nachgang braucht.

So meine ich zwar auch zu verstehen, worauf du mit der Anmerkung zu Anderson hinauswillst, den radikaleren Ansatz liefert für mich aber eindeutig Cregger. Was Anderson macht, ist für mich eher Pöbelei bzw. Polterei. Zum Radikalen fehlt mir bei ihm der klare Gedanke hinter dem Handeln.
Dann sollte man den Film dennoch nicht Resident Evil nennen. Und grundsätzlich finde ich unpassenden Humor in Horrorfilmen immer Scheiße. Ausnahmen wie Drag Me To Hell bestätigen die Regel
Raimi ist gefühlt auch der Einzige, der es schafft den Horror perfekt mit Humor zu verbinden. Der passt einfach dazu und wirkt nicht wie ein Fremdkörper. Lenkt nicht vom Geschehen ab, nervt nicht und wirkt nicht aufgesetzt. Viele Horrorkomödien kriegen diese perfekte Symbiose einfach nicht hin. Bei Raimi fließt das perfekt ineinander über.
 
Interessant. Da bin ich mal gespannt welche Unterschiede das sind und was dann auf der Disc landet.
 
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