News Resident Evil Reboot 2026 2. Versuch

  • Ersteller Ersteller leeloo
  • Erstellt am Erstellt am
  • Antworten Antworten 234
  • Aufrufe Aufrufe 19.398
  • Letzter Beitrag Neueste Aktivitäten
Bewertungen Gesamtwertung (nur Käufe bzw. Sichtungen) 4,65 Stern(e) 93 Erwartungen 81% mcr

Kinofilm: Resident Evil Reboot (2. Versuch) [News]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 10 40,0%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 8 32,0%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 3 12,0%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 4 16,0%

  • Umfrageteilnehmer
    25

Welcome to Movieside!

Register to become a member of the Movieside community and get Access to all content. Sustainable language settings (German or English) will be available after registration and logging in. Please be aware that the forum's main language is German.

Gab schon Szenen, die auch aus einer Horrorkomödie sein könnten,
Naja um fair zu sein, das ist eine Horrorkomödie.
Finde ich nicht wirklich. Ein paar komödiantische Szenen machen imo aus einem sonst ernsten Film nicht gleich eine Komödie :zwinker2:

Der Film wird auch nirgends als Horrorkomödie angeprisen. Weder auf den Kinoseiten, noch ist es anhand der Trailer ersichtlich.
 
Hätte der Film einen anderen Filmtitel gehabt, wäre er voll ok gewesen, aber als RE..

Glaube das ist das Hauptproblem, das viele haben mit dem Film. Irgendwie hatte ja doch fast jeder mit der Marke schon mal Kontakt. Als Resident Evil Verfilmung versagt der Film zu 100% und ihn die beste Videospielverfilmung aller Zeiten zu nennen ist totaler Schwachsinn. Das wäre als würde man Raiders of the lost Ark "Uncharted" nennen und ihn als beste Videospielverfilmung aller Zeiten bezeichnen. Hat halt 0,0 mit der Vorlage etwas zu tun.

Wenn man sich davon lösen kann und nicht immer noch Leon, Chris, Jill und Co. erwartet, bekommt man hier einen sehr unterhaltsamen Film geboten, der unfassbar gut inszeniert ist und in 90 Minuten nicht einmal vom Gas geht. Da ich wusste, dass mich eine Menge Humor erwartet, war ich gut darauf vorbereitet und konnte mich drauf einlassen, hätte ich nur den 1. Trailer gesehen, wäre ich ehrlicherweise auch etwas verdutzt gewesen. Ich denke die Synchro setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf. In der OV wirkte es zwar auch manchmal too much, aber Austin Abrams hat die One Man Show ansonsten ziemlich gerockt.

Als Resident Evil Verfilmung ein Epic Fail, da bringen auch 3 Eastereggs und 2 Namedrops nichts, wenn man aber davon ausgeht, dass man hier einen Random NPC in Racoon City auf seinem Weg begleitet ein Mini-Boss in einem Resident Evil Spiel zu werden, hat Cregger ordentlich abgeliefert.

7/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab den Film heute auch gesehen. Es ist gleichzeitig ein "Resident Evil"-Film und dann wieder auch nicht. Und für mich war es mehr "Keiner" als "Einer". "Resident Evil" nur im Namen. Da halfen Namen wie "Raccoon City" und "Umbrella" nicht. Ebenso Dinge wie Schlüssel, Munizionsknappheit und grüne Patronenpäckchen sind mAn nicht so ausschlaggebend. Das hätte auch in jedem anderen Film platz gehabt. Es geht eher um die Atmosphäre und die Figuren. Wenn auch der Film den Ablauf, wie die Spiele hat und ebenso viele Elemente aus den Spielen aufgreift.

Es gab ein paar Gute Momente, ein paar schlechte Momente und ein paar dumme Momente. Die Laufzeit war für die Laufzeit genau richtig. Längen gab es keine.

Ingesamt hat der Film hat schon Spaß gemacht, aber das fast jede Horrorszene aufgelockert wird, damit der neue, zahlende Zuschauer auch ja nicht mit unbequemen Gefühlen alleine gelassen wird, nervt mich. Ich mochte die Mütze von Bryan, der mich immer an den Hauptdarsteller von Son Goku aus DBE (2004) erinnerte.

Hätte man den Film "Tales from Raccoon City" oder irgendsowas genannt, wäre das was ganz anderes. Den Film aber wie das Hauptspiel zu nennen und dann was komplett eigenes draus machen, passt nicht und fast eine Täuschung. "Resident Evil" ist ein seltsames Mischwesen mit Atmospähre, Spannung und zu viel Humor. Kann man sich angucken, weil der Film wirklich unterhält und gut gemacht ist. Für mich reicht einmal.
 
Also die Reihe mit Milla, hatte echt auch gute Teile. Ich war auf alle Fälle immer sehr gut unterhalten!
Die Filme haben mich auch Unterhalten, ebenso der neue. Aber "Resident Evil" hat keiner von denen versprüht. Das konnte nur "Welcome to Raccoon City" ein wenig, dafür hat der ganz andere Fehler gemacht.

Ich finde, dass ein Film nicht gleich gut ist, nur weil er Unterhält. Wenn er sich einer Vorlage bedient, dann bitte richtig.
 
Sehr starker Soundtrack hat stellenweise sehr an The Thing erinnert auch von der Atmossphäre her ging es in die Richtung zumindest in der ersten Hälfte.
Die war auch das beste am Film, in Racoon City ist er schwächer aber trotzdem nicht schlecht.
Geht schon als Resident Evil durch mit einen Hauptcharakter ala Ethan Winters.

Weniger unpassender Humor und 'Fuck' hätte den Film gut getan.
 
Also die Reihe mit Milla, hatte echt auch gute Teile. Ich war auf alle Fälle immer sehr gut unterhalten!
Die Filme haben mich auch Unterhalten, ebenso der neue. Aber "Resident Evil" hat keiner von denen versprüht. Das konnte nur "Welcome to Raccoon City" ein wenig, dafür hat der ganz andere Fehler gemacht.

Ich finde, dass ein Film nicht gleich gut ist, nur weil er Unterhält. Wenn er sich einer Vorlage bedient, dann bitte richtig.

"Welcome to Raccoon City" wirkte halt wie ein Film den man machen musste um die Rechte zu behalten, der Film hat dazu halt einen großen Fehler gemacht das man aus Leon so ein Hans Wurst gemacht hat den man nicht ernst nehmen konnte. In der Vorlage war er am Anfang zwar auch ein Rookie aber trotzdem konnte man ihn ernst nehmen. Und die Macher hatten zwar auch ein paar nette Ideen man merkte aber doch schon extrem das hier einfach zu wenig Budget zu Verfügung war. Mit 25 Mio war er sogar noch unter dem ersten, der aus einer Zeit stammt wo Filme dieser Art grundsätzlich noch nicht ganz so teuer waren wie heute.

Ob man den aktuellsten Film nun zu "Resident Evil" dazu zählt darüber kann man sich sicher streiten, die Spiele haben sich im laufe der Zeit auch gewandelt. Auch wenn ich wohl dafür wäre das man sich mal eine Filmumsetzung macht die sich an eines der Spiele Orientiert. Gerade des erste Spiel würde sich da weiterhin immer noch am ehesten anbieten. Oder halt der dritte Teil mit einer etwas gezeichneten Jill Valantine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gab schon Szenen, die auch aus einer Horrorkomödie sein könnten,
Naja um fair zu sein, das ist eine Horrorkomödie.
Finde ich nicht wirklich. Ein paar komödiantische Szenen machen imo aus einem sonst ernsten Film nicht gleich eine Komödie :zwinker2:

Der Film wird auch nirgends als Horrorkomödie angeprisen. Weder auf den Kinoseiten, noch ist es anhand der Trailer ersichtlich.
Ja gut, das hat für mich jetzt keine Aussagekraft. Bei Wonka wurde z.B. auch im Werbematerial mit keiner Silbe angedeutet, dass es ein Musical wird. War trotzdem eins, Filme werden nun wirklich oft anders vermarktet, als was letztlich drin steckt.

Resident Evil hat ja nicht nur einige komödiantische Szenen, sondern der ganze Film ist davon durchzogen, buchstäblich jeder Dialog und keine Horror Szene wird als solche stehen gelassen. Ob man dem Humor nun persönlich was abgewinnen kann oder nicht, sei mal dahin gestellt, aber einen ernsten Film konnte ich beim besten Willen nicht erkennen.
 
Natürlich ist das - im Gegensatz etwa zu "Weapons", der auch Comedy-Elemente hatte - eine lupenreine Horrorkomödie.

Und trotzdem ist das Ding mehr Resident Evil als alle bisherigen Realfilmversuche zusammengenommen (obwohl ich einer bei Letterboxd aufgeschnappten These, dass es mehr eine "Inside"- als "Resident Evil"-Verfilmung ist, durchaus auch was abgewinnen kann, so im Nachhinein). Es geht an die Wurzel, wo Anderson & Co. allenfalls an der Oberfläche gekratzt haben. Gründe dafür hat zB. der Philosoph schon ein paar Beiträge zuvor geliefert, ohne den Film zu dem Zeitpunkt anscheinend überhaupt gesehen zu haben.
Der Film liefert einen Blick auf das Spiel durch die Brille eines Autoren, der mir aus erster Hand zeigt, was er sieht, wenn er selbst die Spiele spielt. Ich wünsche mir eigentlich mehr solcher individuellen Ansätze und nicht weniger. Ich weiß nicht, ob mir diese "ultimative Verfilmung" aus dem Konsens-Blickwinkel heraus, die hier von einigen herbeigesehnt wird, genau so viel gegeben hätte.
 
Stößt mir schon sehr sauer auf. Vor allem, weil Cregger immer wieder betont was für ein Riesenfan er doch sei...

Nun, wenn ich zu viel über all die Erwartungen nachdenken würde, wäre das, glaube ich, lähmend. Also habe ich versucht, mir einfach zu überlegen, was für eine wirklich einfache Geschichte ich erzählen könnte, die in der Welt dieser Spiele existieren kann und die sich authentisch anfühlt im Sinne des Spielens dieser Spiele. Eine Geschichte, die die Regeln der Spiele nicht bricht.

Aber ich wollte nicht Leons Geschichte oder eine der Originalgeschichten nacherzählen, die die Spiele bereits so gut erzählen, weil ich unweigerlich etwas falsch machen würde und das dann zu einem echten Problem würde.
 
Stößt mir schon sehr sauer auf. Vor allem, weil Cregger immer wieder betont was für ein Riesenfan er doch sei...

Nun, wenn ich zu viel über all die Erwartungen nachdenken würde, wäre das, glaube ich, lähmend. Also habe ich versucht, mir einfach zu überlegen, was für eine wirklich einfache Geschichte ich erzählen könnte, die in der Welt dieser Spiele existieren kann und die sich authentisch anfühlt im Sinne des Spielens dieser Spiele. Eine Geschichte, die die Regeln der Spiele nicht bricht.

Aber ich wollte nicht Leons Geschichte oder eine der Originalgeschichten nacherzählen, die die Spiele bereits so gut erzählen, weil ich unweigerlich etwas falsch machen würde und das dann zu einem echten Problem würde.
Schon klar. Im gleichen Atemzug sagt er, dass er nie eine der alten Verfilmungen gesehen habe, weil sie augenscheinlich nicht viel mit den Spielen gemeinsam haben. Und jetzt zieht er genau die selbe Nummer ab und bittet die Leute darum unvoreingenommen an seinen Film heranzugehen. Der Typ verstrickt sich immer und immer wieder in Widersprüchen. Das wirkt alles so heuchlerisch. Und bevor er die beliebten Charaktere vergeigt zaubert er uns lieber einen Schablone von einem Dummbatz auf die Leinwand. "Oh ich stelle mich in dieser Ausnahmesituation dümmlich an. Oh ich kann nicht gut mit Waffen umgehen und verfehle meine Ziele in all der Hektik. Scheiße! Mal schnell Munition checken: Fuck, nur noch 2 Schuss übrig... schnell mal alle Schubladen durchwühlen auf der Suche nach Ressourcen. Und mich dabei immer schön von hinten aus der over the shoulder Perspektive einfangen. Manchmal darf ich Sachen in First Person erledigen. Sieht dann genauso aus wie im Spiel! Oh und wenn ein Weg versperrt ist muss ich Gegenstand XY finden, um voran zu kommen"..... Ja, da ist Cregger ein Meisterstück gelungen das Survival Horror Gameplay zu übertragen. Automatisch bester RE Film ever.

resident-evil-2026.gif
 
Zuletzt bearbeitet:
Gründe dafür hat zB. der Philosoph schon ein paar Beiträge zuvor geliefert, ohne den Film zu dem Zeitpunkt anscheinend überhaupt gesehen zu haben.
Das ist richtig. Ich kenne die ersten 18 Minuten! :biggrin: Die wurden uns vor Hard Boiled zum Kinofest gezeigt. Aussagekräftig waren die aber genug, was Cregger - strukturell - vorhat. Vor dem "Humor" graut es mir tatsächlich, der soll meiner Quelle zufolge erst danach voll einschlagen. Nächsten Dienstag bin ich schlauer.
Die wunderschönen Cregger'schen Long Takes, die das Spielegefühl replizieren (ich sah "Krankenhaus"/"Frau nebst Polizeiauto"), waren bereits ganz nach meinem Geschmack.
Ich weiß nicht, ob mir diese "ultimative Verfilmung" aus dem Konsens-Blickwinkel heraus, die hier von einigen herbeigesehnt wird, genau so viel gegeben hätte.
Meine einfache Devise lautet (bewahrheitet sich fast immer): Je weniger der Filmschaffende Fan des Stoffes ist, desto interessanter findet er Wege und Möglichkeiten der Stoffaneignung.
 
Ich weiß jetzt gar nicht, wie sehr Cregger Fan der Reihe ist oder nicht, angeblich ist er das ja schon ziemlich. Aber er schafft es eben, das Ganze nicht wie eine normale Franchise-Auftragsarbeit aussehen zu lassen (davor hatte ich am meisten Angst, als die Ankündigung kam, dass er den Film machen sollte; wir haben schließlich schon viele Talente gesehen, die in populären Franchises verheizt wurden und nie wieder zur eigenen Signatur fanden), sondern tatsächlich eher wie die Arbeit eines Außenseiters, der sich dem Stoff von extern annähert und seine ganz eigenen Eindrücke umsetzt. Das funktioniert hier trotz der eigenwilligen Entscheidung, eine halbe Komödie aus dem Stoff zu machen, ziemlich gut, zumal der Streifen einfach durchgehend ein massives Tempo an den Tag legt (fast schon ein Alleinstellungsmerkmal inzwischen, leider) und sich am Ende sogar noch unerwartet als veritable Organspende-Pinata entpuppt.
 
Die handwerkliche Handhabung mal außen vor. Die Sinnhaftigkeit von Cregger's Herangehensweise erschließt sich mir irgendwie nicht. Warum macht er einen Film, wo der Zuschauer das Gefühl haben soll jemanden anderem beim Spielen der RE Spiele zu zuschauen? Das ist ein Film. Kein Let's Play. Dazu dann die obligatorischen Kommentare zum "Gameplay" anhand von Bryan's Sprüchen.
 
Es sind nur Verweise auf Spielemechaniken, keine Imitation. Das Sehgefühl unterscheidet sich doch trotzdem massiv von einem Let's Play. Du hast ja trotzdem Gegenschnitte, Montagen etc., die das Ganze ins Filmformat überführen. Da müsste man eigentlich noch eher fragen, warum macht zB. jemand einen 1st-Person-Film wie "Hardcore", der doch wesentlich näher an der Videospielästhetik ist, aber doch ebenso seine Berechtigung hat, um die Grenzen des Mediums auszuloten. Von derartigen Extremen ist RE ja nun wirklich weit entfernt.
 
Die einzige Frage ist: Warum ist der Protagonist so ein maximal nerviger und unsympathischer Dummbatz? Der wirklich gegen jeden klaren Menschenverstand handelt? Denke ohne diesen Punkt hätte ich viel Spaß haben können.
 
Hat mir sehr gut gefallen.

Gleich vorneweg: Wie mir ja bereits bekannt war, hat der wenig mit den Games zu tun (von denen ich eh nur 1 und 2 von der PSX1 kenne), weshalb ich den Film einfach als eigenständig eingesehen habe.

Gerade den Beginn in der verschneiten Winterlandschaft fand ich äußerst atmosphärisch. Aber auch danach bot der Film teils starke Bilder. Die Musik fand ich teilweise ebenfalls stark.

Zum Thema Humor: Der Hauptdarsteller war mir nicht grundlegend unsympathisch, seine "tollpatschige" Ader hat aber gerade dem starken Anfang etwas geschadet. Wäre man hier die Sache "ernst" angegangen, hätte das richtig richtig stark werden können. Aber der Mitte des Filmes ist das ganze dann eh so Over-the-Top, dass es theoretisch egal ist. Aber auf jeden Fall gut, dass der Film nicht noch mehr Humor besitzt.

Letztendlich hat der Film mich knackige 90 Minuten sehr gut unterhalten. Und darauf kommt es mir an.

8/10
 
Zurück
Oben Unten