Ich bin wohl zu rational für diese Welt - oder zu doof...
Weniger Verpackungsmüll ist ja schön und gut, aber der Verbraucher zahlt doch letztendlich schon ordentlich für die Entsorgung von Müll (wenn er ihn nicht illegal entsorgt). Ich lebe in einer Ecke mit den höchsten Abfallgebühren in Deutschland. Wenn ich mehr Restmüll produziere, als meiner Haushaltsgröße zusteht, muss ich auch mehr bezahlen. Und Versandverpackungen sind nun sehr häufig Karton/Pappe/Papier. War Altpapier nicht mal ein begehrter Rohstoff? Wenn das heute noch so ist, sollte man uns eher was geben (Scherz).
Die Hersteller zahlen Gebühren. Die Händler müssen, so weit ich weiß, zertifizierte Verpackungen teuer kaufen, zahlen Gebühren und jetzt nochmal mehr Gebühren. Der Endverbraucher zahlt Entsorgungsgebühren und höhere UmSt. wegen auf die Kunden umgelegter höhrerer Preise. Die Bürokratie erwähne ich garnicht mehr...
Nach meiner bescheidenen Meinung, wie hier im Faden ja auch schon anderweitig geäußert, spielt der Umweltgedanke hier keine nennenswerte Rolle. Die Generierung neuer Einnahmequellen dafür eine umso größere. Wie in allen anderen Lebensbereichen leider auch.