Gestern im IMAX nun auch gesehen und ich mochte den Film eigentlich.
Badlands ist ein generischer Blockbuster, macht das nicht schlechter als die meisten seiner zahlreichen Kollegen, aber herausstechen tut er aus dem Brei eben auch nicht. Bisher der schwächste Beitrag von Trachtenberg zum Franchise, übrig bleibt eine derart plumpe Heldenreise inkl. Merchandise-Sidekick mit großen Augen und ebenso voraussehbaren wie kitschigen Ende. Das war bei Prey und auch Killer of Killers noch anders.
Fandest du das Opening inkl. des bzw. eigentlich durch den Score auch eine große "Homage" an Denis Villeneuves Dune-Filme?

Vor allem die gutturalen Gesänge wirkten schon sehr
outerworldly und ähnlich zu Zimmers Ansatz.
Ansonsten bin ich ja ein Fan von Schmaltz und fand die
Rache am Ende gut inszeniert. Außer dem Pseudo-
Cliffhanger mit "Mutter" direkt vor dem Abspann. Das wusste ich dann auch nicht einzuordnen!?
Was ich tatsächlich weniger gut gelungen fand, war das durchaus repetitive in der Action - ein Problem was imho auch PREY genauso (!) hatte, dort in dem nicht endenwollenden Gemetzel der Trapper durch den Predator - und hier irgendwann eintönig wurde, als der gefühlt Hundertste Android auf der Bases in gleiche Manier ausgeschaltet wurde.
Von der direkten Verknüpfung mit Alien bin ich auch nicht der größte Fan, Crossover Filme wären in Ordnung, gerade die Alien Reihe will ich aber bei ihren eigenen Beiträgen weiterhin pur genießen.
Für mich war gerade die Integration von Weyland-Yutami einer der Pluspunkte des Films. Auch dass er hier im Design und der Bildsprache ganz bei Scott und Cameron geblieben ist, rechnen ich Trachtenberg hoch an. Hier hat man, imho ähnlich wie bei Romulus, mittlerweile doch einen guten Weg gefunden, dass es wie aus einem Guss wirkt.