Mechagodzilla96
Monsterfreund
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Wenn man auf den Kalender schaut, wird man bemerken das Ostern ist. Und während normalerweise bunte Eier im Osterkörbchen landen, gibt's dieses Jahr von Anolis ein ganz besonderes Ei nämlich Guila, Frankensteins Teufelsei !
Damals in der Kaiju Classics Reihe stach er schon heraus, auch weil es der einzige nicht Toho-Film in der Reihe war. Dieser Film stammt nämlich von Shochiku und ist ihr einziger Monsterfilm. Die Firma hat zu dem Zeitpunkt keine Spezialeffektfilme gedreht, wollte sich aber auch an dem Kaiju Boom beteiligen und ein Stück vom Kuchen abhaben.
So viele Tokusatsu Filme haben sie insgesamt wohl auch nicht gemacht, mir persönlich fallen aus dem Zeitraum nur 4 Stück ein: Guila Frankensteins Teufelsei von 1967, dann 1968 zum einen den wunderbaren und empfehlenswerten Goké - Vampir aus dem Weltall den Anolis bereits bei den Phantastischen Klassikern gebracht hat sowie den Film mit den Bienen Genocide - Die Killerbienen greifen an. Ich nenne sie aufgrund ihrer deutschen Titel immer die "3 Gs" von Shochiku. Und ein Film der bisher nicht in Deutschland erschienen ist The Living Skeleton.
Der Film ist schon alleine wegen des Monsters ein kleines Unikat unter den Kaiju Filmen aus Japan. Im direkten Vergleich ist das ganze Spektakel sicherlich billiger als beispielsweise die Godzilla-Filme, aber trotzdem sehr spaßig und unterhaltsam. Dazu kommt in dem Fall noch die deutsche Synchro von Rainer Brandt, mit etlichen flapsigen und flotten Sprüchen und Bemerkungen. Es gibt zwar auch in den anderen Monsterfilmen die Constantin in Berlin synchronisieren ließ immer mal ein paar flotte Sprüche, aber bei Godzilla und co. haben sich Brandt und Brunnemann doch noch mehr zurückgehalten (Ausnahme wäre evtl. noch U 4000).
Sprechertechnisch ist der Film hochkarätig besetzt mit vielen bekannten Stimmen aus Berlin. Neben Brandt selber als Raumschiffkapitän Sano hören wir auch seine Frau Ursula Heyer als Michiko. Ursula Herwig spricht die blonde Lisa, interessanterweise war sie aus irgendwelchen Gründen immer die Sprecherin für die blonden Damen in japanischen Monsterfilmen sei es Guila, Frankensteins Teufelsei, King Kong - Frankensteins Sohn, U 4000 oder Der letzte Dinosaurier.
Dann hören wir noch in den weiteren Hauptrollen Michael Chevalier, Friedrich W. Bauschulte, Jürgen Thormann, Heinz Petruo und Arne Elsholtz. Wer hinhört wird in den Neben- und Kleinstrollen auch noch die ein oder andere bekannte Stimme hören.
Im japanischen Original ist das alles natürlich alles sehr viel ernster rübergebracht (besonders von Eiji Okada und Toshiya Wazaki) und wirkt auf mich zumindest in diesem FIlm immer unfreiwillig komisch, weil sich das mit den Monsterszenen beißt.
Das Monsterdesign insbesondere der Kopf mit Tröte, Hühnerschnabel, rot leuchtenden Augen und wabernden Fühlern ist einmalig, das kann man natürlich nicht ernst nehmen und bedrohlich wirkt Guilala nie. Aber man schließt es trotzdem ins Herz.
Was man wohl bemängeln kann (aber nicht muss) sind die Spezialeffekte. Im Vergleich zu den Toho-Filmen aus der Zeit wirken die Miniaturen und Modelle doch mehr als Spielzeug und die Tricks billiger. Die Modellflugzeuge z.B. absolvieren teils absurde Manöver. Oder das komisch geformte Ufo, das im Film als Spiegelei und von Ingo Strecker als leuchtender Apfelkuchen bezeichnet wird. In Goké - Vampir aus dem Weltall gab's bei Shochiku dann ein deutlich besseres Ufo.
Die Kopiertricks sind sehr deutlich als solche zu erkennen und bei den Monsterszenen hat man zum Großteil auf Zeitlupe und Untersicht verzichtet. Gut wenn man sich Guilala so anschaut, spielt das vermutlich eh keine Rolle.
Dann gibt es auch innerhalb des Plots ein paar Punkte die im unklaren bleiben z.B. das Schicksal der verschwunden Raumschiffe samt Besatzung, das ist ja eigentlich der Grund für die Weltraummission gewesen. Oder was es mit dem Ufo auf sich hat und wer dahinter steckt? (Im deutschen hätte man da wieder sowas wie "Frankenstein steckt hinter allem" reinschmuggeln können.
) Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die Musik von Taku Izumi.
Naja man kann in dem Fall aber auch einfach fünfe gerade sein lassen und seinen Spaß haben.
In Japan kam der Film 2014 von Shochiku auf Blu-ray heraus, das HD Master ist also schon mehr als 10 Jahre alt. Sieht aber für mein empfinden sehr gut aus. Wie wir bereits im Thread festgestellt ist die Erde auch diesmal rund.
Ich müsste nochmal schauen, aber ich glaube im Vergleich zur DVD gibt's links und rechts im Bild etwas mehr Bildinformation.
Extratechnisch gibt es im Vergleich zur DVD zwei neue Sachen. Zuerst natürlich der neue Audiokommentar mit Ingo Strecker und Alexander Iffländer.
Ein gewohnt informativer und launiger Kommentar von den beiden. Die zwei gehen sehr viel auf die Filmfirma Shochiku, die Darsteller (insbesondere die westlichen), Regisseur Kazui Nihonmatsu, die Spezialeffekt Leute und die Musik von Taku Izumi ein.
Ingo Strecker sagt am Anfang übrigens genau das richtige was diesen Film betrifft: "Das ist ein Gute-Laune-Monsterfilm und wer den nicht mag der hat kein Herz." Treffender kann man es nicht sagen!
Herr Iffländer ist an manchen Stellen aber doch wieder sehr abschweifend. Das ist ja bei ihm öfters so, das er was erzählen will, dabei noch auf andere Sachen eingeht, sich dann auch mal verhaspelt und dann erst auf das eingeht was er eigentlich erzählen wollte. Und er macht den Fehler und verwechselt Franz Grubers Rolle, den nennt er immer Dr. Stein. Gruber spielt aber Dr. Berman während Mike Danning den Dr. Stein spielt.
Im neuen Featurette "Frankensteins Überraschungsei" kommen die Filmemacher Shinji Higuchi (u.a. Shin Godzilla), Shusuke Kaneko (Gamera Trilogie und GMK) und der japanische Filmkritiker Risaku Kiridoshi zu Wort und gehen jeweils auf verschiedene Dinge bei Guilala ein wie Spezialeffekte, Inszenierung, das Monsterdesign etc. (Bei Goké gab es auch ein Featurette dieser Art). Bei Shusuke Kaneko kommt der Film übrigens nicht ganz so gut weg.
Risaku Kiridoshi sagt am Ende noch das er mal ein ausländisches Plakat zu Guilala gesehen hat auf dem das Wort "Frankenstein" steht und wie im dadurch bewusst wurde wie unterschiedlich der Film präsentiert wird.
Das Featurette "Guilala-Fan" wo eine in Deutschland lebende Japanerin besucht wird, die ein sehr großer Guilala Fan ist, gab es schon auf der DVD.
Weitere Extras sind dann wieder die ganzen Trailer und Werbematerialien.
Der japanische Trailer ist mit über 4 Minuten sehr lang und enthält eigentlich schon die besten Szenen des Films. Interessant noch der japanische Trailer mit der Namenszeremonie. Da gibt es ein paar Shots/Einstellungen zu sehen, die im fertigen Film nicht mit drin sind.
Der deutsche Trailer ist auch herrlich. Trailersprecher ist Rainer Brandt persönlich und der haut ein paar Sachen raus wie "Wieder ist Frankenstein am Werk". Die Filmdialoge die man im deutschen Trailer hört sind zwar von denselben Sprechern gesprochen, aber der Dialog unterscheidet sich von denen in der Filmsynchro.
Auf der Disc sind dann noch 3 Easter Eggs versteckt (siehe ein Beitrag weiter oben).
Auf der zweiten Disc befindet sich dann die deutsche Kinofassung. Diese startet mit dem nostalgischem Constantin Intro und Unterscheidet sich im Vorspann von der japanischen. Die japanische Fassung nutzt für die Credits Sternenbilder als Hintergrund und die deutsche stattdessen Szenen aus dem Film. Ansonsten ist die Fassung inhaltlich identisch. Die Credits der deutschen Fassung hat man aber nachgebaut, das war schon auf der Kaijus Classics DVD so.
Als Extra gibt es den von der DVD bekannten Nippon Heimkino Kommentar von Jörg Buttgereit und Thilo Gosejohann von 2010. Der ist zwar im Vergleich nicht so informativ wie der neue Audiokommentar, aber sehr unterhaltsam. Jörg Buttgereit erzählt einiges über die Spezialeffekte und das drumherum und Thilo ein bisschen was über Rainer Brandt. Ansonsten kommentieren sie die Szenen und hauen nebenbei ein paar Sprüche raus wie "Wären sie Fahrrad gefahren wäre das Fahrrad explodiert."
Der Booklettext von unserem Monster/Kaiju Experten Ingo Strecker (in Zusammenarbeit mit Alexander Iffländer) ist wie man es gewohnt ist reich an Hintergrundinformationen und enthält alles was es zu Guila, Frankensteins Teufelsei zu wissen gibt.
Der Text aus der Kaiju Classics Edition wurde zwar an manchen Stellen übernommen, ist aber deutlich erweitert! Gerade in Bezug auf die Schauspieler und die Leute hinter der Kamera gibt es jetzt deutlich mehr Informationen.
Anolis bietet eine große Auswahl an Mediabook Motiven für Guilala an. Cover A entspricht dem deutschen Kinoplakat. Dann haben wir noch drei Italiener (B,D,E), das rumänische (C) und das französische Plakatmotiv (F). Cover G ist dem alten dt. VHS Cover von Ufa (Sterne) nachempfunden, ist optisch anders und fällt da etwas aus der Reihe.
Ich hab mich für Cover A dem klassischen deutschen Motiv und als Zusatz noch für Cover G entschieden.
Das schicke Metalpack von Anolis bleibt natürlich in der Sammlung.
Damals in der Kaiju Classics Reihe stach er schon heraus, auch weil es der einzige nicht Toho-Film in der Reihe war. Dieser Film stammt nämlich von Shochiku und ist ihr einziger Monsterfilm. Die Firma hat zu dem Zeitpunkt keine Spezialeffektfilme gedreht, wollte sich aber auch an dem Kaiju Boom beteiligen und ein Stück vom Kuchen abhaben.
So viele Tokusatsu Filme haben sie insgesamt wohl auch nicht gemacht, mir persönlich fallen aus dem Zeitraum nur 4 Stück ein: Guila Frankensteins Teufelsei von 1967, dann 1968 zum einen den wunderbaren und empfehlenswerten Goké - Vampir aus dem Weltall den Anolis bereits bei den Phantastischen Klassikern gebracht hat sowie den Film mit den Bienen Genocide - Die Killerbienen greifen an. Ich nenne sie aufgrund ihrer deutschen Titel immer die "3 Gs" von Shochiku. Und ein Film der bisher nicht in Deutschland erschienen ist The Living Skeleton.
Der Film ist schon alleine wegen des Monsters ein kleines Unikat unter den Kaiju Filmen aus Japan. Im direkten Vergleich ist das ganze Spektakel sicherlich billiger als beispielsweise die Godzilla-Filme, aber trotzdem sehr spaßig und unterhaltsam. Dazu kommt in dem Fall noch die deutsche Synchro von Rainer Brandt, mit etlichen flapsigen und flotten Sprüchen und Bemerkungen. Es gibt zwar auch in den anderen Monsterfilmen die Constantin in Berlin synchronisieren ließ immer mal ein paar flotte Sprüche, aber bei Godzilla und co. haben sich Brandt und Brunnemann doch noch mehr zurückgehalten (Ausnahme wäre evtl. noch U 4000).
Sprechertechnisch ist der Film hochkarätig besetzt mit vielen bekannten Stimmen aus Berlin. Neben Brandt selber als Raumschiffkapitän Sano hören wir auch seine Frau Ursula Heyer als Michiko. Ursula Herwig spricht die blonde Lisa, interessanterweise war sie aus irgendwelchen Gründen immer die Sprecherin für die blonden Damen in japanischen Monsterfilmen sei es Guila, Frankensteins Teufelsei, King Kong - Frankensteins Sohn, U 4000 oder Der letzte Dinosaurier.
Dann hören wir noch in den weiteren Hauptrollen Michael Chevalier, Friedrich W. Bauschulte, Jürgen Thormann, Heinz Petruo und Arne Elsholtz. Wer hinhört wird in den Neben- und Kleinstrollen auch noch die ein oder andere bekannte Stimme hören.
Im japanischen Original ist das alles natürlich alles sehr viel ernster rübergebracht (besonders von Eiji Okada und Toshiya Wazaki) und wirkt auf mich zumindest in diesem FIlm immer unfreiwillig komisch, weil sich das mit den Monsterszenen beißt.
Das Monsterdesign insbesondere der Kopf mit Tröte, Hühnerschnabel, rot leuchtenden Augen und wabernden Fühlern ist einmalig, das kann man natürlich nicht ernst nehmen und bedrohlich wirkt Guilala nie. Aber man schließt es trotzdem ins Herz.
Was man wohl bemängeln kann (aber nicht muss) sind die Spezialeffekte. Im Vergleich zu den Toho-Filmen aus der Zeit wirken die Miniaturen und Modelle doch mehr als Spielzeug und die Tricks billiger. Die Modellflugzeuge z.B. absolvieren teils absurde Manöver. Oder das komisch geformte Ufo, das im Film als Spiegelei und von Ingo Strecker als leuchtender Apfelkuchen bezeichnet wird. In Goké - Vampir aus dem Weltall gab's bei Shochiku dann ein deutlich besseres Ufo.
Die Kopiertricks sind sehr deutlich als solche zu erkennen und bei den Monsterszenen hat man zum Großteil auf Zeitlupe und Untersicht verzichtet. Gut wenn man sich Guilala so anschaut, spielt das vermutlich eh keine Rolle.
Dann gibt es auch innerhalb des Plots ein paar Punkte die im unklaren bleiben z.B. das Schicksal der verschwunden Raumschiffe samt Besatzung, das ist ja eigentlich der Grund für die Weltraummission gewesen. Oder was es mit dem Ufo auf sich hat und wer dahinter steckt? (Im deutschen hätte man da wieder sowas wie "Frankenstein steckt hinter allem" reinschmuggeln können.
) Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die Musik von Taku Izumi.Naja man kann in dem Fall aber auch einfach fünfe gerade sein lassen und seinen Spaß haben.

In Japan kam der Film 2014 von Shochiku auf Blu-ray heraus, das HD Master ist also schon mehr als 10 Jahre alt. Sieht aber für mein empfinden sehr gut aus. Wie wir bereits im Thread festgestellt ist die Erde auch diesmal rund.
Ich müsste nochmal schauen, aber ich glaube im Vergleich zur DVD gibt's links und rechts im Bild etwas mehr Bildinformation.
Extratechnisch gibt es im Vergleich zur DVD zwei neue Sachen. Zuerst natürlich der neue Audiokommentar mit Ingo Strecker und Alexander Iffländer.
Ein gewohnt informativer und launiger Kommentar von den beiden. Die zwei gehen sehr viel auf die Filmfirma Shochiku, die Darsteller (insbesondere die westlichen), Regisseur Kazui Nihonmatsu, die Spezialeffekt Leute und die Musik von Taku Izumi ein.
Ingo Strecker sagt am Anfang übrigens genau das richtige was diesen Film betrifft: "Das ist ein Gute-Laune-Monsterfilm und wer den nicht mag der hat kein Herz." Treffender kann man es nicht sagen!
Herr Iffländer ist an manchen Stellen aber doch wieder sehr abschweifend. Das ist ja bei ihm öfters so, das er was erzählen will, dabei noch auf andere Sachen eingeht, sich dann auch mal verhaspelt und dann erst auf das eingeht was er eigentlich erzählen wollte. Und er macht den Fehler und verwechselt Franz Grubers Rolle, den nennt er immer Dr. Stein. Gruber spielt aber Dr. Berman während Mike Danning den Dr. Stein spielt.
Im neuen Featurette "Frankensteins Überraschungsei" kommen die Filmemacher Shinji Higuchi (u.a. Shin Godzilla), Shusuke Kaneko (Gamera Trilogie und GMK) und der japanische Filmkritiker Risaku Kiridoshi zu Wort und gehen jeweils auf verschiedene Dinge bei Guilala ein wie Spezialeffekte, Inszenierung, das Monsterdesign etc. (Bei Goké gab es auch ein Featurette dieser Art). Bei Shusuke Kaneko kommt der Film übrigens nicht ganz so gut weg.
Risaku Kiridoshi sagt am Ende noch das er mal ein ausländisches Plakat zu Guilala gesehen hat auf dem das Wort "Frankenstein" steht und wie im dadurch bewusst wurde wie unterschiedlich der Film präsentiert wird.

Das Featurette "Guilala-Fan" wo eine in Deutschland lebende Japanerin besucht wird, die ein sehr großer Guilala Fan ist, gab es schon auf der DVD.
Weitere Extras sind dann wieder die ganzen Trailer und Werbematerialien.
Der japanische Trailer ist mit über 4 Minuten sehr lang und enthält eigentlich schon die besten Szenen des Films. Interessant noch der japanische Trailer mit der Namenszeremonie. Da gibt es ein paar Shots/Einstellungen zu sehen, die im fertigen Film nicht mit drin sind.
Der deutsche Trailer ist auch herrlich. Trailersprecher ist Rainer Brandt persönlich und der haut ein paar Sachen raus wie "Wieder ist Frankenstein am Werk". Die Filmdialoge die man im deutschen Trailer hört sind zwar von denselben Sprechern gesprochen, aber der Dialog unterscheidet sich von denen in der Filmsynchro.
Auf der Disc sind dann noch 3 Easter Eggs versteckt (siehe ein Beitrag weiter oben).
Auf der zweiten Disc befindet sich dann die deutsche Kinofassung. Diese startet mit dem nostalgischem Constantin Intro und Unterscheidet sich im Vorspann von der japanischen. Die japanische Fassung nutzt für die Credits Sternenbilder als Hintergrund und die deutsche stattdessen Szenen aus dem Film. Ansonsten ist die Fassung inhaltlich identisch. Die Credits der deutschen Fassung hat man aber nachgebaut, das war schon auf der Kaijus Classics DVD so.
Als Extra gibt es den von der DVD bekannten Nippon Heimkino Kommentar von Jörg Buttgereit und Thilo Gosejohann von 2010. Der ist zwar im Vergleich nicht so informativ wie der neue Audiokommentar, aber sehr unterhaltsam. Jörg Buttgereit erzählt einiges über die Spezialeffekte und das drumherum und Thilo ein bisschen was über Rainer Brandt. Ansonsten kommentieren sie die Szenen und hauen nebenbei ein paar Sprüche raus wie "Wären sie Fahrrad gefahren wäre das Fahrrad explodiert."
Der Booklettext von unserem Monster/Kaiju Experten Ingo Strecker (in Zusammenarbeit mit Alexander Iffländer) ist wie man es gewohnt ist reich an Hintergrundinformationen und enthält alles was es zu Guila, Frankensteins Teufelsei zu wissen gibt.
Der Text aus der Kaiju Classics Edition wurde zwar an manchen Stellen übernommen, ist aber deutlich erweitert! Gerade in Bezug auf die Schauspieler und die Leute hinter der Kamera gibt es jetzt deutlich mehr Informationen.
Anolis bietet eine große Auswahl an Mediabook Motiven für Guilala an. Cover A entspricht dem deutschen Kinoplakat. Dann haben wir noch drei Italiener (B,D,E), das rumänische (C) und das französische Plakatmotiv (F). Cover G ist dem alten dt. VHS Cover von Ufa (Sterne) nachempfunden, ist optisch anders und fällt da etwas aus der Reihe.
Ich hab mich für Cover A dem klassischen deutschen Motiv und als Zusatz noch für Cover G entschieden.
Das schicke Metalpack von Anolis bleibt natürlich in der Sammlung.
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