Talk Netflix übernimmt Warner Bros!

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Da Netflix die TV-Sparte nicht übernimmt, sind die durch den Deal kein bisschen "in guten Händen" und Ellison (oder jemand anders aus dem Trump-Umfeld) kann sie immer noch (und mit deutlich weniger Kapitalaufwand) übernehmen.
Es geht doch gar nicht nur um die TV Sparte sondern auch oder hauptsächlich hier um die Filme. Auch Filme können zu staatszwecken missbraucht werden um gewünschte Narrative zu (re)produzieren, einfach UFA googeln.
Bitte was? :14:
Ist aktuell viel zu viel Spekulation hier!

Kritisch kann man sicherlich sehen, wenn "CNN" beim Paramount-Deal mit einfließt! Aber das hat ja z.B. @november2 richtig erfasst... "CNN" wäre z.B., stand jetzt, kein Bestandteil beim Netflix-Deal... heißt, da könnte trotzdem z.B. Paramount dann noch zugreifen.

Aber das Paramount einen auf Leni Riefenstahl macht und nur noch Trump-Propaganda-Filme dreht... nee, dafür reicht meine Phantasie nicht.
 
Da Netflix die TV-Sparte nicht übernimmt, sind die durch den Deal kein bisschen "in guten Händen" und Ellison (oder jemand anders aus dem Trump-Umfeld) kann sie immer noch (und mit deutlich weniger Kapitalaufwand) übernehmen.
Es geht doch gar nicht nur um die TV Sparte sondern auch oder hauptsächlich hier um die Filme. Auch Filme können zu staatszwecken missbraucht werden um gewünschte Narrative zu (re)produzieren, einfach UFA googeln.

Okay, wenn es wirklich nur um die Filme geht, verschiebt sich aber die Gewichtung dramatisch. Der Vergleich mit der UFA hinkt auch, da wir nicht mehr in den 30ern/40ern leben, wo Kino das Massenmedium schlechthin war. Kino ist doch mittlerweile nur eine Nische der Unterhaltungsindustrie und für die Nachrichtenversorgung heute sogar völlig unbedeutend. Damit will ich nicht sagen, dass es überhaupt keinen Einfluss hat, wenn plötzlich jedes Jahr eine Handvoll MAGA-Propagandafilme prominent in den Kinos platziert werden, aber es hat bei weitem nicht den Impact, den der Zugriff auf gewichtige Nachrichtenmedien wie insbes. CNN hat. Und das wird halt durch den Netflix-Deal nicht verhindert. Wenn es wirklich nur um ein paar Jahre miese Propagandafilme geht, ist das verglichen mit der Auslöschung der Filmkultur insgesamt doch sehr viel weniger schwerwiegend, wie ich finde, auch wenn man die Nerdbrille absetzt.
 
Also wer Streaming mit mittellosen Linksfaschisten gleichsetzt, sollte gaaaanz kleine Brötchen backen :smiley3:
 
einfach UFA googeln.
Jetzt sinkt das Niveau aber deutlich… :48:

 
Aber das Paramount einen auf Leni Riefenstahl macht und nur noch Trump-Propaganda-Filme dreht... nee, dafür reicht meine Phantasie nicht.
Die manch anderer hier dafür schon :smiley3:
Und selbst, wenn es so wäe... es gibt ja immer noch andere Studios neben Paramount/Warner.
Schlußendlich geht es Paramount dann auch nur ums Geld... wenn ein paar MAGA-Filme floppen, dann wird Paramount Trump auch etwas anderes sagen.

Wie weit so eine Freundschaft geht, hat man ja bei Trump/Musk gesehen... plötzlich hat kaum noch einer Tesla gekauft, dürfte Musk auch nicht so gefallen haben. Und da war die Freundschaft auch schon wieder vorbei. Neben ein paar weiteren Gründen.
 
Also wer Streaming mit mittellosen Linksfaschisten gleichsetzt, sollte gaaaanz kleine Brötchen backen :smiley3:
Die Aussage war so gemeint, dass jemand mit einer großen physischen Sammlung eher kein mittelloser Linksfaschist ist, weil sich mittellos und physische Sammlung idR ausschließen. Bei diesem Klientel wirst du also mit den Argumenten Kino und physische Veröffentlichungen auf taube Ohren stoßen. Für die wäre eine Netflix Übernahme quasi eine win (politisch) win (Zugriff auf Content) Situation. Da ist es dann auch ziemlich leicht, der Pro Paramount Fraktion einfach den Faschismus Stempel aufzudrücken, weil deren Argumente überhaupt keine Rolle spielen. Und der Paramount Account Hack hat das noch schön unterstrichen.

Aber ich habe gestern schon geschrieben, dass wohl außer @röschen keiner verstanden hat, wie das gemeint war. Wahrscheinlich habe ich mich auch zu ungeschickt ausgedrückt.
 
Der Vergleich mit der UFA hinkt auch, da wir nicht mehr in den 30ern/40ern leben, wo Kino das Massenmedium schlechthin war.
Der Erfolg von Propaganda Filmen war damals schon sehr bescheiden.
Nicht ohne Grund wollte das kleine Hinkebein lieber seichte Unterhaltung im Kino, als Hauptfilm sehen. Für direkte Propaganda war die Wochenschau davor zuständig.
 
Also wer Streaming mit mittellosen Linksfaschisten gleichsetzt, sollte gaaaanz kleine Brötchen backen :smiley3:
Die Aussage war so gemeint, dass jemand mit einer großen physischen Sammlung eher kein mittelloser Linksfaschist ist, weil sich mittellos und physische Sammlung idR ausschließen. Bei diesem Klientel wirst du also mit den Argumenten Kino und physische Veröffentlichungen auf taube Ohren stoßen. Für die wäre eine Netflix Übernahme quasi eine win (politisch) win (Zugriff auf Content) Situation. Da ist es dann auch ziemlich leicht, der Pro Paramount Fraktion einfach den Faschismus Stempel aufzudrücken, weil deren Argumente überhaupt keine Rolle spielen. Und der Paramount Account Hack hat das noch schön unterstrichen.

Aber ich habe gestern schon geschrieben, dass wohl außer @röschen keiner verstanden hat, wie das gemeint war. Wahrscheinlich habe ich mich auch zu ungeschickt ausgedrückt.

Na, na, na...
Aber der "Vergleich"... Linke streamen, Rechte sammeln... ist schon etwas weit hergeholt. :zwinker:
 
Jetzt fall mir mal nicht in den Rücken!
 
Da Netflix die TV-Sparte nicht übernimmt, sind die durch den Deal kein bisschen "in guten Händen" und Ellison (oder jemand anders aus dem Trump-Umfeld) kann sie immer noch (und mit deutlich weniger Kapitalaufwand) übernehmen.
Es geht doch gar nicht nur um die TV Sparte sondern auch oder hauptsächlich hier um die Filme. Auch Filme können zu staatszwecken missbraucht werden um gewünschte Narrative zu (re)produzieren, einfach UFA googeln.
Bitte was? :14:
Wie lautet deine Frage genau?
 
Der Erfolg von Propaganda Filmen war damals schon sehr bescheiden.
Nicht ohne Grund wollte das kleine Hinkebein lieber seichte Unterhaltung im Kino, als Hauptfilm sehen. Für direkte Propaganda war die Wochenschau davor zuständig.

Darauf bezog sich meine Aussage, dass das Kino für die Nachrichtenversorgung heute unbedeutend ist. Natürlich ist es vorstellbar, dass Paramount-Warner eine Reihe tendenziöser Filme raushaut und generell weniger oder gar keine Diversity mehr auf die Leinwand bringt. Das ist kritikwürdig, aber gab es das nicht schon immer? Auch Filme, die für antidemokratische, rassistische, chauvinistische Botschaften kritisiert wurden? Paramount-Warner hätte keine Monopolstellung wie die UFA und würde eben ein Medium bedienen, das heute nur eines unter vielen ist und nicht mehr das Gewicht hat wie vor 80-90 Jahren, wo es sonst nur Radio und Presse gab.
 
Darauf bezog sich meine Aussage, dass das Kino für die Nachrichtenversorgung heute unbedeutend ist. Natürlich ist es vorstellbar, dass Paramount-Warner eine Reihe tendenziöser Filme raushaut und generell weniger oder gar keine Diversity mehr auf die Leinwand bringt. Das ist kritikwürdig, aber gab es das nicht schon immer? Auch Filme, die für antidemokratische, rassistische, chauvinistische Botschaften kritisiert wurden? Paramount-Warner hätte keine Monopolstellung wie die UFA und würde eben ein Medium bedienen, das heute nur eines unter vielen ist und nicht mehr das Gewicht hat wie vor 80-90 Jahren, wo es sonst nur Radio und Presse gab.
Der Unterschied ist ja ob der Inhalt eine Künstleraussage ist oder vom Staat kommt. Auch wenn es nicht mehr dieselbe Gewichtung hat, will man das? Will man es tolerieren?
 
Also wer Streaming mit mittellosen Linksfaschisten gleichsetzt, sollte gaaaanz kleine Brötchen backen :smiley3:
Die Aussage war so gemeint, dass jemand mit einer großen physischen Sammlung eher kein mittelloser Linksfaschist ist, weil sich mittellos und physische Sammlung idR ausschließen. Bei diesem Klientel wirst du also mit den Argumenten Kino und physische Veröffentlichungen auf taube Ohren stoßen. Für die wäre eine Netflix Übernahme quasi eine win (politisch) win (Zugriff auf Content) Situation. Da ist es dann auch ziemlich leicht, der Pro Paramount Fraktion einfach den Faschismus Stempel aufzudrücken, weil deren Argumente überhaupt keine Rolle spielen. Und der Paramount Account Hack hat das noch schön unterstrichen.

Aber ich habe gestern schon geschrieben, dass wohl außer @röschen keiner verstanden hat, wie das gemeint war. Wahrscheinlich habe ich mich auch zu ungeschickt ausgedrückt.

Naja, du sprichst von "Streaming ist politisch gesehen link" und "dass politisch eher links bis ziemlich links eingestellte Menschen somit kein Problem damit haben, wenn Netflix da alles schluckt und für 5€ im Streaming Sumpf verramscht"

Kein Mensch unterstellt der Pro Paramount Fraktion Faschismus oder dergleichen, das sind höchstens die von dir zitierten Irren, die medial wieder gepushed werden, weil es ein paar Klicks bringt (so wie der Paramount Hack jetzt eben auch). Was @Il Monco aber zu Recht hinterfragt ist, dass das eigene Hobby und die Interessen über den politischen Konsequenzen gestellt wird, die natürlich nicht in Stein gemeißelt sind, dass sie auch so kommen würden, die jüngste Vergangenheit aber mindestens mehr als besorgniserregend ist. Da klingen Aussagen wie "Trump ist ja eh weg in 3 Jahren" und "lass mir doch mein Hobby, ist ja eh nur in den USA" halt ziemlich engstirnig und eigensinnig.

Hier dürften wohl (fast) ALLE weder Netflix noch Paramount als neuen Besitzer sehen wollen und auch die meisten Trump und Co. verachten, da sind sich doch (fast) alle einig.
 
Die Aussage war so gemeint, dass jemand mit einer großen physischen Sammlung eher kein mittelloser Linksfaschist ist, weil sich mittellos und physische Sammlung idR ausschließen.
Erkläre mir nochmal kurz, wo in dem Satz die Gleichzeichen zwischen "mittellos" und "Links" und "Faschist" herkommen. Es wirkt auf mich so, als würde da etwas viel zusammengeschmissen.
 
Darauf bezog sich meine Aussage, dass das Kino für die Nachrichtenversorgung heute unbedeutend ist. Natürlich ist es vorstellbar, dass Paramount-Warner eine Reihe tendenziöser Filme raushaut und generell weniger oder gar keine Diversity mehr auf die Leinwand bringt. Das ist kritikwürdig, aber gab es das nicht schon immer? Auch Filme, die für antidemokratische, rassistische, chauvinistische Botschaften kritisiert wurden? Paramount-Warner hätte keine Monopolstellung wie die UFA und würde eben ein Medium bedienen, das heute nur eines unter vielen ist und nicht mehr das Gewicht hat wie vor 80-90 Jahren, wo es sonst nur Radio und Presse gab.
Der Unterschied ist ja ob der Inhalt eine Künstleraussage ist oder vom Staat kommt. Auch wenn es nicht mehr dieselbe Gewichtung hat, will man das? Will man es tolerieren?

Na ja, wollen nicht. Aber wenn man abwägen muss, ob man lieber zeitweise ein paar fragwürdige Filme im Kino hat, die man sich nicht ansehen muss, oder ob man auf großes Kino für immer verzichten will, ist die Antwort für mich klar. Was anderes wäre es, wenn diese Entscheidung so viel Gewicht hätte, dass sie wirklich Einfluss auf die politische Entwicklung der USA nehmen würde. Das hat sie aber aus dem vorgenannten Grund eben nicht. Und deshalb trifft dein allgemeiner Vorwurf, wer hier für Paramount ist, würde persönliche Interessen über das Wohl der Allgemeinheit stellen, nicht zu.
 
Also wer Streaming mit mittellosen Linksfaschisten gleichsetzt, sollte gaaaanz kleine Brötchen backen :smiley3:
Die Aussage war so gemeint, dass jemand mit einer großen physischen Sammlung eher kein mittelloser Linksfaschist ist, weil sich mittellos und physische Sammlung idR ausschließen. Bei diesem Klientel wirst du also mit den Argumenten Kino und physische Veröffentlichungen auf taube Ohren stoßen. Für die wäre eine Netflix Übernahme quasi eine win (politisch) win (Zugriff auf Content) Situation.
Völliger Quatsch. Falls ich Kohle für Mediabooks brauche, greife ich einfach in die linkskommunistischfaschistische Parteikasse, wenn gerade keiner hinschaut. Sind eh immer alle viel zu bekifft, um das zu bemerken.
Da ist es dann auch ziemlich leicht, der Pro Paramount Fraktion einfach den Faschismus Stempel aufzudrücken, weil deren Argumente überhaupt keine Rolle spielen. Und der Paramount Account Hack hat das noch schön unterstrichen.
Also wenn du so darum bettelst: Die Pro Paramount Fraktion sind alles Faschisten. Endlich glücklich?:zwinker2:
 
Na ja, wollen nicht. Aber wenn man abwägen muss, ob man lieber zeitweise ein paar fragwürdige Filme im Kino hat, die man sich nicht ansehen muss, oder ob man auf großes Kino für immer verzichten will, ist die Antwort für mich klar. Was anderes wäre es, wenn diese Entscheidung so viel Gewicht hätte, dass sie wirklich Einfluss auf die politische Entwicklung der USA nehmen würde. Das hat sie aber aus dem vorgenannten Grund eben nicht.
Also ich weiß nicht wo du die letzten zehn Jahre warst aber auf großes Kino warte ich eh schon lange. :smiley3:

Ich denke ich habe meinen Standpunkt klar gemacht, schaue eh fast ausschließlich Klassiker und unentdeckte Perlen. Soll WB doch der Teufel holen.
 
Aber wenn man abwägen muss, ob man lieber zeitweise ein paar fragwürdige Filme im Kino hat, die man sich nicht ansehen muss, oder ob man auf großes Kino für immer verzichten will, ist die Antwort für mich klar.
Ich gebe zu, ich habe vielleicht nicht alles im Detail gelesen und eventuell habe ich eine Quelle übersehen, aber wann sind wir bei "Propagandafilme oder Verzicht von großem Kino" angekommen? Ich persönlich halte die derzeitge Situation für einen Pest-oder-Cholera-Deal, wo mir keine Option gefällt, aber warum ist Netflix Tod von großem Kino? Weil die Kinos weniger bespielt werden? Oder anders gefragt: Warum steht Paramount für bessere Filme als Netflix? Es ist überhaupt nicht ideal, aber zumindest hat Netflix Leuten wie Scorsese nochmal Geld gegeben, was (andere) Filmstudios nicht getan haben - gleichzeitig sehe ich nicht, dass Paramount inzwischen einen "Sunset Boulevard" nach dem Anderen produziert und mein Cineastenherz permanent zum Leuchten bringt.
 
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