Oliver Krekel
Ober-Astronaut
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Jeder weiß, dass ich grundsätzlich nichts gegen künstliche Intelligenz habe. Ganz im Gegenteil: Ich sehe KI als Werkzeug und nutze sie auch selbst.
Nichtsdestotrotz sind die neuen Stirb Langsam 1-3 - Cover eine absolute Katastrophe!
So etwas darf man schlicht und ergreifend nicht abliefern. Hier hat man offensichtlich den Eindruck, dass überhaupt kein Mensch mehr an der Gestaltung beteiligt war. Hauptsache, schnell und billig produziert.
ASTRO beschäftigt nach wie vor einen fest angestellten Grafiker – mit regulärem Gehalt, Lohnsteuer, bezahltem Urlaub und allem, was dazugehört. Und daran wird sich auch nichts ändern! Denn für mich haben Qualität, Kreativität und die Arbeit echter Menschen nach wie vor einen Wert.
Aber jedes Mal, wenn ich darauf hinweise, wie katastrophal die Situation auf dem physischen Filmmarkt mittlerweile tatsächlich ist, werde ich entweder belächelt oder es wird versucht, meine Aussagen als übertrieben oder falsch darzustellen.
Dabei liegt die Wahrheit doch längst auf dem Tisch!
Selbst die großen Anbieter legen mittlerweile offensichtlich immer weniger Wert auf eine vernünftige physische Vermarktung. Was wir hier sehen, ist das Ergebnis einer Entwicklung, bei der Produkte nur noch irgendwie auf den Markt „hingerotzt“ werden. Hauptsache, es erscheint überhaupt noch etwas.
Kosten darf es möglichst nichts mehr, Geld einbringen soll es aber natürlich trotzdem!
Liebe zum Film? Anspruch an die Gestaltung? Wertschätzung gegenüber den Sammlern, die für diese Veröffentlichungen schließlich gutes Geld bezahlen?
Offenbar zunehmend Fehlanzeige!
Und ich sage euch eines: Macht euch darauf gefasst, dass es noch wesentlich schlimmer werden wird.
Wir erleben gerade, wie sich eine ganze Branche Stück für Stück selbst abschafft. Nicht nur durch sinkende Verkaufszahlen, sondern auch dadurch, dass immer weniger Bereitschaft vorhanden ist, überhaupt noch in Qualität zu investieren.
Mediabooks sind sicherlich eine schöne Sache, und gegen hochwertig gestaltete Sammlereditionen ist überhaupt nichts einzuwenden.
Wer allerdings glaubt, dass die ganzen Repack-Labels auf Dauer damit durchkommen, Filme, die in einer normalen Edition für 9,90 € erhältlich sind, einfach mit ein bisschen Pappe drumherum zum x-ten Mal für 40,00 € oder mehr zu verkaufen, der hat die Rechnung ohne die Sammler gemacht.
Mit immer neuen Covern, künstlicher Verknappung und ein bisschen zusätzlichem Schnickschnack versucht man seit Jahren, den Fans für ein und denselben Film immer wieder noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Oft genug, ohne dass dabei irgendein wirklicher Mehrwert entsteht.
Und genau diese Geschäftsmodelle stoßen jetzt zunehmend an ihre Grenzen.
Denn irgendwann ist auch der treueste Sammler nicht mehr bereit, für die immer gleiche Ware ständig neue Höchstpreise zu bezahlen.
Und wisst ihr was? Das ist auch gut so!
Und eines sollte man bei der ganzen Diskussion nicht vergessen: Viele dieser sogenannten Repack-Labels besitzen nur wenige oder überhaupt keine eigenen Filmlizenzen!
Da werden einfach bereits fertig produzierte Discs beziehungsweise Spindelware für einen Appel und ein Ei eingekauft, ein bisschen bedruckte Pappe drumherum gebastelt und fertig ist die nächste angeblich exklusive Sammleredition für 40, 50 Euro oder mehr.
Keine eigenen Lizenzkosten. Keine Restaurierung. Keine Bild- oder Tonbearbeitung. Kein Encoding. Kein Authoring. Keine aufwendige Erstellung neuer Master. Nichts von alledem!
All diese Arbeiten, die bei einer echten Filmveröffentlichung erhebliche Kosten verursachen können, wurden längst von anderen erledigt und bezahlt.
Das eigentliche Produkt ist also bereits vorhanden. Man verpackt es lediglich neu und verkauft es anschließend mit einem gewaltigen Preisaufschlag an die Sammler.
Und damit wir uns richtig verstehen: Natürlich kostet auch die Herstellung einer Verpackung Geld. Aber das steht in vielen Fällen in keinem vernünftigen Verhältnis zu den Preisen, die anschließend aufgerufen werden.
Wer selbst Filme lizenziert, restauriert, synchronisiert, bearbeitet, encodiert und authored, weiß, was eine echte Veröffentlichung kostet. Wer dagegen nur fertige Discs in neue Pappe steckt, spielt wirtschaftlich in einer völlig anderen Liga.
Und genau deshalb finde ich es auch richtig, dass immer mehr Sammler dieses Geschäftsmodell hinterfragen und nicht mehr jeden aufgerufenen Fantasiepreis bezahlen.
Denn irgendwann reicht es eben nicht mehr, einen alten Film zum zehnten Mal in eine neue Pappverpackung zu stecken und dafür erneut kräftig abzukassieren.
Und wer glaubt, dass das alles noch Jahrzehnte so weitergehen wird, der verschließt die Augen vor der Realität.
Es wird nicht mehr allzu lange dauern bis physische Medien endgültig zu einem Nischenprodukt geworden sind und in ihrer heutigen Form ganz verschwinden.
Bereits jetzt schließen Presswerke oder ersetzen keine defekten Maschinen mehr.
Und das Traurigste daran ist, dass ein Teil der Branche diesen Niedergang durch seine eigene Geschäftspolitik auch noch beschleunigt.
KI ist nicht das Problem. Das Problem sind diejenigen, die glauben, mit KI jede Form von Kreativität, handwerklichem Können und Qualitätsanspruch ersetzen zu können – nur um den letzten Euro einzusparen.
DARUM BITTE ICH EUCH VON GANZEM HERZEN:
UNTERSTÜTZT DIE KLEINEN LABELS, DIE NOCH MIT UNGLAUBLICH VIEL ARBEIT, ZEIT, EIGENEM GELD UND VOR ALLEM ECHTEM HERZBLUT IHRE VERÖFFENTLICHUNGEN PRODUZIEREN!
LABELS, DIE NICHT NUR SCHNELL EIN PAAR EURO VERDIENEN WOLLEN, SONDERN DEN FILM LIEBEN UND ALLES DARANSETZEN, EUCH WIRKLICH HOCHWERTIGE PRODUKTE ZU BIETEN!
UND WENN IHR DIE MÖGLICHKEIT HABT, BESTELLT BITTE DIREKT IN DEN SHOPS DIESER LABELS!
DENN DORT KOMMT EURE UNTERSTÜTZUNG UNMITTELBAR BEI DENEN AN, DIE DIE GANZE ARBEIT LEISTEN.
NUR SO KÖNNEN WIR GEMEINSAM DAFÜR SORGEN, DASS ES AUCH IN ZUKUNFT NOCH MIT LIEBE GEMACHTE PHYSISCHE FILMVERÖFFENTLICHUNGEN GIBT!
Nichtsdestotrotz sind die neuen Stirb Langsam 1-3 - Cover eine absolute Katastrophe!
So etwas darf man schlicht und ergreifend nicht abliefern. Hier hat man offensichtlich den Eindruck, dass überhaupt kein Mensch mehr an der Gestaltung beteiligt war. Hauptsache, schnell und billig produziert.
ASTRO beschäftigt nach wie vor einen fest angestellten Grafiker – mit regulärem Gehalt, Lohnsteuer, bezahltem Urlaub und allem, was dazugehört. Und daran wird sich auch nichts ändern! Denn für mich haben Qualität, Kreativität und die Arbeit echter Menschen nach wie vor einen Wert.
Aber jedes Mal, wenn ich darauf hinweise, wie katastrophal die Situation auf dem physischen Filmmarkt mittlerweile tatsächlich ist, werde ich entweder belächelt oder es wird versucht, meine Aussagen als übertrieben oder falsch darzustellen.
Dabei liegt die Wahrheit doch längst auf dem Tisch!
Selbst die großen Anbieter legen mittlerweile offensichtlich immer weniger Wert auf eine vernünftige physische Vermarktung. Was wir hier sehen, ist das Ergebnis einer Entwicklung, bei der Produkte nur noch irgendwie auf den Markt „hingerotzt“ werden. Hauptsache, es erscheint überhaupt noch etwas.
Kosten darf es möglichst nichts mehr, Geld einbringen soll es aber natürlich trotzdem!
Liebe zum Film? Anspruch an die Gestaltung? Wertschätzung gegenüber den Sammlern, die für diese Veröffentlichungen schließlich gutes Geld bezahlen?
Offenbar zunehmend Fehlanzeige!
Und ich sage euch eines: Macht euch darauf gefasst, dass es noch wesentlich schlimmer werden wird.
Wir erleben gerade, wie sich eine ganze Branche Stück für Stück selbst abschafft. Nicht nur durch sinkende Verkaufszahlen, sondern auch dadurch, dass immer weniger Bereitschaft vorhanden ist, überhaupt noch in Qualität zu investieren.
Mediabooks sind sicherlich eine schöne Sache, und gegen hochwertig gestaltete Sammlereditionen ist überhaupt nichts einzuwenden.
Wer allerdings glaubt, dass die ganzen Repack-Labels auf Dauer damit durchkommen, Filme, die in einer normalen Edition für 9,90 € erhältlich sind, einfach mit ein bisschen Pappe drumherum zum x-ten Mal für 40,00 € oder mehr zu verkaufen, der hat die Rechnung ohne die Sammler gemacht.
Mit immer neuen Covern, künstlicher Verknappung und ein bisschen zusätzlichem Schnickschnack versucht man seit Jahren, den Fans für ein und denselben Film immer wieder noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Oft genug, ohne dass dabei irgendein wirklicher Mehrwert entsteht.
Und genau diese Geschäftsmodelle stoßen jetzt zunehmend an ihre Grenzen.
Denn irgendwann ist auch der treueste Sammler nicht mehr bereit, für die immer gleiche Ware ständig neue Höchstpreise zu bezahlen.
Und wisst ihr was? Das ist auch gut so!
Und eines sollte man bei der ganzen Diskussion nicht vergessen: Viele dieser sogenannten Repack-Labels besitzen nur wenige oder überhaupt keine eigenen Filmlizenzen!
Da werden einfach bereits fertig produzierte Discs beziehungsweise Spindelware für einen Appel und ein Ei eingekauft, ein bisschen bedruckte Pappe drumherum gebastelt und fertig ist die nächste angeblich exklusive Sammleredition für 40, 50 Euro oder mehr.
Keine eigenen Lizenzkosten. Keine Restaurierung. Keine Bild- oder Tonbearbeitung. Kein Encoding. Kein Authoring. Keine aufwendige Erstellung neuer Master. Nichts von alledem!
All diese Arbeiten, die bei einer echten Filmveröffentlichung erhebliche Kosten verursachen können, wurden längst von anderen erledigt und bezahlt.
Das eigentliche Produkt ist also bereits vorhanden. Man verpackt es lediglich neu und verkauft es anschließend mit einem gewaltigen Preisaufschlag an die Sammler.
Und damit wir uns richtig verstehen: Natürlich kostet auch die Herstellung einer Verpackung Geld. Aber das steht in vielen Fällen in keinem vernünftigen Verhältnis zu den Preisen, die anschließend aufgerufen werden.
Wer selbst Filme lizenziert, restauriert, synchronisiert, bearbeitet, encodiert und authored, weiß, was eine echte Veröffentlichung kostet. Wer dagegen nur fertige Discs in neue Pappe steckt, spielt wirtschaftlich in einer völlig anderen Liga.
Und genau deshalb finde ich es auch richtig, dass immer mehr Sammler dieses Geschäftsmodell hinterfragen und nicht mehr jeden aufgerufenen Fantasiepreis bezahlen.
Denn irgendwann reicht es eben nicht mehr, einen alten Film zum zehnten Mal in eine neue Pappverpackung zu stecken und dafür erneut kräftig abzukassieren.
Und wer glaubt, dass das alles noch Jahrzehnte so weitergehen wird, der verschließt die Augen vor der Realität.
Es wird nicht mehr allzu lange dauern bis physische Medien endgültig zu einem Nischenprodukt geworden sind und in ihrer heutigen Form ganz verschwinden.
Bereits jetzt schließen Presswerke oder ersetzen keine defekten Maschinen mehr.
Und das Traurigste daran ist, dass ein Teil der Branche diesen Niedergang durch seine eigene Geschäftspolitik auch noch beschleunigt.
KI ist nicht das Problem. Das Problem sind diejenigen, die glauben, mit KI jede Form von Kreativität, handwerklichem Können und Qualitätsanspruch ersetzen zu können – nur um den letzten Euro einzusparen.
DARUM BITTE ICH EUCH VON GANZEM HERZEN:
UNTERSTÜTZT DIE KLEINEN LABELS, DIE NOCH MIT UNGLAUBLICH VIEL ARBEIT, ZEIT, EIGENEM GELD UND VOR ALLEM ECHTEM HERZBLUT IHRE VERÖFFENTLICHUNGEN PRODUZIEREN!
LABELS, DIE NICHT NUR SCHNELL EIN PAAR EURO VERDIENEN WOLLEN, SONDERN DEN FILM LIEBEN UND ALLES DARANSETZEN, EUCH WIRKLICH HOCHWERTIGE PRODUKTE ZU BIETEN!
UND WENN IHR DIE MÖGLICHKEIT HABT, BESTELLT BITTE DIREKT IN DEN SHOPS DIESER LABELS!
DENN DORT KOMMT EURE UNTERSTÜTZUNG UNMITTELBAR BEI DENEN AN, DIE DIE GANZE ARBEIT LEISTEN.
NUR SO KÖNNEN WIR GEMEINSAM DAFÜR SORGEN, DASS ES AUCH IN ZUKUNFT NOCH MIT LIEBE GEMACHTE PHYSISCHE FILMVERÖFFENTLICHUNGEN GIBT!
