News IN EIGENER SACHE - Stirb Langsam

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Oliver Krekel

Ober-Astronaut
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10.5.2022
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Jeder weiß, dass ich grundsätzlich nichts gegen künstliche Intelligenz habe. Ganz im Gegenteil: Ich sehe KI als Werkzeug und nutze sie auch selbst.

Nichtsdestotrotz sind die neuen Stirb Langsam 1-3 - Cover eine absolute Katastrophe!

So etwas darf man schlicht und ergreifend nicht abliefern. Hier hat man offensichtlich den Eindruck, dass überhaupt kein Mensch mehr an der Gestaltung beteiligt war. Hauptsache, schnell und billig produziert.

ASTRO beschäftigt nach wie vor einen fest angestellten Grafiker – mit regulärem Gehalt, Lohnsteuer, bezahltem Urlaub und allem, was dazugehört. Und daran wird sich auch nichts ändern! Denn für mich haben Qualität, Kreativität und die Arbeit echter Menschen nach wie vor einen Wert.

Aber jedes Mal, wenn ich darauf hinweise, wie katastrophal die Situation auf dem physischen Filmmarkt mittlerweile tatsächlich ist, werde ich entweder belächelt oder es wird versucht, meine Aussagen als übertrieben oder falsch darzustellen.

Dabei liegt die Wahrheit doch längst auf dem Tisch!

Selbst die großen Anbieter legen mittlerweile offensichtlich immer weniger Wert auf eine vernünftige physische Vermarktung. Was wir hier sehen, ist das Ergebnis einer Entwicklung, bei der Produkte nur noch irgendwie auf den Markt „hingerotzt“ werden. Hauptsache, es erscheint überhaupt noch etwas.

Kosten darf es möglichst nichts mehr, Geld einbringen soll es aber natürlich trotzdem!

Liebe zum Film? Anspruch an die Gestaltung? Wertschätzung gegenüber den Sammlern, die für diese Veröffentlichungen schließlich gutes Geld bezahlen?

Offenbar zunehmend Fehlanzeige!

Und ich sage euch eines: Macht euch darauf gefasst, dass es noch wesentlich schlimmer werden wird.

Wir erleben gerade, wie sich eine ganze Branche Stück für Stück selbst abschafft. Nicht nur durch sinkende Verkaufszahlen, sondern auch dadurch, dass immer weniger Bereitschaft vorhanden ist, überhaupt noch in Qualität zu investieren.

Mediabooks sind sicherlich eine schöne Sache, und gegen hochwertig gestaltete Sammlereditionen ist überhaupt nichts einzuwenden.

Wer allerdings glaubt, dass die ganzen Repack-Labels auf Dauer damit durchkommen, Filme, die in einer normalen Edition für 9,90 € erhältlich sind, einfach mit ein bisschen Pappe drumherum zum x-ten Mal für 40,00 € oder mehr zu verkaufen, der hat die Rechnung ohne die Sammler gemacht.

Mit immer neuen Covern, künstlicher Verknappung und ein bisschen zusätzlichem Schnickschnack versucht man seit Jahren, den Fans für ein und denselben Film immer wieder noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Oft genug, ohne dass dabei irgendein wirklicher Mehrwert entsteht.

Und genau diese Geschäftsmodelle stoßen jetzt zunehmend an ihre Grenzen.

Denn irgendwann ist auch der treueste Sammler nicht mehr bereit, für die immer gleiche Ware ständig neue Höchstpreise zu bezahlen.

Und wisst ihr was? Das ist auch gut so!

Und eines sollte man bei der ganzen Diskussion nicht vergessen: Viele dieser sogenannten Repack-Labels besitzen nur wenige oder überhaupt keine eigenen Filmlizenzen!

Da werden einfach bereits fertig produzierte Discs beziehungsweise Spindelware für einen Appel und ein Ei eingekauft, ein bisschen bedruckte Pappe drumherum gebastelt und fertig ist die nächste angeblich exklusive Sammleredition für 40, 50 Euro oder mehr.

Keine eigenen Lizenzkosten. Keine Restaurierung. Keine Bild- oder Tonbearbeitung. Kein Encoding. Kein Authoring. Keine aufwendige Erstellung neuer Master. Nichts von alledem!

All diese Arbeiten, die bei einer echten Filmveröffentlichung erhebliche Kosten verursachen können, wurden längst von anderen erledigt und bezahlt.

Das eigentliche Produkt ist also bereits vorhanden. Man verpackt es lediglich neu und verkauft es anschließend mit einem gewaltigen Preisaufschlag an die Sammler.

Und damit wir uns richtig verstehen: Natürlich kostet auch die Herstellung einer Verpackung Geld. Aber das steht in vielen Fällen in keinem vernünftigen Verhältnis zu den Preisen, die anschließend aufgerufen werden.

Wer selbst Filme lizenziert, restauriert, synchronisiert, bearbeitet, encodiert und authored, weiß, was eine echte Veröffentlichung kostet. Wer dagegen nur fertige Discs in neue Pappe steckt, spielt wirtschaftlich in einer völlig anderen Liga.

Und genau deshalb finde ich es auch richtig, dass immer mehr Sammler dieses Geschäftsmodell hinterfragen und nicht mehr jeden aufgerufenen Fantasiepreis bezahlen.

Denn irgendwann reicht es eben nicht mehr, einen alten Film zum zehnten Mal in eine neue Pappverpackung zu stecken und dafür erneut kräftig abzukassieren.

Und wer glaubt, dass das alles noch Jahrzehnte so weitergehen wird, der verschließt die Augen vor der Realität.

Es wird nicht mehr allzu lange dauern bis physische Medien endgültig zu einem Nischenprodukt geworden sind und in ihrer heutigen Form ganz verschwinden.

Bereits jetzt schließen Presswerke oder ersetzen keine defekten Maschinen mehr.

Und das Traurigste daran ist, dass ein Teil der Branche diesen Niedergang durch seine eigene Geschäftspolitik auch noch beschleunigt.

KI ist nicht das Problem. Das Problem sind diejenigen, die glauben, mit KI jede Form von Kreativität, handwerklichem Können und Qualitätsanspruch ersetzen zu können – nur um den letzten Euro einzusparen.

DARUM BITTE ICH EUCH VON GANZEM HERZEN:

UNTERSTÜTZT DIE KLEINEN LABELS, DIE NOCH MIT UNGLAUBLICH VIEL ARBEIT, ZEIT, EIGENEM GELD UND VOR ALLEM ECHTEM HERZBLUT IHRE VERÖFFENTLICHUNGEN PRODUZIEREN!

LABELS, DIE NICHT NUR SCHNELL EIN PAAR EURO VERDIENEN WOLLEN, SONDERN DEN FILM LIEBEN UND ALLES DARANSETZEN, EUCH WIRKLICH HOCHWERTIGE PRODUKTE ZU BIETEN!

UND WENN IHR DIE MÖGLICHKEIT HABT, BESTELLT BITTE DIREKT IN DEN SHOPS DIESER LABELS!

DENN DORT KOMMT EURE UNTERSTÜTZUNG UNMITTELBAR BEI DENEN AN, DIE DIE GANZE ARBEIT LEISTEN.

NUR SO KÖNNEN WIR GEMEINSAM DAFÜR SORGEN, DASS ES AUCH IN ZUKUNFT NOCH MIT LIEBE GEMACHTE PHYSISCHE FILMVERÖFFENTLICHUNGEN GIBT!

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Du meinst, die Cover sind KI-generiert? Sieht doch eher nach lieblosen Photoshop-Composing mit Glättungsfiltern (die werden KI-gestützt sein) aus. Das würde auch erklären, warum beim überschlagenen Auto die Stuntrohre zu sehen sind. Das wäre dann ein Vorgang, den es schon seit der Erfindung von Photoshop gibt. Wieviele häßliche und billige Filmcover gibt es seit dem VHS-Zeitalter? Genau.
 
Du meinst, die Cover sind KI-generiert? Sieht doch eher nach lieblosen Photoshop-Composing mit Glättungsfiltern (die werden KI-gestützt sein) aus. Das würde auch erklären, warum beim überschlagenen Auto die Stuntrohre zu sehen sind. Das wäre dann ein Vorgang, den es schon seit der Erfindung von Photoshop gibt. Wieviele häßliche und billige Filmcover gibt es seit dem VHS-Zeitalter? Genau.
Und Du meinst wirklich ein Grafiker hätte den Autogrill unter den Bordstein montiert???

Das ist 100% KI und nichts anderes.
 
Sieht für mich eher nach schlecht composed aus. Und ja: Es ist definitiv keine gute Sachen, echt Künstler einzusparen. Allerdings wäre bei einer VÖ mit den Originalplakaten auch kein echter Künstler benötigt worden. Also du hast hier sicher ein gutes Anliegen, aber das Beispiel finde ich nicht so passend.
 
Schlechte KI-Cover jetzt als Indiz für den Untergang physischer Medien auszumachen ist ein hot take, würde ich sagen.

Wenn ich mich erinnere welch grausigen Cover da in den 2000er auf uns losgelassen wurden, ist das was wir aktuell bekommen, nicht wirklich schlimmer.

Nicht falsch verstehen: vieles stimmt. Und ja, physische Medien sind am aussterben, aber diese KI-Cover haben damit nichts zu tun
 
Alle beschweren sich, aber keiner unterstützt die Petition.

 
Sieht für mich eher nach schlecht composed aus. Und ja: Es ist definitiv keine gute Sachen, echt Künstler einzusparen. Allerdings wäre bei einer VÖ mit den Originalplakaten auch kein echter Künstler benötigt worden. Also du hast hier sicher ein gutes Anliegen, aber das Beispiel finde ich nicht so passend.
Da ist gar nix composed.

Und natürlich benötigt man für das integrieren eines Originalposters immer einen fähigen Grafiker da die Formate völlig anders sind.
 
Alle beschweren sich, aber keiner unterstützt die Petition.


Weil das bis auf ein paar Internet-Nerds niemanden juckt. Keiner außerhalb unserer Bubble interessiert sich für das Cover.
 
Schlechte KI-Cover jetzt als Indiz für den Untergang physischer Medien auszumachen ist ein hot take, würde ich sagen.

Wenn ich mich erinnere welch grausigen Cover da in den 2000er auf uns losgelassen wurden, ist das was wir aktuell bekommen, nicht wirklich schlimmer.

Nicht falsch verstehen: vieles stimmt. Und ja, physische Medien sind am aussterben, aber diese KI-Cover haben damit nichts zu tun
Da hast du mich falsch verstanden. Ich mache nicht schlechte KI-Cover für den Niedergang physischer Medien verantwortlich.

Die Cover sind nicht die Ursache, sondern ein weiteres Symptom einer Entwicklung, die schon seit Jahren stattfindet.

Natürlich gab es auch früher grauenhafte Cover. Da bin ich vollkommen bei dir. Der entscheidende Unterschied ist aber, dass heute zunehmend versucht wird, wirklich jeden Kostenfaktor einzusparen. Und genau darum geht es mir!

Wenn selbst größere Anbieter offenbar nicht mehr bereit sind, Geld für eine vernünftige Gestaltung auszugeben, dann zeigt das doch, welchen Stellenwert physische Veröffentlichungen mittlerweile für sie haben.

Früher wurde vielleicht ein schlechtes Cover gestaltet, heute besteht zunehmend die Gefahr, dass man sich die Gestaltung gleich ganz spart.

Es geht also nicht darum, ob KI grundsätzlich gute oder schlechte Cover produziert. Es geht um die fehlende Bereitschaft, überhaupt noch Geld, Arbeit und Herzblut in ein Produkt zu investieren.

Und genau das ist für mich ein weiteres Warnsignal für den Zustand unserer Branche. Nicht mehr und nicht weniger.
 
Alle beschweren sich, aber keiner unterstützt die Petition.


Weil das bis auf ein paar Internet-Nerds niemanden juckt. Keiner außerhalb unserer Bubble interessiert sich für das Cover.
Wenn alle ~10.000+ Käufer weltweit unterschrieben hätten, sehe es aber schon etwas anders aus.
 
Sieht für mich eher nach schlecht composed aus. Und ja: Es ist definitiv keine gute Sachen, echt Künstler einzusparen. Allerdings wäre bei einer VÖ mit den Originalplakaten auch kein echter Künstler benötigt worden. Also du hast hier sicher ein gutes Anliegen, aber das Beispiel finde ich nicht so passend.
Da ist gar nix composed.
Doch, denn dafür spricht die exakte Übereinstimmung mit realen Assets, eben der Unterboden des sich überschlagenden Autos mit den den Stuntrohren. Eine KI hätte diese Rohre als "Fehler" interpretiert und wegretuschiert oder in absurde Formen deformiert. Sieht aber exakt so aus wie im Behind-the-Scenes-Material. Die Posen von Bruce basieren stark auf PR-Fotos. Der generelle KI-Look lässt sich durch Sandard-Grafiksoftware erklären (Kanten betonen, Rauschreduzierung), dann teils digital übermalt, so enstand der Vector-Trace-Effekt. Es handelt sich also eher um ein liebloses „Copy-Paste“-Verfahren.
 
Sieht für mich eher nach schlecht composed aus. Und ja: Es ist definitiv keine gute Sachen, echt Künstler einzusparen. Allerdings wäre bei einer VÖ mit den Originalplakaten auch kein echter Künstler benötigt worden. Also du hast hier sicher ein gutes Anliegen, aber das Beispiel finde ich nicht so passend.
Da ist gar nix composed.
Doch, denn dafür spricht die exakte Übereinstimmung mit realen Assets, eben der Unterboden des sich überschlagenden Autos mit den den Stuntrohren. Eine KI hätte diese Rohre als "Fehler" interpretiert und wegretuschiert oder in absurde Formen deformiert. Sieht aber exakt so aus wie im Behind-the-Scenes-Material. Die Posen von Bruce basieren stark auf PR-Fotos. Der generelle KI-Look lässt sich durch Sandard-Grafiksoftware erklären (Kanten betonen, Rauschreduzierung), dann teils digital übermalt, so enstand der Vector-Trace-Effekt. Es handelt sich also eher um ein liebloses „Copy-Paste“-Verfahren.
Sorry, aber Quatsch.
 
Schlechte KI-Cover jetzt als Indiz für den Untergang physischer Medien auszumachen ist ein hot take, würde ich sagen.

Wenn ich mich erinnere welch grausigen Cover da in den 2000er auf uns losgelassen wurden, ist das was wir aktuell bekommen, nicht wirklich schlimmer.

Nicht falsch verstehen: vieles stimmt. Und ja, physische Medien sind am aussterben, aber diese KI-Cover haben damit nichts zu tun
Da hast du mich falsch verstanden. Ich mache nicht schlechte KI-Cover für den Niedergang physischer Medien verantwortlich.

Die Cover sind nicht die Ursache, sondern ein weiteres Symptom einer Entwicklung, die schon seit Jahren stattfindet.

Natürlich gab es auch früher grauenhafte Cover. Da bin ich vollkommen bei dir. Der entscheidende Unterschied ist aber, dass heute zunehmend versucht wird, wirklich jeden Kostenfaktor einzusparen. Und genau darum geht es mir!

Wenn selbst größere Anbieter offenbar nicht mehr bereit sind, Geld für eine vernünftige Gestaltung auszugeben, dann zeigt das doch, welchen Stellenwert physische Veröffentlichungen mittlerweile für sie haben.

Früher wurde vielleicht ein schlechtes Cover gestaltet, heute besteht zunehmend die Gefahr, dass man sich die Gestaltung gleich ganz spart.

Es geht also nicht darum, ob KI grundsätzlich gute oder schlechte Cover produziert. Es geht um die fehlende Bereitschaft, überhaupt noch Geld, Arbeit und Herzblut in ein Produkt zu investieren.

Und genau das ist für mich ein weiteres Warnsignal für den Zustand unserer Branche. Nicht mehr und nicht weniger.

Habe dich schon verstanden, aber das Thema Kosteneinsparung ist doch primär ein rein betriebswirtschaftliches Thema. Die Major haben doch immer versucht, da Geld zu sparen, wo sie der Meinung sind, dass es die Käufer nicht interessiert. Angefangen damals bei den Kapiteleinlegern, dann gab es doch plötzlich diese KC, die in der Mitte ausgestanzt waren, um Material zu sparen.

Und jetzt spart man sich eben die Lizenz für das Artwork. Wie du aber schon sagtest: viele Labels machen ja Produkte für Liebhaber und investieren viel Geld in ein tolles Produkt.

Die stirb langsam Steels sind für den massenmarkt - und den scheint das Cover nicht zu jucken
 
Sieht für mich eher nach schlecht composed aus. Und ja: Es ist definitiv keine gute Sachen, echt Künstler einzusparen. Allerdings wäre bei einer VÖ mit den Originalplakaten auch kein echter Künstler benötigt worden. Also du hast hier sicher ein gutes Anliegen, aber das Beispiel finde ich nicht so passend.
Da ist gar nix composed.
Doch, denn dafür spricht die exakte Übereinstimmung mit realen Assets, eben der Unterboden des sich überschlagenden Autos mit den den Stuntrohren. Eine KI hätte diese Rohre als "Fehler" interpretiert und wegretuschiert oder in absurde Formen deformiert. Sieht aber exakt so aus wie im Behind-the-Scenes-Material. Die Posen von Bruce basieren stark auf PR-Fotos. Der generelle KI-Look lässt sich durch Sandard-Grafiksoftware erklären (Kanten betonen, Rauschreduzierung), dann teils digital übermalt, so enstand der Vector-Trace-Effekt. Es handelt sich also eher um ein liebloses „Copy-Paste“-Verfahren.
Sorry, aber Quatsch.
Okay, das überzeugt natürlich :daumenhoch:
 
Das Problem sind hier doch nicht zuletzt die Fans selber. Zuerst wird über die mangelnde Qualität der Cover (zurecht) geschimpft, dann aber eben trotzdem gekauft. Viele reden sich das dann irgendwie schön, dass es ja "am Ende doch nicht so schlimm" ist oder man die Discs ja einfach in andere Verpackungen verfrachten könne. Letztendlich ist das Kaufverhalten aber das Hauptproblem. Würde man konsequent solche Veröffentlichungen meiden, dann würden das auch die Labels merken und nicht mehr so einen Rotz auf die Sammler loslassen. So wie es jetzt ist, wird sich aber nicht viel ändern. Denn die Fans kaufen letztendlich ja trotzdem. Warum also mehr Geld für vernünftige Designs ausgeben?
 
Ich frage mich ehrlich gesagt, wozu es dafür einen eigenen Thread im Label-Bereich braucht. Über die Probleme des physischen Marktes, schlechte Cover und die Preisgestaltung der Labels wurde hier doch schon oft genug diskutiert. Und nicht jede Kritik wird dort in diesen Themen gleich als Quatsch abgestempelt.

Dass die Stirb Langsam-Cover besser aussehen könnten, darüber sind wir uns wohl alle einig. Aber wie hier schon mehrfach geschrieben wurde, geht es den meisten Sammlern in erster Linie um die Filme. Die Cover sind da eher zweitrangig. Zumindest in diesem Fall definitiv.

Was mich auch etwas wundert, ist, dass ausgerechnet jetzt bei den Stirb Langsam-Cover das Fass überläuft. Gerade deshalb frage ich mich, was der eigentliche Sinn dieses Threads ist und was hier anders diskutiert werden soll als in den vielen anderen Threads, in denen diese Probleme bereits angesprochen wurden. Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass es dabei auch darum geht, die eigene Position besonders hervorzuheben. Das muss nicht die Absicht sein, aber der zusätzliche Nutzen dieses Threads erschließt sich mir nicht wirklich.

Und was das Unterstützen kleiner Labels angeht: Das machen die Kunden, denen die Filme wirklich wichtig sind, doch sowieso. Aber die Mehrheit kauft sich nun mal keine Filme, die einen gar nicht interessieren, nur um ein Label zu unterstützen. Machen wohl welche und das ist toll für die Labels..
 
Alle beschweren sich, aber keiner unterstützt die Petition.


Weil das bis auf ein paar Internet-Nerds niemanden juckt. Keiner außerhalb unserer Bubble interessiert sich für das Cover.
Wenn alle ~10.000+ Käufer weltweit unterschrieben hätten, sehe es aber schon etwas anders aus.
Absoluter Blödsinn. Onlinepetitionen geben das wohlige Gefühl was getan zu haben ohne dass man was gemacht hat. Das einzige was da im Ergebnis rauskommt ist dass man die Zeit besser für eine andere Art der Unmutsbekundung genutzt hätte. Die Petition im Speziellen ist aber noch extra dämlich weil der Beschreibungstext KI-generiert wirkt.
 
Schlechte KI-Cover jetzt als Indiz für den Untergang physischer Medien auszumachen ist ein hot take, würde ich sagen.

Wenn ich mich erinnere welch grausigen Cover da in den 2000er auf uns losgelassen wurden, ist das was wir aktuell bekommen, nicht wirklich schlimmer.

Nicht falsch verstehen: vieles stimmt. Und ja, physische Medien sind am aussterben, aber diese KI-Cover haben damit nichts zu tun
Da hast du mich falsch verstanden. Ich mache nicht schlechte KI-Cover für den Niedergang physischer Medien verantwortlich.

Die Cover sind nicht die Ursache, sondern ein weiteres Symptom einer Entwicklung, die schon seit Jahren stattfindet.

Natürlich gab es auch früher grauenhafte Cover. Da bin ich vollkommen bei dir. Der entscheidende Unterschied ist aber, dass heute zunehmend versucht wird, wirklich jeden Kostenfaktor einzusparen. Und genau darum geht es mir!

Wenn selbst größere Anbieter offenbar nicht mehr bereit sind, Geld für eine vernünftige Gestaltung auszugeben, dann zeigt das doch, welchen Stellenwert physische Veröffentlichungen mittlerweile für sie haben.

Früher wurde vielleicht ein schlechtes Cover gestaltet, heute besteht zunehmend die Gefahr, dass man sich die Gestaltung gleich ganz spart.

Es geht also nicht darum, ob KI grundsätzlich gute oder schlechte Cover produziert. Es geht um die fehlende Bereitschaft, überhaupt noch Geld, Arbeit und Herzblut in ein Produkt zu investieren.

Und genau das ist für mich ein weiteres Warnsignal für den Zustand unserer Branche. Nicht mehr und nicht weniger.

Habe dich schon verstanden, aber das Thema Kosteneinsparung ist doch primär ein rein betriebswirtschaftliches Thema. Die Major haben doch immer versucht, da Geld zu sparen, wo sie der Meinung sind, dass es die Käufer nicht interessiert. Angefangen damals bei den Kapiteleinlegern, dann gab es doch plötzlich diese KC, die in der Mitte ausgestanzt waren, um Material zu sparen.

Und jetzt spart man sich eben die Lizenz für das Artwork. Wie du aber schon sagtest: viele Labels machen ja Produkte für Liebhaber und investieren viel Geld in ein tolles Produkt.

Die stirb langsam Steels sind für den massenmarkt - und den scheint das Cover nicht zu jucken
Leider gibt es weder einen Massenmarkt für Steels noch für 4K.

Genau das sind Produkte, die gerade NICHT für den Massenmarkt konzipiert sind.
 
Schlechte KI-Cover jetzt als Indiz für den Untergang physischer Medien auszumachen ist ein hot take, würde ich sagen.

Wenn ich mich erinnere welch grausigen Cover da in den 2000er auf uns losgelassen wurden, ist das was wir aktuell bekommen, nicht wirklich schlimmer.

Nicht falsch verstehen: vieles stimmt. Und ja, physische Medien sind am aussterben, aber diese KI-Cover haben damit nichts zu tun
Da hast du mich falsch verstanden. Ich mache nicht schlechte KI-Cover für den Niedergang physischer Medien verantwortlich.

Die Cover sind nicht die Ursache, sondern ein weiteres Symptom einer Entwicklung, die schon seit Jahren stattfindet.

Natürlich gab es auch früher grauenhafte Cover. Da bin ich vollkommen bei dir. Der entscheidende Unterschied ist aber, dass heute zunehmend versucht wird, wirklich jeden Kostenfaktor einzusparen. Und genau darum geht es mir!

Wenn selbst größere Anbieter offenbar nicht mehr bereit sind, Geld für eine vernünftige Gestaltung auszugeben, dann zeigt das doch, welchen Stellenwert physische Veröffentlichungen mittlerweile für sie haben.

Früher wurde vielleicht ein schlechtes Cover gestaltet, heute besteht zunehmend die Gefahr, dass man sich die Gestaltung gleich ganz spart.

Es geht also nicht darum, ob KI grundsätzlich gute oder schlechte Cover produziert. Es geht um die fehlende Bereitschaft, überhaupt noch Geld, Arbeit und Herzblut in ein Produkt zu investieren.

Und genau das ist für mich ein weiteres Warnsignal für den Zustand unserer Branche. Nicht mehr und nicht weniger.

Habe dich schon verstanden, aber das Thema Kosteneinsparung ist doch primär ein rein betriebswirtschaftliches Thema. Die Major haben doch immer versucht, da Geld zu sparen, wo sie der Meinung sind, dass es die Käufer nicht interessiert. Angefangen damals bei den Kapiteleinlegern, dann gab es doch plötzlich diese KC, die in der Mitte ausgestanzt waren, um Material zu sparen.

Und jetzt spart man sich eben die Lizenz für das Artwork. Wie du aber schon sagtest: viele Labels machen ja Produkte für Liebhaber und investieren viel Geld in ein tolles Produkt.

Die stirb langsam Steels sind für den massenmarkt - und den scheint das Cover nicht zu jucken
Leider gibt es weder einen Massenmarkt für Steels noch für 4K.

Genau das sind Produkte, die gerade NICHT für den Massenmarkt konzipiert sind.
Schwer zu sagen, denn gerade 4k-Steelbooks sind ja häufig direkt oder sehr schnell nach Vorbestellungsmöglichkeit ausverkauft.
 
Schlechte KI-Cover jetzt als Indiz für den Untergang physischer Medien auszumachen ist ein hot take, würde ich sagen.

Wenn ich mich erinnere welch grausigen Cover da in den 2000er auf uns losgelassen wurden, ist das was wir aktuell bekommen, nicht wirklich schlimmer.

Nicht falsch verstehen: vieles stimmt. Und ja, physische Medien sind am aussterben, aber diese KI-Cover haben damit nichts zu tun
Da hast du mich falsch verstanden. Ich mache nicht schlechte KI-Cover für den Niedergang physischer Medien verantwortlich.

Die Cover sind nicht die Ursache, sondern ein weiteres Symptom einer Entwicklung, die schon seit Jahren stattfindet.

Natürlich gab es auch früher grauenhafte Cover. Da bin ich vollkommen bei dir. Der entscheidende Unterschied ist aber, dass heute zunehmend versucht wird, wirklich jeden Kostenfaktor einzusparen. Und genau darum geht es mir!

Wenn selbst größere Anbieter offenbar nicht mehr bereit sind, Geld für eine vernünftige Gestaltung auszugeben, dann zeigt das doch, welchen Stellenwert physische Veröffentlichungen mittlerweile für sie haben.

Früher wurde vielleicht ein schlechtes Cover gestaltet, heute besteht zunehmend die Gefahr, dass man sich die Gestaltung gleich ganz spart.

Es geht also nicht darum, ob KI grundsätzlich gute oder schlechte Cover produziert. Es geht um die fehlende Bereitschaft, überhaupt noch Geld, Arbeit und Herzblut in ein Produkt zu investieren.

Und genau das ist für mich ein weiteres Warnsignal für den Zustand unserer Branche. Nicht mehr und nicht weniger.

Habe dich schon verstanden, aber das Thema Kosteneinsparung ist doch primär ein rein betriebswirtschaftliches Thema. Die Major haben doch immer versucht, da Geld zu sparen, wo sie der Meinung sind, dass es die Käufer nicht interessiert. Angefangen damals bei den Kapiteleinlegern, dann gab es doch plötzlich diese KC, die in der Mitte ausgestanzt waren, um Material zu sparen.

Und jetzt spart man sich eben die Lizenz für das Artwork. Wie du aber schon sagtest: viele Labels machen ja Produkte für Liebhaber und investieren viel Geld in ein tolles Produkt.

Die stirb langsam Steels sind für den massenmarkt - und den scheint das Cover nicht zu jucken
Leider gibt es weder einen Massenmarkt für Steels noch für 4K.

Genau das sind Produkte, die gerade NICHT für den Massenmarkt konzipiert sind.
Schwer zu sagen, denn gerade 4k-Steelbooks sind ja häufig direkt oder sehr schnell nach Vorbestellungsmöglichkeit ausverkauft.
Aber nicht im Handel und auch nicht in nennenswerten Stückzahlen.
 
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