Im Ohr - Klassische Musik

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Ach komm schon. Die Tralala-Stellen bei 0:45 und 1:40 klingen bei Jarre schon ziemlich polkamäßig, und das Strauss-Motiv bei 0:37 ist wohl auch das, was man bei Jarre wiedererkennen kann.
Nee, mein Lieber - das ist so nicht zu belegen. Jarre zitert nichts aus dieser Polka. Eindeutig.
Das einzige, was ähnlich ist, ist die Instrumentierung, aber die Polka doch einen ganz anderen rhythmischen Charakter mit diesem durchgehenden Nachschlag auf dem off-beat. Von Polka höre ich da nichts.
Eben. Hier wird eine Verbindung gezogen, die so nicht existiert.
 
Kein Grund sich zu entschuldigen, konnte auch nicht ahnen, wie unangenehm hier geschulmeistert wird. Viel Spaß noch dabei...
 
Naja, es war wohl auch etwas weit hergeholt. Bei klassischer Musik kenn ich mich trotz eines gewissen Enthusiasmus auch ehrlich nicht so gut aus.
 
konnte auch nicht ahnen, wie unangenehm hier geschulmeistert wird.
Was soll das? Ich habe eine ernsthafte Antwort auf die Frage gegeben. Und nur weil sie nicht zustimmend war, bin ich gleich unangenehm? Was ist los mit dir? Darf man nichts mehr richtig stellen?
Okay, schon gut, war nur so eine Assoziation.
Das ist auch nicht schlimm. Ich wollte halt nur schreiben, daß dies einer näheren Analyse nicht standhält. Wenn es zu drastisch war, dann entschuldige ich mich bei dir.
 
Was soll das? Ich habe eine ernsthafte Antwort auf die Frage gegeben. Und nur weil sie nicht zustimmend war, bin ich gleich unangenehm? Was ist los mit dir? Darf man nichts mehr richtig stellen?

Um hier keine Antwort schuldig zu bleiben: der Ton macht natürlich die Musik (wie passend).

Ich bin nicht Dein "Lieber", eine "nähere Analyse" konnte ich nicht entdecken, und dadurch, daß man sie fett schreibt und unterstreicht, wird keine Behauptung wahrer.

Bei interessierter Nachfrage auf Augenhöhe wäre man vielleicht drauf gekommen, daß es wohl die markante aufsteigende verminderte Sexte ist, die an den bezeichneten Stellen eine Assoziation herstellt, aber daher noch lange kein direktes Zitat ist. Es ist hier hoffentlich kein Professorenwettstreit, sondern ein Austausch unter Gleichgesinnten.
 
Heutige Klassik-Zugänge vom Flohmarkt:

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Bin mal auf den Bernstein-Mahler gespannt. Der DG-Zyklus erzielt ja auf Vinyl irre Preise.
 
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Link: https://m.youtube.com/watch?v=2JkGo_xUfOI&list=RD2JkGo_xUfOI&start_radio=1&pp=ygUcbCdhcmJyZSBkZXMgc29uZ2VzIGR1dGlsbGV1eKAHAQ%3D%3D

Mein Musiklehrer hatte mit uns dereinst einen Konzertabend besucht, bei dem u.a. dieses Werk aufgeführt wurde. Ein fantastisches Erlebnis! Zu Komposition o.ä. kann ich nicht wirklich was sagen - nur, dass mich die Stimmung sofort in ihren Bann gezogen hat. Höre ich sehr, sehr gerne.
 
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Dmitri Schostakowitsch - Die Hinrichtung des Stepan Razin (Sinfonieorchester der Moskauer Staatlichen Philharmonie unter Kyrill Kondraschin; Melodiya, 1965)
 
Orchestre de la Suisse Romande, Ernest Ansermet
Von denen habe ich die Einspielung sämtlicher Beethoven-Symphonien hier. Kommt jedenfalls bei der Kritik gut weg. Klanglich sind die auch i.O. Hat mir damals jedenfalls besser gefallen als die damals over-hypten Karajan Dinger.
 
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Orchestre de la Suisse Romande, Ernest Ansermet
Von denen habe ich die Einspielung sämtlicher Beethoven-Symphonien hier. Kommt jedenfalls bei der Kritik gut weg. Klanglich sind die auch i.O. Hat mir damals jedenfalls besser gefallen als die damals over-hypten Karajan Dinger.

Oh, wow, die hatte ich gar nicht so am Schirm! Danke, muss ich mir dann doch mal zu Gemüte führen.

Von den paar Beethoven-Aufnahmen, die ich überhaupt gehört habe, gefällt mir die 9. unter Fricsay extrem gut (sonst kenne ich aber nur die von Stokowski auf Decca, und die hat ein etwas eigenwilliges Stereobild [Phase 4 Stereo steht da drauf]). Karajans 9. aus dem 60er-Zyklus ist auf CD hier, aber bislang hab ich die noch nicht gehört.
 
Oh, wow, die hatte ich gar nicht so am Schirm! Danke, muss ich mir dann doch mal zu Gemüte führen.
Ich muss mich korrigieren:

Von Ernest Ansermet habe ich auch Aufnahmen, aber andere.

Ich habe ihn mit Rene Leibowitz und "seinem" Royal Philharmonic Orchestra verwechselt, ist aber grob ein Zeitgenosse von ihm.
JPC führt diese Ausgaben anscheinend gar nicht und die sind sowieso oop. Ich weiß gar nicht mehr wie ich die bekommen habe, war aber eine Liebhaber-Ausgabe. Bei amazon sind sie zu finden und im marketplace gebraucht einigermaßen bezahlbar:






Ob es die aus anderen Quellen wie eBay, discogs usw. besser/günstiger gibt, hab ich nicht geklärt. Da musst Du bei Interesse selbst suchen. Ich hab hier nur gewählt, weil die Cover etc zu sehen sind. Die EAN kann ich liefern, die ersetzt amazon ja durch seine eigene ASIN.

Ich hab die 5 CDs in einem Umkarton zusammen vor vielen Jahren als "Box" mit einfachen Pappschuber aufgrund einer Empfehlung in den 90ern gekauft. Kam vermutlich von einem Versender/Spezialist für LP und CD, der sie selbst aus der Schweiz importiert hatte. Ob diese "Box" eine eigene EAN hatte, weiß ich nicht mehr. Der dürfte noch irgendwo in einem Karton bei mir "archiviert" sein. So etwas werfe ich nicht weg. Offensichtlich wurden die aber auch einzeln vertickt.

Die Aufnahmen "gehören" zur historischen Aufführungspraxis und sind mit Originalinstrumenten "näher" am "Original-Beethoven" (ohne den späteren romantischen Kleister) und auch klanglich top. Die alten Aufnahmen wurden nicht digital überrestauriert (AAD) und Ich bin sehr zufrieden damit.

Von Ansermet habe ich auch was (da auch "famous"), ob von dem die Beethoven-Symphonien gibt und "wie die sind", weiß ich nicht. Was ich genau von ihm habe, müsste ich nachsehen.
 
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Hier noch ein paar Hintergrundinfos zu Leibowitz als Ergänzung zum vorherigen Post:


Besser als ich es schreiben könnte und viel mehr als ich vorher von ihm wusste. Ich war auf die Musik fokussiert und hatte den Empfehlungen vertraut. Für Künstlerbiographien fehlte es schlicht an der Zeit und Gelegenheit. Es gab vor dreissig Jahren noch kein wikipedia für eine grobe Orientierung.
Seine „antiromantische“ Einspielung der Beethoven-Symphonien wird auch im Artikel „gewürdigt“.

Durch Harnoncourt und seine Bach-Einspielungen war ich bereits für das Thema aufgeschlossen. Die üblichen Einspielungen mit viel zu großen Orchestern und modernen Instrumenten haben die Werke für mich hörbar verfälscht. Bei Bach war das noch viel extremer, aber ich finde das generell keine gute Idee. Muss man nicht so sehen, aber ich als Laie stimme dem zu.

Umso trauriger finde ich, daß Leibowitz und Co doch eher unbekannt geblieben sind. Seine Beethoveneinspielungen haben immer noch einen „Geheimtipp-Status“. Ursprünglich wurden die o.g. Aufnahmen für Readers Digest eingespielt. Nicht ganz vergessen: Es gab einige nicht sonderlich erfolgreiche weitere LP-Auflagen über die Jahre, aber die (einzige?) CD-Ausgabe ist schon lange vergriffen und wohl ohne Nachfolger geblieben.

Karajan war am Beginn seiner Karriere aufgeschlossen, hat m.E. aber später ziemlich opportunistisch nur den Geschmack des Mainstreams versucht zu bedienen. Wirtschaftlich war es für ihn das Richtige.
 
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Ich habe ihn mit Rene Leibowitz und "seinem" Royal Philharmonic Orchestra verwechselt, ist aber grob ein Zeitgenosse von ihm.

Danke für den Tipp und die ausführlichen Antworten. Ich habe mir die Leibowitz-Box bei Discogs rausgesucht und mal auf die Suchliste gesetzt, um mir die im Kopf zu behalten. Mit dem Feld der HIP habe ich mich bislang leider noch gar nicht beschäftigt, von der LP-Box der Brandenburgischen Konzerte mit Harnoncourt mal abgesehen. Da wäre Beethoven eine gute Möglichkeit, das zu ändern.

Von Ansermet gab's übrigens zumindest Beethovens 9. auf Schallplatte.
 
Brandenburgischen Konzerte mit Harnoncourt
Mit denen hat auch bei mir das „Abenteuer“ begonnen und ich mag diese Aufnahmen bis heute. Möchte die nicht missen.
PS:
Gerade kurz bei Discogs gestöbert. Zumindest ein Teil der Aufnahmen kamen auch bei Chesky Records auf CD raus. Ein kleineres audiophiles Label. Ob es Unterschiede zu den Menuet Ausgaben gibt, kann ich nicht beurteilen. Habe nicht weiter gesucht, da zufrieden. Die sind aber neuer und könnten aus der (vermutlich) selben Aufnahme etwas mehr herausholen.
Ich persönlich würde mit einer Chesky Records antesten. Sind auch die bekannteren Symphonien, die man vermutlich genau deswegen herausgepickt hat.. Die oben von mir verlinkten CDs sind auch nicht alle fünf bei Discogs aufgeführt.
 
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Brandenburgischen Konzerte mit Harnoncourt
Mit denen hat auch bei mir das „Abenteuer“ begonnen und ich mag diese Aufnahmen bis heute. Möchte die nicht missen.
PS:
Gerade kurz bei Discogs gestöbert. Zumindest ein Teil der Aufnahmen kamen auch bei Chesky Records auf CD raus. Ein kleineres audiophiles Label. Ob es Unterschiede zu den Menuet Ausgaben gibt, kann ich nicht beurteilen. Habe nicht weiter gesucht, da zufrieden. Die sind aber neuer und könnten aus der (vermutlich) selben Aufnahme etwas mehr herausholen.
Ich persönlich würde mit einer Chesky Records antesten. Sind auch die bekannteren Symphonien, die man vermutlich genau deswegen herausgepickt hat.. Die oben von mir verlinkten CDs sind auch nicht alle fünf bei Discogs aufgeführt.

Ich mag die Aufnahmen auch sehr :smiley:

Aach, ja Chesky sagt mir natürlich was - hab mir die Ausgabe jetzt auch auf die Liste gesetzt.
 
Ich habe ihn mit Rene Leibowitz und "seinem" Royal Philharmonic Orchestra verwechselt,
Neben den oben gelisteten Ausgaben gab es sie noch von Chesky Records, wie du bereits erwähnt hattest - es waren übrigens alle neun Symphonien erschienen und gab es auch als Box:
Darüber hinaus auch noch so:
Ich selber habe diese Ausgabe:
Bei dieser Box muß ich aber darauf hinweisen, daß die Überspielungen etwas langsamer ablaufen (ca. 10%) und somit auch leicht tiefer klingen - es fällt jedoch nur auf, wenn man direkt vergleicht oder ein absolutes Gehör hat.

PS: die Chesky-CDs haben dieses Laufzeit-Problem definitiv nicht. Es wären die Ausgaben, die ich am Ehesten empfehlen würde.
Die Aufnahmen "gehören" zur historischen Aufführungspraxis und sind mit Originalinstrumenten "näher" am "Original-Beethoven" (ohne den späteren romantischen Kleister) und auch klanglich top.
Hier muß ich doch widersprechen: dieser Zyklus ist nicht HIP und nicht mit Originalinstrumenten eingespielt. Leibowitz hat die Agogik anders gestaltet und sich weitesgehend an die Metronomangaben Beethovens gehalten, wodurch die Interpretation moderner wirkt als andere damalige Umsetzungen; das hat aber nicht wirklich etwas mit HIP zu tun, vor Allem zu diesen frühen Zeitpunkt nicht. Die Streicher im Orchester haben übrigens alle Stahlsaiten aufgezogen, die Bläser haben Ventile aufzuweisen usw. - womit klar ist, daß das nicht on period instruments ist. Nein, diese Originalklang-Umsetzungen gab es erst in den 1980ern mit u.a. Christopher Hogwood oder Roger Norrington. Ich empfehle da besonders Hogwood zu hören.

Allgemein zählt der Leibowitz-Zyklus zu den interessantesten Umsetzungen der Symphonien. Interessant ist auch der Umstand, daß es die Decca-Techniker waren, die den Zyklus aufgezeichnet hatten. Damals hat Reader's Digest (und auch RCA Victor) eine ganze Reihe von Aufnahmen von der Decca realisieren lassen, weswegen sie grundsätzlich zu den gelungendsten Aufnahmen jener Ära gezählt werden.
ob von dem die Beethoven-Symphonien gibt und "wie die sind", weiß ich nicht.
Ansermet hat für Decca einen Zyklus eingespielt - hier sind die neuesten Ausgaben:
Entstand 1958-1963 in der Schweiz.
 
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