Im Ohr - Klassische Musik

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Viel Spass. Mein BX-150E wurde wegen defekter Treibriemen „verschrottet“. Falls Du wirklich Wert auf Deins legst, überlege Dir, ob ein Service Sinn macht. Inzwischen gibt es wieder diverse Ersatzteile und auch einige Werkstätten, die sich auskennen. Deins dürfte wohl inzwischen auch gefährdet sein. Nakamichi ist ja schon eine Weile in D. vom Markt verschwunden.

Darum muss ich mich auf jeden Fall mal kümmern. Der Vorbesitzer hatte meiner Erinnerung nach die Riemen getauscht, aber das Deck steht jetzt auch schon 5 Jahre bei mir. Und das soll es ja noch länger.
 
aber das Deck steht jetzt auch schon 5 Jahre bei mir.
Bei meinem hat es etwa 20 Jahre gedauert, bis es ausfiel. Anfang der 80er gekauft, um 2000 war Ende. Wenn bereits getauscht wurde, könnte es also noch dauern, bis eine Überholung Sinn macht. Ich wollte keine Panik verbreiten.
 
Heute gibt's was leichteres bei mir:

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Das Band habe ich vor allem wegen der "1812" und Borodins "In den Steppen Zentralasiens" gekauft. Die 1812 ist hier in einer Einspielung von Arthur Fiedler mit den Boston Pops aus dem Jahr 1975 vertreten, die mir jetzt gut gefallen hat. Statt echter Kanonen gibt's hier drei Schrotflinten zu hören, was sich durchaus gut ins Klangbild einfügt (wenngleich mir die Dorati-Version aus den 50ern immer noch die liebste ist).

Den Kauf bereue ich auf keinen Fall, zumal die Kassette in super Zustand ist.
 
Ich habe noch mehr Schütz bei mir entdeckt:
Ich brauche mal wieder etwas Entspannung. Funktioniert wieder erstaunlich gut. Auch mit einem Sänger in Sopranlage..:zwinker:
 
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Heute angekommen:

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Jetzt fehlen mir von Roschdestwenski ja nur mehr 10 Schostakowitsch-Sinfonien :biggrin: die Melodiya-Digitalaufnahmen seines Schostakowitsch-Zyklus erfreuen sich ja recht großer Beliebtheit, trotzdem sind sie momentan mWn nicht aufgelegt. Im Stream gibt's die glaub ich auch nicht.
 
Gerade läuft hier nun die CD mit den Sinfonien 3 und 6. Gefällt mir ganz hervorragend, sowohl interpretatorisch als auch klanglich!
 
Wo wir gerade musikalisch gerade so weit im Osten sind, ich wage mich ja auch mal gern in den Südosten vor, etwa nach Vorderasien. Da gibt es ein tolles Album von den Dredner Sinfonikern, ein beeindruckender Livemitschnitt:

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Hier mal die perkussiv sehr gut aufgestellte und auch mit dem Fortissimo nicht sparsame dritte Sinfonie vom Armenier Avet Terteryan (1975), pustet gut die Dur/Moll-Verkrustungen aus den Gehörgängen:

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Link: https://www.youtube.com/watch?v=r-tI3qD4WAE
 
Danke, klingt sehr interessant! Werde ich mal in Ruhe auschecken :daumenhoch:

Bei mir gibt's gerade eine der gestrigen CDs:

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Link: https://youtu.be/waJ9o32t-iw?si=BMyrj7DBAt_2YrGE

Wahnsinn, diese Interpretationen unter Roschdestwenski! Das Orchester spielt, als ginge es um alles.
 
Nach viel Bürokratie und Stress nun wieder etwas Erholung. Es gibt wieder was auf die Ohren:
(Ich habe die HSACD Ausgabe, die wird bei jpc aktuell „nur“ als CD ausgewiesen?). Ob die inzwischen unter der gleichen EAN als reine CD verkauft wird, weiß ich nicht. Meine Klassik-Orgie vor etwa fünfzehn Jahren fiel genau in die Flut von Living Stereo Neuausgaben Inkl. oft als HSACD.
Ich kannte die RCA-Reihe schon in Theorie aus den Erzählungen der solventen Plattensammler und deren Nutzung bei Tests von sündhaft teurem HiFi. Und ich war natürlich neugierig, was da wirklich dran ist. Ich hatte aber keine Lust zehntausende € in die Erstpressungen und einen esoterischen Plattendreher zu investieren. Deshalb waren die digitalen Ausgaben der restaurierten Masterbänder genau meine Wellenlänge.
Sehr frühe Stereo-Aufnahme von 1955/58, die sich nicht vor späteren Produktionen verstecken muss. Auch beim Klang. Und Reiner und das CSO sind sowieso eine sichere Bank..
Ausflüge in die moderne Klassik sind bei mir eher selten, aber Bartok oder Ligeti zB geht hin und wieder schon.
 
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Zuletzt bearbeitet:
Wer mit den Melodya Ausgaben der Symphonien von Shostakovich nicht ganz glücklich ist, kann auch mal bei Decca kaufen:
Für mich, neben der o.g. Kondrashin-Reihe, eine musikalisch gelungene Ausgabe. Klanglich überlegen, finde ich. Ich habe natürlich keinen umfassenden Überblick. Nur mein kleiner Teich..
 
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Zuletzt bearbeitet:
Gustav Mahlers Auferstehungssinfonie habe ich letzten Samstag in der Elbphilharmonie erlebt mit Sir Simon und seinem Orchester :smiley: Das war schon ziemlich grandios, natürlich. Simon Rattle spielt die Musik dann auch meistens so, dass mir die Interpretationen auch gefallen. Das"Urlicht" in diesem Fall gefiel aber leider nicht so, weil für mich zu theatralischpräsentiert. Dabei lautet doch die Spielanweisung "sehr feierlich, aber schlicht". Ist halt alles Geschmacksache :zwinker:
Hier ist der Live-Stream zum Konzert, Sinfonie bginnt ab 17:12. Zu Beginn gab es noch zwei kleine, thematisch verwandte Stücke von Purcell und Schumann
Eine meiner totalen Lieblingsstellen beginnt bei 1:10:12, über das Chorfinale braucht man wohl nichts mehr zu sagen. Muss man einfach erleben. Mir als Schlagzeuger geht ja immer das Herz auf, wenn sich gleich zwei Pauker betätigen :yay:
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Link: https://www.youtube.com/watch?v=JZLteE1RWgo&list=RDJZLteE1RWgo&start_radio=1
 
:smiley: Gustav Mahlers Auferstehungssinfonie habe ich letzten Samstag in der Elbphilharmonie erlebt mit Sir Simon und seinem Orchester :smiley: Das war schon ziemlich grandios, natürlich. Simon Rattle spielt die Musik dann auch meistens so, dass mir die Interpretationen auch gefallen. Das"Urlicht" in diesem Fall gefiel aber leider nicht so, weil für mich zu theatralischpräsentiert. Dabei lautet doch die Spielanweisung "sehr feierlich, aber schlicht". Ist halt alles Geschmacksache :zwinker:
Hier ist der Live-Stream zum Konzert, Sinfonie bginnt ab 17:12. Zu Beginn gab es noch zwei kleine, thematisch verwandte Stücke von Purcell und Schumann
Eine meiner totalen Lieblingsstellen beginnt bei 1:10:12, über das Chorfinale braucht man wohl nichts mehr zu sagen. Muss man einfach erleben. Mir als Schlagzeuger geht ja immer das Herz auf, wenn sich gleich zwei Pauker betätigen :yay:
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Zahlendreher, ich meinte die Stelle ab 1:12:10 😉 Da denke och dann immer: Schade, dass die Herr der Ringe-Filme nicht so einen Soundtrack hatte…
 
Schade, dass die Herr der Ringe-Filme nicht so einen Soundtrack hatte…
Thematisch paßt es nicht wirklich, wie ich finde. Howard Shore hatte seine Cues erarbeitet und blieb dann diesem "Sound" treu. Und da paßt Mahlers spätromantische Art nur bedingt. Es steht der durchgehenden Düsternis der Tolkien-Vorlage im Weg, denn Mahler wechselt seine musikalischen Stimmungen viel zu schnell in freudenreichere Momente.

Das heißt aber nicht, daß Shore Mahler nicht als Vorbild für seinen Score verwendet hat, aber eben nur (funktions)harmonisch und von der Orchestrierung her. Allerdings sehe ich da auch Wagner oder Holst als Vorbild, vermengt in einem eigenen Klangkosmos. Irgendwie liegt da schon viel Filmgeschichte dazwischen: Steiner, Newman, Williams...
 
Ein Werk, was mich immer wieder fasziniert:
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Link: https://www.youtube.com/watch?v=lT8iaPfCogw&list=OLAK5uy_mh2V7dq2BXAjSwttcff1akI40FhLY6kuQ&index=2
Kurt Atterberg
Symphony No. 9 op. 54 "Sinfonia visionaria"

Satu Vihavainen · Gabriel Suovanen · NDR Chor · Prager Kammerchor · NDR Radiophilharmonie · Ari Rasilainen
 
Heute wurden eine Menge CDs in einem öffentlichen Bücherschrank abgeladen, als ich mit meiner Schwester gerade dort war. Im allgemeinen Ansturm (:biggrin:) konnte ich mir einige mitnehmen, darunter diese Klassik-Scheiben:

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3 Mahler-Sinfonien unter Inbal auf Denon (3, 4, 5), der Rest ist hoffentlich lesbar :smiley: besonders die CD mit der Machaut-Messe erfreut mich sehr!
 
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