Talk Filmrestauration mit Hilfe von KI und anderen Tools - Fluch oder Segen?

  • Ersteller Ersteller Toxie
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Und wie ich mit dem "5.1-Upmix" verdeutlichen wollte, ist es mit dem nostalgischen "Anspruch" auch schnell vorbei, wenn die eigene MEINUNG dann doch die Vorderhand gewinnt, weil man ja eine tolle Anlage zu Hause hat, die man nutzen will...

Meiner bescheidenen Meinung aus über 25 Jahren Forenerfahrung nach, ist diese Aussage für mich nicht haltbar. Diejenigen, die ein möglichst unverfälschtes Bild sehen möchten, bevorzugen auch beim Ton eine gut abgemischte Stereo- oder Monospur bei älteren Filmen, so sie denn dem Original aus der Entstehungszeit entspricht. Der überwiegende Teil zumindest.

Davon ab, halte ich deine Einschätzung über das "Grieseln" für vollkommen falsch.
 
Heutzutage in echtem HD oder 4K gefilmt wäre da exakt gar kein Grieseln, weil die Technik sich deutlich verbessert hat. Dazu geführt hat übrigens "Anspruch" 😉
Ja und?
Es geht bei MOONWALKER um analoges Filmmaterial, da ist Filmkorn zu sehen und gehört dazu. Es geht darum, alte Filme in ihrer Ursprungsform zu erhalten und nicht, sie modernen Sehgewohnheiten anzupassen.
Selbst bei aktuellen Produktionen wird manchmal Filmkorn digital simuliert, weil es dem Bild eine gewisse Wertigkeit und Haptik verleiht.

Mir gefällt die BD-4:3-Version auf jeden Fall am besten von allen bisher. Schon aus nostalgischen Gründen und weil sie mehr vom Bild zeigt als die gecroppte 16:9-Griesel-Fassung.
16:9 ist nicht gecroppt, sondern die 4:3-Version ist open matte, das ist ein gewichtiger Unterschied.
Genau so wie eine Kinofassung nicht gekürzt ist, nur weil ein längerer Director's Cut existiert.
Für viele hier im Forum gilt ja mehr Bild = besser.
Die 4:3-Fassung ist ein nettes Extra, aber auch hier wäre das von den Machern intendierte aspect ratio natürliche die korrekte Version.

Grieseln ist ein Bildfehler.
Au weia.
Dann ist Schwarzweiß wohl auch ein Bildfehler.
Mit solcher Ignoranz ist dann tatsächlich jede Diskussion überflüssig.
 
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Meiner bescheidenen Meinung aus über 25 Jahren Forenerfahrung nach, ist diese Aussage für mich nicht haltbar. Diejenigen, die ein möglichst unverfälschtes Bild sehen möchten, bevorzugen auch beim Ton eine gut abgemischte Stereo- oder Monospur bei älteren Filmen, so sie denn dem Original aus der Entstehungszeit entspricht. Der überwiegende Teil zumindest.
Als Meinung sei Dir das absolut zugestanden.
Ich bin auch seit 25 Jahren in solchen Foren und habe eine andere Meinung. Aber auch das ist eben nur eine Meinung. Vielleicht können wir uns auch einfach gegenseitig zugestehen, dass es einfach verschiedene Meinungen und Geschmäcker gibt... Hab ich ja nun schon mehrfach vorgeschlagen.

Davon ab, halte ich deine Einschätzung über das "Grieseln" für vollkommen falsch.
Auch "halten" darfst Du, was Du willst. Ich persönlich halte sie für richtig.
Letztlich geht es auch eigentlich nur darum, ob man sich nun dran stört oder nicht. Alles andere ist nur "drumherum"...

Es geht bei MOONWALKER um analoges Filmmaterial, da ist Filmkorn zu sehen und gehört dazu. Es geht darum, alte Filme in ihrer Ursprungsform zu erhalten und nicht, sie modernen Sehgewohnheiten anzupassen.
Filmkorn ist hier aber kein beabsichtigtes Stilmittel, sondern schlicht der damaligen Technik geschuldet. Die Technik hat sich verbessert. Ob man diese Verbesserung nun sehen will oder aus nostalgischen Gründen, die damaligen Fehler weiterhin beibehalten möchte, ist GESCHMACKSSACHE. Ich fürchte ja, ich wiederhole mich...

Selbst bei aktuellen Produktionen wird manchmal Filmkorn digital simuliert, weil es dem Bild eine gewisse Wertigkeit und Haptik verleiht.
Dann ist es aber ein Stilmittel. Das war es damals aber nicht. Ist doch gar nicht so schwer zu verstehen. Du bist kurz davor...

Mir gefällt die BD-4:3-Version auf jeden Fall am besten von allen bisher. Schon aus nostalgischen Gründen und weil sie mehr vom Bild zeigt als die gecroppte 16:9-Griesel-Fassung.
16:9 ist nicht gecroppt, sondern die 4:3-Version ist open matte, das ist ein gewichtiger Unterschied.
Genau so wie eine Kinofassung nicht gekürzt ist, nur weil ein längerer Director's Cut existiert.
Für viele hier im Forum gilt ja mehr Bild = besser.
Die 4:3-Fassung ist ein nettes Extra, aber auch hier wäre das von den Machern intendierte aspect ratio natürliche die korrekte Version.
Was genau an "mir gefällt" verstehst Du denn nicht? Es geht nicht darum, was "richtig" oder "falsch", beabsichtigt oder unbeabsichtigt ist, sondern schlicht und allein um Geschmack. Wie kann man das denn nach all meinen Ausführungen jetzt immer noch nicht verstanden haben?!

Grieseln ist ein Bildfehler.
Au weia.
Dann ist Schwarzweiß wohl auch ein Bildfehler.
Nix au weia. Natürlich ist Grieseln ein Bildfehler. Der war ja nicht beabsichtigt, sondern einzig und allein der damaligen Technik und ihrer Probleme geschuldet. Nicht umsonst hat man versucht, diesen Fehler zu beheben und sehr viel Forschungsgeld dafür ausgegeben, schnelleres (empfindlicheres) Material mit weniger Korn zu entwickeln und anbieten zu können. Das war dann aber teuerer und damit auch eine Budgetfrage, ob es zum Einsatz kommt. Je weniger Budget, desto mehr Bildfehler, mit denen man leben musste. Es bleiben aber Bildfehler. Ich wiederhole mich.

Dass die Leute sich dran gewöhnt haben und dieser Bildfehler auch gern heute noch digital als Stilmittel verwendet wird, ändert daran ja nichts. Man verwendet auch heute noch gern Sepia, künstlich eingefügten Staub und sogar schwarz/weiß als Stilmittel(!). Aber ja, nüchtern betrachtet sind das alles "Bildfehler". Auch schwarz/weiß. Denn die Welt war ja nicht schwarz/weiß. Man hatte nur noch nicht die technische Möglichkeit, Farbe abzubilden. Außerhalb von Stilmitteln macht man das aber.
Dann könnte man jetzt die Frage stellen, ob colorierte Fassungen von Schwarz-Weiß-Filmen Frevel sind oder nicht. Tatsächlich mag ich die auch nicht. Ich gestehe aber Leuten zu, sie zu bevorzugen. Geschmackssache. Im Optimalfall hat man die Wahl zwischen beidem.

Mit solcher Ignoranz ist dann tatsächlich jede Diskussion überflüssig.
Da sagste was :zwinker2:
 
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movie-time-movie.gif
 
Nix au weia. Natürlich ist Grieseln ein Bildfehler. Der war ja nicht beabsichtigt, sondern einzig und allein der damaligen Technik und ihrer Probleme geschuldet.

Was ist denn das für eine verquere Logik? Was dem damaligen Stand der Technik entsprach, kann doch niemals ein Fehler sein? Gilt das dann auch für ein altes Auto ohne Servolenkung? Einer Kohleheizung? Internet in 56k Geschwindigkeit? Röhrenfernseher, Videorekorder, Kassettenrecorder, Tonbandgeräte, Schallplattenspieler?
 
Was ist denn das für eine verquere Logik? Was dem damaligen Stand der Technik entsprach, kann doch niemals ein Fehler sein? Gilt das dann auch für ein altes Auto ohne Servolenkung? Einer Kohleheizung? Internet in 56k Geschwindigkeit? Röhrenfernseher, Videorekorder, Kassettenrecorder, Tonbandgeräte, Schallplattenspieler?
Wird es Dir vielleicht deutlicher, wenn ich RAUSCHEN sage?
In den Anfangszeiten der Tonaufnahmen war das noch überall so. Dann wurde jahrelang daran geforscht, es einzudämmen oder gar ganz loszuwerden.
Musikaufnahmen gibt es inzwischen fast nur noch "digital remastered". Warum? Weil es damit dem aktuellen Stand der Technik angepasst wird. Klar wird es immer Leute geben, die das doof finden und die verrauschte alte Aufnahmen in ihrer Originalform weiterhin hören wollen. Das ist aber eine Minderheit. Gibt bestimmt noch irgendwo ein kleines Forum für solche Leute.

So. Und jetzt tausch das Wort "rauschen" gegen "grieseln". Sooooo schwer kann es doch eigentlich gar nicht sein... Und doch Filmkorn ist eine Form des "grieselns". Ursache und Wirkung. Ich wiederhole mich. Nenn es halt Materialrauschen. Das kommt dem ganzen recht nah.

Ich habe nichts dagegen, dass man aus Nostalgiegründen das Rauschen und Grieseln der alten Techniken unbedingt beibehalten möchte. Aber es SIND Nostalgiegründe und es IST Geschmackssache. DAS ist mein Punkt. Keine Ahnung, wie verbohrt man sein muss, um das schlicht nicht verstehen zu wollen...


Wer Filmkorn als Bildfehler bezeichnet, macht sowieso jede Diskussion überflüssig.
Filmkorn ist ein Fehler im normalerweise sauberen Bild, das durch den Stand der Technik damals noch unvermeidbar war. Versucht hat man es trotzdem, durch Forschung und Weiterentwicklung. Komplett geschafft aber nie. Wäre es kein Fehler, warum hat man es dann versucht? Blende mal die Nostalgie aus.

Man kann das ja aus Nostalgiegründen durchaus schön finden, aber sich tatsächlich einzureden, es sei letztlich mehr als schlicht ein Bildfehler/Materialrauschen ist dann doch schon sehr naiv...
 
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LOL. Dabei bin ich doch hier offensichtlich der einzige, DEM es gefällt, auch wenn die "Geschmackspolizei" das nicht zulassen möchte.
Sechs, setzen 😉
 
2 sec Google KI ergibt das wichtige und dann muss ich keine eigenen Worte finden dafür:

"Filmkorn ist in der analogen Fotografie und Kinematographie ein wesentlicher Träger von Bildinformationen und kein bloßes Rauschen oder Bildfehler. Es entsteht durch die physikalische Struktur des Filmmaterials, bei der lichtempfindliche Silberhalogenidkristalle in einer Emulsion auf einen Träger aufgetragen werden."

Also nix da nur Bildfehler und Nostalgie :zwinker2:

Thread closed,
Gruss Hogle
 
Für Filmkorn sprechen nicht nur Nostalgiegründe, sondern es sieht auch wesentlich besser aus als der Digital-Look neuerer Filme.
Auch das ist Geschmackssache. Eigentlich gar nicht schwer zu verstehen, wenn man nicht der Meinung ist, der eigene Geschmack sei Dreh- und Angelpunkt der Welt. Damit hat so mancher hier aber offensichtlich massive Probleme... Man fragt sich, warum die Welt dann so selten auf Euch hört. ^^

2 sec Google KI ergibt das wichtige und dann muss ich keine eigenen Worte finden dafür
Du, je nachdem, wie man die "KI" fragt, findet man da immer alles, was zur eigenen Meinung passt 😉

Betrachtet man es nüchtern als "Materialrauschen", ist es sehr wohl ein Bildfehler, den das Material damals halt hatte.
Dieses Materialrauschen hat man inzwischen behoben, genau wie das Rauschen alter Tonbänder. Aktuelle Filme haben daher diesen "Fehler" nicht mehr. Außer, man setzt ihn absichtlich als Stilmittel.
Nostalgie kennt natürlich keine "Fehler" - da ist alles Kunst 😉
 
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2 sec Google KI ergibt das wichtige und dann muss ich keine eigenen Worte finden dafür
Du, je nachdem, wie man die "KI" fragt, findet man da immer alles, was zur eigenen Meinung passt 😉

Du weisst ich mag dich eigentlich aber hier verrennst du dich komplett.
Du darfst persönlich natürlich mögen und nicht mögen was du willst.

Aber das mit dem Träger von Infos etc. sind Fakten und keine Interpretationen usw.
Und du findest auch Abseits von KI mehr als genug Infos dazu.

Aber ich lehne mich jetzt wieder zurück und geniesse das Popcorn :zwinker2:
 
Du weisst ich mag dich eigentlich aber hier verrennst du dich komplett.
Du magst jemanden weniger, wenn er in einer simplen unpolitischen Stammtisch- ähhhh Foren-Diskussion eine andere Position vertritt? Heieieiei...

Ich hab auch nochmal die KI gefragt:

Screenshot 2026-04-27 115646.webp



Hätte, hätte, Fastfoodkette. Wenn man es nicht als simples Materialrauschen (aka Bildfehler) ansehen würde, warum wäre es dann so? Warum wurde dann überhaupt an besseren Materialien geforscht? Warum wird es heute kaum noch verwendet?

Habt Ihr echt so große Probleme mit dem Wort "Nostalgie"?
Und dabei geht es noch nicht mal um den Erhalt, sondern um den Effekt an sich...
Das mit den "Nebenprodukt statt Selbstzweck" trifft es meiner Meinung nach ziemlich perfekt 😉
 
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