Arte Filme bei arte

Willkommen bei Movieside!

Registriere Dich um ein Mitglied der Movieside-Community zu werden und Zugang zu allen Inhalten zu erhalten.

Berlinale 2026​

Verfolgen Sie mit ARTE die Aktualität der 76. Filmfestspiele von Berlin und schauen Sie sich Filme an, die auf dem Festival Premiere feierten. Zu sehen sind dieses Jahr unter anderem Oliver Stones Vietnamkrieg-Klassiker "Platoon", der irische Film "The Quiet Girl" von Colm Bairéad oder auch der oscarnominierte Spielfilm "Das Lehrerzimmer" von Ilker Çatak.


Unter anderem dabei, der von @Cayopei gelobhudelte "Disco Boy" mit Franz Rogowski.
 

Berlinale 2026​

Verfolgen Sie mit ARTE die Aktualität der 76. Filmfestspiele von Berlin und schauen Sie sich Filme an, die auf dem Festival Premiere feierten. Zu sehen sind dieses Jahr unter anderem Oliver Stones Vietnamkrieg-Klassiker "Platoon", der irische Film "The Quiet Girl" von Colm Bairéad oder auch der oscarnominierte Spielfilm "Das Lehrerzimmer" von Ilker Çatak.


Unter anderem dabei, der von @Cayopei gelobhudelte "Disco Boy" mit Franz Rogowski.
Beitrag im Thema 'Zuletzt gesehener Film - Kurzes Fazit' https://www.movieside.de/threads/zuletzt-gesehener-film-kurzes-fazit.19824/post-2104123

Falls jemand nachlesen möchte.
 
Mord im Orient-Express
Verfügbar ab dem 08/03/2026 / TV-Ausstrahlung am Sonntag, 8. März um 20:15

Bitte einsteigen! Die Passagiere des luxuriösen "Orient-Express" auf dem Weg nach Istanbul nehmen ihre Plätze ein. Unter ihnen ist auch Detektiv Hercule Poirot, der sich auf dem Rückweg von einem Fall in Jordanien befindet. Nur durch Beziehungen zum Eisenbahnpersonal konnte Poirot in letzter Minute einen Platz im Schlafwagen "Athen-Paris" ergattern.
Dessen Passagiere sind allesamt skurrile Persönlichkeiten: Da sind zum Beispiel die Missionarin Greta Ohlsson, der sexuell gehemmte Hector McQueen, die reiche Witwe Harriet Hubbard, die Exil-Prinzessin Dragomiroff – und Samuel Edward Ratchett, der regelmäßig Morddrohungen erhält. Als er Poirot eine hohe Summe bietet, damit er ihn auf der Reise bewache, lehnt der Detektiv ab. Kurz darauf wird Ratchett im Schlaf brutal mit einem Messer ermordet. Inzwischen ist der Zug in einer Schneewehe steckengeblieben – und Poirot beginnt mit seinen Ermittlungen.
Verfilmung des Agatha-Christie-Klassikers mit großem Staraufgebot.


Tagebuch einer Kammerzofe
Verfügbar ab dem 09/03/2026 / TV-Ausstrahlung am Montag, 9. März um 20:15

Frankreich, Ende der 1920er Jahre: Die junge, attraktive Célestine aus Paris tritt in der Normandie ihren Dienst als Hausmädchen einer bürgerlichen Familie an. In ihrem neuen Umfeld herrschen allerhand Unsitten: Madame ist pedantisch und verbittert, Monsieur ein notorischer Lustmolch, Schwiegervater Rabour ein nostalgischer Fetischist. Der Nachbar entpuppt sich als zänkischer Militarist und der sadistische Gärtner Joseph, ein Faschist, macht Célestine auf zudringliche Weise den Hof. Das Hausmädchen weist ihn entschieden ab und verhält sich ihrer Umgebung gegenüber beobachtend und distanziert. Nur zu dem kleinen Bauernmädchen Claire verbindet sie ein liebevolles Verhältnis. Als der Schwiegervater stirbt, will Célestine kündigen und nach Paris zurückzukehren. Doch am Bahnhof erreicht sie die schreckliche Nachricht, dass die kleine Claire im nahen Wald vergewaltigt und ermordet wurde. Das Hausmädchen beschließt, zu bleiben. Zwar gibt es keine Spur des Mörders, doch Célestine verdächtigt Joseph. Um Gewissheit zu erlangen, lässt sie sich auf die Avancen des Gärtners ein.
Buñuels "Tagebuch einer Kammerzofe" ist eine bitterböse Satire auf die verlogene, in ihren überkommenen Traditionen gefangene französische Provinz-Bourgeoisie vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Jeanne Moreau in der Rolle des Hausmädchens Célestine befördert die unter der Fassade lauernden Untugenden eines Milieus zutage, das Buñuel zutiefst verachtete und in vielen seiner Filme auf teils schockierende Art und Weise kritisierte.

 
Mord mit kleinen Fehlern
Verfügbar ab dem 15/03/2026 / TV-Ausstrahlung am Sonntag, 15. März um 14:30

Andrew Wyke gilt als einer der besten Krimiautoren der Welt. Auch besitzt er eine exzessive Spielleidenschaft: Sein beeindruckendes Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert ist ein wahres Museum voller Dartscheiben, Schachbretter, mechanischer Puppen und Roboter sowie vielerlei anderer Merkwürdigkeiten. Eines Tages lädt er Milo Tindle zu sich ein, einen jüngeren Mann, der es als Friseur zu mehreren Salons gebracht hat. Zunächst genießt Milo den Besuch – bis Wyke ihm eröffnet, dass er von dem Verhältnis seiner Gattin mit Milo und ihren Hochzeitsplänen weiß.
Doch zu Milos großem Erstaunen zeigt sich Wyke erfreut darüber, seine Frau loszuwerden, und hat sich sogar einen Plan ausgedacht, von dem beide Männer profitieren sollen. Um sicherzustellen, dass Milo den verschwenderischen Lebensstil seiner Frau weiterhin gewährleisten kann, will Wyke den Diebstahl ihrer Juwelen fingieren und diese sowohl in Amsterdam verpfänden als auch die Versicherungssumme kassieren – so kämen beide Männer auf ihre Kosten.
Als der Diebstahl ausgeführt ist, zückt Wyke eine Pistole und drückt lässig ab ... Sein Plan scheint gelungen, doch bald darauf erhält er unerwarteten Besuch von Inspektor Doppler, der im Fall des verschwundenen Milo Tindle ermittelt. Das Spiel beginnt erneut ...


Zeugin der Anklage
Verfügbar ab dem 15/03/2026 / TV-Ausstrahlung am Sonntag, 15. März um 20:15

Sir Wilfrid Robarts, Londons wohl berühmtester Strafverteidiger, kehrt niedergeschlagen in sein Haus zurück. Sein Arzt hat ihm geraten, seinen Beruf aufzugeben, und ihm strikt das Rauchen und Trinken verboten. Außerdem hat er ihm die strenge Schwester Plimsoll zur Seite gestellt. Die Zukunftsaussichten erscheinen dem alten Herrn also düster. Doch da kommt Sir Wilfrid der Zufall zu Hilfe, der ihn aus dem Dilemma eines Lebensabends ohne Aufregungen befreien könnte. Ein befreundeter Rechtsanwalt berichtet von einem nahezu aussichtslosen Fall. Ein gewisser Leonard Vole ist angeklagt, die reiche Witwe Mrs. French ermordet zu haben. Tatsache ist, dass Vole seit Wochen häufiger Gast der Witwe war und von ihr bewundert wurde. Wenige Tage, bevor sie tot aufgefunden wurde, hatte sie ihm ihr beträchtliches Vermögen vermacht. Vole streitet den Mord ab. Er behauptet, von dem Testament und dem Reichtum der Toten nichts gewusst zu haben. Aber er hat kein Alibi für die Tatzeit. Diese Sachlage ist ganz nach Sir Wilfrid Robarts Geschmack. Er übernimmt den Fall trotz aller Ermahnungen seines Arztes. Zunächst bittet er die Frau des Angeklagten, Christine Vole, zu sich. Sie ist der einzige Mensch, der Vole entlasten kann, wozu sie jedoch nicht bereit ist. Ganz im Gegenteil: Sie tritt am ersten Verhandlungstag sogar als Zeugin der Anklage auf!


Blutige Hochzeit
Verfügbar bis zum 14/07/2026 / TV-Ausstrahlung am Montag, 16. März um 20:15

In einer Provinzstadt an der Loire bleibt eigentlich nichts verborgen – vor allem kein Liebesverhältnis. Dennoch gelingt es Lucienne, der Frau des gaullistischen Abgeordneten Delamare, und Pierre, dem sozialistischen Stadtrat, verheiratet mit einer unheilbar kranken Frau, ihre Beziehung zu verheimlichen. Doch um ihr Glück auch wirklich gemeinsam genießen zu können, müssten sie frei sein. Pierre entdeckt, dass es ein Leichtes wäre, seine Frau mit einer erhöhten Dosis ihrer Medikamente zu töten, und ermordet sie tatsächlich. Jetzt steht nur noch Paul Delamare im Weg. Lucienne und Pierre beschließen, auch ihn zu töten. Doch die beiden Morde machen sie nicht frei. Im Gegenteil: Um keinen Verdacht zu erregen, dürfen sie sich nicht mehr sehen. Bis ein anonymer Brief bei der Polizei eintrifft …
Die Geschichte des Films beruht auf einer wahren Begebenheit, deren Protagonisten als die "Teufel von Bourganeuf" bekannt wurden. Doch Chabrol geht es in seinem Film nicht um die Schilderung des Verbrechens. Er nutzt den Fall zu einer subtilen, aber heftigen Attacke auf die französische Bourgeoisie und vor allem die damaligen politischen Verhältnisse. Einmal mehr steht in "Blutige Hochzeit" die Familie als Kernstück der bürgerlichen Gesellschaft im Mittelpunkt. Doch das vorgebliche Familienglück ist zerrüttet, die Ehen sind nur noch Fassade. Stattdessen: Ehebruch und Mord. Die erhoffte Freiheit entpuppt sich als Gefängnis der Konventionen. Was aber, so die zentrale Frage des Films, bringt die Menschen dazu, lieber einen Mord zu begehen, als ihre Gefühle offen einzugestehen?

 
 
Arte zeigt in der Mediathek alle sechs Regiearbeiten der japanischen Schauspielerin Kinuyo Tanaka.
 
Zurück
Oben Unten