Mord mit kleinen Fehlern
Verfügbar ab dem 15/03/2026 / TV-Ausstrahlung am Sonntag, 15. März um 14:30
Andrew Wyke gilt als einer der besten Krimiautoren der Welt. Auch besitzt er eine exzessive Spielleidenschaft: Sein beeindruckendes Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert ist ein wahres Museum voller Dartscheiben, Schachbretter, mechanischer Puppen und Roboter sowie vielerlei anderer Merkwürdigkeiten. Eines Tages lädt er Milo Tindle zu sich ein, einen jüngeren Mann, der es als Friseur zu mehreren Salons gebracht hat. Zunächst genießt Milo den Besuch – bis Wyke ihm eröffnet, dass er von dem Verhältnis seiner Gattin mit Milo und ihren Hochzeitsplänen weiß.
Doch zu Milos großem Erstaunen zeigt sich Wyke erfreut darüber, seine Frau loszuwerden, und hat sich sogar einen Plan ausgedacht, von dem beide Männer profitieren sollen. Um sicherzustellen, dass Milo den verschwenderischen Lebensstil seiner Frau weiterhin gewährleisten kann, will Wyke den Diebstahl ihrer Juwelen fingieren und diese sowohl in Amsterdam verpfänden als auch die Versicherungssumme kassieren – so kämen beide Männer auf ihre Kosten.
Als der Diebstahl ausgeführt ist, zückt Wyke eine Pistole und drückt lässig ab ... Sein Plan scheint gelungen, doch bald darauf erhält er unerwarteten Besuch von Inspektor Doppler, der im Fall des verschwundenen Milo Tindle ermittelt. Das Spiel beginnt erneut ...
Andrew ist ein reicher Krimiautor. Er lädt Milo in sein großes Landhaus ein, um eine unangenehme Angelegenheit zu regeln: Milo und die Frau des Schriftstellers haben ein Verhältnis ... - Verfilmung eines Theaterstücks von Anthony Shaffer. Laurence Olivier und Michael Caine wurden 1973 sowohl bei...
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Zeugin der Anklage
Verfügbar ab dem 15/03/2026 / TV-Ausstrahlung am Sonntag, 15. März um 20:15
Sir Wilfrid Robarts, Londons wohl berühmtester Strafverteidiger, kehrt niedergeschlagen in sein Haus zurück. Sein Arzt hat ihm geraten, seinen Beruf aufzugeben, und ihm strikt das Rauchen und Trinken verboten. Außerdem hat er ihm die strenge Schwester Plimsoll zur Seite gestellt. Die Zukunftsaussichten erscheinen dem alten Herrn also düster. Doch da kommt Sir Wilfrid der Zufall zu Hilfe, der ihn aus dem Dilemma eines Lebensabends ohne Aufregungen befreien könnte. Ein befreundeter Rechtsanwalt berichtet von einem nahezu aussichtslosen Fall. Ein gewisser Leonard Vole ist angeklagt, die reiche Witwe Mrs. French ermordet zu haben. Tatsache ist, dass Vole seit Wochen häufiger Gast der Witwe war und von ihr bewundert wurde. Wenige Tage, bevor sie tot aufgefunden wurde, hatte sie ihm ihr beträchtliches Vermögen vermacht. Vole streitet den Mord ab. Er behauptet, von dem Testament und dem Reichtum der Toten nichts gewusst zu haben. Aber er hat kein Alibi für die Tatzeit. Diese Sachlage ist ganz nach Sir Wilfrid Robarts Geschmack. Er übernimmt den Fall trotz aller Ermahnungen seines Arztes. Zunächst bittet er die Frau des Angeklagten, Christine Vole, zu sich. Sie ist der einzige Mensch, der Vole entlasten kann, wozu sie jedoch nicht bereit ist. Ganz im Gegenteil: Sie tritt am ersten Verhandlungstag sogar als Zeugin der Anklage auf!
Sir Wilfrid Robarts, Londons berühmtester Strafverteidiger, ist gesundheitlich nicht imstande, ein neues Mandat anzunehmen. Aber er kann dem Reiz seines neuen Falls nicht widerstehen: Leonard Vole wird beschuldigt, sich aus Habgier an die reiche Witwe Emily French herangemacht und sie ermordet...
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Blutige Hochzeit
Verfügbar bis zum 14/07/2026 / TV-Ausstrahlung am Montag, 16. März um 20:15
In einer Provinzstadt an der Loire bleibt eigentlich nichts verborgen – vor allem kein Liebesverhältnis. Dennoch gelingt es Lucienne, der Frau des gaullistischen Abgeordneten Delamare, und Pierre, dem sozialistischen Stadtrat, verheiratet mit einer unheilbar kranken Frau, ihre Beziehung zu verheimlichen. Doch um ihr Glück auch wirklich gemeinsam genießen zu können, müssten sie frei sein. Pierre entdeckt, dass es ein Leichtes wäre, seine Frau mit einer erhöhten Dosis ihrer Medikamente zu töten, und ermordet sie tatsächlich. Jetzt steht nur noch Paul Delamare im Weg. Lucienne und Pierre beschließen, auch ihn zu töten. Doch die beiden Morde machen sie nicht frei. Im Gegenteil: Um keinen Verdacht zu erregen, dürfen sie sich nicht mehr sehen. Bis ein anonymer Brief bei der Polizei eintrifft …
Die Geschichte des Films beruht auf einer wahren Begebenheit, deren Protagonisten als die "Teufel von Bourganeuf" bekannt wurden. Doch Chabrol geht es in seinem Film nicht um die Schilderung des Verbrechens. Er nutzt den Fall zu einer subtilen, aber heftigen Attacke auf die französische Bourgeoisie und vor allem die damaligen politischen Verhältnisse. Einmal mehr steht in "Blutige Hochzeit" die Familie als Kernstück der bürgerlichen Gesellschaft im Mittelpunkt. Doch das vorgebliche Familienglück ist zerrüttet, die Ehen sind nur noch Fassade. Stattdessen: Ehebruch und Mord. Die erhoffte Freiheit entpuppt sich als Gefängnis der Konventionen. Was aber, so die zentrale Frage des Films, bringt die Menschen dazu, lieber einen Mord zu begehen, als ihre Gefühle offen einzugestehen?