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Aktuell ist eine Dokuserie über Science Fiction-Filme in der Mediathek. Ganz interessant, wobei ich es merkwürdig finde, daß die mit "Star Wars" beginnen. Die ganzen alten Klassiker, 30er Universal, 50er Jack Arnorlds, "Alarm im Weltallt", "Die Zeitmaschine" und "Planet der Affen" werden, gar nicht besprochen oder nur am Rande erwähnt. Zumindest bis Folge 3.
Als KISS-Fan finde ich es kustig, daß Gene Simmons zu den Leuten gehört, die ihre Kommentare abgeben. Einmal in einem SF-Film mit Tom Selleck und schon eine SF-Ikone. :48:

Science Fiction Revolution - Kultur und Pop | ARTE

Das ist übrigens diese Doku unter anderem Namen:

 
Nicht wirklich. Sind beide von CreatorVC Studios (deshalb ähnlich), allerdings mit jeweils anderen Interviewpartnern und Schwerpunkten.
 
Gift in unserem Alltag - Die Plage der PFAS
Verfügbar ab dem 24/03/2026 / TV-Ausstrahlung am Dienstag, 31. März um 20:15

Sie stecken in beschichteten Pfannen, wasserdichter Kleidung und Feuerlöschschaum – und mittlerweile in unserem Blut, im Trinkwasser und in der Luft: PFAS (per- und polyfluorierte Chemikalien/ʺper- and polyfluoroalkyl substancesʺ), die sogenannten Ewigkeitschemikalien. Was einst als technischer Fortschritt gefeiert wurde, entpuppt sich heute als eine der größten Umwelt- und Gesundheitsbedrohungen unserer Zeit. Einige dieser Substanzen gelten als krebserregend, andere stehen im Verdacht, das Hormonsystem zu stören oder das Immunsystem zu schwächen.
Der Dokumentarfilm begleitet Betroffene, Wissenschaftlerinnen und Aktivisten, die gegen diese unsichtbare Verseuchung kämpfen. In Italien wurden 2025 mehrere Manager eines PFAS-Zulieferers in einem aufsehenerregenden Prozess zu langen Haftstrafen verurteilt. Im südfranzösischen Salindres schloss der Chemiekonzern Solvay offiziell aus wirtschaftlichen Gründen sein Werk – doch Anwohner und ehemalige Mitarbeiter berichten von massiver Boden- und Grundwasserverschmutzung. In Baden-Württemberg hat die Stadt Rastatt die Wasserpreise erhöht, um teure Reinigungsverfahren zu finanzieren, und überwacht die Landwirtschaft streng, um weitere Kontaminationen zu verhindern.
Während in den USA seit Jahrzehnten juristisch gegen PFAS-Hersteller vorgegangen wird, hinkt Europa hinterher. Doch Bürgerinitiativen, kommunale Maßnahmen und neue Forschungsergebnisse erhöhen den Druck auf Politik und Industrie. Erste gesetzliche Schritte und strafrechtliche Konsequenzen lassen hoffen, dass besonders problematische PFAS bald verboten werden.
Doch selbst wenn die Produktion gestoppt wird: Die bereits freigesetzten Chemikalien belasten Böden, Gewässer und Lebewesen noch für Jahrhunderte – eine unbequeme Wahrheit, die der Film nicht verschweigt.


Pestizide: Europas zynischer Giftexport
Verfügbar bis zum 04/04/2027

Der Dokumentarfilm geht einem wenig beleuchteten Wirtschaftskreislauf auf den Grund: Deutschland, das sich zunehmend gegen Umweltgifte sperrt, ist noch immer der wichtigste Importeur von brasilianischem Kaffee voller Pestizidrückstände. In ganz Europa trinken die Menschen Orangensaft, der aus stark belasteten Früchten aus Brasilien gewonnen wird. Und diejenigen, die in Südamerika die Gifte ausbringen, müssen mit ihrer Gesundheit teuer dafür bezahlen.
Die europäischen Staatschefs kritisieren Brasilien nur allzu gerne ob der Brände im Amazonasgebiet – schauen aber wohlweislich weg, wenn ihre eigenen Chemiekonzerne dort gute Geschäfte machen.
Mehr als die Hälfte aller Pestizide, die vor kurzem auf den brasilianischen Markt kamen, sind in der EU aufgrund ihrer Gefährlichkeit für Gesundheit und Umwelt verboten. Die in Europa hergestellten und zugleich verbotenen Produkte finden auf der Südhalbkugel dankbare Abnehmer. Laut der Schweizer NGO Public Eye erzielen die europäischen Herstellerfirmen durch diese extrem schädlichen Pflanzengifte, die an Entwicklungs- und Schwellenländer verkauft werden, beinahe die Hälfte ihres Gesamtumsatzes.
Der Dokumentarfilm zeigt, dass sich die europäische Politik kaum mit diesem Thema befasst. An den Grenzen wird kaum kontrolliert, die Gesetzgebung nimmt chemische Rückstände in Lebensmitteln in Kauf und die wirtschaftlichen Akteure sind vor allem bemüht, ihren eigenen Status quo beizubehalten.
Die Folgen dieser EU-Doppelstandards könnten sich durch das EU-Mercosur-Abkommen, das von Kritikern als Angriff auf Klima, Menschenrechte und demokratische Kontrolle bewertet wird, künftig noch verschärfen.

 
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