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Kinofilm: Die Odyssee [Christopher Nolan] (2026) [Kino]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 39 46,4%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 22 26,2%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 4 4,8%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 1 1,2%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 18 21,4%

  • Umfrageteilnehmer
    84

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Hab ich nicht. Mich wundert es nur, dass du dich an Nolan so abarbeitest...Vorherige Filme schon nicht gut gefunden. Nolan müsste mal die Meinung gesagt werden. Aber dann weiß Gott wohin fahren, um den neuen Film im Kino zu sehen? Das verstehe ich dann nicht ganz. :81:

Edit: Du hast es ja begründet. Alles gut!
Ich bin jetzt auch nicht gerade der größte Nolan-Fan. Und wäre THE ODYSSEE nicht thematisch auf meiner Wellenlänge, wäre ich dem Kino vielleicht ferngeblieben. Mit seinem Konservatismus kann ich ganz ehrlich leben (stört mich auch bei vielen schlechteren Filmen nicht), aber häufig vermitteln seine Werke den Eindruck einer Mathe-Vorlesung. Der hier tat dies übrigens nicht. Platz 2 nach THE PRESTIGE.
Ein guter Film sollte auch auf einer 33er Röhre funktionieren.
Das ist aber auch immer so eine nervige Phrase, ein Film ist ein audio-visuelles Kunstwerk, keine bloße Erzählung, da ist eine entsprechende Präsentation natürlich nicht optional, sondern essentiell für das intendierte Erlebnis, die Form untrennbar vom Inhalt. Die Mona Lisa funktioniert auch nicht als Briefmarke.

Unabhängig davon bedarf die Odyssee aber tatsächlich keines IMAX, die Bildkompensation ist so ausgelegt, dass sie auch in anderen Formaten funktioniert. Es ist nur das bevorzugte Format von Nolan.
Also ein 4:3-Format bei einem Monumentalfilm wäre für mich wie ein größerer Röhrenfernseher. Von daher bin ich froh über Nolans Entscheidung, abseits seines künstlerischen Vorzugs dem Zuschauer hier entgegenzukommen.
 
Film hat mir sehr gut gefallen.

Bildgewaltig ... laut .... ja oft leider zu laut ;-)

Im direkten Vergleich sehe ich Oppenheimer trotzdem vorne - mag aber einfach daran liegen, dass mir das Genre dort mehr zusagt.

Aber nichts desto trotz vergingen die 3 Stunden bei Odyssee wie im Flug.

Die Story kannte ich in dem Sinn gar nicht - also hatte nur ein paar Einzelheiten davon im Kopf "Sirenen, Zyklop, Reise dauert lange" .... war drum wirklich gespannt wie das ganze enden wird und bin froh, dass er überlebt hat :-)
 
" .... war drum wirklich gespannt wie das ganze enden wird und bin froh, dass er überlebt hat :-)
Konnte nachträglich selbst kaum fassen, wie ich da ein klein wenig gebibbert hatte. Würden sie dem Ende der Saga tatsächlich einen neuen Spin geben? Ja, würden sie.

Nettes Entertainment zum Morgenkaffee:
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Link: https://youtu.be/omywARHEqow
 
Das ist natürlich sehr ärgerlich. Bin selbst beruflich bedingt in dieser Hinsicht "abgehärtet" (bitte nicht wörtlich nehmen), aber sowas sollte den Filmgenuss nicht trüben.
 
Ich frage mich echt was passieren muss, dass Nolan auf großer Breite mal die Kritik erhält, die er sich mMn verdient. Aber für ihn scheint jeder seine Ansprüche über Bord zu werfen. Er muss vorher nur proklamieren, dass alles handgemacht ist und in IMAX gedreht und schon wird die Fanbrille aufgesetzt. Wie oft man über seine letzten Werke liest und hört: "Im Kino hat das Spaß gemacht, aber seitdem hatte ich keine Lust mehr auf den Film." Na, fragt euch mal, an was das nur liegen mag.
wenn man sich seine Filmografie anschaut ist keine nullnummer dabei. Tente schwierig und Dunkirk für mich der schwächste Nolan Film. aber es ist doch kein Film dabei wo man seine Ansprüche über Board wirft. das sind kreative Meistwerke. wer macht schon einen Film wie Inception? jeder film ein Nolan Film, keine Auftragsarbeit. (Insomnia vielleicht ausgenommen) Fast jeder Film ein Kinoereignis. das muss man anerkennen auch wenn man vielleicht seine Filme nicht so mag. die meisten seiner Filme hab ich schon mehrmals gesehen. das Phänomen "im Kino hat das Spaß gemacht, aber seitdem hatte ich keine Lust mehr auf den Film" kenne ich im übrigen von Tarantino Filmen
 

Hab ich nicht. Mich wundert es nur, dass du dich an Nolan so abarbeitest...Vorherige Filme schon nicht gut gefunden. Nolan müsste mal die Meinung gesagt werden. Aber dann weiß Gott wohin fahren, um den neuen Film im Kino zu sehen? Das verstehe ich dann nicht ganz. :81:

Edit: Du hast es ja begründet. Alles gut!
Ich bin jetzt auch nicht gerade der größte Nolan-Fan. Und wäre THE ODYSSEE nicht thematisch auf meiner Wellenlänge, wäre ich dem Kino vielleicht ferngeblieben. Mit seinem Konservatismus kann ich ganz ehrlich leben (stört mich auch bei vielen schlechteren Filmen nicht), aber häufig vermitteln seine Werke den Eindruck einer Mathe-Vorlesung. Der hier tat dies übrigens nicht. Platz 2 nach THE PRESTIGE.
Ein guter Film sollte auch auf einer 33er Röhre funktionieren.
Das ist aber auch immer so eine nervige Phrase, ein Film ist ein audio-visuelles Kunstwerk, keine bloße Erzählung, da ist eine entsprechende Präsentation natürlich nicht optional, sondern essentiell für das intendierte Erlebnis, die Form untrennbar vom Inhalt. Die Mona Lisa funktioniert auch nicht als Briefmarke.

Unabhängig davon bedarf die Odyssee aber tatsächlich keines IMAX, die Bildkompensation ist so ausgelegt, dass sie auch in anderen Formaten funktioniert. Es ist nur das bevorzugte Format von Nolan.
Also ein 4:3-Format bei einem Monumentalfilm wäre für mich wie ein größerer Röhrenfernseher. Von daher bin ich froh über Nolans Entscheidung, abseits seines künstlerischen Vorzugs dem Zuschauer hier entgegenzukommen.

Weiß nicht was Du verstehst unter - Ein Film funktioniert

Für mich „funktioniert“ ein Film wenn die Geschichte trägt: Die Handlung ist nachvollziehbar und fesselt das Publikum. Die Figuren funktionieren: Die Charaktere wirken glaubwürdig und ihre Entscheidungen ergeben Sinn. Die Emotionen kommen an: Der Film ist spannend, berührend oder lustig – je nachdem, was er sein möchte. Das Tempo stimmt: Der Film fühlt sich weder zu lang noch gehetzt an. Die einzelnen Elemente greifen ineinander: Drehbuch, Regie, Schauspiel, Musik und Kameraarbeit unterstützen sich gegenseitig. Das Publikum bleibt dran: Die Zuschauer verlieren nicht das Interesse und verstehen, worauf der Film hinauswill.

All das lässt sich auch auf einer 33er Röhre bewerten, es sei den ein Film fußt nur auf bombastischen Bildern und Sound.

Klar ist das „Erlebnis“ ein völlig anderes auf einer riesigen Leinwand, als Film MUSS er aber auch (für mich) im kleinen funktionieren.
Es sei denn man hat ein Augenleiden oder sitzt 6m entfernt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weiß nicht was Du verstehst unter - Ein Film funktioniert

Für mich „funktioniert“ ein Film wenn die Geschichte trägt: Die Handlung ist nachvollziehbar und fesselt das Publikum. Die Figuren funktionieren: Die Charaktere wirken glaubwürdig und ihre Entscheidungen ergeben Sinn. Die Emotionen kommen an: Der Film ist spannend, berührend oder lustig – je nachdem, was er sein möchte. Das Tempo stimmt: Der Film fühlt sich weder zu lang noch gehetzt an. Die einzelnen Elemente greifen ineinander: Drehbuch, Regie, Schauspiel, Musik und Kameraarbeit unterstützen sich gegenseitig. Das Publikum bleibt dran: Die Zuschauer verlieren nicht das Interesse und verstehen, worauf der Film hinauswill.

All das lässt sich auch auf einer 33er Röhre bewerten, es sei den ein Film fußt nur auf bombastischen Bildern und Sound.

Klar ist das „Erlebnis“ ein völlig anderes auf einer riesigen Leinwand, der Film MUSS für mich aber auch im kleinen funktionieren.
Nope, ein Film ist kein Buch und mehr als das die Summe seiner Einzelteile, als audio-visuelles Medium ist die Art und Weise wie der Inhalt transportiert wird genauso wichtig wie der Inhalt, wenn nicht gar wichtiger. Film definiert sich über seine Bilder, wenn man die nicht adäquat transportiert, dann verliert der Film unweigerlich. Je stärker ein Film visuell erzählt, desto bedeutender ist auch die Präsentation, ein Kammerspiel funktioniert anders, als ein Film wie Die Odyssee.
 
Weiß nicht was Du verstehst unter - Ein Film funktioniert

Für mich „funktioniert“ ein Film wenn die Geschichte trägt: Die Handlung ist nachvollziehbar und fesselt das Publikum. Die Figuren funktionieren: Die Charaktere wirken glaubwürdig und ihre Entscheidungen ergeben Sinn. Die Emotionen kommen an: Der Film ist spannend, berührend oder lustig – je nachdem, was er sein möchte. Das Tempo stimmt: Der Film fühlt sich weder zu lang noch gehetzt an. Die einzelnen Elemente greifen ineinander: Drehbuch, Regie, Schauspiel, Musik und Kameraarbeit unterstützen sich gegenseitig. Das Publikum bleibt dran: Die Zuschauer verlieren nicht das Interesse und verstehen, worauf der Film hinauswill.

All das lässt sich auch auf einer 33er Röhre bewerten, es sei den ein Film fußt nur auf bombastischen Bildern und Sound.

Klar ist das „Erlebnis“ ein völlig anderes auf einer riesigen Leinwand, der Film MUSS für mich aber auch im kleinen funktionieren.
Nope, ein Film ist kein Buch und mehr als das die Summe seiner Einzelteile, als audio-visuelles Medium ist die Art und Weise wie der Inhalt transportiert wird genauso wichtig wie der Inhalt, wenn nicht gar wichtiger. Film definiert sich über seine Bilder, wenn man die nicht adäquat transportiert, dann verliert der Film unweigerlich. Je stärker ein Film visuell erzählt, desto bedeutender ist auch die Präsentation, ein Kammerspiel funktioniert anders, als ein Film wie Die Odyssee.
Ob ein Film sich über etwas definiert oder ob er funktioniert sind ja wohl zwei völlig verschiedene Dinge.
 
Ob ein Film sich über etwas definiert oder ob er funktioniert sind ja wohl zwei völlig verschiedene Dinge.
Hä? Nichts dergleichen wurde behauptet. Dass dieser Film als großes Kinoepos funktioniert, muss man zwar persönlich nicht bestätigen, aber die generelle Resonanz spricht deutlich dafür.
 
Lohnt sich der Film denn, wenn man keine Lust hat, 600 km zu einem IMAX zu fahren?
Hab den Film im IMAX Düsseldorf gesehen.
Den Film selbst fand ich tatsächlich gut bis sehr gut. Mehr so im gesammten. Denn allen hier genannten Kritikpunkten stimme ich größenteils zu.
Aber IMAX war für mich für diesen Film schlicht unnötig. Die Bilder sind halt "nur" groß und vorallem leer. Wenn du ein normales hochwertiges Kino mit einer großen Leinwand hast geh rein.
Habe mich beim anschauen oft gefragt ob ich jetzt einen krassen Unterschied zum berühmten Saal 4 im Cinedom Köln (klassisches Kino) sehe. Nicht wirklich.
Für mich wird IMAX ähnlich wie HDR bei Spielfilmen wohl für immer komplett unverständlich sein wenn es um "schöne" Bilder geht.
 
Hmm, trotz des mega Box Office und hohen Bewertungen auf IMDB & Co scheint der Film die Gemüter ja sehr zu spalten. Ich werde definitiv warten bis ich ihn gemütlich zu Hause schauen kann. Ich fand Oppenheimer und Tenet beide furchtbar öde, die letzten Filme die mir gefallen haben waren 2017 Dunkirk und 2012 TDKR. Inception bleibt mein Lieblings Nolan.

Von Odyssee habe ich mir sehr viel versprochen, ich hoffe er fühlt sich gänzlich anders an als Oppenheimer.
 
Weiß nicht was Du verstehst unter - Ein Film funktioniert

Für mich „funktioniert“ ein Film wenn die Geschichte trägt: Die Handlung ist nachvollziehbar und fesselt das Publikum. Die Figuren funktionieren: Die Charaktere wirken glaubwürdig und ihre Entscheidungen ergeben Sinn. Die Emotionen kommen an: Der Film ist spannend, berührend oder lustig – je nachdem, was er sein möchte. Das Tempo stimmt: Der Film fühlt sich weder zu lang noch gehetzt an. Die einzelnen Elemente greifen ineinander: Drehbuch, Regie, Schauspiel, Musik und Kameraarbeit unterstützen sich gegenseitig. Das Publikum bleibt dran: Die Zuschauer verlieren nicht das Interesse und verstehen, worauf der Film hinauswill.

All das lässt sich auch auf einer 33er Röhre bewerten, es sei den ein Film fußt nur auf bombastischen Bildern und Sound.

Klar ist das „Erlebnis“ ein völlig anderes auf einer riesigen Leinwand, der Film MUSS für mich aber auch im kleinen funktionieren.
Nope, ein Film ist kein Buch und mehr als das die Summe seiner Einzelteile, als audio-visuelles Medium ist die Art und Weise wie der Inhalt transportiert wird genauso wichtig wie der Inhalt, wenn nicht gar wichtiger. Film definiert sich über seine Bilder, wenn man die nicht adäquat transportiert, dann verliert der Film unweigerlich. Je stärker ein Film visuell erzählt, desto bedeutender ist auch die Präsentation, ein Kammerspiel funktioniert anders, als ein Film wie Die Odyssee.
Ob ein Film sich über etwas definiert oder ob er funktioniert sind ja wohl zwei völlig verschiedene Dinge.
Wenn man einen Film für IMAX konzipiert, setzt man natürlich auf die audiovisuelle Kombination aus großen Bildern und Sound.
Das alleine macht bei mir keinen funktionierenden Film aus.
Zum Vergleich: Moderne Epen, die für mich funktioniert haben, sind „Gladiator“, „Kingdom of Heaven“ oder sogar der Zack Snyder-Cut der „Justice League“. Der ist auf der einen Seite audiovisuell extrem gelungen, hat aber dazu auch noch eine emotionale Geschichte, die mich mitnimmt. Den würde ich mal gerne in einem großen Kinosaal sehen.
Oder es gibt auch einen bestimmten Moment in der Langfassung von „Kingdom of Heaven“:
Als Eva Green realisiert dass ihr Sohn krank ist, diese Szene und was danach folgt, ist so intensiv, dass es mich emotional halt richtig in den Film reinzieht.
Einen solchen Moment schafft Nolan in der „Odyssee“ in keiner Sekunde, deshalb funktioniert der Film nicht.
 
Leute, ihr könnte nicht Copyright-geschützte Werke hier einfach komplett zitieren. Das führt zu einer Abmahnung an uns. Man kann stattdessen einen Link auf den Inhalt hier posten.
 
Den Film habe ich inzwischen auch gesehen. Digital im Breitwandformat, weil ich absolut keine Böcke auf lange Fahrerei hatte - dafür immerhin in der OV (inkl. F-Bombs).

Gefiel mir als eher moderne Interpretation schon recht gut. Weniger Schnitte/Edits hätten es sicher auch getan und emotional konnte mich das Geschehen nur selten wirklich packen, aber die bild- und tongewaltige Umsetzung macht(e) da für mich einiges wett. Für Freund*innen (eher) ernster Sommerblockbuster - und auch der Vorlage(n) - schon mehr als nur eine theoretische Empfehlung. Bin froh und zufrieden, den auf der großen, wenn auch nicht größtmöglichen Leinwand und nicht nur auf dem Fernseher auf dem Sofa gesehen zu haben.
 
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