Auf den hatte ich mich ja schon gefreut, aber am Ende leider ein bisschen enttäuschend Das Hochhaus des Schreckens. Mir fehlt vor allem das spannende und atmosphärische und auch Effekte technisch passiert bis zum Finale auch nicht viel. Dabei fängt der Film noch sehr gut an, das lässt dann aber nach.
Im Plot gibt's dann auch so ein paar Punkte, wie diese ganzen Träume oder das der von Michael Moriarty gespielte Dennis auch übersinnliche Fähigkeiten hat oder warum sich Dennis im Finale in den Zombie verwandelt, die einfach passieren und nicht erklärt werden. Vom Ende fang ich gar nicht an.
Ich hab mich auch gefragt, warum das ganze eigentlich in Barcelona spielt, hätte ja genauso gut ein Wolkenkratzer in New York sein können.
Aber dafür gibt's ja das Booklet von Christoph N. Kellerbach wo alles drinsteht, dass das alles hauptsächlich an Produktionstechnischen und Budgetgründen liegt.
Was sehr schade ist, denn die Prämisse ist ja eigentlich gut:
Ein interessantes Setting (Hochhaus mit übernatürlichen/unheimlichen Vorkommnissen), mit Freddie Francis ein guter Regisseur und ein paar bekannte Darsteller wie Michael Moriarty den man aus einigen 80er Horrorfilmen wie American Monster kennen sollte, Jenny Agutter (American Werewolf) und Kevin McCarthy.
Freddie Francis war ja ein guter Regisseur (und ein noch besserer Kameramann), gerade im Bereich des britischen Genre-Kinos hat er einige tolle und bei Fans beliebte Filme gedreht. Sein letzter Kinofilm kommt da leider nicht mehr ran, da schaut man doch lieber einen seiner Hammer oder Amicus Filme.
In der deutschen Synchro wird Kevin McCarthy übrigens sehr unpassend wie ich finde von Eberhard Prüter synchronisiert. Aber gefreut hab ich mich, dass hier auch Synchronlegende Gerd Duwner zu hören ist, der den Parapsychologen Max spricht.