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Kinofilm: The Dark Knight - Uwe Boll! Armie Hammer! [Kino]

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Das Narrativ ist leider schon verbreitet und Menschen glauben meist das, was sie als erstes hören und ihnen passt. Das interessiert jetzt keinen mehr.
Genauso wie das Narrativ mit den 67 Millionen Box Office. Steht mittlerweile auch bei Wikipedia drin mit Verweis auf The Numbers. Das muss doch ein Fehler bei denen sein.
 
Der "The Numbers" Box-Office Eintrag sollte jetzt für alle sichtbar korrigiert sein. Eventuell hat den Fehler bisher auch niemand gemeldet. Ich habe mal höflich nachgefragt und prompt wurde der Eintrag korrigiert.


Antwort:

Hi Delli,

Thank you for bringing this to our attention. You're completely right that it was (somehow) tagged to The Dark Knight as Citizen Vigilante has yet to open. We have fixed this for now, but it's possible that we could have a glitch behind the scenes causing this issue. We will keep our eyes on it and if it happens again, dig into it further.

Thanks again,
The-Numbers
 



Das spiegelt absolute Zahlen wieder. Gemessen am Bevölkerungsanteil ( von nur 15%), sind Migranten massiv überrepräsent.


Das Bild was Citizen Vigelante Zeigt, ist real (der Vigilante zum Glück noch nicht)

P. S. Habe die zum Teil absolut unterirdischen Kommentare zu meinem letzten Post nur überflogen, aber einer wollte wohl Quellen wissen. Ist halt nicht TAZ, Spiegel, SZ etc.
Diw Bubble muß aufrecht erhalten bleiben.

In dem Sinne, viel Spaß hier noch, das nächste Thema kommt bestimmt.
 
Dann aber hoffentlich mit practical Effekten und Stuntman beim Feuer. Die CGI Explosion des Autos sah schon ziemlich mies aus beim ersten Teil.
 
Was kühlt besser ab, als ein Film, der die Gemüter erhitzt? Anspruchsvolle Kost kann ich mir gerade nicht geben, also stattdessen mit "Citizen Vigilante" Vorlieb genommen.

Armie Hammer (R.I.P. Karriere) gibt den Vorzeige-Schwurbler, der die große Weltverschwörung der Eliten in den Äther rülpst und nebenbei das Gesetz in die eigenen Hände nimmt. In Wahrheit stammt er aber aus priviligiertem Hause und fühlt sich um seinen Wohlstand betrogen, Schuld sind u.a. Staat und die unkontrollierte Migration. In den sozialen Medien wird er dafür gefeiert, in den Nachrichten quasi als Messias angepriesen; der Staat hat versagt. Zum Ende hin fragt der Moderationstext aber zumindest - ganz "Cannibal Holocaust"-like - zur Sicherheit nochmal nach, ob es wirklich gut ist, dass der Vigilante jetzt alles in die eigenen Hände nimmt.

Tja, was sagt man jetzt zu dem Film? Technisch scheint Boll seit seiner Rückkehr ins Filmbusiness gar keine Sorgfalt mehr an den Tag zu legen. Waren seine damaligen Werke zumindest noch sowas wie Filme mit einer Handlung von A bis Z, wirkt "Citizen Vigilante" doch sehr fragmentarisch, beinahe episodenhaft. Der Schnitt funktioniert zudem überhaupt nicht. Es gibt Zeitsprünge en masse, vor, zurück, dazwischen, aber dem Zuschauer wird da gar kein Gefühl vermittelt, wo in der Handlung man sich gerade befindet oder warum. Dazwischen fahren Autos durch die Stadt, Armie hält wirre Reden oder sitzt im Bus. Das ist v.a. genau das, wonach es klingt: langweilig.

Inhaltlich bietet der Film nicht viel. Eigentlich weniger als "Selbstjustiz-Standarfilme", aber Boll hat zur besseren Vermarktung - die (unironisch!) blendend funktioniert hat - einen Elefanten in den Raum geführt: Reizthema Migration. Das polarisiert und wühlt auf. Der "traurige" Witz an dem Film: Er würde fast genauso (wenig) funktionieren, wenn hier keine Migranten die Täter wären, sondern gute alte New Yorker Punks wie zu Bronsons Zeiten. Inhaltlich macht das fast keinen Unterschied. Eigentlich wird das Thema nur plakativ in einige Dialoge gedrückt und wirkt so, als wäre es - für die Schockwirkung - noch an den Anfang und ans Ende geklatscht worden, um die Handlung abzurunden. Und wie verarbeitet Boll das Thema? Natürlich genauso oberflächlich wie viele andere "wichtige" Themen. Wir sehen quasi auf Stammtischniveau verfilmte Bild-Schlagzeilen: Zu Beginn gibt es in der Pre-Title-Sequenz den "Messerstecher", der grundlos eine junge Mutter absticht. Die Szene könnte man entfernen und der Handlung würde nichts substanzielles fehlen. Gegen Ende gibt es die - hier schon in Teilen verlinkte - "selbstverschuldete" Vergewaltigung inkl. Täterstraffreiheit. Ohne irgendeine Form von Tiefe, aber mit den üblichen Sprüchen garniert und mit ein paar Kopfschüssen aufgelöst. Damit (auch) ein paar Leutchen "Genauso ist es! Endlich traut sich mal einer, es zu zeigen! Der Boll hat Eier!" grunzen können. Definitiv gut für den derzeitigen Diskurs - und eben gut, um den Film an den Mann zu bringen. Eigentlich ist der nämlich nur eine stinklangweilige und mies inszenierte Zeitverschwendung.

Gezeigte Gewalt gibt es hier tatsächlich wenig und die Freigabeverweigerung würde ich schon gerne lesen, ich kann mir aber zumindest denken, warum die FSK ein Problem mit dem Film hat. Selbst wenn man als Zuschauer Hammers Taten zwiespältig sieht (der Zwiespalt ist Boll-typisch aber auch recht lose/oberflächlich in die Handlung geschrieben), suggerieren so ziemlich alle Nebenfiguren in dem Film, dass Selbstjustiz absolut geil ist, durch die gezeigten Social-Media-Reels oder durch die undifferenzierten Nachrichtenbeiträge. In seinem Endmonolog deutet Hammers Charakter zudem an, dass Selbstjustiz und Abschiebung die Mittel sind, um die "Kontrolle" wieder zurückzuerlangen.

Wird schon bewusst mit "Krawall" inszeniert worden sein, an eine Indizierung glaube ich aber z.B. nicht. Film kann man diskutieren, sehen muss man ihn m.E. aber nicht. Irgendwelche Interviews mit Boll schlagen bestimmt in dieselbe Kerbe, sind am Ende aber unterhaltsamer.
 
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