Kino Avengers: Endgame Encore MCU 2026

  • Ersteller Ersteller EIERmann
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Gerne noch mal in absoluten Zahlen:
Kündigt absolute Zahlen an und liefert dann Prozente. Das wird ja eine ganz besondere Rechnung, die da der Welt offenbart wird.

Hier mal eine tatsächliche absolute Zahl = 9,8 Milliarden Dollar hat Avatar seit Kino Release über Merchandise generiert. Das liefert Marvel Merch inzwischen pro Jahr mehr. Und genau das ist der Punkt, dass MCU ist ein Pop-Kultur Gigant und das ist es was es für Disney so lukrativ macht. Da interessiert es absolut niemanden, dass Avatar eher als Langläufer, Marvel Filme eher Frontläufer sind oder ob das 3D konvertiert oder real ist oder Jimmy als Auteur auftritt. Es interessiert aus der wirtschaftlichen Sicht nur: Geld. Und das liefert Avatar eben außerhalb des Kinos nicht, weil es keinen Stand in der Pop-Kultur hat. Entsprechend sieht man kaum bis keine Cosplays, Fan-Fiction und eben Merch in all seinen Formen zu Avatar. Daran ändert auch eine Themenpark Attraktion nichts, zumal natürlich auch etliche mit Marvel Motiven existieren. Ich meine Avatar ist mir persönlich auch vom Stetting her lieber als Marvel und niemand behauptet, dass Avatar kein Erfolg wäre, aber deine Art von Realitätsverzerrung ist schon bizarr. In Trumps Kabinett haben sie sicherlich Verwendung für solche Qualitäten.

Übrigens hat @leeloo natürlich Recht, Disney gehören die Rechte an den Filmen, der komplette Verleih, die Namensrechte ect. Sprich ihnen gehören die Filme. Cameron hält die IP Rechte auf Charaktere, die Welt usw. sowie die vertragliche Zusage die Fortsetzungen nach seinen Vorstellungen zu gestalten.
So, dann machen wir das Thema einmal abschließend zu Ende weil es echt ermüdend ist, mit Laien immer und immer wieder das gleiche Thema duchzukauen.. 😉

Natürlich besitzt Disney über 20th Century umfangreiche Rechte an AVATAR – darunter Film-, Vertriebs- und Markenrechte. Das habe ich nie bestritten. Nur sind Markenrechte, Filmrechte und die Rechte bzw. Kontrolle an einer zugrunde liegenden IP nicht automatisch dasselbe.

Selbst wenn Disney die Markenrechte am Namen AVATAR komplett gehören sollten, bedeutet das noch lange nicht automatisch, dass Disney deshalb nach Belieben über Pandora, die Na’vi, Jake Sully, Neytiri und das gesamte von Cameron geschaffene Universum verfügen kann.

Wie die einzelnen Rechte zwischen 20th Century und Cameron/Lightstorm juristisch bis ins letzte Detail verteilt sind, wissen wir nicht – den entscheidenden Vertrag kennen wir nämlich alle nicht. Was wir dagegen wissen, sind die Aussagen derjenigen, die ihn kennen. Jon Landau hat die Situation ziemlich unmissverständlich beschrieben: Bei AVATAR kontrolliert LIGHTSTORM das Franchise – NICHT das Studio. Und Cameron selbst hat deutlich gemacht, dass er sich zwar irgendwann aus der Regie zurückziehen könnte, aber keinen weiteren AVATAR sieht, an dem er nicht zumindest eng als Produzent beteiligt wäre.

Oder anders gesagt: Vielleicht dürfte Disney theoretisch sogar einen Film namens AVATAR ohne Cameron machen – das weiß ich nicht. Was Disney aber offenbar nicht einfach kann, ist Camerons AVATAR-Universum ohne Lightstorm nach Belieben weiterzuführen. Sonst würden die Aussagen von Cameron und Landau schlicht keinen Sinn ergeben.

Und solche Rechtekonstruktionen sind im Filmgeschäft nun wirklich nichts Exotisches. Ich könnte morgen einen FREITAG DER 13.-Film machen, denn niemand kann die Verwendung eines normalen Kalendertages als Begriff für sich monopolisieren. Ich könnte genauso einen Film HALLOWEEN nennen – auch ein Feiertag wird nicht dadurch zum exklusiven Eigentum eines Filmstudios.

Aber: Nur weil ich einen solchen Titel verwenden kann, gehören mir deshalb noch lange nicht die Figuren und die zugrunde liegende IP. Jason Voorhees dürfte ich eben NICHT einfach in meinen FREITAG DER 13. einbauen und Michael Myers NICHT einfach in meinen HALLOWEEN.

Und genau darum geht es: Titel-/Markenrechte und Rechte an Figuren, Welten und der zugrunde liegenden IP sind zwei verschiedene Dinge. Deshalb greift auch „Disney hat Rechte am Namen AVATAR, also gehört Disney alles“ schlicht zu kurz.

Und nun zum Merchandise und angeblichen Popkultur-Impact: Natürlich ist MARVEL ein gigantisches Merchandise-Geschäft. Das bestreitet doch überhaupt niemand. Nur wird inzwischen eine einzige, 2009 geschaffene Welt mit bislang drei Kinofilmen gegen das komplette MARVEL-Universum mit Spider-Man, Avengers, Iron Man, Hulk, Thor, Captain America und zahllosen weiteren Figuren aus Jahrzehnten von Comics, Filmen, Serien und Games gestellt. Dass MARVEL insgesamt mehr Merchandise verkauft, ist jetzt nicht unbedingt die überraschendste Erkenntnis des Jahrhunderts. 😁

Und vor allem: Seit wann misst man eigentlich Popkultur-Impact am Merchandise-Umsatz?

STAR TREK
zeigt wunderbar, wie unsinnig diese Gleichung ist. STAR TREK prägt seit 60 Jahren unsere Popkultur – Sprache, Mode, Film und Fernsehen, gesellschaftliche Vorstellungen, Technikvisionen und sogar die reale Raumfahrt. Das erste Space Shuttle hieß auf Grund der TV-Serie ENTERPRISE. Spock, der Vulkaniergruß und Begriffe wie „Beam me up“ sind längst über die eigentliche Serie hinaus Teil der allgemeinen Popkultur geworden, und zwar deutlich größer als es Marvel oder sogar auch Star Wars je sein werden. Das Smithsonian dokumentiert ausdrücklich den Einfluss von STAR TREK auf Wissenschaft und Technik; auch die NASA dokumentiert die Geschichte der Enterprise.

Und dafür musste STAR TREK niemals auch nur annähernd die Merchandise-Umsätze von MARVEL oder STAR WARS erreichen.

Denn Merchandise-Umsatz misst zunächst einmal genau EINE Sache: wie viel Merchandise sich verkaufen lässt. Er ist weder eine Maßeinheit für kulturellen Einfluss noch dafür, wie erfolgreich ein einzelner Kinofilm war.

Und genau darum ging es ursprünglich: AVATAR gegen AVENGERS: ENDGAME. Nicht AVATAR gegen sämtliche MARVEL-Figuren der vergangenen Jahrzehnte, nicht T-Shirt-Verkäufe gegen Themenparks und auch nicht darum, wer mehr Plastikfiguren im Kinderzimmer stehen hat. 😉

Disney besitzt erhebliche Rechte an AVATAR. Cameron/Lightstorm kontrolliert aber das Franchise in einem außergewöhnlichen Umfang. MARVEL wiederum gehört zu 100% Disney und ist zweifellos die wesentlich größere Merchandise-Maschine.

Nur beantwortet das alles nicht die ursprüngliche Frage, welcher der beiden Filme an der Kinokasse den längeren Atem hatte und welcher tatsächlich mehr Geld verdient hat.

Und genau dazu kommen die absoluten Zahlen noch in der nächsten Folge auf BLAURÜCKEN-TV. 😉


So. JETZT reicht es aber wirklich zu dem Thema. 😂
 
Darauf lasse ich mich nicht ein :winkewinke:

Ich wollte eigentlich ganz was anderes hier.
Ich bin vor paar Jahren aus der Marvel Geschichte ausgestiegen. Ich glaube bei Endgame.
Bin aber schon interessiert am neuen Spider-Man und eben Avengers.
Kommt man da einigermaßen mit oder kann ich es gleich sein lassen?
 
@Noir020 kennst du die Floskel "Du hast recht und ich meine Ruhe!? :D
Joar, ich glaube die Dümmlichkeit ist auch ausreichend aufgearbeitet. :biggrin:

Ich wollte eigentlich ganz was anderes hier.
Ich bin vor paar Jahren aus der Marvel Geschichte ausgestiegen. Ich glaube bei Endgame.
Bin aber schon interessiert am neuen Spider-Man und eben Avengers.
Kommt man da einigermaßen mit oder kann ich es gleich sein lassen?
Ich schau auch nur sporalisch rein, die Serien z.B. lasse ich inzwischen komplett weg. Kam trotzdem immer gut genug mit, letztlich ist es auch imo nicht so wichtig, wie der Background jeder einzelnen Figur ist. Den neuen Spiderman hab ich gesehen und konnte der Handlung ohne Einschränkungen folgen.
 
Hier mal eine tatsächliche absolute Zahl = 9,8 Milliarden Dollar hat Avatar seit Kino Release über Merchandise generiert. Das liefert Marvel Merch inzwischen pro Jahr mehr. Und genau das ist der Punkt, dass MCU ist ein Pop-Kultur Gigant und das ist es was es für Disney so lukrativ macht. Da interessiert es absolut niemanden, dass Avatar eher als Langläufer, Marvel Filme eher Frontläufer sind oder ob das 3D konvertiert oder real ist oder Jimmy als Auteur auftritt. Es interessiert aus der wirtschaftlichen Sicht nur: Geld. Und das liefert Avatar eben außerhalb des Kinos nicht, weil es keinen Stand in der Pop-Kultur hat. Entsprechend sieht man kaum bis keine Cosplays, Fan-Fiction und eben Merch in all seinen Formen zu Avatar. Daran ändert auch eine Themenpark Attraktion nichts, zumal natürlich auch etliche mit Marvel Motiven existieren. Ich meine Avatar ist mir persönlich auch vom Stetting her lieber als Marvel und niemand behauptet, dass Avatar kein Erfolg wäre, aber deine Art von Realitätsverzerrung ist schon bizarr. In Trumps Kabinett haben sie sicherlich Verwendung für solche Qualitäten.
Eben genau das. Mit Marvel-Merch wird man, egal wo auf der Welt und egal zu welcher Zeit (völlig unabhängig davon, ob gerade ein aktueller Film läuft oder nicht) regelrecht überschwemmt. Ähnlich wie bei Star Wars. Von Avatar gibt es immer nur dann aktuelles Merch, wenn gerade der nächste Teil ansteht. Und das auch immer in wesentlich kleinerem Rahmen als bei Marvel, allein schon, was die Bandbreite der Merch-Artikel angeht.

Es ist auch unrealistisch, heute noch von Filmstudios zu sprechen, für die der Erfolg an der Kinokasse eine entscheidende Rolle spielen würde. Wir haben es gerade in Hollywood fast nur noch mit multinationalen Konzern-Konglomeraten zu tun, für die der Bereich Medien und insbesondere Filme im Kino nur noch ein Bruchteil ihres Geschäftsfeldes sind. Für die ist Kino mittlerweile nur noch ein nettes Gimmick, um Aufmerksamkeit zu generieren, mit der man Streaming-Abos und Merchandising-Artikel verkauft.

Der kulturelle Impact spielt für die auch absolut keine Rolle mehr. Selbst Paramount dürfte es inzwischen reichlich egal sein, ob STAR TREK noch in irgendeiner Weise den Zeitgeist beeinflusst.

Die Hauptsache ist: Das Zeug bring dank seiner jahrzehntelangen Bekanntheit viiiiel Geld. Wie ist egal.

Die Öffentlichkeit mag sich noch an Kino-Einspielergebnissen aufhängen, weil wir es gewohnt sind, dass das Kino der Ort ist, an dem Filme einschlagen oder untergehen. Die Manager im Hintergrund sind die Gesamtzahlen wichtig. Und wenn denen ein AVENGERS ENDGAME durch Merch das Zehnfache in die Kasse spült wie ein Avatar, ist doch klar, auf welches Pferd die setzen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Es ist auch unrealistisch, heute noch von Filmstudios zu sprechen, für die der Erfolg an der Kinokasse eine entscheidende Rolle spielen würde. Wir haben es gerade in Hollywood fast nur noch mit multinationalen Konzern-Konglomeraten zu tun, für die der Bereich Medien und insbesondere Filme im Kino nur noch ein Bruchteil ihres Geschäftsfeldes sind. Für die ist Kino mittlerweile nur noch ein nettes Gimmick, um Aufmerksamkeit zu generieren, mit der man Streaming-Abos und Merchandising-Artikel verkauft.
Sicher nicht. Auch multinationale Konzerne wollen Geld verdienen. Da spielt für ein Filmstudio, welches sich für Veröffentlichung im Kino entschieden hat, die Kinokasse eine Riesenrolle. Große Konzerne haben Abteilungen und diese Abteilungen müssen Gewinn erwirtschaften. In meiner Firma hat jede Abteilung im Vetrieb ein Budget und muss dieses Budget planen und den Umsatz durch Neukunden/Bestandskunden erwirtschaften. Wenn die Zahlen nicht erreicht werden, gibt es schon ordentlich Druck. Wird bei amerikanischen Firmen eher noch deutlich schlimmer sein. (gerade bei Firmen an der Wall Street)

Disney hat auch gerade umfangreiche Entlassungen angekündigt.
 
Kann mir bitte wer verraten was sich Disney mit den IMAX und oder Infinitiy Vision gedacht hat dass diese weniger als eine Woche laufen?

Würde die gerne schauen, da ja wichtige Sachen für Avengers Doomsday nur in eben diesen beiden Versionen zu sehen sind während man in normalen Sälen ja die A-Karte hat.
 
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