News Avatar: Fire and Ash 2025

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Kinofilm: Avatar: Fire & Ash (2025) [News]

  • Werde ich mir anschauen

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  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 22 20,8%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 7 6,6%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 8 7,5%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 41 38,7%

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    106

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Ich meine mit 9/10 keine Kritikerwertungen sondern meine eigene, persönliche Sichtweise bzw Bewertungsscala. In dieser gibt es im übrigen keinen 10/10 Film iMo.
 
Ich gebe 10 von 10, wenn mir ein Film uneingeschränkt in allen Belangen gefällt ich nichts anders machen würde.

Ich hoffe mal, daß der Film übernächste Woche noch im IMAX Leonberg läuft.
Aktuell wird nur noch bis zum 11.01. angezeigt …
 
Ihre Meinung ist nicht richtiger als deine oder meine. Sie ist halt anders begründet!
Es gibt natürlich einen erheblichen Unterschied zwischen der geäußerten Meinung "geiler Film, hat mich drei Stunden super unterhalten" und einer gut geschriebenen Rezension, die filmhistorische Bezüge herstellt und tiefergehendes Wissen bezüglich Kamera, Schauspiel, Handlungsaufbau etc. vorzuweisen hat.

Das macht es zwar auch nicht objektiv, aber fundierter, nachvollziehbarer und verändert mit neuem Hintergrundwissen vielleicht sogar die Sichtweise auf bestimmte Werke.

In dieser gibt es im übrigen keinen 10/10 Film iMo.
Mmh, seltsame Aussage.
Wieso nicht?
 

In dieser gibt es im übrigen keinen 10/10 Film iMo.
Mmh, seltsame Aussage.
Wieso nicht?
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Nur halt umgekehrt.
 
Ihre Meinung ist nicht richtiger als deine oder meine. Sie ist halt anders begründet!
Es gibt natürlich einen erheblichen Unterschied zwischen der geäußerten Meinung "geiler Film, hat mich drei Stunden super unterhalten" und einer gut geschriebenen Rezension, die filmhistorische Bezüge herstellt und tiefergehendes Wissen bezüglich Kamera, Schauspiel, Handlungsaufbau etc. vorzuweisen hat.
Ja, natürlich. Sehe ich auch so. :60:

Und auch unter diesen Gesichtspunkten ist Avatar für mich eben eine 10/10.
Das macht es zwar auch nicht objektiv, aber fundierter, nachvollziehbarer und verändert mit neuem Hintergrundwissen vielleicht sogar die Sichtweise auf bestimmte Werke.
Jupp, ich bin daher auch immer interessiert an Reviews und fundierten Meinungen. Das ändert aber nicht unbedingt meine persönliche Meinung zu Werken.

In dieser gibt es im übrigen keinen 10/10 Film iMo.
Mmh, seltsame Aussage.
Wieso nicht?
DAS verstehe ich auch überhaupt nicht… :81:
 
Es sind für mich keine plötzlich und unmotiviert eintretenden Ereignisse, keine "unerwartet auftretende Person oder Begebenheit", sondern ich finde, es wurde gezielt darauf hingearbeitet.
Vielleicht ist eine Wikipedia Definition jetzt nicht des Weisheit letzter Schluss, vielleicht sollte man aber auch nicht das oder ignorieren. Wie dem auch sei, wie dem Artikel geht ja aber trotzdem hervor, dass es auf Vorführungen in der Antike zurück geht, dramatisierte Mythen und bezeichnet göttliche Interventionen, um eine verfahrene aussichtslose Situation für die die Protagonisten wieder aufzulösen. Deswegen der Begriff Deus Ex Machina, der sich natürlich auch im übertragenenden Sinne anwenden lässt, hier aber quasi auch wörtlich zu nehmen ist. Denn die Situation für die Protagonisten ist an dieser Stelle aussichtslos, die Situation für die Protagonisten ist hoffnungslos und Eywas, die von den Na'vi als Gottheit verehrt wird, Eingreifen reißt das Ruder um. Quasi ein Lehrbuch Beispiel. Und es ging ja explizit um Eywas Eingreifen, nicht um die vermeintliche Entität als solche. Sie könnte natürlich auch gleichzeitig ein MacGuffin sein, da Eywa die Handlung aber weder direkt noch indirekt nicht anstößt, entfällt das charakteristische Merkmal eines MacGuffin.

Ich meine mit 9/10 keine Kritikerwertungen sondern meine eigene, persönliche Sichtweise bzw Bewertungsscala. In dieser gibt es im übrigen keinen 10/10 Film iMo.
Du sagst es ja selbst, eine persönliche Bewertungsskala und eine solche kann doch, wenn überhaupt, nur sinnvoll sein, wenn sie sich auf das Werk, seine Intention und wie diese beim Rezipienten ankommt. Und das bei jeden Film unterschiedlich ist, kann man auch keine universelle Skala erstellen.

Zwinker @Il Monco
 
Wie kann man bei den mal grob geschätzt 300.000 Filmen, die seit der Anfangszeit des Tonfilms entstanden sind, hier nur eine 9/10 vergeben?

Angesichts der zahlreichen Meisterwerke der Filmgeschichte soll ausgerechnet dieser Film dazugehören?

Filme wie Der Pate I & II oder Lawrence von Arabien, die für mich in die Kategorie 9/10 gehören, setzen schließlich ganz andere Maßstäbe.

Will den Film nicht schlecht reden, aber ich habe den Eindruck, dass bei einigen die Relation dafür verloren gegangen ist, was einen 9/10-Film wirklich ausmacht.
Ich würde dem sogar 10/10 geben (Teil 2: 6/10, Teil 3: 9/10).

Um mal die Frage zurück zugeben: Was haben die restlichen Filme mit der Bewertung von Avatar zu tun? Jeder Film steht für sich und für das was er sein will, ist er Bombe und ein Meisterwerk (aus meiner Sicht).

Das schmälert nicht Ben-Hur, der Pate, Zwei glorreiche Halunken oder Phantom Commando😉

Für mich zählt einzig der "Unterhaltungswert"
 
Ich bin ja nun kein esoterischer oder irgendwie gläubiger Mensch, kann das aber (zum Glück) bei Fantasyfilmen, Horror und vielen SF- Filmen akzeptieren und diese Dinge da so nehmen wie wie sie sind, als "was wäre wenn" und nicht als "so ist es". So geht es mir auch bei Eywa, der Lebenskraft in Avatar.
Ich habe irgendwo gelesen, das Eingreifen von Eywa in Fire and Ash wäre ein MacGuffin, seht ihr das auch so? Ich finde es eigentlich nicht, wenn man sich die Definition dazu auf Wikipedia durchliest, aber sicher bin ich mir nicht.
Deus Ex Machina wäre der korrekte Terminus für Eywas dramatische Funktion in diesem Moment.
Könnte man prinzipiell so sagen… aber so ganz passt es dann IMHO doch nicht, denn DeM würde ich prinzipiell so definieren:
Eine überraschende, äußere, nicht vorbereitete Lösung, die ein großes Problem der Figuren plötzlich und fast „magisch“ löst.
Die Rettung fällt buchstäblich vom Himmel, ohne dass zuvor Hinweise oder Logik aufgebaut wurden.

Und das stimmt zwar bzgl der Plötzlichkeit bei Eywa, nicht aber, dass der Film nicht schon drauf hinarbeitet… letztendlich empfinde ich das Eingreifwn von Eywa als fast zwangsläufig….

Trotzdem: Ich würde es unter Strich schon noch als Deus Ex Machina bezeichnen… in der der Antike wars so in etwa schon passend …
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin ja nun kein esoterischer oder irgendwie gläubiger Mensch, kann das aber (zum Glück) bei Fantasyfilmen, Horror und vielen SF- Filmen akzeptieren und diese Dinge da so nehmen wie wie sie sind, als "was wäre wenn" und nicht als "so ist es". So geht es mir auch bei Eywa, der Lebenskraft in Avatar.
Ich habe irgendwo gelesen, das Eingreifen von Eywa in Fire and Ash wäre ein MacGuffin, seht ihr das auch so? Ich finde es eigentlich nicht, wenn man sich die Definition dazu auf Wikipedia durchliest, aber sicher bin ich mir nicht.
Deus Ex Machina wäre der korrekte Terminus für Eywas dramatische Funktion in diesem Moment.
Könnte man prinzipiell so sagen… aber so ganz passt es dann IMHO doch nicht, denn DeM würde ich prinzipiell so definieren:
Eine überraschende, äußere, nicht vorbereitete Lösung, die ein großes Problem der Figuren plötzlich und fast „magisch“ löst.
Die Rettung fällt buchstäblich vom Himmel, ohne dass zuvor Hinweise oder Logik aufgebaut wurden.

Und das stimmt zwar bzgl der Plötzlichkeit bei Eywa, nicht aber, dass der Film nicht schon drauf hinarbeitet… letztendlich empfinde ich das Eingreifwn von Eywa als fast zwangsläufig….

Trotzdem: Ich würde es unter Strich schon noch als Deus Ex Machina bezeichnen… in der der Antike wars so in etwas schon passend …
Das wäre eine Definition, die die Deus Ex Machina ausschließlich negativ konnotieren würde, tatsächlich ist das ja auch tatsächlich die verbreite Lesart als schlechtes Stilmittel, aber sie wird weder der historischen noch Literatur/Theater/Filmwissenschaftlichen Betrachtung gerecht. Bin aber deiner Meinung, dass Eingreifen von Eywa war nahezu zwingend.
 
Wie kann man bei den mal grob geschätzt 300.000 Filmen, die seit der Anfangszeit des Tonfilms entstanden sind, hier nur eine 9/10 vergeben?

Angesichts der zahlreichen Meisterwerke der Filmgeschichte soll ausgerechnet dieser Film dazugehören?

Filme wie Der Pate I & II oder Lawrence von Arabien, die für mich in die Kategorie 9/10 gehören, setzen schließlich ganz andere Maßstäbe.

Will den Film nicht schlecht reden, aber ich habe den Eindruck, dass bei einigen die Relation dafür verloren gegangen ist, was einen 9/10-Film wirklich ausmacht.
Ich würde dem sogar 10/10 geben (Teil 2: 6/10, Teil 3: 9/10).

Um mal die Frage zurück zugeben: Was haben die restlichen Filme mit der Bewertung von Avatar zu tun? Jeder Film steht für sich und für das was er sein will, ist er Bombe und ein Meisterwerk (aus meiner Sicht).

Das schmälert nicht Ben-Hur, der Pate, Zwei glorreiche Halunken oder Phantom Commando😉

Für mich zählt einzig der "Unterhaltungswert"
Völlig d'accord nur beim Phantom Commando und Meisterwerk bin ich etwas skeptisch. da ist die Klasse von 1984 schon eher eins :)
 
Wie kann man bei den mal grob geschätzt 300.000 Filmen, die seit der Anfangszeit des Tonfilms entstanden sind, hier nur eine 9/10 vergeben?

Angesichts der zahlreichen Meisterwerke der Filmgeschichte soll ausgerechnet dieser Film dazugehören?

Filme wie Der Pate I & II oder Lawrence von Arabien, die für mich in die Kategorie 9/10 gehören, setzen schließlich ganz andere Maßstäbe.

Will den Film nicht schlecht reden, aber ich habe den Eindruck, dass bei einigen die Relation dafür verloren gegangen ist, was einen 9/10-Film wirklich ausmacht.
Ich würde dem sogar 10/10 geben (Teil 2: 6/10, Teil 3: 9/10).

Um mal die Frage zurück zugeben: Was haben die restlichen Filme mit der Bewertung von Avatar zu tun? Jeder Film steht für sich und für das was er sein will, ist er Bombe und ein Meisterwerk (aus meiner Sicht).

Das schmälert nicht Ben-Hur, der Pate, Zwei glorreiche Halunken oder Phantom Commando😉

Für mich zählt einzig der "Unterhaltungswert"
Völlig d'accord nur beim Phantom Commando und Meisterwerk bin ich etwas skeptisch. da ist die Klasse von 1984 schon eher eins :)
Kurz Off Topic: die Klasse ist mir für so eine hohe Bewertung am Anfang zu langatmig.

Commando brennt Testosteron und geile Sprüche von der ersten Minute an ab.

Aber ich kann verstehen, wenn man das anders sieht.

Zurück zu Avatar.:
Das Ende ist für mich Rund. Die Asche Dame ist geläutert (eywa ist für die "richtigen" am Start) und unser Colonel hat natürlich überlebt, findet die Asche Dame und sie zeugen kleine irre Kinder.

Wenn Avatar weiter geht, erwarte ich mehr Fokus auf die Menschen (denn auch dort scheint man nicht nur die totale Ausbeutung zu wollen), Entwicklung Quartich und wie sich alle Völker der Navi zusammenschließen.
Die Familienkonflikte um Sully etc sind aus meiner Sicht "auserzählt.
 
Heute im IMAX Leonberg gesehen. Bin begeistert. Toller Film, mega Effekte, tolles 3D und trotz Lauflänge sehr kurzweilig.
Ich amüsiere mich hier köstlich, wie man sich so einen mega Film selber kaputt reden kann. HFR Wechsel? Hab ich nicht mal bemerkt. Hab halt den Film genossen und nicht irgend welche pseudo Ruckler gesucht.
Nehmt das doch einfach mal lockerer und genießt den Film unvoreingenommen.
 
Heute im IMAX Leonberg gesehen. Bin begeistert. Toller Film, mega Effekte, tolles 3D und trotz Lauflänge sehr kurzweilig.
Ich amüsiere mich hier köstlich, wie man sich so einen mega Film selber kaputt reden kann. HFR Wechsel? Hab ich nicht mal bemerkt. Hab halt den Film genossen und nicht irgend welche pseudo Ruckler gesucht.
Nehmt das doch einfach mal lockerer und genießt den Film unvoreingenommen.
HFR merkt man schon aber nur, wenn man auch weiß worauf man achten muss. Das ist auch der einzige Knackpunkt, warum man es so willkürlich und manchmal völlig falsch einsetzt erschließt sich mir nicht. Tut aber dem ganzen keinerlei Abbruch.

Du machst es genau richtig, hinsetzen und genießen. So soll es sein.
 
Wie kann man bei den mal grob geschätzt 300.000 Filmen, die seit der Anfangszeit des Tonfilms entstanden sind, hier nur eine 9/10 vergeben?

Angesichts der zahlreichen Meisterwerke der Filmgeschichte soll ausgerechnet dieser Film dazugehören?

Filme wie Der Pate I & II oder Lawrence von Arabien, die für mich in die Kategorie 9/10 gehören, setzen schließlich ganz andere Maßstäbe.

Will den Film nicht schlecht reden, aber ich habe den Eindruck, dass bei einigen die Relation dafür verloren gegangen ist, was einen 9/10-Film wirklich ausmacht.
Ich würde dem sogar 10/10 geben (Teil 2: 6/10, Teil 3: 9/10).

Um mal die Frage zurück zugeben: Was haben die restlichen Filme mit der Bewertung von Avatar zu tun? Jeder Film steht für sich und für das was er sein will, ist er Bombe und ein Meisterwerk (aus meiner Sicht).

Das schmälert nicht Ben-Hur, der Pate, Zwei glorreiche Halunken oder Phantom Commando😉

Für mich zählt einzig der "Unterhaltungswert"
Völlig d'accord nur beim Phantom Commando und Meisterwerk bin ich etwas skeptisch. da ist die Klasse von 1984 schon eher eins :)
Kurz Off Topic: die Klasse ist mir für so eine hohe Bewertung am Anfang zu langatmig.

Commando brennt Testosteron und geile Sprüche von der ersten Minute an ab.
Ja klar, aber dafür ist er doch teilweise zu weit drüber :)

Aber egal, macht tierischen Spaß.
 
Meine Arbeitskollegen nehmen Drogen oder trinken zu viel Alkohol.
Der eine behauptet, dass
Sigourney Weaver / Grace nicht ihrer menschlichen Form vorkommt.
Und der andere behauptet, dass sich Spider zum Schluss
in einen blauen und großen Avatar verwandelt und man unbedingt bis nach dem Abspann sitzen bleiben soll, obwohl es ja gar keine After Credits-Scene gibt.
 
Meine Arbeitskollegen nehmen Drogen oder trinken zu viel Alkohol.
Der eine behauptet, dass
Sigourney Weaver / Grace nicht ihrer menschlichen Form vorkommt.
Und der andere behauptet, dass sich Spider zum Schluss
in einen blauen und großen Avatar verwandelt und man unbedingt bis nach dem Abspann sitzen bleiben soll, obwohl es ja gar keine After Credits-Scene gibt.
L5V2FN.gif
 
Komme gerade aus dem IMAX Düsseldorf. Ich bin grundsätzlich kein Fan der Avatar-Reihe, aber inhaltlich ist überraschenderweise der 3. Teil für mich der Beste.
Die 3 Stunden sind meiner Meinung nach gut gefüllt, ein bißchen hat mich der Film im letzten Drittel verloren. Der Esoterikteil ist einfach nicht meins. Aber Action kann Cameron nach wie vor.
Das 3D ist im IMAX wie immer der Wahnsinn.
Visuell und was die Effekte angeht ist das hier wohl das Beste was es derzeit gibt. Einfach nur Wow. Allein dafür lohnt sich der Kinobesuch.
Danke Cameron.
 
Komme gerade aus dem IMAX Düsseldorf. Ich bin grundsätzlich kein Fan der Avatar-Reihe, aber inhaltlich ist überraschenderweise der 3. Teil für mich der Beste.
Die 3 Stunden sind meiner Meinung nach gut gefüllt, ein bißchen hat mich der Film im letzten Drittel verloren. Der Esoterikteil ist einfach nicht meins. Aber Action kann Cameron nach wie vor.
Das 3D ist im IMAX wie immer der Wahnsinn.
Visuell und was die Effekte angeht ist das hier wohl das Beste was es derzeit gibt. Einfach nur Wow. Allein dafür lohnt sich der Kinobesuch.
Danke Cameron.

Ich kann mich dem nur anschließen. Ich mochte die ersten beiden Teile auch nur in technischer Hinsicht, aber der dritte Teil hat mich schon sehr abgeholt. Das lag vielleicht auch daran, dass die Figuren und die Lore nun bekannt sind und man ohne große Umschweife (oder Rückblenden! Ja, M:I 8, so geht das!) einfach an die Ereignisse aus WoW anknüpft. Und die drei Stunden sind auch recht kurzweilig, weil jede Stunde jeweils ein gigantisches Action-Setpiece beinhaltet. Diese Szenen sind so massiv, wuchtig und episch, dass man sich am Ende schon fast übersättigt fühlt. Klar, vieles ist vorhersehbar und der Plot-Armor ist allgegenwärtig, aber im Gegensatz zur selbstverliebt-prätentiösen DUNE-Neuverfilmung kommt hier auch in ruhigen Momenten keinerlei Langeweile auf.
Die Teile 1 und 2 wirken nun wie reine Vorgeschichten zu diesem dritten Teil.

Kurzum: FIRE AND ASH ist James Cameron-Kino in Reinkultur! Einfache Geschichten, die jede Altersstufe nachvollziehen kann und die trotzdem hochunterhaltsam und spannend sind. So funktionierten auch seine früheren Klassiker. Auch die Thematik der „starken Mutter“, die sich durch weite Teile der Filmografie von Cameron zieht, ist hier wieder omnipräsent.

Die Effekte sind der neue Benchmark und wischen vor allem mit den Marvel-Ergüssen der letzten Jahre knallhart den Boden auf. Selbst das Motion-Capturing hat sich seit WoW noch einmal verbessert; man sieht die Mimik der Darsteller deutlich stärker durchkommen als noch beim Vorgänger.

Und das 3D … Also, wer die Möglichkeit hat, den Film in IMAX / 3D / HFR zu sehen, wird sich immer wieder die Frage stellen, ob das hier noch etwas mit dem Begriff „Kino“ zu tun hat. Es ist ein Film, klar, aber die Präsentation kann selbst 3D-Muffel (wie mich!) vollends begeistern. Gestochen scharfe Bilder, eine natürliche Tiefe und angemessene Pop-outs lassen den Zuschauer vollständig in die Handlung eintauchen. Das kann man zu Hause einfach nicht reproduzieren.

AVATAR: FIRE AND ASH ist meiner Meinung nach der bisherige Höhepunkt dieser Saga.
Technisch ohnehin brillant gemacht, funktionieren nun auch Story und Figuren besser, und ich habe sogar oft wieder dieses klassische Gefühl gespürt, das man früher bei James-Cameron-Filmen hatte und das heutigen, sogenannten "Blockbuster"-Filmen oft abgeht: Einfache Geschichten werden maximal unterhaltsam für den Zuschauer erzählt, sodass ganz große Kino-Magie entsteht und man einfach nur staunend im Sessel klebt, unfähig etwas zu sagen, die Augen abzuwenden oder gedanklich abzuschweifen.

32,50 Euro hat der Spaß gekostet, aber ich bereue keinen Cent. :liebe:
 
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