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$IR

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Der Titel verrät alles, was man wissen muss: Was liegt gerade in Papierform oder digital auf eurem Nachttisch?
 
Tarzan in Pellucidar von Edgar Rice Burroughs von 1930.
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1978 erstveröffentlicht, dieses US-Taschenbuch ist von 2006. Lag mal in einem Tauschregal und hat mich aus irgendwelchen Gründen gereizt. Liest sich sehr interessant. Mich dort zu bewerben, käme mir jedenfalls nicht in den Sinn.

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Die Haarteppichknüpfer von Andreas Eschbach

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Seit Jahrtausenden produziert die Kaste der Haarteppichknüpfer aus den Haaren ihrer Frauen und Töchter einen wahnsinnig aufwendigen Teppich für den Kaiser, der in seinen Sternenpalast über das Universum gebietet. So aufwendig, dass es ein ganzes Leben bedarf, einen Teppich zu knüpfen.
Als die abgekapselte Welt mit Rebellen in Kontakt kommen, die 20 Jahre zuvor den Kaiser gestürzt haben wollen, stellt sich die Frage wo hin die abertausenden Teppiche verschwunden sind, denn im Palast findet sich nicht ein einziger Haarteppich.

Die Erzählung begann 1985 als Kurzgeschichte und wurde von Andreas Eschbach 10 Jahre später zum Roman ausgebaut, der wiederum aus zahlreichen Kurzgeschichten zusammenbaut, durch die sich ein roter Faden zieht und Nebenfiguren aus der einen, in der nächsten zu Hauptfiguren aufbaut. Dadurch fehlt den Roman ein Charaktere, den man durch die ganze Handlung folgt, bietet auf der anderen Seite aber facettenreiche Einblicke auf das Leben im Kaiserreich, die Haarteppiche sind eine wunderbare Mystery Box und die Auflösung hat mir gefallen.

Die verhandelten Themen erinnern an Frank Herberts Dune Zyklus, insbesondere die Ähnlichkeiten zu „Der Gottkaiser des Wüstenplaneten“ sind unverkennbar. Lesenswert nicht nur für Science-Fiction Liebhaber.
 
Tarzan in Pellucidar von Edgar Rice Burroughs von 1930.
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Manchmal liest man, dass bei Apex die Übersetzungen schlecht seien oder die Bücher schlecht lektoriert (also viele Fehler enthalten).
Kannst du da zu was sagen, da mich die Pellucidar-Reihe schon interessieren würde?
 
Manchmal liest man, dass bei Apex die Übersetzungen schlecht seien oder die Bücher schlecht lektoriert (also viele Fehler enthalten).
Kannst du da zu was sagen, da mich die Pellucidar-Reihe schon interessieren würde?
Ganz fehlerfrei sind sie wirklich nicht! Aber ich bin da jetzt nicht ganz so empfindlich, wie vielleicht andere! Übersetzung finde ich soweit eingentlich okay!
 
Manchmal liest man, dass bei Apex die Übersetzungen schlecht seien oder die Bücher schlecht lektoriert (also viele Fehler enthalten).
Kannst du da zu was sagen, da mich die Pellucidar-Reihe schon interessieren würde?
Ganz fehlerfrei sind sie wirklich nicht! Aber ich bin da jetzt nicht ganz so empfindlich, wie vielleicht andere! Übersetzung finde ich soweit eingentlich okay!
Vielen Dank.
Dann werde ich demnächst mal einen Blick riskieren
 
Nerds per Minute von Sean Wrona

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Sean Wrona schreibt über die Entwicklung der Schreibmaschine und Schnellschreiberwettbewerbe. Ich bin jetzt grade mal mit zwei Kapiteln durch aber es ist ziemlich spannend.
 
Im alten Forum hatte ich bereits begonnen, über die James-Bond-Romane von Ian Fleming zu berichten, und zwar in chronologischer Reihenfolge. Aufgrund anderer Lektüre hatte ich schon länger nicht weitergemacht, aber die letzten paar Wochen fand ich die Zeit und konnte Goldfinger und For Your Eyes Only durchlesen.

Ian Fleming: Goldfinger
Im alten Forum hatte ich bei meiner James Bond-Retrospektive zugegeben, dass ich die Verfilmung trotz einzelner grossartiger Aspekte für bestenfalls mittelmässig halte; besonders der zweite Akt mit der Gefangenschaft Bonds hat mich noch nie wirklich überzeugt (die Gründe sind zu zahlreich, um sie hier aufzuzählen). Nun also die Buchvorlage, deren Plot grösstensteils im Film übernommen wurde. Die wichtigsten Änderungen sind vielleicht, dass Tilly Masterson lange Zeit überlebt, was auch eine ganz andere Darstellung der Figur Pussy Galore erfordert; Goldfingers Plan, das Gold von Fort Knox tatsächlich abzutransportieren, und zwar mit Hilfe der (im Film ohne jeden Sinn ermordeten) amerikanischen Gangster (zu denen hier auch Pussy Galore gehört); die geplante Vergiftung der Wasserversorgung um Fort Knox herum, sowie der Tod von Oddjob, der durch das von Bond herausgeschlagene Flugzeugfenster gezogen wird. Viele Ungereimtheiten und einige bemüht wirkende narrative Wendungen muss man im Kauf nehmen, wofür dann immerhin die Höhepunkte bei Fort Knox und im Flugzeug einigermassen entschädigen. Dies ist bereits der dritte Bond-Roman, der ein Kartenspiel recht ausführlich schildert (nach Casino Royale und Moonraker), Ian Fleming muss ein begeisterter Kartenspieler gewesen sein! Im Kontext der als lesbisch eingeführten Pussy Galore finden sich gegen Schluss der Erzählung heutzutage etwas unangenehm zu lesende Hinweise auf die antiquierte Sexualmoral und machistische Attitüde des Autors. Insgesamt ist das Buch einigermassen unterhaltsam, das Niveau des ebenfalls nicht völlig überzeugenden Dr. No wird gehalten, im Vergleich zu früheren Werken fällt Goldfinger imho aber durchaus ab.

Ian Fleming: For Your Eyes Only
Die erste Kurzgeschichtensammlung von Ian Fleming, die mir gegenüber den zwei Vorgänern deutlich besser gefallen hat. Wegen der Kürze der Geschichten kommt Fleming hier viel schneller auf den Punkt. Zudem finden sich in dem Band neben drei eher konventionellen Agentengeschichten (From a View to a Kill, For Your Eyes Only, Risico) zwei innerhalb der James Bond-Reihe ziemlich ungewöhnliche und experimentelle Texte, die aber gerade deswegen imho zu den literarischen Höhepunkten Flemings gehören (Quantum of Solace, The Hildebrand Rarity). Bei den drei mehr generischen Texten handelt es sich um kompakte Agentenerzählungen, die jeweils in einer Actionszene enden. Die zwei letzteren wurden für den Film For Your Eyes Only verwendet (mit kleineren Anpassungen), wohingegen die erste Geschichte bisher nur ihren Titel für eine Verfilmung hergegeben hat. Auch Quantum of Solace hat mit dem Film nichts zu tun, es geht um ein Gespräch zwischen Bond und dem Gouverneur der Bahamas, der von einer unglücklichen Ehe erzählt. In The Hildebrand Rarity befindet sich Bond nach einem Aufenthalt auf den Seychellen auf der Yacht eines (unsympathischen) reichen Amerikaners und dessen Frau, und zwar auf der Suche nach einem besonderen Fisch, eben der titelgebenden Hildebrand Rarity. Das Ganze endet in ehelichen Auseinandersetzungen und Mord. Zum besonderen Charakter der Geschichte passt das offene Ende.
Der Band hat mir wirklich sehr gut gefallen!

Gerade habe ich mit Thunderball begonnen, nach welchem ich wohl wieder eine Pause mit James Bond einlegen werde. Bisher ist der Roman eine mitreissende Lektüre, auch der englische Stil scheint mir im Vergleich zu früheren Büchern irgendwie geschmeidiger, runder, flüssiger. Wir werden sehen, wie es weitergeht (Bond hat seine Kur abgeschlossen, Count Lippe hat ein explosives Ende gefunden, und die Atombomben werden von SPECTRE gerade aus dem Flugzeug geholt).
Grüsse, Tudeh
 
Doppelbiografie über Liz Taylor und Richard Burton

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Die beiden haben es krachen lassen, soviel steht fest. Pitt und Jolie oder ähnliche, heutige Konstellationen, alles Waisenknaben und Mädchen gegen Burton/Taylor. Die Mengen an Alkohol, die vor allem Burton in sich reinschüttete, wären genug für eine vollbesetzte Entgiftungsstation gewesen. Da wurde mal eben mit Schauspielkollegen wie Laurence Olivier oder John Gielgud in der Garderobe gewettet, ob man den Hamlet auch mit einer Flasche Wodka intus spielen könne. Burton konnte und danach die nächste Flasche. Hartes Buch, aber sehr gut und kurzweilig geschrieben.
 
Adam Rowe "Worlds beyond Time - Sci-Fi Art of the 1970s"
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Der Titel sagt es im Prinzip schon.
In Rowes Buch geht es um die Periode mit den schönsten Science Fiction Covern.
Das Buch ist unterteilt in Kapitel über einzelne Künstler sowie über verschiedene Themen ("Robots", "" NASA Space Colonies " aber auch" Skeletons in Space").
Die Abbildung sind unterschiedlich groß und reichen von Passbildformat bis zu doppelseitig.
Dazu gibt es erläuternde Texte.
Insgesamt ein schöner Überblick über die Science Fiction Kunst der 70er.
 
The Shards von Bret Easton Ellis

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Wieder mal ein spannender, vielleich etwas zu langer, Roman von Ellis der hier gekonnt pseudo-autobiographisches mit einer erfundenen Mordserie Anfang der 80er in Los Angeles mischt. Ellis ist hier selbst der Hauptprotagonist, wie nah das ganze von seinen eigenen Erfahrungen inspiriert ist lässt sich nur erahnen. Das ganze kommt als tolles Zeitzeugnis daher das die Abgründe der Rich Kids im L.A. der 80er schön ausleuchtet. Am Ende zieht die Spannung nochmal ordentlich an, die letzten 80 Seiten hab ich gestern in einem Rutsch gelesen.
American Psycho bleibt für mich unter Ellis Romanen die Nummer 1, dieser hier ist aber auch sehr lesenswert.
 
Stephen King´s "ES"
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Ich glaube mittlerweile zum fünften Mal (mein Lieblingsbuch), wobei ich erst hier gesehen habe, dass es eine "neue" Version ist, die quasi "ungeschnitten" ist sprich neu übersetzt und dadurch länger (Henry tötet in dieser ungekürzten Fassung seinen Vater, in den Fassungen davor nicht, wurde wohl nicht übersetzt).
 
DORIAN HUNTER- Kämpfer gegen die Mächte der Finsternis -Band 7- Der tätowierte Tod
von Ernst Vlcek und Neal Davenport
[Beinhaltet die Dämonenkiller Romane (1973-77) Werwolf bei Nacht, Das Monster und die Schöne, Der tätowierte Tod, Hexensabbat & Die Stunde der Ameisen]
 
Stephen King´s "ES"
Anhang anzeigen 180925

Ich glaube mittlerweile zum fünften Mal (mein Lieblingsbuch), wobei ich erst hier gesehen habe, dass es eine "neue" Version ist, die quasi "ungeschnitten" ist sprich neu übersetzt und dadurch länger (Henry tötet in dieser ungekürzten Fassung seinen Vater, in den Fassungen davor nicht, wurde wohl nicht übersetzt).
Jupp, nur diese Fassung dürfte ungekürzt sein. Ich habe das Buch auch in drei unterschiedlichen Versionen daheim ...
 
Stephen King´s "ES":grml:
Anhang anzeigen 180925

Ich glaube mittlerweile zum fünften Mal (mein Lieblingsbuch), wobei ich erst hier gesehen habe, dass es eine "neue" Version ist, die quasi "ungeschnitten" ist sprich neu übersetzt und dadurch länger (Henry tötet in dieser ungekürzten Fassung seinen Vater, in den Fassungen davor nicht, wurde wohl nicht übersetzt).
Jupp, nur diese Fassung dürfte ungekürzt sein. Ich habe das Buch auch in drei unterschiedlichen Versionen daheim ...
Ich auch, aber ich muss zugeben, dass ich als Heranwachsender (ca. 13 Jahre alt) zuerst diese alte Version
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gelesen habe und mir damals das Cover alleine so eine Angst nachts gemacht hatte, dass ich das Buch abends umdrehen musste (hatte ein Bett mit einem Bettkasten direkt hinter meinem Kopf und ein zweitem Bett unter mir:grml: ). Bei der erste Verfilmung - die alte TV-Serie - mußte ich zunächst extrem Lachen, während mein Vater Alpträume davon hatte. Aber nach all den Jahren, die TV-Serie passt doch recht gut.
 
Das rote Buch habe ich ebenfalls im Regal - wie vermutlich viele, die langjährige King-Fans sind. Die erste Verfilmung fand ich immer sehr gut. Sie hatte mich damals auf Anhieb zum King-Fan gemacht.
 
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