Kino The Bride! - Es lebe die Braut 2026

Umfrage: The Bride! - Es lebe die Braut (2026) Erwartungen 50% mcr

Kinofilm: The Bride! - Es lebe die Braut (2026) [Kino]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 3 37,5%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 1 12,5%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 1 12,5%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 3 37,5%

  • Umfrageteilnehmer
    8

Willkommen bei Movieside!

Registriere Dich um ein Mitglied der Movieside-Community zu werden und Zugang zu allen Inhalten zu erhalten.

HalexD

Wenn sich deine Schulter bewegt, dann seh ich das!
Hier seit
18.6.2018
Beiträge
8.327
Reaktionen
11.965
C4073492-DA30-4FE3-9C27-7BD43C6EF4B5.jpeg

4985164B-16A2-4348-8D32-9A92D0CEF59B.jpeg

A lonely Frankenstein travels to 1930s Chicago to seek the aide of a Dr. Euphronius in creating a companion for himself.
The two reinvigorate a murdered young woman and the Bride is born.
She is beyond what either of them intended, igniting a combustible romance, the attention of the police and a wild and radical social movement.


Cast: Christian Bale, Annette Bening, Jessie Buckley, Penelope Cruz, Julianne Hough, Peter Sarsgaard
Regie: Maggie Gyllenhaal
Kinostart: 3. Oktober 2025
 
Von Deadline über den Film:
An $80M Maggie Gyllenhaal steam punk horror movie in The Bride! (previously $100M at Netflix)
 
Teaser:
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Link: https://youtu.be/LJraZRHhFwQ

Deutsch:
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Link: https://youtu.be/1hm-ArSi13M

Bonnie und Clyde?
 
Von mir aus kann Warner gerne weiter Millionen für solchen Scheiß verballern.
1758648952784.gif
 
Ohooho, das sieht richtig gut aus!
Und auch ein bärenstarker Cast, kommt definitiv auf die Kino Watchlist.
 
Sieht "saustark" aus ...

"Everybody danceeeee" ... 😍

Alles ab 1:42 ... Wow.
 
Maggie Gyllenhaal beschreibt ihren neuen Film als Punk Rock Herzensangelegenheit. James Gunn lies den Superman erst kürzlich sinnieren, ob seine grundpositive Einstellung der neue Punk Rock gegenüber einer zunehmend zynischeren Welt sei. Was dem (gewöhnlichen) Mann gegeben ist, bleibt der gequälten Marry Shelly verwehrt und stellvertretend für alle Frauen entfacht sie ihren gerechten Zorn auf der Leinwand, verkörpert von Jessie Buckley, die bereits zuvor in Hamnet als starke Frau glänzen durfte und hier ganz in der Tradition des 1935er Sequels von James Whales Frankenstein Verfilmung. Doch diesmal erhält die Braut eine Stimme und die sagt: Nein! Also ist das noch (Cyber)Punk Rock? Fuck, Ja!

Der Look des Films und das ganze Art Deco Design ist fabelhaft und ich will es eigentlich nicht missen, trotzdem hätte das Szenario in die Gegenwart zu versetzen, den Zufluchtsanker von relativerenden Chauvinisten zertrümmert. Die Botschaft ist aber trotzdem glasklar und keineswegs subtil, was in diesem Fall absolut nicht negativ gemeint ist, sondern die ehrliche Direktheit entzaubert sämtliche Heuchelei. Marry Shelly, die dazu genötigt wurde ihren Bestseller und Startpunkt eines ganzen Genres, zuerst unter den Namen ihres Ehemannes Percy B. Shelly zu publizieren, hätte der Film gefallen. Brenne Patriarchat, Brenne lichterloh!
 
Maggie Gyllenhaal beschreibt ihren neuen Film als Punk Rock Herzensangelegenheit. James Gunn lies den Superman erst kürzlich sinnieren, ob seine grundpositive Einstellung der neue Punk Rock gegenüber einer zunehmend zynischeren Welt sei. Was dem (gewöhnlichen) Mann gegeben ist, bleibt der gequälten Marry Shelly verwehrt und stellvertretend für alle Frauen entfacht sie ihren gerechten Zorn auf der Leinwand, verkörpert von Jessie Buckley, die bereits zuvor in Hamnet als starke Frau glänzen durfte und hier ganz in der Tradition des 1935er Sequels von James Whales Frankenstein Verfilmung. Doch diesmal erhält die Braut eine Stimme und die sagt: Nein! Also ist das noch (Cyber)Punk Rock? Fuck, Ja!

Der Look des Films und das ganze Art Deco Design ist fabelhaft und ich will es eigentlich nicht missen, trotzdem hätte das Szenario in die Gegenwart zu versetzen, den Zufluchtsanker von relativerenden Chauvinisten zertrümmert. Die Botschaft ist aber trotzdem glasklar und keineswegs subtil, was in diesem Fall absolut nicht negativ gemeint ist, sondern die ehrliche Direktheit entzaubert sämtliche Heuchelei. Marry Shelly, die dazu genötigt wurde ihren Bestseller und Startpunkt eines ganzen Genres, zuerst unter den Namen ihres Ehemannes Percy B. Shelly zu publizieren, hätte der Film gefallen. Brenne Patriarchat, Brenne lichterloh!
Kannst du was zur Erzählstruktur sagen? Ich hatte heute gelesen, der Film hat keine klassische Narration. Sondern hüpft szenisch mehr oder minder willkürlich vor sich hin und die Nebenfiguren genauso.
 
Maggie Gyllenhaal beschreibt ihren neuen Film als Punk Rock Herzensangelegenheit. James Gunn lies den Superman erst kürzlich sinnieren, ob seine grundpositive Einstellung der neue Punk Rock gegenüber einer zunehmend zynischeren Welt sei. Was dem (gewöhnlichen) Mann gegeben ist, bleibt der gequälten Marry Shelly verwehrt und stellvertretend für alle Frauen entfacht sie ihren gerechten Zorn auf der Leinwand, verkörpert von Jessie Buckley, die bereits zuvor in Hamnet als starke Frau glänzen durfte und hier ganz in der Tradition des 1935er Sequels von James Whales Frankenstein Verfilmung. Doch diesmal erhält die Braut eine Stimme und die sagt: Nein! Also ist das noch (Cyber)Punk Rock? Fuck, Ja!

Der Look des Films und das ganze Art Deco Design ist fabelhaft und ich will es eigentlich nicht missen, trotzdem hätte das Szenario in die Gegenwart zu versetzen, den Zufluchtsanker von relativerenden Chauvinisten zertrümmert. Die Botschaft ist aber trotzdem glasklar und keineswegs subtil, was in diesem Fall absolut nicht negativ gemeint ist, sondern die ehrliche Direktheit entzaubert sämtliche Heuchelei. Marry Shelly, die dazu genötigt wurde ihren Bestseller und Startpunkt eines ganzen Genres, zuerst unter den Namen ihres Ehemannes Percy B. Shelly zu publizieren, hätte der Film gefallen. Brenne Patriarchat, Brenne lichterloh!
Kannst du was zur Erzählstruktur sagen? Ich hatte heute gelesen, der Film hat keine klassische Narration. Sondern hüpft szenisch mehr oder minder willkürlich vor sich hin und die Nebenfiguren genauso.
Hmmm, also ich würde schon sagen das man im Groben die klassischen Beats heraus lesen kann, die Protagonistin ist definitv Jessie Buckley, wir steigen mit ihr (als Shelly als auch Ida) in den Film ein und am Ende steht eine deutlich sichtbare Entwicklung und Emazipation. Ich würde eher meinen, dass der Film sich tonal von Szene zu Szene verändert, mal eher realistisch, mal eher theatralisch, mal eher allegorisch usw., sprich die zugrundelegende Handlung ist klassisch, aber die Ausfürhung ausgefallener, ich würde es aber auch nicht als (zu) experimentell labeln wollen. The Bride! lässt sich in gewisserweise mit Joker vergleichen, zzg. eines leicht märchenhaften Touch und Bonnie & Clyde Roadmovie Vibe.
 
Sieht echt interessant aus. Vielleicht kommt es nur nur so vor aber je mehr sich die US of A in einen christlich-faschistischen Gottesstaat verwandelt, desto opportunistischer wird das Kino. Sehr schön.
 
Sieht echt interessant aus. Vielleicht kommt es nur nur so vor aber je mehr sich die US of A in einen christlich-faschistischen Gottesstaat verwandelt, desto opportunistischer wird das Kino. Sehr schön.
Ich glaube, du wolltest etwas anderes sagen bzw "opportunistisch" bedeutet etwas anderes, als du meinst.
 
Zuletzt bearbeitet:
The Bride! ist eine trotzig seltsame Schöpfung: eine Monster-Romanze, die ihre Absichten schon nach wenigen Minuten offenlegt - und anschließend konsequent all jene vor den Kopf stößt, die etwas Sichereres, Glatteres oder Markttauglicheres erwarten. Der Film wirkt stellenweise wie Kammertheater, das heimlich in eine große Studioproduktion eingeschleust wurde. Stark stilisiert, selbstbewusst, gesellschaftlich aktuell, Meta und visuell opulent - getragen von einer grandiosen Performance von Jessie Buckley. Gleichzeitig bringt Penélope Cruz so viel verschmitzte Energie in ihre Nebenrolle, dass man das Kino schon fast mit dem Wunsch verlässt, eine ganze Spin-off-Serie zu sehen, in der sie Kriminalfälle löst.

Ganz klar: Das ist kein Film für die Masse. In der gestrigen, eher spärlich besuchten Vorpremiere konnte man nach der Vorstellung einige ziemlich ratlose oder zumindest nicht gerade glückliche Gesichter beobachten.

Ein interessanter Aspekt ist dabei der Umgang mit Erwartungen. Der zweite Trailer suggeriert im Marketing einen deutlich anderen Film - zugänglicher, konventioneller, viel Gangster, etwas Monster… Umso spannender, dass der Film diese Erwartung praktisch direkt zu Beginn selbst thematisiert und innerhalb der ersten Sätze seines Intros schon wieder zerlegt. Diese Erwartungshaltung wird also sofort und ziemlich unverblümt gebrochen. Falls Marketing und Film so bewusst miteinander gespielt haben, dann wäre das wirklich ziemlich cool.

Trotz vieler brillanter Momente und einer klaren ästhetischen Vision fühlt sich der Film insgesamt aber seltsam zerstückelt an. Vor allem in der zweiten Hälfte wirkt vieles sehr messy, das Tempo bricht immer wieder ein und die Struktur verliert an Spannung. Die Erzählweise entspricht dabei ziemlich genau dem, was @Noir020 bereits beschrieben hat. Am Ende habe ich dann eher die Ambition und Ideen des Films bewundert, als seine tatsächliche Umsetzung im Kino.

Und trotzdem: Ich finde es großartig, dass ein Studio so etwas überhaupt produziert. Kudos an Warner, dass sie einem derart eigenwilligen Projekt grünes Licht gegeben haben.

Aktuell lande ich bei wohlwollenden 3,5 von 5 Sternen, mit der leisen Vermutung, dass der Film mit etwas Abstand und angepassten Erwartungen vielleicht sogar noch wachsen könnte.

Ich lese außerdem öfter den Vergleich, dass The Bride! im Grunde das ist, was Joker: Folie à Deux gerne gewesen wäre, aber bei vielen in der Wahrnehmung nicht geschafft hat. Vielleicht wird es also wirklich Zeit, dass ich mir den endlich einmal selbst anschaue.
 
Zurück
Oben Unten