Paramount+ Star Trek: Starfleet Academy 2025-

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Serie: Star Trek: Starfleet Academy (2025-) [Paramount+]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 6 26,1%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 2 8,7%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 1 4,3%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 2 8,7%
  • Bin bei der vorherigen Staffel ausgestiegen

    Stimmen: 1 4,3%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 11 47,8%

  • Umfrageteilnehmer
    23

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Ich hatte jetzt auch Episode 3 geschaut und finde es nach wie vor ok.
Ich habe als Teenager Beverly Hills 90210 geschaut und fand das damals auch ok (nicht überragend, aber ok).
Jetzt gibt's halt Beverly Hills 90210 im Weltraum und es ist genauso ok.
Ich kann die Probleme, die die Leute mit der Serien haben durchaus verstehen, aber ich fühle mich bislang unterhalten und das zählt für mich.
Andere Leute fühlen sich bei Trash-Filmen unterhalten. Ist doch auch ok. Hab ich kein Problem mit.
Star Trek, wie es früher war, wird es so wohl nicht mehr geben. Das war seit Enterprise vorbei (das ich aktuell mit Junior schaue, der mir verboten hat, das Intro zu skippen und inzwischen den Song mitsingen kann :biggrin: )
 
Da es die erste Folge "geschenkt" gibt, schaue ich dem Gaul nicht (so tief) ins Maul.
Ja, ganz nett; wie eine mittlere Star Trek-Folge - für einen Pilotfilm wäre das ja sogar gut.
Mich hat jedenfalls keine der Figuren total genervt. Caleb wird zwar als "Wunderkind" eingeführt, scheint aber nicht so sehr im alleinigen Fokus zu stehen wie Michael bei "Star Trek: Burnham" (DSC).
Da sind die 5 Haupt-Kadetten, Captain-Kanzler und Nummer 1, der Doktor (evtl. nur für Kurzauftritte?) - wären also mind. 8 im Maincast zzgl. Brückencrew (man erfährt immerhin schon in Folge 1 Namen) und weitere Schüler. Zu Viele?

Man merkt aber mehrfach, wie schon die Schreiber von Discovery sich in den Grundlagen des "neueren" Universums verzettelt haben:
- Burnham ist doch noch keine 15 Jahre lang da; seit ihrer Ankunft hatte sie die Föderation gesucht, ist 1 Jahr mit Booker in einem warpfähigen Schiff rumgedüst - und hat die weder gefunden noch davon gehört? BAJOR, Hallo??

- Ja blöd, das mit dem "Überall-Sofort-Pilzantrieb" der Discovery. Schon in der ersten Folge braucht man eine Ausrede, daß sie nicht helfen kann (hatte gerade einen Marderschaden, deswegen in der Werkstatt oder so)

- Überhaupt: warum jetzt den Antrieb nicht kopieren? Die "Pilze" dafür konnte die Disco ohne Hilfe selbst anbauen; das Bediener-Interface hatte die Mensch-Trill-Nonbinär-Person (Wer?) in einer Folge ALLEIN neu improvisiert.

- täusche ich mich, oder wurden bei Burnhams Ankunft im (damals noch!) geheimen Föd-HQ nicht diese Super-Tech All-in-one-Kommunikatoren mit Ort-zu-Ort-Transporter, Tricorder, Phaser im Musterpuffer... verteilt?

- die Erde, also San Francisco sieht ja noch recht gut aus, wenn man an die Ereignisse aus STD-Staffel 4 denkt mit der DMA, wo die Erde schon von großen Trümmerteilen als Meteoriten eingedeckt wurde - Glück gehabt!!

Und am Ende: "Pustet sie weg!" Ja, sehr trekkig, weiterhin nach den Faust- bzw. eher MMA-Kämpfen zuvor. War aber schon bei STD ein Störgefühl, wie viele Leute da fast wie selbstverständlich weggephasert wurden.

+Holly Hunter: ich weiß zwar nicht, warum sie als Vertreterin der Föderation das Alien-Gefängnis in diesem schwarzen Leder-Outfit aufsuchen musste, aber: Ja.
Hat mich auch mit ihren angedrohten Macken gar nicht so genervt; wie gesagt, alles nur nach Folge 1!

Die Story war natürlich eher mau: nachvollziehbare Motivation des "Bösewichts" kaum erkennbar, die Gelegenheit zum Abfangen war reiner Zufall (wie lange vorher musste er die Falle vorbereiten, sich da verstecken?), die "Bedrohung" durch Stehlen des Warpantriebes absolut lächerlich - wozu die Leben unzähliger Kadetten riskieren, wenn Hilfe in weniger als einer Stunde mit Warp dort wäre? Umgekehrt ebenso dämlich: warum die Teile nicht einfach rausbeamen? Muss man die etwa vorher abschrauben??
Und der Gipfel war dann der "Trick" mit dem vorgetäuschten Warpkernbruch in 20 (?) Sekunden: toller Bluff, wenn die Brückencrew einfach sitzen bleibt und der Gegner sich in Sekunden überall hinbeamen kann. Außerdem war die Stärke der Schiffe überhaupt nicht ausbalanciert bzw. gar nicht erkennbar (das war schon eine DSC-Krankheit, wo Gegner mal nur mit Bookers Schiff zusammengeschossen werden konnten, später dann aber der DISCO weit überlegen waren - und sogar auf/mit ihrem Schiff plötzlich den Pilzantrieb benutzen konnten... den auch Booker benutzt hat... unkopierbar?? Dieser Myzel-Drive wurde einfach beschissen ein- und umgesetzt).

Werde mir deswegen aber kein Paramount+ holen, neneneneeeh!
 
Zuletzt bearbeitet:
Da es die erste Folge "geschenkt" gibt, schaue ich dem Gaul nicht (so tief) ins Maul.
Ja, ganz nett; wie eine mittlere Star Trek-Folge - für einen Pilotfilm wäre das ja sogar gut.
Mich hat jedenfalls keine der Figuren total genervt. Caleb wird zwar als "Wunderkind" eingeführt, scheint aber nicht so sehr im alleinigen Fokus zu stehen wie Michael bei "Star Trek: Burnham" (DSC).
Da sind die 5 Haupt-Kadetten, Captain-Kanzler und Nummer 1, der Doktor (evtl. nur für Kurzauftritte?) - wären also mind. 8 im Maincast zzgl. Brückencrew (man erfährt immerhin schon in Folge 1 Namen) und weitere Schüler. Zu Viele?

Man merkt aber mehrfach, wie schon die Schreiber von Discovery sich in den Grundlagen des "neueren" Universums verzettelt haben:
- Burnham ist doch noch keine 15 Jahre lang da; seit ihrer Ankunft hatte sie die Föderation gesucht, ist 1 Jahr mit Booker in einem warpfähigen Schiff rumgedüst - und hat die weder gefunden noch davon gehört? BAJOR, Hallo??

- Ja blöd, das mit dem "Überall-Sofort-Pilzantrieb" der Discovery. Schon in der ersten Folge braucht man eine Ausrede, daß sie nicht helfen kann (hatte gerade einen Marderschaden, deswegen in der Werkstatt oder so)

- Überhaupt: warum jetzt den Antrieb nicht kopieren? Die "Pilze" dafür konnte die Disco ohne Hilfe selbst anbauen; das Bediener-Interface hatte die Mensch-Trill-Nonbinär-Person (Wer?) in einer Folge ALLEIN neu improvisiert.

- täusche ich mich, oder wurden bei Burnhams Ankunft im (damals noch!) geheimen Föd-HQ nicht diese Super-Tech All-in-one-Kommunikatoren mit Ort-zu-Ort-Transporter, Tricorder, Phaser im Musterpuffer... verteilt?

- die Erde, also San Francisco sieht ja noch recht gut aus, wenn man an die Ereignisse aus STD-Staffel 4 denkt mit der DMA, wo die Erde schon von großen Trümmerteilen als Meteoriten eingedeckt wurde - Glück gehabt!!

Und am Ende: "Pustet sie weg!" Ja, sehr trekkig, weiterhin nach den Faust- bzw. eher MMA-Kämpfen zuvor. War aber schon bei STD ein Störgefühl, wie viele Leute da fast wie selbstverständlich weggephasert wurden.

+Holly Hunter: ich weiß zwar nicht, warum sie als Vertreterin der Föderation das Alien-Gefängnis in diesem schwarzen Leder-Outfit aufsuchen musste, aber: Ja.
Hat mich auch mit ihren angedrohten Macken gar nicht so genervt; wie gesagt, alles nur nach Folge 1!

Die Story war natürlich eher mau: nachvollziehbare Motivation des "Bösewichts" kaum erkennbar, die Gelegenheit zum Abfangen war reiner Zufall (wie lange vorher musste er die Falle vorbereiten, sich da verstecken?), die "Bedrohung" durch Stehlen des Warpantriebes absolut lächerlich - wozu die Leben unzähliger Kadetten riskieren, wenn Hilfe in weniger als einer Stunde mit Warp dort wäre? Umgekehrt ebenso dämlich: warum die Teile nicht einfach rausbeamen? Muss man die etwa vorher abschrauben??
Und der Gipfel war dann der "Trick" mit dem vorgetäuschten Warpkernbruch in 20 (?) Sekunden: toller Bluff, wenn die Brückencrew einfach sitzen bleibt und der Gegner sich in Sekunden überall hinbeamen kann. Außerdem war die Stärke der Schiffe überhaupt nicht ausbalanciert bzw. gar nicht erkennbar (das war schon eine DSC-Krankheit, wo Gegner mal nur mit Bookers Schiff zusammengeschossen werden konnten, später dann aber der DISCO weit überlegen waren - und sogar auf/mit ihrem Schiff plötzlich den Pilzantrieb benutzen konnten... den auch Booker benutzt hat... unkopierbar?? Dieser Myzel-Drive wurde einfach beschissen ein- und umgesetzt).

Werde mir deswegen aber kein Paramount+ holen, neneneneeeh!
Spock.webp

„Ihre bösartigen Reden zeigen, dass Sie nicht mehr ganz normal sind. Ich finde es indiskutabel, wie Sie Ihre albernen Emotionen hier zur Schau stellen.“
 
Das Problem bei dieser Serie ist primär das sie meiner Meinung nach schlecht geschrieben ist.
Meine Fresse das ist teilweise wie man neudeutsch sagen würde "echt cringe" was man da zu sehen kriegt.
Und das hat NICHT mit verklärter Nostalgie zu tun. Finde es schade wenn man als Kritiker moderner Trek Serien immer gleich in diese Schublade gesteckt wird von einigen.
Es gibt bei Youtube viele Leute welche die Probleme sehr gut aufzeigen. Und damit meine ich jetzt nicht die üblichen Anti Woke Warriors.

Schade...aber Lower Decks bleibt damit die einzige New Trek Serie die mir vollständig gefällt auch wenn das natürlich mehr in die humorige Richtung geht. Aber als Star Trek Animationsserie funktioniert das Ding imho vorzüglich und die Charakterarbeit ist meines erachtens für so eine Serie wirklich gut.
Von SNW kenne ich nur die erste Staffel bisher welche mir auch ganz gut gefallen hat. Da bin ich noch nicht weiter gekommen aber es gibt nicht wenige die sagen das es danach bergab ging...
Picard hat sich tatsächlich nur durch die dritte Staffel mit dem Fanservice gerettet weil das vorher einfach auch wieder schlicht nicht gut geschrieben war und auch noch forciert "anders" wirkte.

Ich finde auch mit modernen Erzählweisen usw. ist es ohne weiteres möglich inhaltlich besseres abzuliefern als es bei den New Trek Serien bisher immer wieder passiert.
 
Ich glaube ja die meisten wollen die neuen "Star Trek" Serien schon mögen, allerdings macht es einen die Serie wirklich schwer so richtig gefallen daran zu finden, selbst nach 2 Folgen weiß ich auch noch nicht so richtig wie alle Figuren heißen. Bei allen anderen Trek Serien konnte ich schon nach der ersten Folge jedem Charakter dann auch dem jeweiligen Namen zuordnen.
Von SNW kenne ich nur die erste Staffel bisher welche mir auch ganz gut gefallen hat. Da bin ich noch nicht weiter gekommen aber es gibt nicht wenige die sagen das es danach bergab ging...

Staffel 2 ist zumindest auch noch gut, aber hat dann auch schon ein paar schwächen. Aber die dritte Staffel hat zu viele Episoden die mir überhaupt nicht gefallen.
 
Ich glaube ja die meisten wollen die neuen "Star Trek" Serien schon mögen, allerdings macht es einen die Serie wirklich schwer so richtig gefallen daran zu finden, selbst nach 2 Folgen weiß ich auch noch nicht so richtig wie alle Figuren heißen. Bei allen anderen Trek Serien konnte ich schon nach der ersten Folge jedem Charakter dann auch dem jeweiligen Namen zuordnen.
Immerhin gab es z.B. für die Brückencrew der Athena eine kleine Vorstellungsrunde; der neue Captain hatte sogar die Personalakten gelesen. :teach:

Was mir noch einfällt: neue Spezies werden einfach genannt, ohne deren Eigenschaften zu kennen (für mich mind. 2, Namen schon wieder vergessen) - das ist dann die Überraschung?
z.B. der "Fischkopp" auf der Außenhülle, die Gefahr für ihn konnte ich nicht wirklich beurteilen und die Szene ließ mich daher kalt 🥶 (überhaupt, Grund waren ja nicht verfügbare Raumanzüge: das Comm-System kann schnell gehackt werden, aber die in DSC eingeführten "Raumanzüge-to-go" sind nicht verfügbar, weil?)
Oder der kleine dicke Giamatti-Bösewicht mitten im Faustkampf: "Haha, ich der Amboss vom Volk der Rabiatoren! Deswegen kann ich dich einfach so an die Wand klatschen! [keine Sorge, hat keine schwere Verletzung zur Folge]"

Das sind für mich vermeidbare handwerkliche Fehler. Aber hat man in DSC alles schon schlimmer gesehen.
 
Da es die erste Folge "geschenkt" gibt, schaue ich dem Gaul nicht (so tief) ins Maul.
Im O-Ton gibt es die Folge geschenkt unter diesem Link. Funktioniert aber nur mit VPN.
Code:
https://www.youtube.com/watch?v=n0sjDkoNgfY
Die gibts auch mit Synchro "geschenkt".
Code:
https://www.youtube.com/watch?v=tAtWNWX2E4w
Das einzig wirklich positive ist, dass man im Gegensatz zu Prodigy wieder Stefan Staudinger als die deutsche Stimme des Doktors hört.
 
Ja und die Stimme klingt kaum gealtert.
... und ist auch die einzige, die auf dem Doktor funktioniert. Uwe Büschken war in Prodigy leider ziemlich daneben.

Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit der "Ausbeute", wenn mir von den sechs neuen STAR-TREK-Serien, eine richtig gut (LD), eine gut (für Prodigy bin ich aber nun eindeutig zu alt) und eine zumindest in den ersten zwei Jahren (SNW) gefällt. Der Rest ist dann eben für andere gemacht.
 
Das Problem bei dieser Serie ist primär das sie meiner Meinung nach schlecht geschrieben ist.
Meine Fresse das ist teilweise wie man neudeutsch sagen würde "echt cringe" was man da zu sehen kriegt.
Und das hat NICHT mit verklärter Nostalgie zu tun. Finde es schade wenn man als Kritiker moderner Trek Serien immer gleich in diese Schublade gesteckt wird von einigen.
Es gibt bei Youtube viele Leute welche die Probleme sehr gut aufzeigen. Und damit meine ich jetzt nicht die üblichen Anti Woke Warriors.

Schade...aber Lower Decks bleibt damit die einzige New Trek Serie die mir vollständig gefällt auch wenn das natürlich mehr in die humorige Richtung geht. Aber als Star Trek Animationsserie funktioniert das Ding imho vorzüglich und die Charakterarbeit ist meines erachtens für so eine Serie wirklich gut.
Von SNW kenne ich nur die erste Staffel bisher welche mir auch ganz gut gefallen hat. Da bin ich noch nicht weiter gekommen aber es gibt nicht wenige die sagen das es danach bergab ging...
Picard hat sich tatsächlich nur durch die dritte Staffel mit dem Fanservice gerettet weil das vorher einfach auch wieder schlicht nicht gut geschrieben war und auch noch forciert "anders" wirkte.

Ich finde auch mit modernen Erzählweisen usw. ist es ohne weiteres möglich inhaltlich besseres abzuliefern als es bei den New Trek Serien bisher immer wieder passiert.
Schön geschrieben. Man wird leider viel zu schnell und gerne in die "Alter Mann wird senil-nostalgisch" Ecke gedrückt. So einfach ist das aber nicht, gell @Noir020 :zwinker:

Sicher spielt Nostalgie eine Rolle, gerade wenn man älter ist aber ich verwehre mich nicht aktueller Inhalte, die nicht den Nostalgie-Knopf drücken.
Im Falle Star Trek erwarte ich einfach interessante Geschichten, die mich unterhalten. Das funktioniert im Kurtzman Universum aber einfach nicht
weil es größtenteils ultra mies geschrieben ist und sich vom Ursprung völlig entfernt.

Wie es besser geht zeigen Serien wie "Foundation", "Serverance", "Inflitration" usw. Alles knall neu und super gemacht.
Es ist wirklich keine Schande sich bei Franchises, die sich über Jahrzehnte eine Fanbase aufgebaut haben, sich ein wenig an den Kern zu halten.
 
Das Problem bei dieser Serie ist primär das sie meiner Meinung nach schlecht geschrieben ist.
Meine Fresse das ist teilweise wie man neudeutsch sagen würde "echt cringe" was man da zu sehen kriegt.
Und das hat NICHT mit verklärter Nostalgie zu tun. Finde es schade wenn man als Kritiker moderner Trek Serien immer gleich in diese Schublade gesteckt wird von einigen.
Es gibt bei Youtube viele Leute welche die Probleme sehr gut aufzeigen. Und damit meine ich jetzt nicht die üblichen Anti Woke Warriors.

Schade...aber Lower Decks bleibt damit die einzige New Trek Serie die mir vollständig gefällt auch wenn das natürlich mehr in die humorige Richtung geht. Aber als Star Trek Animationsserie funktioniert das Ding imho vorzüglich und die Charakterarbeit ist meines erachtens für so eine Serie wirklich gut.
Von SNW kenne ich nur die erste Staffel bisher welche mir auch ganz gut gefallen hat. Da bin ich noch nicht weiter gekommen aber es gibt nicht wenige die sagen das es danach bergab ging...
Picard hat sich tatsächlich nur durch die dritte Staffel mit dem Fanservice gerettet weil das vorher einfach auch wieder schlicht nicht gut geschrieben war und auch noch forciert "anders" wirkte.

Ich finde auch mit modernen Erzählweisen usw. ist es ohne weiteres möglich inhaltlich besseres abzuliefern als es bei den New Trek Serien bisher immer wieder passiert.
Schön geschrieben. Man wird leider viel zu schnell und gerne in die "Alter Mann wird senil-nostalgisch" Ecke gedrückt. So einfach ist das aber nicht, gell @Noir020 :zwinker:

Sicher spielt Nostalgie eine Rolle, gerade wenn man älter ist aber ich verwehre mich nicht aktueller Inhalte, die nicht den Nostalgie-Knopf drücken.
Im Falle Star Trek erwarte ich einfach interessante Geschichten, die mich unterhalten. Das funktioniert im Kurtzman Universum aber einfach nicht
weil es größtenteils ultra mies geschrieben ist und sich vom Ursprung völlig entfernt.

Wie es besser geht zeigen Serien wie "Foundation", "Serverance", "Inflitration" usw. Alles knall neu und super gemacht.
Es ist wirklich keine Schande sich bei Franchises, die sich über Jahrzehnte eine Fanbase aufgebaut haben, sich ein wenig an den Kern zu halten.
Der Witz an der Geschichte ist das ich von den neuen Star Trek kaum was gesehen habe, eigentlich nur Discovery die ersten zwei Staffeln (die mir außerordentlich gut gefallen haben) und Strange New Worlds (Wo mir die ersten beiden gefallen haben, die letzte eher nicht so), den Rest nur Ausschnittsweise Das liegt einfach daran, das Star Trek für mich als Science-Fiction Connoisseur die denkbar "langweiligste" Art ist sich mit dem Genre zu beschäftigen. Vielleicht erleichtert mir dieser Blick vom Rand abseits des Fandoms zur Erkenntnis zu gelangen, das die neuen Serien sich eben an vollkommen unterschiedliche Zielgruppen (das Publikum von Discovery z.B. ist erstaunlich weiblich und jung) richten, eben nicht ausschließlich an die Fanbase. Diese darf das dann gerne doof finden, aber man darf sich dann auch gerne die Kritik der mangelnden Objektivtät und nostalgischen Brille gefallen lassen. Denn schauen wir uns z.B. TOS an, dort gibt's abseits von Spock schlicht keine interesanten Charaktere, lediglich Schablonen, Entwicklung und Konsequenzen finden aufgrund der vertikalen Struktur nicht statt. Charaktere die den Stigmata des Sterotyps entkommen finden sich erst in Next Generation, als etwa Picard und Data dazustoßen. Und selbst da hatten sich die Autoren jahrelang nur im engen Korsetts des Franchise bewegen, es hatte ja seine Gründe das Ronald D. Moore sich mit Battlestar Galactica emanzipierte oder ein J. Michael Straczynski sich auch bewusst mit Babylon 5 von Star Trek Mustern löste, dessen Reboot Angebot seinerzeit ja auch abgelehnt wurde. Abgelehnte Scripts von namenhaften Science-Fiction gibt es in der Star Trek Geschichte ja auch genug, weil sie als zu radikal für den Mainstream empfunden worden, zu experimentell, wie etwa das von Dan Simmons. Und auch bei den Geschichten, schaut man ohne die Nostalgie Brille auf TOS, sieht man gerade zu Beginn unfassbar eintönige Geschichten, die kleinen nerdige Jungs in ferne Welten entführten, aber den intelektuellen Nährwert eines Toastbrots hatten. Da musste auch erst ein Autor wie Harlan Ellison vorbeischneien, um der Serie Anspruch zu verpassen und ein paar talentierte Autoren anzuziehen. Das gehört auch zu dee Wahrheit, wenn man über die "schlecht geschriebenen" (und da würde ich sogar partiell zustimmen) New Trek Serien herzieht.

Fazit: Es war zum einen früher nicht alles so geil, wie ihr es in Erinnerung habt und ihr seid nicht zwingend das Zielpublikum der neuen Star Trek Serien. ;)
 
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Reaktionen: TK2
Denn schauen wir uns z.B. TOS an, dort gibt's abseits von Spock schlicht keine interesanten Charaktere, lediglich Schablonen, Entwicklung und Konsequenzen finden aufgrund der vertikalen Struktur nicht statt. Charaktere die den Stigmata des Sterotyps entkommen finden sich erst in Next Generation, als etwa Picard und Data dazustoßen. Und selbst da hatten sich die Autoren jahrelang nur im engen Korsetts des Franchise bewegen
Kennst du DS9?
 
Denn schauen wir uns z.B. TOS an, dort gibt's abseits von Spock schlicht keine interesanten Charaktere, lediglich Schablonen, Entwicklung und Konsequenzen finden aufgrund der vertikalen Struktur nicht statt. Charaktere die den Stigmata des Sterotyps entkommen finden sich erst in Next Generation, als etwa Picard und Data dazustoßen. Und selbst da hatten sich die Autoren jahrelang nur im engen Korsetts des Franchise bewegen
Kennst du DS9?
Jap, ich würde sagen die beste mir bekannte Serie im Star Trek Kosmos. Ich würde sie auch gerne mal wieder sehen, aber die Materiallage ist ja leider schrecklich und so macht das nur wenig Spaß.
 

Fazit: Es war zum einen früher nicht alles so geil, wie ihr es in Erinnerung habt und ihr seid nicht zwingend das Zielpublikum der neuen Star Trek Serien. ;)

Punkt 2 würde ich als Hardcore Ds9 Liebhaber (zumindest für diese Serie) uneingeschränkt widersprechen, zu Punkt 2 hast du halt einfach recht.

Ich bin immer wieder begeistert wie gut die Drehbücher in DS9 waren. Und wenn man es Side by Side mit Academy guckt, Holy..shit ist Ds9 düster. Ist ja auch so Düster, aber wenn man Staffel 5/6 von Ds9 schaut so wie ich gerade, und dann zwischendrin mal diesen Murks in der dritten Folge schaut wirkt das noch düstererer.

Und zu der Quali muss ich sagen: Wenn ich meine DS9 Rewatche anfange, denke ich jedesmal..das das so ÜBERHAUPT nicht geht so zu schauen. Aber nach 3-4 Folgen fällt mir das absolut nicht mehr auf.
 
Punkt 2 würde ich als Hardcore Ds9 Liebhaber (zumindest für diese Serie) uneingeschränkt widersprechen, zu Punkt 2 hast du halt einfach recht.
Ich hab mich ja auch schon zu The DS9 bekannt, ich find es über weite Teile brilliant geschrieben, es scherte ja auch tatsächlich am weitesten aus dem Star Trek Korsett aus, wenn auch natürlich mit Einschränkungen. ;) Mit früher meinte ich eigentlich schon primär noch früher, sprich TOS, immerhin wird ja der Kern beschworen.

Die hier eigentlich besprochene Serie hab ich noch gar nicht gesehen, hab es auch erstmal nicht vor. Mir ging es hauptsächlich um den verklärten Blick der Nostalgiker und den teils unfairen Umgang mit Serien, die offenkundig für ein anderes Publikum geschrieben werden. Wie gesagt ist ja absolut in Ordnung damit nichts anfangen zu können.

Und ja die Qualität, ich meine ich hab auch gerade auf 100 Zoll die wirklich schlimmen Total Recall 2070 DVDs gesehen, aber da hält sich der Umfang auch in Grenzen. Ist schon ein Ärgernis wie Paramount mit seinen wohl wichtigsten Franchise umgehet, vielleicht ist das ein zusätzlicher Faktor der meine Bereitschaft die Serie in der Form wieder zu schauen.
 
Science-Fiction Connoisseur :14:
Ich geh auch immer zum Bahnhof und lass mir dort von einem Wein empfehlen. Ganz was feines aus dem Tetra-Pack. Muss man auch gar nicht dekantieren. Kann man direkt wegschütten.
Keine Ahnung und davon sehr viel. :72:
Jetzt weiß ich wenigstens, dass sich davon wirklich keine Zeile lohnt - und von Academy nur die dreißig Sekunden mit Robert Picardo.
 
Science-Fiction Connoisseur :14:
Ich geh auch immer zum Bahnhof und lass mir dort von einem Wein empfehlen. Ganz was feines aus dem Tetra-Pack. Muss man auch gar nicht dekantieren. Kann man direkt wegschütten.
Keine Ahnung und davon sehr viel. :72:
Jetzt weiß ich wenigstens, dass sich davon wirklich keine Zeile lohnt - und von Academy nur die dreißig Sekunden mit Robert Picardo.
;) Genau, richtige Science-Fiction Literatur (und auch Filme), durch alle Epochen, Spielarten und aus allen Ecken der Welt. Und Star Trek ist da eben der absolute Mainstream, mein Freund, eine sehr oberflächliche Betrachtung des Genres, für die sie aber eben sinnbildlich steht.
 
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