• Ersteller Ersteller JasonX
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Zustimmung in allen Punkten, außer dass mir Sucker Punch dann doch noch einen Tacken besser gefiel, weil Snyders Ausstellungskunst da noch der eigentliche Zweck war (ein wenig vergleichbar mit Tarsem Singhs Bilderfluten aus "The Cell"). In Rebel Moon ist sie einfach nur noch eine Verzweiflungstat.
 
Ich habe immer ein Problem damit, wenn jemand behauptet, dass Regisseur X dies und das nicht gut kann. Besonders beim Thema Narrativ ist eine solche Behauptung schwierig.

Es gibt ja nicht die richtige oder falsche Form vom Erzählen. Synder erzählt unkonventionell und sein Narrativ geht oft über die Form.

Bei BvS war es ein z.B. kurzes Bild der verunstalteten Robin-Anzugs. Ich mag diese Form, aber kann sehr gut verstehen, wenn viele damit nichts anfangen können.

Aber nur, weil einem persönlich die Art der Inszenierung nicht gefällt, bedeutet es nicht, dass Snyder dies nicht könne. Es ist halt wie immer eine Geschmacksache
 
Das ist aber ein Totschlagargument, mit dem man jegliche Art der kritischen Auseinandersetzung völlig obsolet macht. Geschmackssache ist immer alles.
 
Ich habe immer ein Problem damit, wenn jemand behauptet, dass Regisseur X dies und das nicht gut kann. Besonders beim Thema Narrativ ist eine solche Behauptung schwierig.

Es gibt ja nicht die richtige oder falsche Form vom Erzählen. Synder erzählt unkonventionell und sein Narrativ geht oft über die Form.

Bei BvS war es ein z.B. kurzes Bild der verunstalteten Robin-Anzugs. Ich mag diese Form, aber kann sehr gut verstehen, wenn viele damit nichts anfangen können.

Aber nur, weil einem persönlich die Art der Inszenierung nicht gefällt, bedeutet es nicht, dass Snyder dies nicht könne. Es ist halt wie immer eine Geschmacksache
Das das nur aus meine persönlichen Perspektive entspricht, habe ich eigentlich versucht sprachlich auch rüber zu bringen, hat wohl nicht in Gänze geklappt. Deswegen noch mal deutlich: Das ist nur meine subjektive Wahrnehmung von Zack Snyder. Obwohl sie zweifelos eine verbreitetere Meinung sein dürfte. Ich hab aber versucht, zu begründen wie und warum ich mit seinen Stil nur eingeschränkt was anfangen kann. Mit Batman v Superman, Justice League und Watchmen z.B. kann ich ja durchaus was anfangen, wenn auch eben eingeschränkt. Wie gesagt, ich mag nonkonforme Filme mit Ecken und Kanten.

Aber dein Beispiel mit den Robin Kostüm steht ja gar nicht gegen meine Aussage, ich behaupte ja nicht das er keine Ahnung von der Materie hat, im Gegensatz ich halte ihn für einen ausgesprochen Geek. Meine Aussage ist, dass er die Figuren und Geschichten nicht verstanden hat oder sagen wir: Gegen deren Essenz auf seine eigene Art und Weise interpretiert. Wenn Snyder Frank Millers aus The Dark Night Returns z.B. die Maschienengewehr Szene teils Panel für Panel übernimmt, drückt er doch was vollkommen anders damit aus. Oder er fängt Rohrschach dermaßen nahe an den Bildern des Originals ein, ist aber trotz der Nähe meilenweit von der Interpretation von Alan Moore entfernt. Das ist schon ein bemerkenswerter Umstand.
 
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Naja, wer kann denn von sich behaupten eine Figur verstanden zu haben. Das sind ja immer eigene Interpretationen.

Ich sehe das zumindest so, dass der Rorschach bei Snyder eben Snyders Rorschach innerhalb seiner Interpretation ist und nicht der von Moore. Zwei Werke, zwei Herangehensweisen.

Sollte sich die Figur innerhalb des Filmes inkonsistent verhalten, dann würde ich dir zustimmen. Das ist mir aber bei Snyder nicht aufgefallen
 
Naja, wer kann denn von sich behaupten eine Figur verstanden zu haben. Das sind ja immer eigene Interpretationen.

Ich sehe das zumindest so, dass der Rorschach bei Snyder eben Snyders Rorschach innerhalb seiner Interpretation ist und nicht der von Moore. Zwei Werke, zwei Herangehensweisen.

Sollte sich die Figur innerhalb des Filmes inkonsistent verhalten, dann würde ich dir zustimmen. Das ist mir aber bei Snyder nicht aufgefallen
Snyders Rohrschach ist ne coole Socke, Moores Rohrschach ist ein psychopathischer Schwurbler. Wir haben ja nicht nur den Text, sondern auch externe Aussagen von Snyder und Moore, wie sie ihre Charaktere und Geschichte angelegt haben und verstanden werden soll.

Und ich wäre der Letzte der behaupten würde, eine Adaption darf keine Veränderungen vornehmen. Im Gegenteil, ich will ja eine künstlerische Interpretation und den Transport in ein anderes Medium, keine Nacherzählung. Aber es gibt immer eine Essenz, die für eine gute Adaltion erhalten werden sollte. Man kann von dieser auch abweichen, dass kann trotzdem eine gute Geschichte sein, sie wäre dann aber keine gute oder sagen wir treffende, originalgetreue Adaption.

Wenn Snyder nun betont, was ihn Moores Watchmen bedeutet, das Werk aber gegen seine Essenz inszeniert, dann ist das schon ein Hinweis darauf das er Watchmen nicht verstanden hat. Was ja wie zuvor herausgearbeitet, nicht zwingend ein schlechten Film bedeutet. Mit Moores Ansatz und Weltbild hat es nur herzlich wenig zu tun.

Edit: Aber um Watchmen sollte es hier ja eigentlich nicht gehen, mein kritischer Blick auf Rebel Moon und Snyder insgesamt soll z.B. auch @Freezi nicht von seinen Spaß an den Filmen abbringen. ;)
 
Weil der Thread heute wieder oben war, nochmal versucht, mir srebel smoon zu geben. Und wie beim letzten Mal nach 5 Minuten ausgemacht. Wer damit Spass hat, dem sei es gegönnt, für mich totale Grütze.
 
Wenn man den schon nach 5 Minuten ausmacht, weiß ich nicht, was man überhaupt erwartet hat. Die Langfassungen muss ich auch endlich mal schauen, aber da ich eh schon eine endlos lange Watchlist habe, tue ich mich schwer damit, so lange Filme nochmal zu schauen, auch wenn diese Fassungen sicher besser sind. Echt ärgerlich, dass ich damals nicht auf die Langfassungen warten konnte und dass die Kurzfassungen nicht so gut waren, dass ich die Filme zeitnah nochmal sehen wollte...
 
Wenn man den schon nach 5 Minuten ausmacht, weiß ich nicht, was man überhaupt erwartet hat. Die Langfassungen muss ich auch endlich mal schauen, aber da ich eh schon eine endlos lange Watchlist habe, tue ich mich schwer damit, so lange Filme nochmal zu schauen, auch wenn diese Fassungen sicher besser sind. Echt ärgerlich, dass ich damals nicht auf die Langfassungen warten konnte und dass die Kurzfassungen nicht so gut waren, dass ich die Filme zeitnah nochmal sehen wollte...
Gar nichts habe ich erwartet, aber das, was ich in der kurzen Zeit gesehen habe, hat mir gereicht, um zu wissen, dass mir der Film einfach nicht gefallen wird. Habe es ja, wie gesagt, mit einigem Abstand zum zweiten Mal probiert. Ein drittes Mal wird es nicht geben.
 
Wenn man den schon nach 5 Minuten ausmacht, weiß ich nicht, was man überhaupt erwartet hat. Die Langfassungen muss ich auch endlich mal schauen, aber da ich eh schon eine endlos lange Watchlist habe, tue ich mich schwer damit, so lange Filme nochmal zu schauen, auch wenn diese Fassungen sicher besser sind. Echt ärgerlich, dass ich damals nicht auf die Langfassungen warten konnte und dass die Kurzfassungen nicht so gut waren, dass ich die Filme zeitnah nochmal sehen wollte...
Gar nichts habe ich erwartet, aber das, was ich in der kurzen Zeit gesehen habe, hat mir gereicht, um zu wissen, dass mir der Film einfach nicht gefallen wird. Habe es ja, wie gesagt, mit einigem Abstand zum zweiten Mal probiert. Ein drittes Mal wird es nicht geben.
Man muß halt den Look und Erzähltstil von Zack Snyder mögen, sonst ist man hier lost: Das ist darstellerisch eher erbärmlich und wirkt erzählerisch wie ein Gemischtwarenladen der Literatur und Film - und Fernsehgeschichte, kann ich schon verstehen, das Lucasfilms/ Disney das nicht wollten ... Mehr als vier Stunden ist auch bisschen frech.
Zugegebenermaßen sieht das für das Budget ordentlich aus, in der Langfassung haben die Actionszenen durchaus Druck ... Mit dem Eindruck , man hat das alles schon mal gesehen, in besser, ohne Pathos und opernhaftes Gepose.
Ein irrelevanter SciFi Snack für zwischendurch, mehr nicht nicht :150:
 
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