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Das er dem ein Typ in Staffel 3 den Hals umdreht nur weil er kein Seil findet um ihn fest zu binden war dann auch Rache? :biggrin:
Pragmatisch?

So kann mans auch sehen.
Da findet man für sein letzten Kill sicher auch noch ein Grund :biggrin:
Wir hatten jedenfalls keine Probleme mit Staffel 2, wie so manch anderer hier. Ich finde es aber auch nicht gut, wenn Vorlagen stark verändert werden.
 
Hm, da bin ich mal gespannt, will die Staffel anschauen wenn alle Folgen draußen sind. mir ging es bei S2 auch so, dass ich ein paar Kills unnötig fand.
 
4 Folgen gesehen und unterwältigt. Fall is nicht interessant, Figuren nervig, Action geht so - ich hoffe das wird in der 2. Hälfte noch besser...
 
Ich fand tatsächlich ich die ersten zwei/drei Episoden am besten, denn danach waren alle Szenarien repetitiv. Bin froh, dass morgen das Finale läuft, denn es war am Ende leider wieder eher eine Gurke.
 
Kritik: REACHER – Staffel 4
Einfallsloses Malen nach Zahlen für den Schrottcontainer

Wertung: ★★★★☆☆☆☆☆☆ – 4 von 10 Sternen
(und das mit extrem viel Wohlwollen)

Man hätte es nach den ersten Folgen eigentlich schon ahnen können, aber das Finale von REACHER – Staffel 4 setzt dem Elend endgültig die Krone auf.

Was einmal als knackige, unterhaltsame Action-Serie gestartet ist, ist mittlerweile zu einer ideenlosen Schleife aus Wiederholungen verkommen. Bei dieser Staffel stimmt für mich von vorne bis hinten kaum noch etwas: weder die zähe Story noch das lustlose Acting, geschweige denn der Rest der Produktion.

Alles wirkt künstlich in die Länge gezogen. Ständig dieselben Settings, die gleichen generischen Bösewichte und Dialoge, bei denen man zunehmend das Gefühl bekommt, die Drehbuchautoren hätten irgendwann einfach die Copy-and-Paste-Taste entdeckt.

Besonders bitter stößt mir inzwischen das immer gleiche Muster der Kampfszenen auf.

Jack Reacher wird hier nicht mehr als cleverer, nahezu unaufhaltsamer Ermittler inszeniert, sondern als unsterblicher Superheld in einer völlig unglaubwürdigen Blase. Die Kämpfe sind teilweise geradezu lächerlich choreografiert und vor allem komplett ohne Konsequenzen geschrieben.

Nach den Gesetzen der Realität wäre Reacher in dieser Staffel mindestens fünfmal gestorben.

Aber egal, was passiert: Der Muskelberg steht einfach wieder auf, schüttelt sich kurz und marschiert weiter, als wäre nichts gewesen. Damit verschwinden irgendwann jede Fallhöhe und jegliche Spannung. Warum sollte man noch mitfiebern, wenn ohnehin vollkommen klar ist, dass dieser Mann offenbar nicht kaputtzukriegen ist?

Der absolute Oberbrüller ist allerdings das Finale.

Es ist für mich eine regelrechte Bankrotterklärung an die Kreativität. Wenn man als Zuschauer bereits 20 Minuten vor dem Abspann praktisch zu 100 Prozent weiß, was als Nächstes passieren wird, hat das Drehbuch ein Problem.

Klischee at its best.

⚠️ VORSICHT: Ab hier kleine Spoiler zum Finale!

Und natürlich bekommen wir auch noch das obligatorische Finale nach dem Finale serviert.

Erst kommt der keinesfalls fehlen dürfende:

„Ach komm, jetzt taucht DER Typ auch noch mal auf!“–Moment.

Kurz darauf folgt selbstverständlich die hanebüchene:

„Wie? Doch nicht tot? Das gibt’s ja gar nicht!“–Wendung.

Und schließlich schließt sich der Kreis, indem der Hauptprotagonist exakt das tut, was man schon zehn Minuten vorher laut vorausgesagt hat – obwohl die Szene eigentlich darauf ausgelegt ist, dass man genau das Gegenteil erwarten soll.

Ich betone: SOLL.

Klappt nur leider zu 100 Prozent NICHT!

Diese vierte Staffel ist für mich völlig vorhersehbar, über weite Strecken sterbenslangweilig und hat nahezu jeglichen Charme der ersten Tage verloren.

Das kann weg.
 
Mein Gott Oli, wenn du dir schon bei den Blu-rays keine Mühe gibst dann doch wenigstens bei deinem Text. Wer soll das denn lesen da mit deinen Zwischenzeilen nach (fast) JEDER Zeile?

Mir hat die Staffel gefallen weil flottes Tempo ohne gehetzt zu wirken und langweilig wurde mir auch nie. Das man dann ins Finale soviel krasse Gewalt packt aber im Anschluss dann soviele herzerwärmende Momente, ist eine Kunst für sich.
Auch hier endet die Staffel wieder so das sie notfalls als Serienende funktionieren würde. Find ich super!
Reacher sollte man (schon immer) als Pulp-Roman Verfilmung sehen mit starken Anleihen an die 80er. Wer das nicht kann oder will der kann ja dann immer noch cineastische Meisterwerke wie Ghosts of Sherwood schauen.
 
Reacher sollte man (schon immer) als Pulp-Roman Verfilmung sehen mit starken Anleihen an die 80er.
Leider versagt die vierte Staffel als Adaption aber völlig. Die Serie versucht cleverer zu sein als die Vorlage, die fast völlig umgeschrieben wurde, und setzt auf ärgerliche Erzähltechniken und Klischees moderner Autoren. Die Charaktere inklusive der Hauptfigur agieren zunehmend dumm. Das war absolut nichts. Überraschend heftiger Qualitätsabfall im Vergleich zu den ersten drei Staffeln.
 
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