Bewertungen Gesamtwertung (nur Käufe bzw. Sichtungen) 4,75 Stern(e) 95 Erwartungen 84% mcr

Serie: Pluribus (Vince Gilligan) [Apple TV+]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 4 16,7%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 16 66,7%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 1 4,2%
  • Bin bei der vorherigen Staffel ausgestiegen

    Stimmen: 1 4,2%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 2 8,3%

  • Umfrageteilnehmer
    24

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Ich bin da ähnlich zwiegespalten. Einerseits gefällt mir das Konzept sehr gut, andererseits fühle ich mich verarscht. Hier wurde Kontent erzeugt um des Kontents willen.
Minimal erzählerischer Aufwand, inhaltlich redundant. Nur um den Streamingkunden am Abo zu halten.
Blöderweise will ich auch wissen wie es weiter geht und ich habe die Serie durchaus auch genossen.
Widersprüchlicher kann eine Aussage nicht sein. Du fühlst dich verarscht, hast aber die Serie genossen.
Ich mag mich irren, aber ist das nicht das, was eine gute Serie ausmacht? Die Story empfindest du als minimalistisch und redundant, willst aber
trotzdem wissen, wie es weiter geht? Das passt irgendwie nicht so recht zusammen.
Ja, natürlich will jeder Streaminganbieter Content erzeugen, um den Kunden bei der Stange zu halten. Das ist ja auch das Geschäftsmodell von
Streamingplattformen. Es kommt nur darauf an, ob man guten Content, oder schlechten erzeugt. Wenn ich dann lese:
"Blöderweise will ich auch wissen wie es weiter geht und ich habe die Serie durchaus auch genossen", haben die ihre Mission doch wohl mit Bravour erfüllt. 🤷‍♂️
Wo genau ist jetzt die Verarsche?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube Du verlangst hier etwas zu viel. Die Serie hat vor allem den Anspruch zu unterhalten und das schafft sie vorzüglich, jedenfalls bei mir.
Das sei dir unbenommen. Pluribus lädt aber doch förmlich dazu ein, dass man sie diskutiert, die Serie atmet verklausuliert Zeitgeist (Social Distancing), spielt mit Genrewissen ("Körperfresser") und illustriert, überhaupt, (freiwillige/unfreiwillige) Isolation inmitten stillgelegter Produktionsprozesse. Man wird sehen, wohin das führt. Stand jetzt ist sie aber mMn - trotz jener Probleme, die ich mit ihr habe - am Puls der Zeit. Genug Stoff zum Diskutieren, Interpretieren etc. Nichts anderes machen wir. Das ist der Sinn eines Film- und Serienforums.

Guck' dir unbedingt beide Serien an!
Dazu muss man aber fairerweise auch erwähnen, dass das Thema Isolation erst ab Folge 4 in den Focus rückt. Die Folgen 1 - 3 behandeln die Ankunft, die neue Situation, die anderen 12 Individuen und Carols Versuch, die Anderen auszutricksen.
Erst ab Folge 4 ist Carol alleine, nimmt aber während dessen ihre Tapes auf, findet die "Nahrung" der Anderen, und fährt nach Las Vegas, dazwischen gibt es eine Folge, die sich quasi komplett um Manousos dreht. Genug Stoff also für den Zuschauer, auch andere Situationen zu erkunden. Ab Folge 8 kommen dann auch schon die Anderen zurück. Bei Dir hört es sich so an, als wenn man Carol 9 Folgen dabei beobachtet, wie sie alleine umherirrt. Für mich war diese Mischung sehr unterhaltsam und Carols Einsamkeit lang genug im Focus, um mit ihr fühlen zu können.
Absolut fair! Was die direkten erzählerischen Verschiebungen angeht, hast du Recht. Was allerdings die übergeordneten Motive angeht, gleicht sich, finde ich, vieles und geht als Echo ineinander über. Ich habe es mit dem Zusammenspiel von "Mensch, Architektur und Wüste" umschrieben, das zwar Verschiebungen erfährt, aber stets einen ähnlichen Ton(fall) beibehält.
Ob Carol in der Air Force One am Meeting teilnimmt, ohne am Meeting teilzunehmen (sie sitzt der Gruppe konfrontativ gegenüber, ihr wird allenfalls widerwillig zugehört; wiederum repliziert beim anschließenden Mittagessen), jemanden trifft, ohne ihn zu treffen (ein menschenleeres, überhaupt nicht mehr "volles" Las Vegas verstärkt den Grad an Entfremdung), ihre Einkäufe in einem eigens für sie simulierten Supermarkt erledigt oder später vermehrt den Tod ihrer Agentin betrauert - Objekte (wie deren Grab), Häuser, Räume, Architektur, Menschen(ansammlungen): Dies alles spiegelt Carols psychologische Situation.
Schön und gut. Aber darin filmisch auch sehr, sehr "transparent" und "redundant", ohne das Publikum auch einmal zu irritieren und/oder andere Töne auszuprobieren. Eben eine "Nummernrevue der immergleichen Bilder und Praktiken".
Da "passt" es, dass die Serie anscheinend besessen zu sein scheint von Carols knarziger Drei-Tage-Regenwetter-Attitüde bis zur völligen Infantilisierung, aus mehr Facetten besteht diese Figur anfangs nicht (und Manousos hält lediglich als ihr männliches Spiegelbild her, viel mehr "Fleisch" hat der genauso wenig).
Konzeptionell hätte ich von der neuen "Gilligan-Serie", die unter Apple künstlerische wie finanzielle Narrenfreiheit genoss/genießt (?), ich gebe es ehrlich zu, mehr erwartet.
Das kann ich kaum glauben, wenn ich Deine Kritik lese, die quasi kein gutes Haar an der Serie lässt.
Platt gesprochen: Die Neugier, in welche Richtungen sie die Serie entwickeln, ist groß. Aktuell kann ich mir vieles, aber auch wenig (für mehrere Staffeln!) vorstellen. (Ich breche auch ungern Serien ab, bei denen ich finde, dass Hopfen und Malz noch nicht gänzlich verloren sind.)
 
Wieso kann Carol nicht einfach sagen,
dass sie die Experimente mit ihren eingefrorenen Eiern abbrechen sollen, müssten die Anderen dem nicht nachkommen? Habe ich irgendwie nicht ganz verstanden.
 
Das klingt alles so unglaublich langweilig und ich weiß gar nicht warum ich das gucken soll. Ich werde es vermutlich bald machen, noch fehlt ein neues Apple+ Abo, aber nichts an der Serie reizt mich. Will aber auch nicht meckern ohne es gesehen zu haben. Severance fand ich nach 2 Folgen aber auch extrem langatmig und denke auch, dass das ganze zu nichts führen wird, da immer nur mehr Fragen aufgeworfen werden. Da Pluribus aber von Vince Gilligan ist, kann man hier hoffentlich mehr erwarten.
 
Das klingt alles so unglaublich langweilig und ich weiß gar nicht warum ich das gucken soll. Ich werde es vermutlich bald machen, noch fehlt ein neues Apple+ Abo, aber nichts an der Serie reizt mich. Will aber auch nicht meckern ohne es gesehen zu haben. Severance fand ich nach 2 Folgen aber auch extrem langatmig und denke auch, dass das ganze zu nichts führen wird, da immer nur mehr Fragen aufgeworfen werden. Da Pluribus aber von Vince Gilligan ist, kann man hier hoffentlich mehr erwarten.

Die wichtigsten Antworten bekommt man bei Pluribus zumindest schon am Anfang, und man kommt auch deutlich leichter in die Serie rein als bei "Severance", würde trotzdem auch empfehlen die Erwartungen nicht so hoch anzusetzen.
 
Das klingt alles so unglaublich langweilig und ich weiß gar nicht warum ich das gucken soll. Ich werde es vermutlich bald machen, noch fehlt ein neues Apple+ Abo, aber nichts an der Serie reizt mich. Will aber auch nicht meckern ohne es gesehen zu haben. Severance fand ich nach 2 Folgen aber auch extrem langatmig und denke auch, dass das ganze zu nichts führen wird, da immer nur mehr Fragen aufgeworfen werden. Da Pluribus aber von Vince Gilligan ist, kann man hier hoffentlich mehr erwarten.
Ist eine der besten Serien des jahres, kannst dich drauf freuen.
 
Gucke ich, wenn ich wieder Apple+ habe. Mag Breaking Bad auch sehr, wobei es für mich nicht so beste Serie aller Zeiten ist. Das ist eher The Leftovers oder The Wire, aber BB kommt ganz weit oben.
 
Das klingt alles so unglaublich langweilig und ich weiß gar nicht warum ich das gucken soll.
Die Serie zieh einen einfach in ihren Bann auch wenn es pro Folge immer nur kleine Häppchen gibt aber genau das macht es wohl aus das man sich auf die nächste Folge freut. Eine echt fiese Droge die Serie 😉
 
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Ja das wandert gerade durch die Medien. Gut so.

Muss aber auch sagen, dass das heute wirklich ein Problem darstellt wenn Staffeln mit 2-3 Jahren Abstand kommen. Die Serien schaden sich im Grunde selbst weil viele Zuseher einfach nicht solange warten und nach der langen Zeit kein Interesse mehr an einer Fortsetzung haben.

Die Frage die irgendwie niemand beantworten kann ist warum man früher 24 Episoden pro Jahr geschafft hat und heute scheinbar nicht mal mehr 8 pro Jahr machbar sind.
 
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Ja das wandert gerade durch die Medien. Gut so

Die Frage die irgendwie niemand beantworten kann ist warum man früher 24 Episoden pro Jahr geschafft hat und heute scheinbar nicht mal mehr 8 pro Jahr machbar sind.


Naja zur Wahrheit gehört aber auch, dass es früher viel mehr Filler oder Case der Woche Episoden gab. Z.b. bei Lost, Dr. House oder Akte X.
Gerade bei Lost oder Akte X gab es meist 4-5 Episoden pro Staffel welche die Story vorangetrieben haben.
 
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Ja das wandert gerade durch die Medien. Gut so

Die Frage die irgendwie niemand beantworten kann ist warum man früher 24 Episoden pro Jahr geschafft hat und heute scheinbar nicht mal mehr 8 pro Jahr machbar sind.


Naja zur Wahrheit gehört aber auch, dass es früher viel mehr Filler oder Case der Woche Episoden gab. Z.b. bei Lost, Dr. House oder Akte X.
Gerade bei Lost oder Akte X gab es meist 4-5 Episoden pro Staffel welche die Story vorangetrieben haben.

Und die Produktionsqualität ein weiteres Teil der Wahrheit. Das Publikum hat inzwischen ein ganz anderen Anspruch an Effekte, Drehbücher ect. Außerdem ist der Markt viel voller geworden, es werden deutlich mehr Serien produziert, die Terminkalender der Autoren, Schauspieler, Regisseure usw. sind nicht unendlich strapazierbar. Außerdem haben sich die Mitarbeitenden auch bessere Arbeitsbedingungen erkämpft, was weniger Ausbeutung bedeutet, aber eben auch mehr Zeit und Geld bedeutet. 24 Episoden im kanadischen Wald sind halt schneller runter gedreht, international On-Location gedrehte Produktionen mit geringerer Folgenzahl.
 
  • Cremig
Reaktionen: Six
Der große unterschied zu Früher ist halt, das viele Serien halt das ganze Jahr liefen, und diese dann meistens verlängert wurden als die Serie noch im Fernehen lief. Da hat man dann auch schon für die nächste Staffel gedreht wo die Serie dann noch im Fernsehen lief. Dann hatte man nur ein paar Wochen Pause zwischen den Staffeln. Heutige Serien sind meistens recht kurz und sind schnell beendet, oder werden gleich komplett gezeigt.

Das andere sind dann auch die Spezialeffekte, viele Serien setzen heute recht viele Spezialeffekte ein. Was dann noch einmal deutlich mehr Zeit kostet, "Sopranos" hatte damals sicherlich auch eine recht hohe Produktionsqualität aber trotzdem blieb der Abstand zwischen den einzelnen Staffeln noch vergleichsweise klein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muss aber dazu auch sagen, dass ich aktuelle Serien (Pluribus mal ausgenommen, da noch nicht gesehen) überwiegend einen kleinen Wiedersehwert attestieren. Wie oft ich schon Star Trek TNG oder Voyager gesehen habe oder aktuell MacGyver. Alles Serie die ich lieber öfter schaue, als eine Staffel Adolescence oder Severance. Das sind alles super hochwertige Serien, aber Lust, sich das mehrfach anzuschauen habe ich dabei nicht. Generell finde ich auch die Abstände zwischen den einzelnen Staffeln z.T. lächerlich lang. Bei Sherlock war das auch so und teilweise enden dann Serien im nichts weil dann doch nichts mehr kommt. Hawaii 5 O habe ich auch Recht gerne geschaut, aber sowas gibt es kaum noch. Selbst vergleichbare Serien wie High Potential haben nur noch 10 folgen pro Staffel (kanna ich mehr seien, bin da Grad nicht so im Bilde) und ich habe trotzdem kein Bock das erneut zu sichten. Was ich ganz cool fand und was ich eventuell auch erneut schauen würde ist Tracker, ein Übergreifender Handlungsbogen, 1-2 sympathische Charaktere und meist ganz gute Einzelfälle. Habe Staffel zwei nur seit Januar 2025 nicht mehr weitergeschaut, weil da mein Vater gestorben ist und der das auch gerne geschaut hat, brauche da wieder etwas Zeit für.
Generell muss ich sagen, dass die Beste Serie Zeit Anfang der 2000er bis ca. 2014 war. Sopranos, Breaking Bad, Leftovers, Lost, Fringe usw.. Vorreiter waren sicher Twin Peaks und Akte X, wobei ich halt auch TNG und so Sachen wie MacGyver und Magnum liebe.
 
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Ja das wandert gerade durch die Medien. Gut so

Die Frage die irgendwie niemand beantworten kann ist warum man früher 24 Episoden pro Jahr geschafft hat und heute scheinbar nicht mal mehr 8 pro Jahr machbar sind.


Naja zur Wahrheit gehört aber auch, dass es früher viel mehr Filler oder Case der Woche Episoden gab. Z.b. bei Lost, Dr. House oder Akte X.
Gerade bei Lost oder Akte X gab es meist 4-5 Episoden pro Staffel welche die Story vorangetrieben haben.

Und die Produktionsqualität ein weiteres Teil der Wahrheit. Das Publikum hat inzwischen ein ganz anderen Anspruch an Effekte, Drehbücher ect. Außerdem ist der Markt viel voller geworden, es werden deutlich mehr Serien produziert, die Terminkalender der Autoren, Schauspieler, Regisseure usw. sind nicht unendlich strapazierbar. Außerdem haben sich die Mitarbeitenden auch bessere Arbeitsbedingungen erkämpft, was weniger Ausbeutung bedeutet, aber eben auch mehr Zeit und Geld bedeutet. 24 Episoden im kanadischen Wald sind halt schneller runter gedreht, international On-Location gedrehte Produktionen mit geringerer Folgenzahl.

Zum Thema Produktionsqualität, dies wurde mir gestern mal wieder vor Augen geführt als ich zufällig CSI Miami eingeschaltet habe. Puh, das sah, gegenüber heutigen Produktionen, einfach alles nur unfassbar billig aus. Von der vollkommen übertriebenen Ausleuchtung, den Sets bis hin zur Bildqualität war das alles Meilenweit von heutigen Standards entfernt. Bei den großen Networks war das einfach größtenteils günstig produzierte Massenware, wobei es hier natürlich auch Ausnahmen gab.
 
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